da ist eine fw190 abgestürzt .....

Diskutiere da ist eine fw190 abgestürzt ..... im WK I & WK II Forum im Bereich Geschichte der Fliegerei; guten morgen die herren hier im forum (sollten damen dabei sein, natürlich auch ihnen einen schönen guten morgen...), mal kurz eine geschichte...

wolfganggo

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guten morgen die herren hier im forum
(sollten damen dabei sein, natürlich auch ihnen einen schönen guten morgen...),
mal kurz eine geschichte erzählt ......

vor etwa 4 wochen hatten wir nach oberflächenfunden von lfz teilen in einem acker ein bergeunternehmen mit bodenradar "zu gast".
der acker wurde vermessen und schnell war klar wo die vermutliche absturzstelle lag.
in etwa 30 cm tiefe kamen die ersten teile zum vorschein, es war offenbar der abgebrochene lauf des flächen mg (glücklicherweise hatten wir ja den munitionsberger bei uns...).
dieser steckte in einem winkel von 70-80 grad zur waagerechten im boden, also ziemlich steiler einschlagwinkel.
in der nähe fanden sich dann auch fahrwerksteile (zylinder vom einziehmechanismus) und etwas daneben dann in etwa 2 metern tiefe die propellernabe eines dreiblattpropellers inklusive dem verstellmechanismus und .... einem großen getriebezahnrad.

nach wie vor ging die geschichte von der focke wulf herum, mir war schnell klar geworden, dass das nicht stimmen kann, entweder es war eine langnase (okay, der kolporierte absturtztermin war der 30.10.1944) oder einfach was anderes.
ich ließ die anderen mal in ihrem glauben und nahm die teile größtenteils an mich um dann in ruhe mal zu schaun und zu denken....

gefunden hatten wir:
die propellernabe mit dem zahnrad und der "hilfswelle"
diverse motorteile, welche sich tw. schon im fundzustand als ventile erkennen ließen
einen etwa 3*3cm großen, etwa 2 cm dicken glas splitter
zwei hydraulik-zylinder (einer alu, einer stahl)
diverse kühlmittel/ölleitungs verschraubungen mit etwa 3 cm durchmesser
zwei beschläge, wovon auch immer
einen teil des luftschraubenverstellmotors

die recherche am jumo 213 führte ins leere, keine teile ließen sich dem tw zuordnen
fündig wurde ich über die beschläge dann auf einer me109 restaurationsseite, die beiden beschläge waren nicht wie ich aufgrund der fundnähe zum fahrwerkszylinder vermutet hatte fahrwerksbeschläge, sondern einerseits der, am hauptholm sitzenden unteren beschläg des rumpfes zum flügel.
der zweite beschlag war der vordere rumpf/flügelbeschlag.

positiv identification ...... yeah

schnell ließen sich jetzt auch die motorteile zuordnen, ventile, teile des ventildeckels, der fahrwerkszylinder (meier motors hat ein bild davon auf seiner webseite unter den nachgefertigten teilen) die teile des zerbrochenen getriebegehäuses, zylinderfragmente

meine vermutung ist das flugzeug (hab ich übrigens schon erwähnt dass der pilot überlebt hat - fallschirm) in steilem winkel einschlug und dann tage später von der wehrmacht als altstoff geborgen wurde. "am weitesten zum erdmittelpunkt" kam natürlich das tw, inklusive massiver zerstörung selbigens, der rest vom flieger verblieb ziemlich an der oberfläche. da sich der motor vmtl. mit dem kran schnell aus dem boden ziehen ließ wurde er mitgenommen und somit fanden wir lediglich fragmente des getriebes und des bereiches der ersten beiden zylinder.

soweit die geschichte, jetzt wirds ein wenig technisch, vlt. lässt sich zumindest die baureihe aus den teilen bestimmen.....
das getriebezahnrad hat 54 zähne, das sollte also nach der ersatzteilliste für den db605, ein db605a1 sein,
der flieger hatte einen elektrischen propellerverstellmotor
und ich glaube der zweite hydraulikzylinder ist vom ölkühlereinlass an der tw. unterseite (erstzteilliste me109g, 1942)

605a1 gehört wenn mich nicht alles täuscht zu einer baureihe g bis k, seht ihr das auch so ??
hilft der zylinder vom ölkühler (verstellzylinder)

fragen über fragen .... :-)

grüße
wolfganggo
 
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wolfganggo

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leider hab ich den artikel zu schnell veröffentlich, dann erst fertiggestellt,
also, pointe ist:
können die spezialisten weiterhelfen in bezug auf die baureihenidentifikation ....
 
lutz_manne

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Und Rechtschreibung ist auch kein Spass sondern nützlich. Soviel Zeit sollte sein.

