Curtiss Tomahawk Mk.IIb

Diskutiere Curtiss Tomahawk Mk.IIb im Props bis 1/48 Forum im Bereich Bauberichte online; Wie bereits bei meinem Beitrag zum diesjährigen Modellbauwettbewerb angedroht, möchte ich mich etwas stärker bei den online Bauberichte...

Moderatoren: AE
  1. #1 Swiss Mirage, 28.06.2016
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    Wie bereits bei meinem Beitrag zum diesjährigen Modellbauwettbewerb angedroht, möchte ich mich etwas stärker bei den online Bauberichte engagieren. Und zwar nicht weil ich ein so super Modellbauer bin, ich hoffe vielmehr, dass ich etwas lernen kann.

    Als Bausatz werde ich den 1/48 Kit von Trumpeter verwenden.

    Hier geht es zu den Bausatzvorstellungen:

    Eine der Hauptschwäche des Trumpeter Bausatzes ist das zu flache Cockpit, daher habe ich mir den True Detail Satz geleistet. Diese Resin Teile sind eigentlich für den Hobbycraft und den Academy Bausatz gedacht, daher muss ich bestimmt einige zusätzliche Arbeiten ausführen.

    Ich werde eine Tomahawk Mk.IIb der 112th RAF Squadron bauen und zwar in der Ausführung wie sie von dieser Einheit im Sommer 1941 in Sidi Eneish, Ägypten, eingesetzt wurde. Demzufolge wird es keine der üblichen Middle Stone / Dark Earth / Azure Maschine werden, sondern eine in der Dark Green / Dark Earth / Sky Tarnung. Oder was immer Curtiss und DuPont unter diesen britischen Farben verstanden hat. Mehr Information zu diesem Thema wird zu einem späteren Zeitpunkt abgeliefert.

    Als Decals werde ich ein paar Teile aus dem BarracudaCals “P40s of 112 Squadron RAF Part 1” verwenden. Die Kokarden werden lackiert.

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  3. #2 Swiss Mirage, 28.06.2016
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    Warum ausgerechnet eine P-40?
    1. Mir gefällt die Kiste
    2. Im Gegensatz zu praktisch allen alliierten Flieger, welche meistens etwas eintönig bemalt waren, sind die Bemalungsvarianten der P-40 beinahe so vielfältig wie die der Bf-109 Familie.
    3. Dieses Flugzeug ist eines der am meisten unterschätzten Flieger des Zweiten Weltkrieges und daher sieht man meistens nur die Flying Tigers des AVG in deutschsprachigen Publikationen​

    Zur technischen und militärischen Details werde ich mich im Baubericht zu Worte melden.

    Greetings from Texas!
     

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  4. #3 JohnSilver, 28.06.2016
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    Interessante Wahl, eine P-40 haben wir hier auch nicht so oft. :wink:

    Thema ist jedenfalls abonniert! :TOP:
     
  5. Hagewi

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  6. #5 Swiss Mirage, 29.06.2016
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    Gemäss meiner groben Recherche hat es noch keine 1/48 P-40 Bauberichte. Dafür jede Menge FW 190, Bf-109 und Spits.:congratulatory: Nichts gegen diese Muster, sind auch interessant und ich habe schon ein paar dieser Dinger gebaut.

    Schön, hoffentlich biete ich etwas fürs Geld.:wink:

    Wie ich bereits bemerkt habe, ist das original Cockpit des Trumpeter Bausatzes zu flach. Bei Bild 001 sieht man auch den Grund: Die beiden Aufnahmeklipps, habe keinn bessere Bezeichnung dafür, sind für den Cockpitboden gedacht. Bei den original P-40 bildete die Flügeloberseite den Cockpitboden, daher ist er auch gekrümmt. Um der Realität näher zu kommen, hätte Trumpeter den Boden um 8 bis 9 mm nach unten verschieben müssen. Bin eigentlich kein Nietenzähler aber diese Abweichung sieht man bei geöffneter Cockpithaube.
     

