Chyeranovskii BICh-21, 1:72

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bolleken96

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Beim Stöbern nach 3D-Modellen bin ich vor einiger Zeit bei Thingiverse auf die sehr winzige Chyeranovskii BICh-21 gestoßen!

SG-1 racing plane 1:72 by AIM4 - Thingiverse

Ein sowjetisches, fledermausartig anmutendes Rennflugzeug? Das klang interessant (war es auch ;-) )

Der Datensatz ist ein kostenloser, nahezu kostenloser, Resin-Modellbausatz in 1:72. Man muss eigentlich die Bauteile nur noch ausdrucken und wie bei einem herkömmlichen Bausatz verarbeiten.

Zum historischen Hintergrund (Quelle Wikipedia / Google Übersezung):
Chyeranovskii BICh-21 - Wikipedia

Die BICh-21 (auch bekannt als SG-1) (Samolyet Gonochnii – Rennflugzeug) war ein schwanzloses Rennflugzeug, das ab 1938 in der UdSSR entwickelt und gebaut wurde.


Entwicklung
Um am unionsweiten Luftrennen in Osoaviakhim im August 1941 teilzunehmen, folgte Chyeranovskii dem erfolgreichen Rezept, das er bereits bei der BICh-20 verwendet hatte. Er baute das kleinstmögliche Flugzeug, um den Renault 6-Reihenmotor MV-6 und das Cockpit in der Vorderkante der Seitenflosse unterzubringen. Die umgekehrten Knickflügel ermöglichten die Montage eines kürzeren, pneumatisch einziehbaren Spornradfahrwerks an der Verbindung zwischen Innen- und Außenflügeln. Das Flugzeug wurde 1940 fertiggestellt, Flugerprobungen fanden jedoch erst im Juni 1941 statt.

Die BICh-21 galt als klarer Favorit für das unionsweite Luftrennen, doch die Operation Barbarossa kam ihr in die Quere: Mit Beginn des Großen Vaterländischen Krieges wurden die weiteren Arbeiten an der BICh-21 eingestellt.

Spezifikationen (BICh-21)
Daten aus Gunston, Bill. „The Osprey Encyclopaedia of Russian Aircraft 1875–1995“. London, Osprey. 1995. ISBN 1-85532-405-9

Allgemeine Daten

Besatzung: 1
Länge: 4,74 m
Spannweite: 6,9 m
Flügelfläche: 9,0 m²
Leergewicht: 526 kg
Gesamtgewicht: 643 kg
Triebwerk: 1 × Renault MV-6, 200 kW (270 PS)
Leistung

Höchstgeschwindigkeit: 417 km/h (259 mph, 225 kn) in 4.000 m Höhe


Nun begab es sich, dass ich vor ein oder zwei Jahren mal meinen Probedruck der Einzelteile zusammenklebte. Weiter verfolgt habe ich das zunächst nicht, weil die Einzelteile durch meine fehlerhafte Anordnung auf der Druckplatte verzogen waren. Das begonnene Modell lag achtlos in meinem Büro. Während einer "Zuhör-Video-Konferenz", die sehr sehr lange dauerte und ebenso langweilig war, habe ich mit AK Markern einfach mal etwas losgemalt. Das war der Startpunkt für dieses kleine Projekt, denn mit Farbe sah der kleine Flieger doch recht attraktiv für mich aus:
 
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Die BICh-21 wäre doch auch was, was ins thematische Beuteschema von @Zivilist passt. Deshalb habe ich ihm vor einigen Tagen einen Bausatz ausgedruckt. Da ich immer auf Nummer sicher gehe beim Drucken, habe ich gleichzeitig einen weiteren Bausatz ausgedruckt, der dann in meinen Fundus überging.




Vielleicht hängt sich Christian irgendwann an den Bericht hier an, macht einen eigenen - wie auch immer, er bekam von mir einen äußerst digitalen Bausatz: gedruckte Bauteile, kopierten Text und ein KI-generiertes Boxart (natürlich ist die BICh-21 auf dem Boxart meilenweit vom Original weg, aber was heute alles möglich ist, wenn man passende Prompts anwendet) ....

 
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Interessantes Objekt, da setze ich mich gerne mal dazu. :thumbup:
 
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Da macht sich doch der Fortschritt der Technik bemerkbar:
Bei meinem Drucker ist je nach Anordnung der Bauteile auf der Druckplattform die Treppenbildung am fertigen Teil mal stãrker mal schwächer ausgebildet, sie ist in jedem Fall da. Möglicherweise liegt es auch an meinen Druckeinstellungen. Moderne 3D-Drucker und ausdruckende Menschen mit höheren Fähigkeiten können das sicher besser.

Daher habe ich die Ruder mit Gunze Flüssigspachtel eingepinselt und anschließend verschliffen. Noch ist es aber nicht perfekt.


Damit keiner denkt, der Bolleken ist aber wieder schlampig unterwegs - ich muss ob der Größe und Zerbrechlichkeit vorsichtig und schrittweise vorgehen.
 
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Schwierigkeiten gab es auch bei der Cockpitabdeckung.
Durch die Nacharbeit an der zuvor versiegelten Abdeckung habe ich den Rand beschädigt.

Ist aber nicht schlimm, nicht so schlimm. Denn einer der Vorteile solcher print-@-home Bausätze ist, dass man einfach ein oder mehrere neue Exemplare erzeugt, und nirgends ein Ersatzteil bestellen muss.
Wenn es dann wieder nicht klappen sollte mit meinem Bauteil, nehme ich es als Tiefziehszempel.
Aber erstmal ist das neue Teil bereits in der Bearbeitung.
 
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