China - dritter bemannter Start ins All

Diskutiere China - dritter bemannter Start ins All im Raumfahrt Forum im Bereich Luftfahrzeuge; China wird wohl den nächsten, dritten Start seines derzeitigen Programms(Shenzhou VII,) zeitlich etwas vorziehen. Das wahrscheinlichste...

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  1. mcnoch

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    China wird wohl den nächsten, dritten Start seines derzeitigen Programms(Shenzhou VII,) zeitlich etwas vorziehen. Das wahrscheinlichste Zeitfenster liegt nun nach Ende der noch bis zum 17. September laufenden Paralympics in Peking und dem Nationalfeiertag am 1. Oktober. Zum Programm dieser Mission wird auch der erste Außeneinsatz eines der drei Taikonauten gehören. Die letzte bemannte Mission der Chinesen war im Jahre 2005.
     
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  3. #2 spacer, 25.09.2008
    Zuletzt bearbeitet: 26.09.2008
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    spacer Fluglehrer

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    Shenhzou7 wird heute um 15:30 mit 3 Taikonauten starten. Morgen oder Übermorgen soll dann der 1. chinesische Außenbordeinsatz durchgeführt werden.
    Hier kann man den Start live sehen (mit englischem Kommentar):
    http://www.cctv.com/english/special/Shenzhou7/01/index.shtml
    (Eventuell muss man dazu ein Active-X Steuerelement aktivieren.)
     
  4. spacer

    spacer Fluglehrer

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  5. mcnoch

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    Hoffen wir, dass alles andere auch so erfolgreich läuft. Etwas mehr Verkehr dieser Art im All würde gut tun.
     
  6. GFF

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    Auch wenn mich der geschätzte Mod erschlagen möge ;) , wenn ich den Link reinsetze ist der in zwei Tagen Tot..., also der Text.

    Copyright liegt ganz alleine Bei den Nürnberger Nachrichten, hab ihn mir nur ausgeliehen....



    Chinas Astronauten bereiten Allspaziergang vor


    Peking (dpa) - Die drei Raumfahrer an Bord von «Shenzhou 7» haben am Freitag den ersten Weltraumspaziergang eines chinesischen Astronauten vorbereitet.

    Das Raumschiff änderte seine elliptische Umlaufbahn und umrundet seither kreisförmig in 343 Kilometern Höhe die Erde, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete. Im Orbiter packten die Astronauten Zhai Zhigang und Liu Boming den nach amtlichen Angaben selbst entwickelten chinesischen Raumanzug «Feitian» und ein russisches Modell «Orlan» aus. Der Spaziergang von Kommandeur Zhai Zhigang war entgegen ersten Berichten in chinesischen Medien aber nicht am Freitag, sondern abhängig vom Verlauf der Vorbereitungen erst am Samstag oder Sonntag geplant.

    Der Zusammenbau des 120 Kilogramm schweren Raumanzuges sollte allein 15 Stunden dauern. Der Anzug, der nach Expertenangaben dem russischen Vorbild ähnelt, ist nach der buddhistischen Göttin «Feitian» benannt und bedeutet wörtlich übersetzt «am Himmel fliegen». Liu Boming wird den russischen Anzug anziehen und im Orbiter bleiben, um Zhai Zhigang zu assistieren, seine Aktion zu filmen und ihm notfalls zur Hilfe kommen zu können. Bei dem live im Fernsehen übertragenen Weltraumspaziergang soll Zhai Zhigang einige außerhalb angebrachte Materialproben, die unter den Bedingungen des Weltalls getestet werden, für die Rückkehr zur Erde einsammeln.

    «Der Weltraumspaziergang ist riskant», sagte der australische Raumfahrtexperte Morris Jones der Deutschen Presse-Agentur dpa. «Der chinesische Raumanzug ist noch nie zuvor im All getestet worden.» Auch sei noch nie zuvor die Luft und der Druck aus dem Orbiter abgelassen worden. Neu in «Shenzhou 7» ist die Luftschleuse zwischen Orbiter und Rückkehrkapsel, in der Astronaut Jing Haiping bleiben wird. Chinas Staatsmedien nannten den geplanten 30-minütigen Spaziergang im Weltraum die bislang «ehrgeizigste und riskanteste Aufgabe» in der jungen chinesischen Raumfahrtgeschichte.

