China

Diskutiere China im Sonstige Streitkräfte Forum im Bereich Einsatz bei; "Kampferprobt" heißt System und Ausbildung der Piloten - und zu letzterem hat man schon öfter mal gehört: "Mutmaßlich sein Land betrogen"...
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alois

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Wer ist denn heute wirklich kampferprobt? Bomben auf Gegner ohne richtige Gegenwehr zu werfen ist keine Kampferprobung. Wer hat denn schon die letzten 20 Jahre richtige Luftkämpfe ausgefochten?

Ist schon komisch, dass dieses Argument immer nur bei China und anderen meist zur Südhalbkugel gehörige Nationen hervorgebracht wird. Wenn dieses Argument aber so wichtig ist, sollten wir wohl auch die BW in Frage stellen. Tut nur keiner, weil wir sind ja immer die Besten, angeblich.
 
TurkishSTAR

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Nicht nur bei J-20 und J-35 samt ihren Drohnen gilt diese Logik — sie betrifft ebenso Programme wie Eurofighter, KAAN, FCAS und GCAP.

Die USA bleiben bislang das einzige Land, das kampferprobte Kampfflugzeuge in großer Zahl betreibt und kontinuierlich weiterentwickelt.

Im Bereich kampferprobter Drohnen gehören derzeit vor allem die USA, die Türkei und Israel zu den wenigen Staaten mit umfangreicher realer Einsatzerfahrung und fortlaufender Weiterentwicklung.

Gleichzeitig muss man einordnen, dass die USA in den vergangenen drei Jahrzehnten überwiegend gegen Gegner wie Irak, Syrien oder Afghanistan operiert haben. Diese Szenarien stellen sehr begrenzt einen Maßstab für Hochintensitätskonflikte zwischen zwei technologisch ebenbürtigen Gegnern dar.
Die gegnerischen Luftstreitkräfte im Nahen Osten verfügten meist über veraltete sowjetische Flugzeuge aus dem Kalten Krieg sowie uralte Luftverteidigungssysteme mit sehr begrenzter Wirksamkeit.
In einem direkten Konflikt mit einem technologisch gleichwertigen Gegner wie China ist daher plausibel, dass selbst die USA relativ schnell auf operative und technologische Grenzen stoßen würden.
 

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Russland hat wie der Iran deutlich mehr Kampferfahrungen. Da wird es China aber auch die USA schwer haben. Zumal deren Logistik und Fertigung bei den USA und Israel wie auch Türkei massiv klein ausfällt.
 
Deino

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Russland hat wie der Iran deutlich mehr Kampferfahrungen. Da wird es China aber auch die USA schwer haben. Zumal deren Logistik und Fertigung bei den USA und Israel wie auch Türkei massiv klein ausfällt.
Diesen Mist muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen ... Iran hat mehr Kampeerfahrung! Bestenfalls im Sinne doch eher Erfahrung, wie man im Kampf verliert, denn - und wir reden ja von Luftkampf - wann hatte denn Iran den letzen erfolgreichen Luftkampf und darin positive Erfahrungen gemacht? Drohen losschicken und ballistische Raketen würde ich jetzt nicht wirklich gelten lassen.

Un dein zweites Schmankerl: "Da wird es China ... schwer haben. Zumal deren Logistik und Fertigung ... massiv klein ausfällt."

Darf ich mal gearde herzhaft lachen!!
 
TurkishSTAR

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Der Iran kann gar nix, sie können nicht mit Israel und erst recht nicht mit USA mithalten, und weder China noch Russland werden ihnen helfen.
China hat keine Eier (Risikoavers) und Russland kann nicht, und selbst wenn sie könnten würden sie nicht helfen.
Heute und die folgenden Wochen wird sich wahrscheinlich entscheiden ob das Mullah Regime stehen oder fallen wird.
Die Chinesen werden nach Venezuela ihren zweiten unabhängigen Öl/Rohstoff Lieferanten verlieren (teilweise mit Rabatten von bis zu 9-10 $ pro Barrel gegenüber russischem Öl)
Rund 80-90 % dieser iranischen Exporte gehen nach China.

Eigentlich ist der Eingriff nicht den Iran zu neutralisieren als Faktor im Nahen Osten, sondern China von ihrer Versorgung zu kappen um sie weiter massiv zu Schwächen. Denn das Zeitfenster schließt sich bald, wenn China Taiwan holen will muss es vor 2030 geschehen.
 
