D João II - leichter portugiesischer Träger für Drohnen!

Diskutiere D João II - leichter portugiesischer Träger für Drohnen! im Wasserfahrzeuge Forum im Bereich Land- und Wasserfahrzeuge; Quelle: golem.de und weiter:
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Für 132 Millionen Euro entsteht mit der D João II ein Marineschiff, das ausschließlich Drohnen transportiert und steuert – als Reaktion auf Russlands Aktivitäten
Quelle: golem.de

und weiter:
Portugal überwacht einen maritimen Raum von derzeit 1,73 Millionen Quadratkilometern – die drittgrößte Ausschließliche Wirtschaftszone in der EU(öffnet im neuen Fenster). Eine beim UN-Festlandsockel-Ausschuss eingereichte Erweiterung könnte diese Fläche auf 4 Millionen Quadratkilometer vergrößern, die Entscheidung steht seit 2017 aus.

Die russische Marineaktivität im Atlantik nimmt zu. Zwischen 2022 und 2024 verfolgte die portugiesische Marine 143 russische Schiffe entlang der Küste(öffnet im neuen Fenster). 2025 waren es bereits 69 russische Schiffe(öffnet im neuen Fenster) – darunter U-Boote mit Langstreckenraketen und Spionageschiffe, die Unterseekabel zerstören können.

Die auf dem Schiff gesammelten Daten sollen helfen, hybride Bedrohungen zu kontern: Sabotage an maritimer kritischer Infrastruktur oder verdeckte Aktionen. Die D João II wird sowohl auf nationaler Ebene als auch im Nato-Rahmen eingesetzt.
 
lutz_manne

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Ich glaube bei der Verwendung von Drohnen ist eine dezentrale Lösung besser. Um hier Drohnen effizient auszuschalten, geht man auf den Single Point, das Schiff.
Eine Taktik mit Schiffen die einem Schnellboot nicht unähnlich sind, würde man dezentral agiler sein. Zudem hat man automatisch eine große Redundanz.
Aber was weiss ich schon. ;-)
Vermutlich kann man mit einem so schönen großen Schiff viel besser als Waffenfirma das Geld aus den Politikern saugen.
 
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Wenn ich es richtig verstanden habe, geht es nicht um Krieg, sondern den Schutz der kritischen Unterwasser-Infrastruktur in Friedenszeiten.

Wenn heute unsere Unterwasser-Pipelines nach Norwegen einen Defekt hätten, stünde bei uns die Chemieindustrie bis zum Ende der Heizperiode in 6 Wochen still, weil wir keine Gasreserven mehr eingelagert haben. Wir sind ohne Schutz. Und die Portugiesen handeln wenigstens.

Gehärtetes Equipment für den Krieg kann man anschließend in Auftrag geben.
 
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lutz_manne

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Die Drohnen werden das auch nicht verhindern können. Die helfen höchstens bei der Aufklärung nach dem Schaden.

Was hätten wir deutschen Bürger denn davon, nun schöne Videos davon zu haben, wie die von der Ukraine beauftragten Personen Nord Stream II gesprengt haben?
Wenn man uns, die Bevölkerung in Deutschland, schädigen will, dann passiert das auch. Ob durch Antifa-Anschläge (Teslawerk, Stromnetz Berlin, usw.) oder durch Bundespolitikversagen (nicht befüllen der Gas-Reserven) oder Regionalpolitikversagen bei Eisregen (glatte Wege, Streusalzverbot, Tram-Ausfall).

Das Schiff wird jede Menge Geld kosten, aber der Nutzen wird doch eher marginal sein. Abschreckend ist es jedenfalls nicht. Das könnte ein Zerstörer/Fregatte besser. Vielleicht ist es auch ein Fähigkeitstest.
 
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Ich habe andere Informationen, wie mittlerweile unsere Unterwasser-Infrastruktur geschützt wird ... oder besser werden kann. Da passen segehende Plattformen sehr gut ins Bild. Und natürlich setzt man erst mal eine solche Plattform ein und sammelt Erfahrungen, bevor man skaliert.

Das größte Hemmnis sind Bedenkenträger und dadurch künstlich ausgebremste Entwicklungen ... wie in vielen anderen Bereichen auch.

Die von Dir weiter oben erwähnten großen Objekte, um als großer etablierter Hersteller möglichst viel Geld rauszusaugen, sind tatsächlich ein Problem. Kleine Unternehmen mit fundierter jahrelanger Erfahrung kommen nicht zum Zuge, bleiben unentdeckt. Und die großen Player liefern schlechte Qualität in großer Stückzahl, weil sie schnell an fette Aufträge gekommen sind. Da muss man für Sichtbarkeit und Chancen sorgen. Aber bei dem hier gezeigten Schiff sehe ich das nicht, ganz im Gegenteil, das ist eher unscheinbar.

Vielleicht kennt jemand den Hersteller und kann die wirtschaftlichen Hintergründe dazu berichten:

Nachtrag: von Portugal beanspruchtes Seegebiet:

Und passt nicht ganz, musste ich aber bei dem Hinweis auf Seetüchtigkeit und den entsprechenden Expertisen der Damen-Werft dran denken:
https://www.reddit.com/r/HeavySeas/comments/3saxee
Aber das passt wieder:
 
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@Jeroen hat neulich auch ein Damen-Produkt gepostet:
 
Wolfsmond

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Sind das nicht die Spezialisten, die gerade das F126-Projekt für die deutsche Marine an die Wand gefahren haben?
 
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Ich vermute, es ist etwas komplizierter. Die F126-Fregatten werden zwar unter der Leitung von Damen Naval gebaut, allerdings mit wesentlichen Bau- und Montagearbeiten an deutschen Werften in Wolgast, Kiel und Hamburg. Vielleicht hätte man sie an einem der beiden Standorte in Rumänien bauen lassen sollen?
 
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