    Bei einem Erfolg würde China nach den USA und Russland die dritte Nation, die einen Astronauten auf einen Einsatz außerhalb eines Raumschiffes geschickt hat. Das Vorhaben dient den Plänen Chinas, ein Raumlabor und schließlich bis 2020 eine Raumstation zu bauen. Fünf Jahre nach dem ersten bemannten Raumflug Chinas im Oktober 2003 umrunden mit «Shenzhou 7» erstmals drei chinesische Astronauten die Erde. Während des Fluges wird auch ein kleiner, 40 Kilogramm schwerer Satellit ausgesetzt. Die Rückkehr der Raumfahrer ist Sonntag oder Montag in der Inneren Mongolei geplant.

    Für künftige Flüge ins All, die in schnelleren Abständen stattfinden sollen, ist das Raumschiff «Shenzhou» jetzt auch in Serienproduktion gegangen, berichtete der Chefdesigner Zhang Bainan. Das gegenwärtig produzierte Modell könne mit drei Astronauten sieben Tage im All bleiben und auch Andockmanöver vollziehen, die für die nächsten Flüge geplant und Voraussetzung für den Bau eines Raumlabors sind. «Shenzhou» kann als «Magisches Schiff» übersetzt werden.

    26.09.2008 12:11 MEZ
     
  7. GFF

    GFF Alien

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    Das gleiche wie oben :D

    Die Angst der Nasa, vor dem großen Drachen aus dem Osten :FFTeufel:


    Konkurrenz im All
    Chinas Weltraumfahrt vermiest der Nasa ihr Jubiläum
    Konkurrenz im All


    WASHINGTON - In ein paar Tagen, am 1. Oktober 2008, wird die US-Weltraumbehörde Nasa 50 Jahre alt. Doch den Amerikanern ist angesichts der Bemühungen der Chinesen, ins All zu gelangen, nicht so recht zum Feiern zumute.

    Von Feierlaune kann derzeit bei der Nasa keine Rede sein, ausgerechnet zum 50. Jubiläum ist die Stimmung so mies wie seit Jahren nicht mehr. Selbst Nasa-Chef Michael Griffin, ansonsten eher ein kühler Techniker, schlug Alarm. Die ganz großen Triumphe der Raumfahrer wie die erste Mondlandung liegen ohnehin fast 40 Jahre zurück. Öffentlich hält sich Griffin noch zurück, intern äußerte er aber die Sorge, dass die US-Vorherrschaft im Weltraum bald am Ende sei - ausgerechnet aus China komme die stärkste Konkurrenz.

    Dabei hat die Nasa den USA den größten nationalen Triumph seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges beschert. Unvergesslich sind die Bilder vom 20. Juli 1969: Die Astronauten in ihren unförmigen Schutzanzügen vor der grauen Mondlandschaft, die Fußabdrücke im Mondstaub, das Sternenbanner auf dem Erdtrabanten. Weltraumfahrt, vor allem die bemannte, ist zu einem Stück des «amerikanischen Traums» geworden, eine Mischung aus Pioniergeist und Aufbruch zu neuen Grenzen.

    Zweiter Wettlauf zum Mond

    Die Angst Griffins: Diesmal könnten die Chinesen der Nasa im «zweiten Wettlauf zum Mond» zuvorkommen - für die Amerikaner schlichtweg ein Alptraum. Bis 2020, so das Ziel, wollen die Amerikaner wieder einen Astronauten auf den Trabanten schicken, doch die Arbeiten am neuen Orion-Raumfahrzeug kommen wegen anhaltender Etatsorgen langsamer voran als geplant.

    «Die Landung eines Chinesen vor uns auf dem Mond wird den klaren Eindruck hinterlassen, dass die USA im Weltall nicht nur hinter Russland, sondern auch hinter China hinterherhinken», meinte Griffin in einem internen Papier, das sehr zum Ärger der Regierung bekannt wurde. Kein anderes Land hat in den letzten Jahren in der bemannten Raumfahrt derartige Fortschritte gemacht wie China. «Wir haben viele Dutzend Milliarden Dollar ausgegeben, um im Weltall einen klaren Vorsprung über alle anderen Länder der Erde zu bekommen», moniert der Nasa-Chef. Doch in den vergangenen 15 Jahren sei der Nasa-Etat inflationsbereinigt um 20 Prozent verringert worden.

