CANT Z 506 Airone, Supermodell in 1:72

Diskutiere CANT Z 506 Airone, Supermodell in 1:72 im Bauberichte Forum im Bereich Wettbewerb 2020 - Wasserflugzeuge & Flugboote; Die Vorhänge gefallen mir sehr gut, bravo! Viele Wege führen wohl nicht nur nach Rom. Ich bin fast schon erschrocken, dass die Teile des Rumpfes...
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Die Vorhänge gefallen mir sehr gut, bravo! Viele Wege führen wohl nicht nur nach Rom.
Ich bin fast schon erschrocken, dass die Teile des Rumpfes einfach so zusammen passen. Ist der Kit wirklich von Broplan??
 
Gilmore

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Der Umbausatz ist in der Tat von Broplan. Die Rumpfhälften sind minimal unterschiedlich lang, daher der breite Spalt zum Heckteil, der ist auf der anderen Seite viel schmaler. Vor dem Zusammenfügen habe ich ein kleines Plasticart-Stück entlang der Klebekanten eingeklebt, immer abwechselnd in die linke und die rechte Hälfte. So ließ sich der Rumpf relativ leicht zusammensetzen. Die beschriebenen Klebelaschen hatte ich jeweils mit rotem bzw. grünem Edding markiert, damit ich beim Zusammensetzen sehen kann, zu welcher Rumpfhälfte die gehören, damit ich an der richtigen Stelle durch leichte Herunterdrücken die Passung herbeiführen konnte.
Sind Broplan-Vacus denn so verrufen, daß die Teile so schlecht zusammenpassen?
 
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So viel Erfahrung mit Broplan habe ich selbst nicht: ausser der Macchi 100 habe ich kein weiteres gebaut. Da sind aber, wie Du in meinem Baubericht lesen kannst, ganz erstaunlich kunstvoll Fehler einkonstruiert, die definitiv nicht aus der Vacu-Formtechnik entstanden sind, sondern fast schon mit Absicht. Wie ist zu erklären, dass z.B. die Ruder an der Oberseite der Tragfläche unterschiedlich Länge und Position zu denn der Unterseite haben? Da versteht sich fast von selbst, dass die linke Tragfläche ausser un den Anschlussmassen zum Rumpf in keinem anderen Mass auch nur ähnlich der rechten ist, also mehr als ein mm auseinander?

Da etliche meiner Modellbaukollegen mit anderen Broplan-Produkten ähnliche systematische Erfahrungen gemacht haben, kann man nur bewundern, wie gut Dein Reiher 506 geworden ist.
 
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Na ja, freu Dich nicht zu früh. Die Höhenleitwerke sind auch schon etwas unterschiedlich ausgefallen. Da muß ich noch sägen, feilen und spachteln.
 
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Apropos Spachteln: Obwohl die Rumpfhälften dank innen angebrachter Passlaschen recht gut zusammenpassten, war ein Spachteln nicht zu vermeiden.

Das anschließende Verschleifen gestaltete sich schwierig, weil sich diese Spachtelmasse nur nass gut schleifen lässt. Andrerseits sind ja die Gardinen aus dünnstem Zellstoff in der Kabine. Ich hoffe, die haben nix abgekriegt. Da habe ich mäßig feucht geschliffen und das Wasser schnell wieder abgewischt. Wie die gardinen und die fensterscheiben innen aussehen, werde ich erst nach dem Lackieren und dem Abpulen der Abklebungen sehen. Und das dauert noch.
 
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Die Anbringung desx mittleren Motors und der Cowling habe ich schon mal probiert, gefiel mir nicht so richtig. Dabei fiel mir auf, daß der Rumpf vorne ca. 2mm hinter der Motorverkleidung konisch zuläuft, ist ja auch logisch, weil die Kühlluft ja irgendwo wieder raus soll. Das ließ sich aber mit dem Bug mit dem dünnen Material nicht machen, so habe ich einfach vorne ca. 2 mm abgesägt und 2 x 2 mm starke Plastikart-Scheiben davorgesetzt. (Der Rumpf war nämlich auch ein klein wenig zu kurz im Vergleich zur Zeichnung). Diese habe ich dann konisch zurechtgefeilt, bis eine mir zusagende Form entstand. Ach ja, den Flügelholm habe ich auch schon eingesetzt. Den hatte Broplan mit im Lieferumfang, mußte ich "nur noch" ausschleifen und zusammensetzen. Paßte so halbwegs.
 
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Da sage einer, Broplan sei nicht gut fuer die Kreativität...
 
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So wie Chuck Norris:
Aber nicht mit meinem Modell!
 
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Ein Foto mit einem Arbeitsschritt habe ich noch vergessen: Die Rumpfunterseite wollte nicht die Form annehmen, die ich wollte. Da bildete sich sozusagen eine Rinne. Ein gezogener Gußast, der die letzten Spalten verschließt und die Festigkeit verbessert, konnte nicht darüber hinwegtäuschen, daß da was gemacht werden muß. Statt das alles zuzuspachteln, was aufgrund des Schwundeffekts der Masse nicht zielführend wäre, habe ich das Ganze mit einem Stück dünnem Plasticart überklebt, geschliffen wie ein Blöder und danach erst den Rumpf verspachtelt. Ich hoffe, davon sieht man später nichts mehr.
 
