Das Goldene Zeitalter der zivilen Luftfahrt – im Maßstab 1/72 - Handley Page HP 42 Hannibal

Diskutiere Das Goldene Zeitalter der zivilen Luftfahrt – im Maßstab 1/72 - Handley Page HP 42 Hannibal im Props bis 1/72 Forum im Bereich Bauberichte online; Ich hätte es mit Wachs und dem Mini-Lötkolben des Wachsspachtelgeräts gemacht.
urig

urig

Alien
Dabei seit
15.01.2009
Beiträge
7.328
Ort
BaWü
Geniale Idee! Genau solche Tropfen stellen mich immer wieder vor Probleme. Die Methode werde ich mal versuchen.
Ich hätte es mit Wachs und dem Mini-Lötkolben des Wachsspachtelgeräts gemacht.
 
Norboo

Norboo

Astronaut
Dabei seit
03.05.2006
Beiträge
4.331
Ort
Rheine
Ja, wenn man so etwas hat...bislang hatte ich den Bedarf nicht erkannt.
 
Zivilist

Zivilist

Fluglehrer
Dabei seit
27.08.2015
Beiträge
185
Ort
Much
[QUOTE="Norboo, post: 2676937, member: 11273...bislang hatte ich den Bedarf nicht erkannt.[/QUOTE]

Braucht man nicht - das sagt sich so schnell und ist für moderne Flieger sicher meist richtig, wenn wir mal die kleineren General Aviation Flieger ausnehmen wollen. Aber sehr häufig wird der Ansatzpunkt von irgendwelchen Streben mit einem solchen "halben" Tropfen verkleidet.
Schönes Beispiel ist die Merkur von Dornier



Genau diese Stelle findet man auch bei moderneren Sport-Fliegern. Solche Stellen werden von den Kit-Herstellern häufig nicht berücksichtigt. Ganz besonders oft ist das bei Motorhauben von Sternmotoren so, daß es entweder die engen Varianten mit den Hauben für die kipphebel gar nicht gibt oder diese so unglücklich ausgefallen sind, daß nur Nachbau hilft.

Oder Ausbuchtungen an Cockpitdächern oder auch Scheiben. Hier die Bernhard GR 191 Oiseau Canari.



Also, wenn man nicht mit dem angebotenen Mainstream zufrieden sein kann, aus welchen Gründen auch immer, dann kann die von mir geschilderte (nicht erfundene!) Methode viele Aufgaben lösen.
Auch wenn man keine Wachsspachtel-Maschinerie hat oder sich nicht mit Resin abgeben will: da geht dann sicher noch viel mehr.
 
Anhang anzeigen Anhang anzeigen
Zivilist

Zivilist

Fluglehrer
Dabei seit
27.08.2015
Beiträge
185
Ort
Much
Mit der Propellerfarbe würde ich auch eher auf Holz tippen, zumal ein Künstler auch diese Wahl getroffen hat, Ich habe die Erfahrung gemacht, dass der Künstler eines Covers meist immer auf der richtigen Seite stand!
Tippen ist mir ehrlich gesagt nicht sicher genug. Es sollten schon belastbare Fakten sein, damit ich den Pinsel nochmal schwinge. Was ich dann aber gerne tun will!
 
Zivilist

Zivilist

Fluglehrer
Dabei seit
27.08.2015
Beiträge
185
Ort
Much
Der Flieger ruht, aber mit der Leiter zum Cockpit kann es weitergehen. Zunächst gilt es ja, das Ding in seiner Bauart und Dimensionen zu begreifen. Dazu hilft mir eine Zusammenstellung der aus den vielen Fotos abgeleiteten Infos


Zunächst muss das Bezugsmaß erstellt werden, was in diesem Fall mit dem Vermessen am Modell gelingt.



Den Neigungswinkel der Treppe hatten wir ja schon aus einer Frontansicht mit 36° gemessen, womit die Konstruktion der Treppe möglich ist. Offensichtlich wird das Ding an 2 Griffen zum Transport aufgenommen und dann mit Hilfe der Rädchen dorthin geschoben, wo sie gebraucht wurde.
Wichtigste Erkenntnis ist, daß die eigentliche Treppe aus vollflächigen Blechen zusammengesetzt zwischen den beiden Doppel-T Trägern liegt und über Stäbe auf denen gelagert wird, die auch die Trittkante bilden. Ziemlich aufwändig das Ganze und nass sicher ebenso wenig sicher wie bei heftigem Wind oder Schaukelbewegungen von auf der Treppe befindlichen Personen. Das is eben Imperial Airways! Berichte zu Unfällen konnte ich in der Literatur auch nicht finden, scheint also doch funktioniert zu haben. Zumindest in Croydon.

