Canadian Warplane Heritage – Canada’s Flying Museum ®

Diskutiere Canadian Warplane Heritage – Canada’s Flying Museum ® im Luftfahrt im Museum Forum im Bereich Geschichte der Fliegerei; Canadian Warplane Heritage – Canada’s Flying Museum ® Infos zum Museum: Homepage: Link : http://www.warplane.com Öffnungszeiten: taeglich 09:00...

Moderatoren: mcnoch
  1. #1 pok, 08.09.2006
    Zuletzt bearbeitet: 17.02.2007
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    Canadian Warplane Heritage – Canada’s Flying Museum ®



    Ich berichte Euch heute von meinen Besuch im CWH am Airport Hamilton / Ontario in Mount Hope.
    Fahrzeit von Toronto etwa eine Stunde, von Detroit 3 Stunden, von den Niagarafällen eine Stunde.
    Diese Einrichtung unterhält nicht nur ein hübsches Museum mit 38 Flugzeugen und einem Hubschrauber, sondern es restauriert diese Flugzeuge bis zur Flugfähigkeit und betreibt sie dann. Das Kanadische Luftfahrtgesetz erlaubt den Betrieb von Strahl-Kampfflugzeugen nur der Luftwaffe, so sind nur Propellerflugzeuge flugfähig.
    In einigen dieser Flugzeuge kann man als Gast mitfliegen.
    Das CWH wurde 1972 von Flugzeugfreunden in Hamilton gegründet.
    1977 stuerzte einer der Gründer mit seiner Fairey Firefly auf der Canadian International Airshow in Toronto ab und starb den Fliegertot. Im gleichen Jahr erhielt die Organisation ihre Lancaster, die jahrelang zuvor als Gate Guard in Godrich /Ontario stand.
    1993 Brannte Hangar 3 ab und 5 Maschinen gingen verloren. Mit Hilfe von vielen Privatspenden, der Provinz Ontario und Kanada wurde das Museumsgebaeude in seiner heutigen Form errichtet. Am 26. April 1996 eroeffnet der Schirmherr, HRH Charles ,Prince of Wales, der Britische Thronfolger dieses Museums.

    Auch mit Kindern ( mein 7 jähriger Sohn war über 3 Stunden mit mir dort ) ist dieses Museum zu empfehlen, in einige Maschinen darf man sich setzten, man kann die Frage „wie werden Flugzeuge eigentlich gebaut“ gut beantworten, da Werkstätten und Werft zugänglich sind.

    Man kann alle Maschinen direkt herantreten, anfassen wäre möglich, ist aber aus verständlichen Gruenden verboten. Da die Maschinen zum Fliegen herausgeholt werden müssen, stehen sie nicht ganz so eng wie in einigen anderen Museen.

    Alle Bilder in diesem Bericht ©2006 bei Peter Oliver Keller, also mir.
     

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    Von Außen

    Das Gebäude ist architektonisch unauffällig, im Gegensatz zum CF-104D (Zweisitzer) Starfighter, der fast senkrecht vor dem Gebaeude in den Himmel steigt.
     

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    CF-100 auf dem Marterpfahl

    Nur 200 m vom Gebäude entfernt fliegt eine CF-100 auf einem Pfahl vor dem alten Staffelgebaeude der 417 Staffel. Das traf sich ganz gut, nur 2 Maschinen habe ich nicht fotografiert, die CF100 im Museum zu dunkel und unscharf, die B25, habe ich vergessen, nach 3 Stunden wollte mein Sohn in den Shop um sich ein Flugzeugmodell zu kaufen.
     

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    Eileen Vollick

    Vor dem Museum noch eine Gedenktafel für Eileen Vollick.
     

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    CF-104 D Starfighter

    Hier eine Nahaufnahme der CF-104 D, #104641. Der Lack bröckelt ein wenig, das Plexi ist noch ganz gut im Schuss. Jetzt gehen wir endlich herein in das Museum.
     

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    CT-33AN

    Im Eingangsbereich steht eine Nachgebaute Hecksektion einer Lancaster, Uniformen, eine kleine Ausstellung zuehren von Dr. W.R.Franks, der im 2. Weltkrieg einen Vorläufer heutiger Anti G-Hosen erfand, eine fluessigkeitsgefuellte Hose, die dem Piloten half höhere Beschleunigungen zu ertragen. Die erste Maschine dann, eine CT-33AN #21275. Sie ist an einer Hydraulikpumpe angeschlossen und sie steht auf Jacks. Per Knopfdruck fahren Kabinendach, Klappen, Fahrwerk usw. nette Idee, leider verriegelte das Fahrwerk schon nicht mehr und ich fürchte, die alte Hydraulik macht das nicht lange mit, aber meinen Sohn musste ich stoppen, für Kinder echte Technik zum anfassen !
     

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  8. #7 pok, 08.09.2006
    Zuletzt bearbeitet: 08.09.2006
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    CT-33AN

    Die T-33 war fast 50 Jahre bei der Kanadischen Luftwaffe im Einsatz, erst im April 2002 wurde sie außer Dienst gestellt.
    Die ausgestellte Maschine war als Support Flugzeug für das „Snowbirds“ Kunstflugteam in Moose Jaw stationiert.
     

