CSSR LSK Autobahnverlegungsubung

Diskutiere CSSR LSK Autobahnverlegungsubung im Besondere Ereignisse Forum im Bereich Geschichte der Fliegerei; Zwar meist uber T-55 Panzer aber auch mit Luftlandungen, An-12, Mi-6, Jagdbomber. Aus 1973.
Jeroen

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Zwar meist uber T-55 Panzer aber auch mit Luftlandungen, An-12, Mi-6, Jagdbomber. Aus 1973.

 
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Und hier die Link zum zweites Teil

Mann schreibt da diese Ubungen waren vorher voellig bis ins Detail geplant.
An die andere Seite hatten Kommandanten im Felde mehr Freiheit gehabt bei der Manouvre, im WP eher undenkbar? Stimmt das so?
Würde ich mal auch sagen, dass die Übungen bis ins letzte durchgeplant waren.
Das geht schon los, dass man den Termin so legen muss, dass die Getreidefelder schon abgeerntet sein müssen, also im Herbst.
Und man kann nicht mit großen Militärkolonnen einfach so auf den Straßen und Autobahnen rumfahren, das würde ein Chaos geben.
Die einzelnen Aktionen während solch eines Manövers haben also mehr symbolischen Wert.
 
Jeroen

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Nun ja an die westliche Seite der Elbe wurde auch durch Getreidefelder und uber Acker gefahren damit es moeglichst realistisch, wenigstens waehrend meiner Wehrpflicht, und es war die Brigaden und Batallionen schon teils selber uberlassen wie man den Ubungsfeind am besten bekampfen konnte. Dss war schon dynamisch.
 

Michael aus G.

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leider zu weit wech von einem richtigen Flugplatz
Die einzelnen Aktionen während solch eines Manövers haben also mehr symbolischen Wert.
In erster Line waren das ja große Stabsrahmenübungen. Ausgewählte Einheiten exerzierten dabei einzelne Elemente der festgelegten Übungslage durch. Dies diente oft auch als Prüfung der beteiligten Einheiten und wurde vorher ausgiebig, auch mit Stabsübungen bis runter auf Batalionsstabebene, trainiert.
 
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Nun ja an die westliche Seite der Elbe wurde auch durch Getreidefelder und uber Acker gefahren damit es moeglichst realistisch, wenigstens waehrend meiner Wehrpflicht, und es war die Brigaden und Batallionen schon teils selber uberlassen wie man den Ubungsfeind am besten bekampfen konnte. Dss war schon dynamisch.
Waren die Kettenfahrzeuge alle mit Gummi-Stollen versehen ?
 
flightman

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Ist das wirklich Balkan oder steht da nur Balkan drauf?
Das die staatliche Flugline fürs Militär fliegt ist nicht neu, gab es auch in der DDR. Interflugbemalung und -registrierung, aber im Einsatz bei/für die NVA.
 
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Ach so war die Frage gemeint. Wird wohl ähnlich wie im TG-44 gewesen sein. Wurde ja schon angesprochen. Aber ob es hier Experten für die bulgarischen Streitkräfte gibt, die das exakt beantworten können......?
 
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Die bei uns in der Panzerbrigade schon
Gummistollen waren im Warschauer Pakt ein Fremdwort. Noch nicht mal über den Roten Platz ist man mit Gummi-Polstern gefahren.
Also schnell mal einen eigenen Entschluss bei der Übung, da fahren wir mal über eine Landstraße mit den Panzern, das war ein Ding der Unmöglichkeit.

Na gut, auf Westgebiet hätten wir keine Rücksicht genommen. :TD:


Nach der Wende: SKANDAL in Brandenburg:
 
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Gummistollen waren im Warschauer Pakt ein Fremdwort. Noch nicht mal über den Roten Platz ist man mit Gummi-Polstern gefahren.
Also schnell mal einen eigenen Entschluss bei der Übung, da fahren wir mal über eine Landstraße mit den Panzern, das war ein Ding der Unmöglichkeit.

Na gut, auf Westgebiet hätten wir keine Rücksicht genommen. :TD:


Nach der Wende: SKANDAL in Brandenburg:
Vor der Wende hättest Du ja gern mal versuchen können, so einen 'Skandal' aus gleichem Grund vom Zaun zu brechen. :wink2:
Du kannst ja gern mal z.B. in Satzkorn oder in anderen Orten z.B. im Umfeld der Döberitzer Heide nachfragen (und sicher auch an vielen anderen Orten der DDR), was da vor der Wende durch Kettenfahrzeuge an (ungeplanten/unnötigen) Straßenschäden verursacht wurden. Ich kann mich da an total zerstörte, nagelneue Straßen erinnern, die nachher niemand reparieren wollte (weil man ja wegen der Geheimhaltung der Schuldigen nicht ermitteln konnte).
Wenn der Entschluss des Kommandeurs eine solche Nutzung bzw. Querung wirklich erfordert hätte, wurde das ggf. auch gemacht. Unmöglich war das sicher nicht. Wenn sich der entsprechende Kommandeur vor Ort auskannte, hat er möglicherweise seine persönliche Sichtweise und Erfahrungen in die Entscheidung mit einfließen lassen, damit er nachher von der ortsansässigen Bevölkerung nicht gesteinigt wurde, falls der Verursachen bekannt geworden wäre.
Ich kann mich daran erinnern, dass dann Betriebe der DDR-Bauindustrie nebenbei mithelfen mussten, die Straßen wieder in einen befahrbaren Zustand zu versetzen, damit sich die stark erregte Bevölkerung wieder halbwegs beruhigt (und vielleicht weniger Eingaben an E.H. schrieb).