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  7. #6 Swiss Mirage, 29.06.2016
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    Eigentlich sollte man einen Baubericht mit dem Bau des Cockpits anfangen, aber das Einpassen des True Detail Resin Cockpit ist etwas komplizierter als urspruenglich angenommen. Daher werde ich den Resin Satz zuerst bemalen und zusammenbauen und danach die Rueckenpanzerung anpassen.

    Aus diesem Grunde habe ich mit den Flügeln angefangen. Die Seitenwände des Radschachtes besteht aus je vier Teilen. Das Ganze wurde grundiert, mit Zinc Chromate Green lackiert und mit Zinc Chromate Yellow trocken gemalt. Das Ding mit den Aetzteil Einsatz stellt die Oberseite der Landeklappen dar. Eigentlich bietet Trumpeter die Möglichkeit die Landeklappen abgesenkt darstellen zu können. Leider hat der Bausatz an allen möglichen und unmöglichen Stellen Auswerfermarkierungen. So auch an den Innenseiten der Landeklappen, daher werden sie geschlossen dargestellt.

    Im Weiteren habe ich die vier .303 MGs eingeklebt und sogleich die Läufe wieder abgeschnitten. Die würden mir sowieso nur beim Verschleifen der Flügelkannte abbrechen. Werde sie nach der Lackierung wieder einbauen.

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    Noch etwas zum Baubericht. Ich habe geplant einen ziemlich detaillierten Bericht zu schreiben. Ich mache mir während eines Baus immer Notizen und ich muss nur noch diese Notizen übersetzen und in den PC eintippen und die einzelnen Beiträge sind fertig. Falls ich etwas zu detailliert bin, einfach melden und ich werde mich anpassen.
     

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  8. #7 Swiss Mirage, 29.06.2016
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    Einen Versuch die diversen Namen/Bezeichnungen dieses Fliegers zu erklären. Oder, warum spricht man von einer P-40ABC, einer Warhawk, Kittyhawk oder Tomahawk?

    P-40 ist die USAAF Bezeichnung für dieses Modell, der Suffix B, C, F etc. bezeichnet die Version. Der Name Warhawk wurde nach dem Kriegseintritt von den USAAF gewählt und gilt nur für US Flieger. Die Briten und dazu zähle ich einfacher weise auch die Südafrikaner, Australier, Neuseeländer und Sowjets verwendeten den Namen Tomahawk/Kittyhawk. Die Freien Franzosen verwendeten die US Amerikanischen Bezeichnungen.

    Hier eine kleinere Übersicht: Ich habe die Curtiss interne Bezeichnung in Klammern dazugeführt. Anschliessend die britische Bezeichnung und den Motorentyp. Falls nötig, sind noch ein paar zusätzliche Information angegeben:

    P-40B, (H81A-2), Tomahawk Mk.IIa, Allison V-1710-33

    P-40C, (H81A-3), Tomahawk Mk.IIb, Allison V-1710-33, ausgerüstet mit selbstabdichtenden Tanks, ein abwerfbaren Zusatztank konnte mitgeführt werden.

    P40E, (H81B-2), Kittyhawk Mk.I, Allison V-1710-39, Rumpfbewaffnung entfernt, je drei .50 MG im Flügel.

    P-40F, (H-87D), Kittyhawk Mk.II, Packard V-1650-1 (Merlin Mk. 28), Bomben können unter dem Rumpf und unter den Flügeln mitgeführt werden.

    P-40F-20, (H-87D), Kittyhawk Mk.II, Packard V-1650-1 (Merlin Mk. 28), verlängertes Rumpfheck.

    P-40K-1/K-5, (H-87D), Kittyhawk Mk.III, Allison V-1710-73, original Rumpf.

    P-40K-10/K-15, (H-87D), Kittyhawk Mk.III, Allison V-1710-73, verlängerter Rumpf wie P-40F-20.

    P-40L, (H-87D), Kittyhawk Mk.II, Packard V-1650-1 (Merlin Mk. 28), verlängerter Rumpf aber nur je zwei 50 MG im Flügel.

    P-40M, (H-87-D), Kittyhawk Mk.III, Allison V-1710-81, verlängerter Rumpf.

