Das Apollo-Programm

Diskutiere Das Apollo-Programm im Raumfahrt Forum im Bereich Luftfahrzeuge; Na ja, die haben - im Nachhinein betrachtet - schon relativ viel Unfug erzählt. Aber die wußten es halt nicht besser. Auch nicht schlecht: Als...
Junkers-Peter

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Na ja, die haben - im Nachhinein betrachtet - schon relativ viel Unfug erzählt. Aber die wußten es halt nicht besser.

Auch nicht schlecht: Als von Mission Control die Meldung "thirty seconds" an die Astronauten durchgegeben wurde, was sich auf den noch vorhandenen Treibstoff bezog bzw. wie lange der noch reichen würde bis Abbruch, sagte der Herr Büteler im Brustton der Überzeugung "noch 30 Sekunden bis zur Landung." Als ob Housten den genauen Zeitpunkt der Landung hätte voraussagen können bis auf die Sekunde.
 
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Gepard

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Ich verfolgte das als 13-jähriger am Fernseher und es ist sicher niemandem aufgefallen.
Viele Jahre später kam dann aber in irgendeiner deutschen Reportage (frag mich nicht welcher Sender, ist schon ewig her. Es war jedenfalls zu einem runden Geburtstag der Mondlandung. Vielleicht 1999 oder 2009.) das Gerücht auf, dass Armstrongs berühmter Satz gar nicht während des Ausstiegs gesagt wurde, sondern nachträglich eingefügt worden sei..
Das war natürlich eine Ente, stand aber erst einmal unwidersprochen im Raum.
 
Togge

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Viele Jahre später kam dann aber in irgendeiner deutschen Reportage (frag mich nicht welcher Sender, ist schon ewig her. Es war jedenfalls zu einem runden Geburtstag der Mondlandung. Vielleicht 1999 oder 2009.) das Gerücht auf, dass Armstrongs berühmter Satz gar nicht während des Ausstiegs gesagt wurde, sondern nachträglich eingefügt worden sei..
Das war natürlich eine Ente, stand aber erst einmal unwidersprochen im Raum.
Wer es noch mal hören möchte, hier die Aufzeichnung des Funkverkehrs. Armstrongs legendären Worte bei 8:38 der Aufzeichnung. https://history.nasa.gov/alsj/a11/a11a1091545-1101226.mp3
 

Scicco1308

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Hallo,

mir ist eine umfangreiche Sammlung der Apollo Missionen in die Hände gefallen. Mit vielen Zeitschriften, Reportagen und Fotografien. Weiß jemand ob es für so etwas Sammler gibt und wie/wo ich mit Sammlern in Kontakt kommen kann ? Im Anhang ein Paar Bilder der Sammlung.
 
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THF-ADI

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Hier noch der Artikel zum Nachlesen. Im Apollo-Programm war er u.a. Kommandant auf Apollo 10, der Generalprobe für Apollo 11.
 
Togge

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James Lovell ist nun das einzige noch lebende Mitglied der 2. Astronautengruppe von 1962. Er feiert am kommenden Montag seinen 96. Geburtstag.
 

MikeBravo

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Hier noch der Artikel zum Nachlesen. Im Apollo-Programm war er u.a. Kommandant auf Apollo 10, der Generalprobe für Apollo 11.
Apropos Apollo 11: Ich habe hier ein Poster aus den frühen 90ern, wo damals Federgabeln der Marke Ballistic für Mountain Bikes beworben wurden.
Interessanterweise wurden dazu 3 Bilder (und die Entgleisung der Gesichtszüge) aus einem Zentrifugentraining und der Start einer Saturn V verwendet.
Die Höhe der Abgaswolken, die bis Höhe der Rettungsrakete reichen, sind ja bei jedem Start einmalig und lassen dadurch wahrscheinlich auch die Mission bestimmen.

Ich bin sicher, das es sich bei diesem Start um Apollo 11 handelt, liege ich damit richtig?
 
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Flint

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So weit ich mich erinnere, ist das Gesicht nicht aus einer Zentrifuge, sondern von einem Raketenschlitten (Dr. Stapp?), bzw das Gesicht ist plötzlich einem Überschall Luftstrom ausgesetzt.
 
Simon Maier

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Hallo,

Zumindest werden frühe Mountainbikes mit Vollfederung im englischen auch als "Pogo Stick" bezeichnet (weil die Federung damals keine Dämpfung hatte im Gegensatz zu heute), das passt zumindest ein wenig zu Apollo und zu Raketen die ebenfalls den Pogo Effekt haben können. Das F1 Triebwerk der Saturn V hatte dieses Problem und es konnte zwar durch Änderungen des Treibstoffauslasses entschärft aber nie vollständig beseitigt werden.
 

78587?

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Hier im Flugbericht gibt es eine Graphik. Beschleunigung max ca. 3,75g bei 165 sec Flugzeit, danach wieder fallend.
 
JohnSilver

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Im Lotter Kreuz links oben
Die Fotos mit den entgleisten Gesichtszügen stammen von einem Test der US Navy, bei der eine Testperson in einem Windkanal hohen Luftgeschwindigkeiten (bis zu 350 mph) ausgesetzt wurde.


Bei den Tests von Dr. Stapp ging es weniger um die Auswirkung der Luftgeschwindigkeit sondern um die Beschleunigung bzw. Verzögerung mit dem Raketenschlitten. Grund waren wohl u.a. Untersuchungen zu Todesfällen nach Ausschüssen mit dem Schleudersitz.
 