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Deino

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Der Iran kann gar nix, sie können nicht mit Israel und erst recht nicht mit USA mithalten, und weder China noch Russland werden ihnen helfen.
China hat keine Eier (Risikoavers) und Russland kann nicht, und selbst wenn sie könnten würden sie nicht helfen.
Heute und die folgenden Wochen wird sich wahrscheinlich entscheiden ob das Mullah Regime stehen oder fallen wird.
Die Chinesen werden nach Venezuela ihren zweiten unabhängigen Öl/Rohstoff Lieferanten verlieren (teilweise mit Rabatten von bis zu 9-10 $ pro Barrel gegenüber russischem Öl)
Rund 80-90 % dieser iranischen Exporte gehen nach China.

Eigentlich ist der Eingriff nicht den Iran zu neutralisieren als Faktor im Nahen Osten, sondern China von ihrer Versorgung zu kappen um sie weiter massiv zu Schwächen. Denn das Zeitfenster schließt sich bald, wenn China Taiwan holen will muss es vor 2030 geschehen.

Bis zum letzten Satz stimme ich Dir vollkommen zu ... aber warum schließt sich das Fenster? Ich denke, China will keine militärische "Wiedervereinigung" weil es weiß, dass es zumindest aktuell noch militärisch - neben vor allem wirtschaftlich - zu verlustreich wäre. Ich denke ja eher, Taiwan wird fallen, sobald die USA nicht mehr auf Taiwans CHips angewiesen sind und das dauert noch.
 
massA

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Diese Bemerkungen erinnern mich an Gordon Chang.
 
Sczepanski

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Ich habe in den letzten Tagen mehrfach gelesen, es dauert nicht mehr so lange, nur noch wenige Jahre.
:question::crying::confused1:
der Mühlhiasl aus dem Bayerischen Wald - ein Seher - hat prophezeit, dass es nicht mehr lange dauert wenn die fliegenden Lichter (Flugzeuge) und der Eisendrache (Zug) im Wald zu sehen sind :biggrin: :whistling:
 
Deino

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Ich habe in den letzten Tagen mehrfach gelesen, es dauert nicht mehr so lange, nur noch wenige Jahre.

Sagen wir so; einschränkend zu meiner Einschätzung, an der ich eigentlich noch immer festhalte (vielleicht auch nur festhalten möchte), dass sich China Taiwan zurückholen wird, ist so sicher wie das AMEN in der Kirche, nur das wann und wie ist unklar.

Meiner bisherigen Einschätzung nach will China das nicht militärisch lösen, denn anders als Russland in der Ukraine hat China kein Interesse an einer Auslöschung Taiwans und deshalb zögern sie. Das Hauptdruckmittel und damit den Schutz Taiwans genießt es durch seine noch Bedeutung für die USA aufgrund der Chips, ... ist das nicht mehr, fällt auch der dringende Schutzstatus und ich bin mir sicher schon jetzt - auch wenn die Falken im War Ministerium das anders propagieren - eine direkte Konfrontation im Vorgarten Chinas wäre schon jetzt kein Spaziergang und der würde mit jedem kommenden Jahr noch schwerer.

Also, wenn die USA keine Dummheiten begehen - und angesichts der aktuellen Administration ist von fast grenzenloser Dummheit auszugehen so wie heute morgen bewiesen - wird es noch dauern ...
... und jetzt kommt die zweite Einschränkung: Xi ist angezählt, Gerüchte besagen sogar (schwer) erkrankt und da er ein höchst-ehrgeiziger Mann ist, der sich gerne selbst die Wiedervereinigung Chinas zuschreiben würde, ist das meiner Meinung nach der kritischste Punkt!
 
massA

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Nein, ich meinte nicht Sie.

Als Chinese stimme ich den meisten Ihrer Aussagen zu. Was Xi Jinping betrifft … in Wirklichkeit ist seine Position in China überhaupt nicht gefährdet; nur YouTuber glauben, dass in Peking täglich Staatsstreiche stattfinden.
 
Intrepid

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... Mühlhiasl aus dem Bayerischen Wald - ein Seher - hat prophezeit ...
Ich bezog mich nicht auf Krieg sondern 2-Nanometer-Chips. Wie schätzt Mühlhiasl denn die weltweite 2-nm-Szene ein? Dafür muss man riesige Fertigungsgebäude völlig erschütterungsfrei schwimmend gepuffert errichten, kein Erdbeben, keine vorbeifahrenden Güterzüge, etc., das ist ein ziemlich komplexes Unterfangen.

AMD zeigt ersten Wafer mit 2-Nanometer-Chips von TSMC | heise online

Zu einem möglichen Krieg teile ich die Ansichten von @Deino.