    P-40N (H-87-V/W), Kittyhawk Mk.IV, Allison V-1710-81/88/115, langer Rumpf und veränderte Cockpit Verglasung.


    P-40 mit Merlin Motoren erkennt man an der fehlenden Vergaserhutze auf der Motorenhaube. Wie man unschwer erkennen kann ist alles sehr einfach und logisch.:FFTeufel:

    Greetings from Texas.
     
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  9. #8 888, 29.06.2016
    Zuletzt bearbeitet: 30.06.2016
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    Ich freu mich auf diesen Baubericht.

    Zur Übersicht oben, es fehlen noch

    P-40 (H-81) bzw. Tomahawk Mk.I (H-81A), V-1710-33

    P-40D (H-87), Kittyhawk Mk.I, Allison V-1710-39, Rumpfbewaffnung entfernt, je zwei MG im Flügel


    ergänzend:

    war die P-40E nicht die Kittyhawk IIA?*

    es gab P-40G (die angeblich Restbestand-Tomahawkflügel erhalten haben)

    die P-40K-1/-5 hatte den Original-Rumpf der D/E, hatte aber eine größere Leitwerksfläche

    die ersten 400 P-40N ("N-1") hatten wieder nur zwei MG je Flügel und noch die alte Kanzel


    * natürlich die IA (nicht IIA), das war zu schnell getippt, danke für die Richtigstellung
     
  10. #9 Mondfloh, 29.06.2016
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    Spannend, da schaue ich gerne zu.

    Mondfloh
     
  11. #10 Swiss Mirage, 30.06.2016
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    Danke @888 für deine Ergänzungen.

    Die P-40 (H-81) wird in diversen Büchern auch als P-40CU bezeichnet. Die P-40D habe ich nicht in meine Auflistung aufgenommen, da nur ca. 50 Stück produziert wurde. Die E war die Kittyhawk IA, daher wäre die D das Mk.I Modell. Die Mk.II hatten den Packard Merlin Motor.
     
  12. #11 Swiss Mirage, 30.06.2016
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    Zurück zum Baubericht:

    Was ist falsch hier?

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    Trumpeter bietet die Möglichkeit die Höhenruder abgesenkt darstellen zu können. Einfacher weise haben sie dasselbe Feature auch bei den Querrudern im Programm. Darf natürlich so nicht verbaut werden. Der Flügel ist soweit fertig. Der Einbau der runden Fahrwerkverkleidung hinterlässt Klebenähte welche verspachtelt und verschliffen werden müssen.
     
  13. #12 Swiss Mirage, 30.06.2016
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    So langsam aber sicher frage ich mich ob der Einsatz des True Detail Cockpit Satzes wirklich so sensationell sei. Wie bereits erwähnt, ist dieser Resin Satz eigentlich für den Academy Bausatz gedacht. Daher ist die Rückenpanzerung nur teilweise ausgeführt. Auch stimmen der Rahmen für den Pilotensitz nicht wirklich.

    Ich werde die Resinteile mal zusammenbauen und danach schauen was man ergänzen muss. Zur Zeit sind die Teile bemalt und mit Futur versiegelt.

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    Falls alle Stricke reisen sollten, werde ich auf das Bausatz Cockpit zurückgreifen.

    Greetings from Texas
     

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  14. #13 MiGhty29, 30.06.2016
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    halt' die Ohren steif!
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  16. #14 Swiss Mirage, 01.07.2016
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    Wird schwierig werden, das mit den steifen Ohren.:wink:

    Habe heute mal ein paar Versuche gestartet das Resin Cockpit im Rumpf anzupassen und die Höhe des Rückenpanzer zu bestimmen. Bin beinahe in Versuchung gekommen das ganze Ding in die Ecke zu schmeissen.

    Das Rumpfdesign von Trumpeter ist durch die vielen Einzelteile etwas suboptimal und kommt nicht an die P-40 Modelle von Academy und Hasegawa ran.

    Fortsetzung folgt.

    Greetings from Texas!
     
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  17. #15 MiGhty29, 10.12.2016
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