21 Stunden Hochbetrieb am Tag
Chinas Roboter bauen fast rund um die Uhr neue J-20-Tarnkappenjäger in „dunklen Fabriken“
Chinas „dunkle Fabriken“ fahren die Produktion des Kampfjets J-20 hoch. Roboter und KI nehmen Menschen die Arbeit fast komplett ab.
China treibt die Serienproduktion seines Tarnkappenjets J-20 mit hochautomatisierten „dunklen Fabriken“ massiv voran. In einer nahezu menschenleeren Halle der Chengdu Aircraft Corporation entstehen mittlerweile fast rund um die Uhr Bauteile für den Kampfjet.
Autonome Fahrzeuge und von Künstlicher Intelligenz gesteuerte Maschinen übernehmen dort einen Großteil der Arbeit. Die J-20 gilt als chinesische Antwort auf den amerikanischen F-22 Raptor und ist ein Kernprojekt der militärischen Modernisierung des Landes, wie die „South China Morning Post“ (SCMP) berichtet.
Produktion im Dunkeln
In der Fabrik in der Provinz Sichuan laufen die Anlagen weitgehend im Dunkeln. Beleuchtung ist kaum noch nötig, weil auf den meisten Flächen keine Menschen mehr unterwegs sind. Früher waren nach Schilderungen aus dem Betrieb zwei bis drei Beschäftigte nötig, um im Schichtdienst den Maschinenpark rund um die Uhr zu überwachen.
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Roboter steigern Effizienz und sparen Personal
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J-20 wächst zur Flotte heran
Die J-20 ist ein Jagdflugzeug der fünften Generation mit Tausenden individueller Komponenten. Seit 2020 läuft die Serienfertigung in Chengdu. In den vergangenen Jahren bekam der Jet einen neuen, schnelleren chinesischen Antrieb und modernisierte Bordelektronik, darunter Radar- und Triebwerksupdates. Zudem ist eine zweisitzige Variante eingeführt worden, ....
Die britische Denkfabrik Royal United Services Institute (RUSI) geht davon aus, dass die Luftstreitkräfte der Volksrepublik Mitte 2025 etwa 300 Maschinen im Bestand hatten. Bei anhaltendem Tempo könnte die Zahl laut „SCMP” bis 2030 auf rund 1000 steigen, so die Einschätzung. Damit rückt China näher an die großen Flotten moderner Kampfjets der USA im Pazifikraum heran.