Fotos wären echt hilfreich.
 

wolfganggo

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fast hätt ich geschrieben...
mag sein, dass ich langsam war, schlecht rechtschreibe, nicht gleich bilder hochlade, what ever
ich muss euch sagen, ich fühl mich nach den ersten paar antworten in eurem kreis einfach nicht wohl, wir passen scheinbar net wirklich zsam......

will aber doch nochmal probieren anfangsschwierigkeiten zu überwinden
fotos folgen in ein paar minuten
 
Airboss

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Schöne Geschichte, nur kann mann wirklich nach all den Jahren behaupten, das abgebrochene MG steckt im x°-Winkel im Erdreich und das ist dann der Einschlagwinkel? Ich sage mal nein. Beim Einschlag, beim Abbrechen, bei der Bergung oder Bewirtschaftung des Ackers kann sich die Lage eines Fragmentes zig mal ändern. Da einen Einschlagwinkel abzuleiten ist, glaube ich, nicht möglich.
 

wolfganggo

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Schöne Geschichte, nur kann mann wirklich nach all den Jahren behaupten, das abgebrochene MG steckt im x°-Winkel im Erdreich und das ist dann der Einschlagwinkel? Ich sage mal nein. Beim Einschlag, beim Abbrechen, bei der Bergung oder Bewirtschaftung des Ackers kann sich die Lage eines Fragmentes zig mal ändern. Da einen Einschlagwinkel abzuleiten ist, glaube ich, nicht möglich.
hmm, ist ein argument,
nun, warum ich so denke ist, dass der teil über seine 1,5 meter länge nicht verbogen war und ich bei der bergung die position schon sehr bewusst wahrgenommen habe. position der teile, tiefe der auffindung, etc. stimmen eigentlich gut zusammen
 
Chopper80

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hmm, ist ein argument,
nun, warum ich so denke ist, dass der teil über seine 1,5 meter länge nicht verbogen war und ich bei der bergung die position schon sehr bewusst wahrgenommen habe. position der teile, tiefe der auffindung, etc. stimmen eigentlich gut zusammen
Ist die "Shift"-Taste kaputt? :wink2:

C80
 

wolfganggo

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nein, ich schreib immer klein ..... Eigenart von mir .. siehst du, sie geht .... :biggrin:
was glaubst wieviele diskussionen ich deshalb mit meiner tochter hab, deutschlehrerin .....
 
Junkers-Peter

Junkers-Peter

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Eben, laßt die Leute doch einfach mal machen. Er bringt wenigstens neuen Kontent hier rein.

Gerade Leute wie @Chopper80 beschweren sich, dessen "Kontent" zu 99% aus copy&paste von Internetlinks besteht und der hier sicher nichts zur Klärung beitragen kann. Ich lach mich schlapp.
 

Jubernd

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hmm, ist ein argument,
nun, warum ich so denke ist, dass der teil über seine 1,5 meter länge nicht verbogen war und ich bei der bergung die position schon sehr bewusst wahrgenommen habe. position der teile, tiefe der auffindung, etc. stimmen eigentlich gut zusammen
Es kommt immer auf die Bodenbeschaffenheit an. Wenn die Nabe in zwei Metern Tiefe steckte, war er nicht sehr weich. Oder die Absturzhöhe nicht allzu groß. Läufe dieser Art fanden wir nie einzeln und die Bordwaffen steckten samt Waffe ziemlich tief. Vermutlich hat die damalige Schrottsammlung einiges verändert. Hatte die Bergungsgruppe tatsächlich ein Bodenradar oder eine Förstersonde (Magnetometer)?
 
doerrminator

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Ich bin da ganz bei Chopper80.
1. gibt es Forumsregeln und
2. ist ein Text, der ohne Großbuchstaben geschrieben ist, schlechter lesbar.
Als nächstes kommt dann jemand der auch keine Satzzeichen verwendet, alles zusammen schreibt etc.

Natürlich bin ich über jeden froh, der im Forum mitmacht. Meine Kritik richtet sich nur an die Schreibweise.
 
Monitor

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nein, ich schreib immer klein ..... Eigenart von mir .. siehst du, sie geht .... :biggrin:
was glaubst wieviele diskussionen ich deshalb mit meiner tochter hab, deutschlehrerin .....
Warum schreibst du nicht einfach so wie alle hier im Forum ? Wo ist das Problem ?
Du siehst doch selber hier im Thread, dass das eigentliche Anliegen vollkommen untergeht.
 

wolfganggo

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Also Leute, vielleicht hilfts ja wirklich wenn ich schreib wie alle Anderen und es kommen dann Antworten und nicht nur Deutschunterricht und Belehrungen
... und zum Zeichen des Bemühens hier mein überarbeiteter Beitrag.........