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MikeBravo

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Hallo,

Zumindest werden frühe Mountainbikes mit Vollfederung im englischen auch als "Pogo Stick" bezeichnet (weil die Federung damals keine Dämpfung hatte im Gegensatz zu heute), das passt zumindest ein wenig zu Apollo und zu Raketen die ebenfalls den Pogo Effekt haben können. Das F1 Triebwerk der Saturn V hatte dieses Problem und es konnte zwar durch Änderungen des Treibstoffauslasses entschärft aber nie vollständig beseitigt werden.
Donnerwetter, mit diesen Gemeinsamkeiten wegen dem Pogo-Effekt habe ich echt nicht gerechnet! Ebenso das die 3 Gesichts- Navytest-Bilder weder aus ner Zentrifuge noch von einem Raketenschlitten stammen....

Ist bekannt, wann dieser Test erfolgte, war das in den 50er oder frühen 60er Jahren?
Damals, als diese Werbung mit diesen Federgabeln aufkam, sind überwiegend Hardtails gefahren worden, die Technik der Voll- bzw. hinteren Federung steckte noch in den Kinderschuhen. Damals gelang es z.B. noch nicht, die Antriebseinflüsse von der Federung zu entkoppeln.
Demnach pumpte man sehr viel Kraft in die Federung, was den Pogo-Effekt genau beschreibt.Bei Bergauffahrten musste man die Vorspannung von den Federn und den Druck in den Dämpfern stark erhöhen, um seine Leistung mehr in den Antrieb umzusetzen.
 
doerrminator

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Mal ne Frage zu den 3 Bildern. Die Verzerrung des Gesichts durch den Wind ist ja eine Sache, aber kann man da überhaupt noch atmen? Und wie ist das bei hohen G-Kräften überhaupt. OK, es gibt ja Anzüge, z. B. bei Militärpiloten, die verhindern, dass das Blut in die Beine sackt, aber wie ist das mit der Atmung? Müssen da evtl. bestimmte Atemübungen trainiert werden? Ich denke mal, dass dieses Problem auch die Raumfahrt betrifft und man bestimmte G-Kräfte auch beim Start beachten muss.
 

MikeBravo

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Mal ne Frage zu den 3 Bildern. Die Verzerrung des Gesichts durch den Wind ist ja eine Sache, aber kann man da überhaupt noch atmen? Und wie ist das bei hohen G-Kräften überhaupt. OK, es gibt ja Anzüge, z. B. bei Militärpiloten, die verhindern, dass das Blut in die Beine sackt, aber wie ist das mit der Atmung? Müssen da evtl. bestimmte Atemübungen trainiert werden? Ich denke mal, dass dieses Problem auch die Raumfahrt betrifft und man bestimmte G-Kräfte auch beim Start beachten muss.
Ich denke, das eine Anti-G Hose in einem Jet nur einen Teil der Auswirkungen von hohen G- Kräften kompensiert, dazu kommt noch die trainierte Preßatmung des Piloten (bei engen Kurvenradien z.B.).
In einer Folge von "Extremwetter Weltweit" war jemand in einem Orkan draußen und berichtete, er könne in dem Sturm kaum atmen, könnte auch während eines Tornados gewesen sein. Das liegt u.a. am Winddruck, der durch Nase und Mund in die Lunge eindringt, dasselbe ist mit der Testperson auf den 3 Bildern passiert, das Ein- und Ausatmen ist somit sehr erschwert.
Wahrscheinlich wurde die Windgeschwindigkeit bei dem Experiment kontinuierlich erhöht, um die Grenzen für die Überlebensfähigkeit eines Menschen herauszufinden. Ich weiß ja nicht, welche Temperatur die tiefste bei diesem Test war. Da kämen evtl. noch Erfrierungen(auch der Atemwege und der Lunge) dazu, wenn dieser nicht zu lange gedauert hat.

Wenn man sich vorstellt, das in den späten 40ern die Piloten noch mit normalen Kopfhauben geflogen sind und Schleudersitze erst in der Entwicklung standen, die Geschwindigkeiten der damaligen Flugzeuge aber immer weiter zunahm....

Ein weiterer interessanter Aspekt von möglichst geringer Auswirkung von G-Kräften in der Raumfahrt auf die Astronauten während des Starts ist auch die besondere Rückenlage.

In dem Comic von Hergé : Tim und Struppi, Reiseziel Mond, sieht man allerdings alle "Raumfahrer" in Bauchlage beim Start und sie verlieren (auch bei der fast automatischen Landung) das Bewusstsein. Aber das ist halt keine Wirklichkeit.

Sicher wurden dazu noch vor Gemini bei der NASA entsprechende Tests und Experimente durchgeführt, wie ein Astronaut am besten bei Start, Landung und Wiedereintritt zu sitzen bzw. liegen hat, um die Belastungen für Wirbelsäule, Organe und den Blutkreislauf so gering wie möglich zu halten....
 
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GorBO

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Die Höhe der Abgaswolken, die bis Höhe der Rettungsrakete reichen, sind ja bei jedem Start einmalig und lassen dadurch wahrscheinlich auch die Mission bestimmen.
Die Abgaswolke auf dem Foto reicht aber nicht vertikal die Rakete hinauf (bis zur Rettungsrakete). Tatsächlich ist das eine Perspektive die die Rakete in einer Linie mit dem Abgaskanal (Flame Trench) zeigt. Dieser leitet die Abgase horizontal weg, bevor sie über Deflektoren vom Boden weg abgelenkt werden.
Sieht meines Erachtens noch spektakulärer aus, wenn die Abgase hunderte Meter weit von der Anlage weggeschleudert werden.
 
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