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Ein Foto mit einem Arbeitsschritt habe ich noch vergessen: Die Rumpfunterseite wollte nicht die Form annehmen, die ich wollte. Da bildete sich sozusagen eine Rinne. Ein gezogener Gußast, der die letzten Spalten verschließt und die Festigkeit verbessert, konnte nicht darüber hinwegtäuschen, daß da was gemacht werden muß. Statt das alles zuzuspachteln, was aufgrund des Schwundeffekts der Masse nicht zielführend wäre, habe ich das Ganze mit einem Stück dünnem Plasticart überklebt, geschliffen wie ein Blöder und danach erst den Rumpf verspachtelt. Ich hoffe, davon sieht man später nichts mehr.
Fuer so was habe ich gute Erfahrung mit Magic Sculp oder Milliput gemacht: schrumpft nicht, lässt sich von hauchdünn bis richtig dick verarbeiten und vor dem Abbinden in die endgültige Form bringen mit z. B. nassen Finger oder angefeuchteten Werkzeugen. Am Rumpf geht das auch gut mit einem Stück Sheet als Spachtel, weißlich das an die Rundungen anpasst. Genial.
 
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Nun habe ich die Tragflächen angebaut. Dabei galt es, den Pfeilungswinkel, die V-Form und den Einstellwinkel korrekt zu treffen. Der Holm ist zwar schön und gut und hilft, eine sichere Klebeverbindung herzustellen, aber trotzdem mußte ich mir eine provisorische Helling bauen, um eine korrekte Montage zu erreichen. Jetzt über Nacht härten lassen, wenn ich das Modell morgen abend in die Hand nehme, werde ich wahrscheinlich feststellen, daß alles falsch zusammengesetzt ist.
Für den hinteren Bereich der Flügelwurzel soll man lt. Anleitung einen Teil der Übergangsverkleidung vom Originalbausatz absägen und in die Lücke einsetzen. Aber auch vorn ist ein Spalt zwischen Rumpf und Flügel, da setze ich noch Plastikart-Schnipsel rein. Verspachteln muß ich den Bereich später ja sowieso.
 
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Prima Helling! So wird das sicher gut.
 
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Vorhn habe ich das Modell aus der Helling genommen, und was ich sah, gefiel mir gut. Die Flügel sind fest um alle Achsen. Laut Bauanleitung soll man vom Originalrumpf die hintere Flügel-Rumpf-Übergangsverkleidung absägen und bei diesem Umbau an den entsprechenden Stellen anbringen. Das ging ganz gut, nach intensiver Schleifarbeit, um das Teil auf die passende Größe zu bekommen, ließ es sich saugend-schmatzend einsetzen.
 
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Dann konnten auch schon die Höhenleitwerke angebracht werden. Ein Holm aus 0,5 mm-Messingdraht dient hier als Holm, trotzdem mußte hier eine Unterstützung helfen, daß die Leitwerke in der richtigen Position bleiben. Die Hinterkanten hatte ich vorher noch dünn geschliffen. Die Trimmruder schnitze ich mir später selber und klebe sie ein.


 
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Die Flügel-Rumpf-Übergänge sind nun verspachtelt und verschliffen und die Kanzel aufgesetzt. Auf den Rumpfrücken kamen noch zwei Halbrundstäbe 2mm Durchmesser und zwei runde Dingen, wird wohl mit der Lüftung / Heizung zu tun haben. Wie die im Original aussahen, kann ich anhand des Bildmaterials nur mutmaßen, wahrscheinlich war der Übergang vom runden Teil zu dem (Rohr) noch stromlinienförmiger gestaltet, aber wie genau, weiß der Geier. Ich habe mir im Netz auch fertig gebaute Modelle dieses Typs angesehen, und das hat jeder anders interpretiert und umgesetzt. Daher unterstelle ich den Schöpfern ihrer Meisterwerke, dass sie es auch nicht genau wussten. Ich lasse das jetzt so, mir doch egal, in der Seitenansicht sieht es so jedenfalls schon ziemlich echt aus.

Das Modell ist jetzt für die erste Grundierung vorbereitet, ich hoffe, ich habe nichts vergessen.
 
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Nachdem ich die offene Tür mit einem Stück Schaumstoff geschlossen hatte, bekam das Modell die hellgraue Grundierung in Form von Humbrol 147. Tage später habe ich das Modell mit einer hellen Creme-Farbe geduscht, bestehend aus Revell Aqua Beige #314, gemischt mit viel Weiß Glänzend #4. Ich habe aber den Eindruck, daß ich das Beige noch weiter aufhellen sollte. In meine angemischte Farbe habe ich schon einen weiteren Teil Weiß reingekippt.
 
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