Glücklicherweise hat Evergreen passende Doppel-T Leisten im Programm. Die Löcher sind allerdings eine anspruchsvolle Aufgabe. Hier die Materialien, die ich zum Ankörnen benutzt habe:



Und nochmal habe ich Glück: ein Sägeblatt hat genau die richtige Teilung und ist schön dünn. Es liegt hier auf einem 4-Kantstab, der präzise in die Nute des Doppel-T passt als Unterlage. In die Nut gegenüber werden zwei 1mm Stäbe gelegt, die die Führung des Sägeblatts übernehmen. Das Sägeblatt wird auf eine Welle mit axialer Anlage aufgesetzt und dann kann's losgehen:



Das funktioniert ganz prima! Die Bohrungen nerven natürlich, schließlich sind das 66 Stück, vorgebohrt mit 1mm, aufgerieben auf 1,2mm, um kleinere Abweichungen zumindest in etwa korrigieren zu können. Ist eben Handarbeit...

Die Treppenstufen sind ja immer eine eklige Sache: so viele Trennstellen, da summiert sich jeder Fehler zu dann nicht mehr schönen Abweichungen. Ätzteiltreppen haben klar definierte Teile, immer rechtwinklig, immer gleiche Abmessungen, damit sind mir schon hübsche Treppen gelungen. Deshalb verlasse ich mich jetzt nicht auf Frei-Hand-Schnitzen, sondern nutze den "Roboter": Meine Silhouette schneidet die Stufen so präzise wie Ätzteile und ich kann mit Plastik arbeiten - und kleben!
Im ersten Schritt scheint das zu klappen.



Jetzt läßt aber der Nerv nach, Entspannung ist auch mal nötig. Mal sehen, ob sich das Ding weiterhin so gut anläßt!
 
Anhang anzeigen Anhang anzeigen Anhang anzeigen Anhang anzeigen Anhang anzeigen
Swordfish

Swordfish

Space Cadet
Dabei seit
14.02.2013
Beiträge
2.384
Ort
Wasseramt
Tippen ist mir ehrlich gesagt nicht sicher genug. Es sollten schon belastbare Fakten sein, damit ich den Pinsel nochmal schwinge. Was ich dann aber gerne tun will!
Vielleicht kennst du die Bilder der "Heracles" in Basel? Da würde ich nicht mehr tippen, sondern braun malen...!:thumbup:
Ich habe auch eine "colorisierte" "Hanno", dort sind die Propeller auch Braun......:whistling:, und auch auf Bildern von einer "Hengist" oder "Horatius" würde ich nie auf Metall tippen.....:thumbup:
 
Zuletzt bearbeitet:
Zivilist

Zivilist

Fluglehrer
Dabei seit
27.08.2015
Beiträge
185
Ort
Much
[QUOTE="Swordfish, Vielleicht kennst du die Bilder der "Heracles" in Basel?

Nein kenne ich nicht, Swordfish.Ich nehme an, es sind Fotos. Wäre schön, die zu kennen.
Hatte die Heracles denn auch mal die 2x2Blatt-Propeller? In Basel?
 
Swordfish

Swordfish

Space Cadet
Dabei seit
14.02.2013
Beiträge
2.384
Ort
Wasseramt
Ich sende dir mein kleiner Bildbestand via PN
 
Zivilist

Zivilist

Fluglehrer
Dabei seit
27.08.2015
Beiträge
185
Ort
Much
Abseits der Propellerfarbe kommt jetzt die Treppe nochmal dran. Der Zusammenbau der Treppenstufen geht leider nicht ohne Unregelmäßigkeiten, aber das ist noch tolerierbar. Die Entscheidung, die Treppenstufen in Dreier-Paketen vorzumontieren und diese dann Block für Block an erst mal einen Doppel-T Seitenträger anzuheften, hat sich als günstig erwiesen. Dann kommt der andere Seitenträger dran und dann eine Sache, auf die ich wirklich gespannt war: Läßt sich die "Aufhängung" der Treppenstufen über die Rundstäbe verwirklichen? Durch das Abknicken des Tritts vom senkrechten Teil ergibt sich ja eine kleine Kerbe und in die lässt sich eine 0,4mm Rundstab einkleben, der dann auf den Seitenträgern aufliegt. Klappt wirklich!