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    Spielcockpit

    Dieser Cockpit Simulator wurde nach dem 2.WW zur Umschulung auf 2 Mot. Verwendet. Hier koennen kleine und große Kinder selber fliegen.
     

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    Cessna Crane Mk1

    Nicknames „Bobcat“, Wichita Wobbler“, Bamboo Bomber“
    # 7862, in den Farben der No.4 SFTS (Service Flying Training Schools), Saskatoon von 1941. Die Maschine erreichte das Museum 1976 und wurde dort restauriert. Sie ist seit November 1986 wieder flugfähig.
     

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    North American Yale

    #3350 No.1 SFTS Camp Borden, Ontario, spaeter No.4 WS (Wirless School) in Aylmer, Ontario. Diese Maschine wurde fast 20 Jahre restauriert.
    Eine zweite Yale hängt an der Decke der Eingangshalle. Sie ist gelb und trägt #3341-X7) aus dem Film „Captains of the Clouds“ von 1942.
     

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    Fleet 60K-Fort

    #3540 (C-FORT) Erstflug 1940, ausgemustert Juli 1944, da der Generator für das Radiotraining zu schwach - und das hintere Cockpit zu eng war. Diese Maschine wurde von ehemaligen Fleet Angestellten und Freiwilligen in Niagara restauriert und sie flog 13 Jahre später 1993 restauriert in das Museum zurück. Es ist die einzige flugfähige Maschine dieses Typs weltweit.
    Das Museum besitzt auch noch die #3643 im noch nicht fertig restaurierten Zustand.
     

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    Douglas DC3- Dakota

    In den Farben des RCAF No. 435 und No.436 Squadrons, das 1944-45 in Burma im Einsatz war.
    Bei der RCAF flog die Dakota bis 1989.
    Diese Maschine wurde „diente“ in Wirklichkeit nicht militärisch. Gebaut im Juni 1939, flog sie 13 Jahre für „Eastern Airlines“, dann „North CentralAirlines (N21728) für 11 Jahre. 1964 verkauft flog sie weiter für verschiedene wechselnde Besitzer, bis sie das Museum 1981 bekam. Sie hat mehr als 82.000 Flugstunden auf dem Buckel, was als DC3 Rekord gilt.
    Diese Maschine ist flugfähig und setzt zu besonderen Anlässen immer noch Fallschirmspringer ab!
     

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    Grumman G-44A WIDGEON

    CF-ODR, Gebaut 1948-49 von Societe de Aero-Navale Frankreich als SCAN 30, Umgebaut 1956 zur Super Widgeon und erst dann Erstflug!
     

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    North American (Canadian Car & Foundry) Harvard – Mk4

    #20412 (C-FVMG) befindet sich in Privatbesitz, fliegt aber im Auftrag des Museums.
     

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    North American (Canadian Car & Foundry) Harvard – Mk4

    #20213 (C-FUUU), Erstflug 13. November 1951 von Thunder Bay / Ontario. Diente zur Flugschulung bis 1965.
     

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    Consolidated PBY-5ACANSO

    Amphibischer Bomber/Aufklärer

    #11084, gebaut 1944 von Canadian Vickers in Montreal. Diente in der RCAF bis 1961, flog später Kommerziell und als Löschflugzeug. Seit 1995 im CWH.
    Trägt die Markings des RCAF No.162 Squadron. Die Maschine erinnert an F/L David Hornell, der am 24. Juni 1944 beim Versenken des Deutschen U-Bootes U-1225 abgeschossen wurde und mit seiner Crew 20 Stunden im Wasser trieb. Er verstarb kurz nach seiner Rettung.
     

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    De Havilland DHC 1 Chipmunk

    Schulungsflugzeug
    Ein Chipmunk ist ein Streifenhoernchen!
    #18041 (C-FBXK), eine DHC1B-2-S5, Chipmunk2, gebaut in Downsview, Toronto 1956, diente im RCAF Training Comand bis 1971.
    Im Hintergrund noch mal die DC-3.

    Im Museum steht auch noch eine DHC1 in Silber (C-FCXP), die sich in Privatbesitz befindet.
     

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    Beech C-45 Expeditor

    Leichter Transporter, Navigationstrainer, Photo Aufklärer

    Diese Maschine wurde 1946 als Model D18C gebaut, und flog bei einer New Yorker Airline. Später Umbau zur D18S, durch Umrüstung von Continental R-9A auf P&W Wasp Juniors. Dann fast 25 Jahre bei INCO (International Nickel) einem Erzprospektor. In dieser Zeit stand sie auf Schwimmern.
    Heute erstrahlt die Maschine in den Farben der „Detached Photographic Section of the RCAF“ von 1944.
     

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    Boing Stearman PT-17 Kaydet

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    Gebaut in Wichita/Kansas 1942, ein Model A75N1.
    Flugfaehig.

    #FK107
     

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    Fairey Firefly AS.5

    Fighter, Aufklaerer, U-Boot Bekaempfer

    #WH632, gebaut 1951, zunächst Royal Navy Volunteer Reserve, Ford, Sussex, U.K., später nach Australien zur RAN, diente dort zur Technikerausbildung. 1960 bis 1979 in Camden Air Museum in New South Wales.
     

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