Guten Morgen die Herren hier im Forum
(sollten Damen dabei sein, natürlich auch ihnen einen schönen guten Morgen...),
Mal kurz eine Geschichte erzählt ......

Vor etwa 4 Wochen hatten wir nach Oberflächenfunden von LFZ Teilen in einem Acker ein Bergeunternehmen mit Bodenradar "zu Gast".
Der Acker wurde vermessen und schnell war klar wo die vermutliche Absturzstelle lag.
in etwa 30 cm Tiefe kamen die ersten Teile zum Vorschein, es war offenbar der abgebrochene Lauf des Flächen MG (glücklicherweise hatten wir ja den Munitionsberger bei uns...).
Dieser steckte in einem Winkel von 70-80 Grad zur waagerechten im Boden, also ziemlich steiler Einschlagwinkel.
In der Nähe fanden sich dann auch Fahrwerksteile (Zylinder vom Einziehmechanismus) und etwas daneben dann in etwa 2 Metern Tiefe die Propellernabe eines Dreiblattpropellers inklusive dem Verstellmechanismus und .... einem großen Getriebezahnrad.

Nach wie vor ging die Geschichte von der Focke Wulf herum, mir war schnell klar geworden, dass das nicht stimmen kann, entweder es war eine Langnase (okay, der kolporierte Absturzermin war der 30.10.1944) oder einfach was Anderes.
Ich ließ die Anderen mal in ihrem Glauben und nahm die Teile größtenteils an mich um dann in Ruhe mal zu schaun und zu denken....

Gefunden hatten wir:
  • die Propellernabe mit dem Zahnrad und der "Hilfswelle"
  • diverse Motorteile, welche sich TW. schon im Fundzustand als Ventile erkennen ließen
  • einen etwa 3*3cm großen, etwa 2 cm dicken Glas Splitter
  • zwei Hydraulik-Zylinder (einer Alu, einer Stahl)
  • diverse Kühlmittel/Ölleitungs Verschraubungen mit etwa 3 cm Durchmesser
  • zwei Beschläge, wovon auch immer
  • einen Teil des Luftschraubenverstellmotors

Die Recherche am Jumo 213 führte ins Leere, keine Teile ließen sich dem TW zuordnen.
Fündig wurde ich über die Beschläge dann auf einer ME109 Restaurationsseite, die beiden Beschläge waren nicht wie ich aufgrund der Fundnähe zum Fahrwerkszylinder vermutet hatte Fahrwerksbeschläge, sondern einerseits der, am Hauptholm sitzenden unteren Beschlag des Rumpfes zum Flügel.
Der zweite Beschlag war der vordere Rumpf/Flügelbeschlag.

positiv identification ...... yeah (das ist englisch, das bleibt kleingeschrieben 😊)

Schnell ließen sich jetzt auch die Motorteile zuordnen, Ventile, Teile des Ventildeckels, der Fahrwerkszylinder (Meier Motors hat ein Bild davon auf seiner Webseite unter den nachgefertigten Teilen) die Teile des zerbrochenen Getriebegehäuses, Zylinderfragmente.

Meine Vermutung ist das Flugzeug (hab ich übrigens schon erwähnt dass der Pilot überlebt hat - Fallschirm) in steilem Winkel einschlug und dann Tage später von der Wehrmacht als Altstoff geborgen wurde.
"Am weitesten zum Erdmittelpunkt" kam natürlich das TW, inklusive massiver Zerstörung selbigens, der Rest vom Flieger verblieb ziemlich an der Oberfläche.
Da sich der Motor vmtl. mit dem Kran schnell aus dem Boden ziehen ließ wurde er mitgenommen und somit fanden wir lediglich Fragmente des Getriebes und des Bereiches der ersten beiden Zylinder.

Soweit die Geschichte, jetzt wirds ein wenig technisch, vlt. lässt sich zumindest die Baureihe aus den Teilen bestimmen.....
Das Getriebezahnrad hat 54 Zähne, das sollte also nach der Ersatzteilliste für den DB605, ein DB605A1 sein.
Der Flieger hatte einen elektrischen Propellerverstellmotor,
und ich glaube der zweite Hydraulikzylinder ist vom Ölkühlereinlass an der TW. Unterseite (Erstzteilliste ME109G, 1942).

Der 605A1 gehört wenn mich nicht alles täuscht zu einer Baureihe G bis K, seht ihr das auch so ??
Hilft der Zylinder vom Ölkühler (Verstellzylinder) ??

Fragen über Fragen .... 😊

Grüße
wolfganggo
 
Thema:

da ist eine fw190 abgestürzt .....

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