Tue nicht so, als wenn damals bei uns nur Engel unterwegs waren. :wink2:
 
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Vor der Wende hättest Du ja gern mal versuchen können, so einen 'Skandal' aus gleichem Grund vom Zaun zu brechen. :wink2:
Du kannst ja gern mal z.B. in Satzkorn oder in anderen Orten z.B. im Umfeld der Döberitzer Heide nachfragen (und sicher auch an vielen anderen Orten der DDR), was da vor der Wende durch Kettenfahrzeuge an (ungeplanten/unnötigen) Straßenschäden verursacht wurden. Ich kann mich da an total zerstörte, nagelneue Straßen erinnern, die nachher niemand reparieren wollte (weil man ja wegen der Geheimhaltung der Schuldigen nicht ermitteln konnte).
Wenn der Entschluss des Kommandeurs eine solche Nutzung bzw. Querung wirklich erfordert hätte, wurde das ggf. auch gemacht. Unmöglich war das sicher nicht. Wenn sich der entsprechende Kommandeur vor Ort auskannte, hat er möglicherweise seine persönliche Sichtweise und Erfahrungen in die Entscheidung mit einfließen lassen, damit er nachher von der ortsansässigen Bevölkerung nicht gesteinigt wurde, falls der Verursachen bekannt geworden wäre.
Ich kann mich daran erinnern, dass dann Betriebe der DDR-Bauindustrie nebenbei mithelfen mussten, die Straßen wieder in einen befahrbaren Zustand zu versetzen, damit sich die stark erregte Bevölkerung wieder halbwegs beruhigt (und vielleicht weniger Eingaben an E.H. schrieb).

Tue nicht so, als wenn damals bei uns nur Engel unterwegs waren. :wink2:
Das stimmt.
Aus eigenem Erleben ist mir kein Fall bekannt, wo größere Schäden durch NVA-Truppenteile verursacht worden sind. Ich war damals in Potsdam-Eiche, bei Übungen außerhalb hat die Kettentechnik immer eine eigene unbefestigte Marschstraße benutzt. Einzig bei einer Divisionsübung wurden mal 50PK und 50PU auf der Straße verlegt.
Anders sah das schon bei den Freunden aus. Die waren ja sowas wie ein Staat in sich und es scheint auch keinen direkten Dienstweg zwischen den lokalen Ämtern und den Sowjeteinheiten gegeben zu haben, um irgendwelche Schäden zu regeln..

Herrlich, wenn immer mal die F-5 abgesperrt werden musste, weil die Panzer auf die andere Seite zum Schießplatz der Döberitzer Heide mussten. Da stand ein einfacher Soldat auf der F-5 und hat darauf aufmerksam gemacht, dass da jetzt Panzer kommen. Das heißt, dieser kleine Mensch hat erst mal den Transitverkehr zwischen Berlin und Hamburg zum Erliegen gebracht. Wenn er ganz gut war, hat er sich einen Holzstab geschnitzt und Schwarz-Weiß angemalt, ansonsten hat auch der erhobene Arm ausgereicht.
Na OK, die F-5 war so und so recht lädiert, da war nur noch wenig zu retten.

Satzkorn war ja praktisch ein wichtiger Verladebahnhof, wo die Technik aus dem Land des Roten Oktober eingetroffen ist. Da muss immer ganz schön was los gewesen sein.

Also wie gesagt, von NVA-Einheiten kenne ich das persönlich nicht. Die Steinigung des NVA-Truppenteils wäre auf jeden Fall erfolgt.
 
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Jeroen

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Der LZ-TUK war anfangs ein Regierungsflugzeug in Salon Version und ohne Hintertur. Spaeter ging sie an Balkan und bekam ein Hintertur, etwa 1974?
 

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Wie hieß das früher so schön?
"Wir fahren durchs Getreide, wir trampeln durch die Saat. Hurra, wir verblöden. Für uns bezahlt der Staat." :biggrin:
 
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Die Szene mit dem Start der Migs ist schon sehr sportlich, wobei von den Rollwegen auch gestartet wurde
Kunst kommt von Können. In meinem Buch habe ich das so formuliert:

Als Hauptmuster der PVOS nehmen die MiG-21 an allen Großmanövern des Warschauer Vertrags teil. Bei einer der größten Übungen dieser Art, »Schild 84«, wird Vertretern des obersten Stabes der verbündeten Streitkräfte das schnelle Räumen eines Flugplatzes vor einem gegnerischen Angriff vorgeführt. In weniger als fünf Minuten starten vom Flugplatz Zatec zwölf MiG-23MLD und zwölf MiG-21MF des 1. slp, zwölf MiG-23MF, zwölf MiG-21PFM und zwölf MiG-21PF des 11. slp und zwölf MiG-21F-13 des 9. slp, also insgesamt 72 Maschinen! Dabei heben die Maschinen abwechselnd aus beiden Richtungen(!) von der SLB, von beiden Rollwegen und der Graspiste ab. Dass es zu keiner Kollision kommt, zeugt von der Professionalität und dem hohen Ausbildungsstand aller Beteiligten.

Und ich wäre wirklich, wirklich gern dabeigewesen ...
 
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Der Massenstart während des Manövers Štít '84 erfolgte am 14. September 1984. Hier mal die Startreihenfolge, entnommen dem Buch
Křídlo, klapky, hřeben!: Stíhací MiGy 23 v našem letectvu ve vzpomínkách technika 1. slp von Stanislav Rogl (ISBN 978-80-87567-29-6), Seite 99:



Der "Programmbeginn" mit vier 21ern und der quer dazu startenden MiG-23 ist ja im Video eindeutig zu sehen.

Auf einem Satellitenbild von 1979 sieht man eine "Notstartbahn" (3), von der aus vermutlich der Start der MiG-23 erfolgte. Die Tribüne dürfte sich nördlich der SLB befunden haben.
 
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