    «Sputnik-Schock»

    So richtig begonnen hat das Unternehmen Raumfahrt mit dem «Sputnik-Schock»: Als die Sowjetunion im Oktober 1957 erstmals einen Satelliten ins Weltall transportierte, stürzte für die Amerikaner eine Welt zusammen. Präsident Dwight Eisenhower handelte prompt: Er gründete eine eigene Weltraumbehörde. Am 1. Oktober 1958 nahm die Nasa mit 8000 Mitarbeitern ihre Arbeit auf. Führender Kopf der Nasa-Ingenieure war Wernher von Braun, der in Nazi-Deutschland die V-2-Rakete entwickelt hatte, mit der Hitler britische Städte in Schutt und Asche legen wollte.

    Es war Präsident John F. Kennedy, der das ganz große Ziel vorgab, bis zum «Ende des Jahrzehnts einen Menschen auf dem Mond zu landen und ihn wieder sicher zur Erde zurückzubringen». Das Apollo-Unternehmen begann. Mitten im Kalten Krieg schien die Vorherrschaft der USA in der Raumfahrt für immer besiegelt. Doch tatsächlich war mit dem Triumph auf dem Mond der Zenit überschritten. Der Vietnamkrieg und Geldmangel lähmten den Drang. Hinzu kamen schwere Unglücke wie etwa die Explosion der Raumfähre Challenger im Januar 1986.

    Ursprünglich sollten wiederverwendbare Raumfähren die Fliegerei ins All billiger machen, doch die Rechnung ging nicht auf, tatsächlich fraßen die hochkomplizierten Shuttles über Jahrzehnte den Löwenanteil des Nasa-Etats auf. Auch die Internationale Weltraumstation ISS konnte an den Problemen nichts ändern. Erst jüngst gab die Nasa offiziell bekannt, dass im Mai 2010 die Shuttle-Flüge eingestellt werden.

    Peer Meinert (dpa)
    26.9.2008
     
  8. spacer

    spacer Fluglehrer

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  9. #8 Mannerl, 27.09.2008
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    naja - ist ja irgendwie klar das die NASA Leute etwas "furcht und unbehagen" streuen! Immerhin kann man ja im Zusammenhang gleich mal mehr Mittel fordern um wieder die Nr. 1 zu bleiben.

    Aber im Ernst:
    Die US Raumfahrt hat ja etwas mehr zu bieten als kurz mal rauf zu fliegen und einen Menschen für ne halbe Stunde spazieren gehen zu lassen!

    Aus wissenschaftlicher Sicht sollte es doch nur von Vorteil sein wenn wie weiter oben beschrieben etwas mehr Verkehr da oben herrscht!

    Bodennahe Grüße - Mannerl
     
  10. GFF

    GFF Alien

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    Weiß einer von euch wo man den Weltraumspaziergang des Chinesen auf Video oder so ansehen kann ???
     
  11. #10 gk juergen, 27.09.2008
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  12. Hotte

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    Was sagt mein Eheweib als sie mir gerade über die Schulter guckte:
    China, Raumfahrt, die bekommen doch noch Entwicklungshilfe von uns !

    Gar net so unrecht hat sie :D

    Hotte
     
  13. GFF

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    Na da siehste mal wie weit unsere Entwicklungshilfe reicht....:D .... bis in den Weltraum..... :D
    Oder haben die Chinesen für den Weltraum auch wieder eine andere Bezeichnung ???
     
  14. mcnoch

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    Wie gesagt, Konkurrenz belebt das Geschäfft, was auch der NASA nur recht sein kann. Die einzige Sorge bei der NASA ist die, dass plötzlich poitischer Druck zu Verschiebungen der Finanzmittel - weg von der Froschung, hin zur Raketentechnik - kommen könnte. Ansonsten muss sich die NASA da nicht so furchtbar viel Sorgen machen.
     
  15. Hotte

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    Wenn China jetzt auch verstärkt in das All drängt,
    werden doch ehr die Mittel für die NASA aufgestockt.
    Was ja auch ein politischer Druck wäre.
    Eine Art kalten Krieg haben wir ja schon ein bissel zwischen China und den USA. Wie gesagt, ein bissel nur aber er ist fühlbar :D

    Hotte
     
  16. #15 Monitor, 29.09.2008
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    Eine Frage: wenn man sich die Bilder der Landung angesehen hat, bekommt man den Eindruck, das ist zu 99% die russische Sojus-Landekapsel. Gab es da eine Überlassung der Konstruktion an die Chinesen ?
     
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  18. GFF

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    Ist auch ein Sojus Delivat, nur etwas größer als das Russische Teil. Die Russen haben da gewaltig Entwicklungshilfe betrieben.
    Ach ja und moderene Systeme haben die Chinesen instaliert...
     
  19. #17 Bleiente, 09.12.2008
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