Unter die Treppe wird die Trägerkonstruktion geklebt: Extrem fummelig, die richtigen Längen hinzukriegen, da ja alles auf unterschiedlichen Ebenen liegt. Klar ist auch die Herstellung der Geländer Fummelskram ohnegleichen, aber so wollen wir's ja! Die beiden Stangen dienen zum Handhaben der Leiter beim Verschieben.
Mit wenig Kleber und nicht zu vielen Flüchen ist eine Montage tatsächlich möglich.



Bevor ich jetzt in den Lack gehe, möchte ich erst mal prüfen, ob es denn so an den Flieger passt. Schließlich gilt neben Murphy's Regel #1 auch der alte Ingenieursspruch "wer viel misst misst Mist".
Scheint aber doch zu passen, der junge Mann wollte unbedingt schon mal rauf!



Da kriegt man schon Respekt: nicht ohne, diese lange und schmale Treppe, und das jeden Tage rauf und runter. Auch bei +50° Celsius, oder besser bei gemütlichen 120° Fahrenheit. Das ließ die Briten anscheinend kalt, denn man ging immer mit Anzug und Krawatte - und nicht zu vergessen Kopfbedeckung!

Nach der Behandlung mit Gunze Spritzprimer 1000 kommen die Details noch besser zur Geltung, natürlich auch die Fehler, die ich leider nicht vermeiden konnte.


Das Ganze war wohl in Alu, bis auf die Reifen. Und der Handlauf auch. Oder gibt es da auch Hinweise auf Holz??

.
 
Anhang anzeigen Anhang anzeigen Anhang anzeigen Anhang anzeigen
Zivilist

Zivilist

Fluglehrer
Dabei seit
27.08.2015
Beiträge
185
Ort
Much
Stairway to heaven, ist ja ein Dauerbrenner! Obwohl mir das Lied eher weniger zusagt, bin ich auf Treppen wohl ganz wild: ich habe mehr Treppen als andere GSE Geräte gebaut.
Diese vordere Treppe der HP.42 ist aber auch wirklich spektakulär, darauf wollte ich nicht verzichten:



Keine Ahnung, ob es die nur in Croydon gab, muss aber einfach sein.

Die hintere Treppe, eher ein Treppchen, konnte aber wohl auch zur Selbstdarstellung genutzt werden, wie einige Fotos vermuten lassen:



Jedenfalls war sie wichtig genug, den Namen der Fluggesellschaft prominent dazustellen.
Das Ding ist einfach, wenn man sich von einer Original-getreuen Darstellung der Räder verabschiedet - die übrigens bei allen anderen Fotos mit dieser Treppe unterschiedlich zu sein scheinen. Meine Räder sind definitiv unterschiedlich, denn nur diese geätzten Speichen habe ich in dieser Größe finden können. Ok, könnte man auch selber machen, aber der Aufwand... Und ich habe Speichenräder noch nie gescratched!

Also machen wir das so, mit Hilfe der guten Silhouette, aus 0,8mm Sheet.



Die dreieckigen Aussparungen habe ich vergessen, können aber noch manuell eingefügt werden mit dem Vorteil, nicht mit den Treppenstufen zu kollidieren. Hier geht es tatsächlich um Zehntel Millimeter.



Fehlt noch das Geländer, wesentlich flacher als das der vorderen Treppe. Da hat als doch irgendwer an Sicherheit gedacht?



Ich finde die Rädchen ganz passend. Übrigens sind die Sterne aus einem Ätzteil-Fret der Fa. Bavaria, die Zahnräder von Lokomotiven darstellen: die Dinger sind tatsächlich mit eine Außenverzahnung versehen, die jetzt den Weißleim fixieren.

Vertrauen ist gut, hilft aber beim Modellbau wenig: Kontrolle, so oft wie möglich, auch wenn es nervt, ist der einzige Garant dafür, daß nicht Stunden und Aberstunden in Teile investiert werden, die nachher einfach nicht genau passen. Mit dieser Leiter ist das Risiko geringer, aber wir wollen es wissen!



Und können jetzt beruhigt den Armen des Orpheus entgegen sehen!
 