Nachtrag: geht am Ende um KI, vielleicht ein paar interessante Gedanken zum hoffentlich überwindbaren nächsten KI-Winter:
Das fundamentale Dilemma des Deep Learning – scobel im Gespräch: Mit Christoph von der Malsburg
 
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alois

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Meiner bisherigen Einschätzung nach will China das nicht militärisch lösen, denn anders als Russland in der Ukraine hat China kein Interesse an einer Auslöschung Taiwans und deshalb zögern sie.
Dafür bauen sie aber massiv auf. Die militärische Option steht immer im Raum. Ich glaube auch kaum, dass sich Taiwan so wehren wird, dass die ganze Insel verwüstet und die ganze Chip-Industrie zerstört sein wird. Sicherlich wird es heftig, aber nicht komplette Verwüstung. Die Übermacht der Festlandschinesen ist einfach zu groß und im Gegensatz zur Ukraine, wird den Taiwanesen kaum jemand helfen können wenn die Insel abgeschottet wird. Sie werden sich also eh nicht lange halten können. Und die Phantasien so mancher, dass die Chip Industrie dann zerstört wird um sie nicht den Chinesen zu geben ist auch reine Phantasie. Die Großkopferten werden auch unter Peking gute Geschäfte machen und reich bleiben. Diese wird auch nicht einfach so ins Ausland verlagert werden können, weil diese funktioniert nur, wenn alle Rahmenbedingungen passen und das tun sie in Taiwan, sonst wäre diese von Anfang an wo anders aufgebaut worden. Das Wissen ist in Taiwan und wird dort bleiben, weil alle beteiligten Personen dort sind und wunderbar zusammen arbeiten. Das kann man nicht einfach wo anders spiegeln.


Ich bezog mich nicht auf Krieg sondern 2-Nanometer-Chips. Wie schätzt Mühlhiasl denn die weltweite 2-nm-Szene ein? Dafür muss man riesige Fertigungsgebäude völlig erschütterungsfrei schwimmend gepuffert errichten, kein Erdbeben, keine vorbeifahrenden Güterzüge, etc., das ist ein ziemlich komplexes Unterfangen.
Was sehr witzig ist, weil Taiwan Erdbebenzone ist.
 
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Dafür bauen sie aber massiv auf. Die militärische Option steht immer im Raum. Ich glaube auch kaum, dass sich Taiwan so wehren wird, dass die ganze Insel verwüstet und die ganze Chip-Industrie zerstört sein wird. Sicherlich wird es heftig, aber nicht komplette Verwüstung. Die Übermacht der Festlandschinesen ist einfach zu groß und im Gegensatz zur Ukraine, wird den Taiwanesen kaum jemand helfen können wenn die Insel abgeschottet wird. Sie werden sich also eh nicht lange halten können. Und die Phantasien so mancher, dass die Chip Industrie dann zerstört wird um sie nicht den Chinesen zu geben ist auch reine Phantasie. Die Großkopferten werden auch unter Peking gute Geschäfte machen und reich bleiben. Diese wird auch nicht einfach so ins Ausland verlagert werden können, weil diese funktioniert nur, wenn alle Rahmenbedingungen passen und das tun sie in Taiwan, sonst wäre diese von Anfang an wo anders aufgebaut worden. Das Wissen ist in Taiwan und wird dort bleiben, weil alle beteiligten Personen dort sind und wunderbar zusammen arbeiten. Das kann man nicht einfach wo anders spiegeln.

Was sehr witzig ist, weil Taiwan Erdbebenzone ist.

Dem stimme ich zu und ich würde sogar noch einen Schritt weitergehen: Sollte die Sache normal weiterlaufen, dann bricht irgendwann die USA-Abhängigkeit weg und damit die Bereitschaft militärisch zu helfen.

Parallel sind aber viele Unternehmen unter der Hand - Du sprichst die "Großkopferten" an - soweit unterwandert, über alte Familienbande verstrickt, so dass ich eher denke, sie wird sich politisch ergeben. Aber warten wir ab.
 
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Was sehr witzig ist, weil Taiwan Erdbebenzone ist.
Die Taiwanesen können damit umgehen (mit den Produktionsverlusten, technisch kann das jeder: einfach die Produktion herunterfahren und anschließend die in Mitleidenschaft geratenen Produktionsmittel ersetzen), notgedrungen.

 
Intrepid

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... Von 1683 bis 1895 und von 1945 bis 1949 wurde Taiwan vom chinesischen Festland aus regiert ...
Quelle: Wikipedia

Und zum Intermezzo von 1895 bis 1945 steht da noch:
Im Frieden von Shimonoseki musste China nach dem verlorenen chinesisch-japanischen Krieg von 1894/95 Formosa (Taiwan) und die Pescadoren an Japan abtreten. Als Reaktion hierauf rief die ehemalige Provinzregierung Taiwans die Republik Formosa aus und widersetzte sich der Abtretung mit Unterstützung von Teilen der Bevölkerung, so dass Japan die Insel in einem mehrmonatigen Feldzug erobern musste. Taiwan blieb bis 1945 japanische Kolonie.
 
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