Anhang anzeigen Anhang anzeigen Anhang anzeigen Anhang anzeigen Anhang anzeigen Anhang anzeigen
Zivilist

Zivilist

Fluglehrer
Dabei seit
27.08.2015
Beiträge
185
Ort
Much
Glaubt es oder nicht: Es gibt Nachrichten zu den Decals. Scheinbar werden auch Finnen trotz Sauna und anderer Behandlungen mal krank. Aber jetzt ist alles wieder im Lot, Lieferung soll unterwegs sein!

Dann kann es endlich wieder losgehen mit dem Dampfer. Der Fortgang des Dioramas ist ohnehin durch in Lieferung befindliches Zubehör zunächst auf die Basis reduziert.

 
Anhang anzeigen
Zivilist

Zivilist

Fluglehrer
Dabei seit
27.08.2015
Beiträge
185
Ort
Much
Die Decals sind da! Toll gedruckt, mit Details, die ich selbst trotz der ausgedehnten Suche nach Dokumentationen nicht gefunden habe! Es gibt eben noch Hersteller, deren Ehrgeiz mehr von Qualität und Originaltreue beherrscht wird als vom reinen Geschäft. Hoffentlich können die auch trotzdem davon leben, aber das können wir Modellbauer ja durch unser Kaufverhalten mitbestimmen. Arctic Decals gehören sicher zu einer schützenswerten bedrohten Art.

Jetzt geht es ans Eingemachte: Decals sichern mit Liquid Decal Film, genaue Position bestimmen und mit Future (wo gibt es das eigentlich noch? Meine Bestände gehen zu Ende!) vorbereiten. Dann müssen die einzelnen Decals ausgeschnitten werden. Und dann kommt die Stunde der Wahrheit - glücklicherweise habe ich mehr als einen Versuch. Sind halt Praktiker bei Arctic Decals.
 
Anhang anzeigen
Zuletzt bearbeitet:
Zivilist

Zivilist

Fluglehrer
Dabei seit
27.08.2015
Beiträge
185
Ort
Much
Die großen Decals sind ja immer die, bei denen es Ärger geben kann. Wie Ihr gesehen habt, gibt es von Arctic eben immer auch Reserve. Bis jetzt habe ich die nicht benötigt, und das freut mich!
Es ist ja alles auf einer Folie, die einzelnen Decals müssen also ausgeschnitten werden, hier am besten mit einer scharfen Schere.


Oben hat das gut funktioniert: Arctic's Methode sind drei Schritte:
1 Ausgeschnittenes Teil für 10 bis 15 Sekunden in warmes Wasser mit ein wenig Spülmittel Tauchen, dann 1 Minute ruhen lassen.
2 In dieser Minute kann die Oberfläche, auf der das Decal platziert werden soll, mit Micro Set oder bei sehr unebenen Flächen mit Micro Sol eingepinselt werden.
3 Decal etwas verschieben, sodass mit der Pinzette das Trägerpapier gegriffen werden kann. So lässt sich das Decal genau anlegen. Dann dort mit nasser Fingerkuppe oder geeignetem Werkzeug das Decal halten, das Trägerpapier flach abziehen, und schon liegt das Decal am Platz und kann noch leicht verschoben werden.
Andrücken empfiehlt sich mit saugfähigem Tuch oder nicht fusselndem Papier.

So ließ sich auch recht entspannt der weniger leicht zugängliche Teil bearbeiten.

Hier kann man die Pfeile gut erkennen: ich habe gelernt, dass es sich dabei um Reissverschlüsse handelt. So können die unten mittig im Rumpf liegenden Betätigungen für die Leitwerkskomponenten gepflegt und eingestellt werden.



Macht sofort einen ganz anderen Eindruck, wenn die wesentlichen Decals angebracht sind. Jede Menge kleine und kleinste Bildchen warten noch. Hoffentlich geht es so locker weiter...
 
Anhang anzeigen Anhang anzeigen Anhang anzeigen
Norboo

Norboo

Astronaut
Dabei seit
03.05.2006
Beiträge
4.331
Ort
Rheine
Das ist die Phase, die mir am meisten Spaß macht, weil man schnell sieht, dass nicht mehr viel fehlt. Kann aber auch zu großen Enttäuschungen führen...

Future gibt es bei Marius, evtl. beim nächsten Clubtreffen.
 
Zivilist

Zivilist

Fluglehrer
Dabei seit
27.08.2015
Beiträge
185
Ort
Much
Unglaublich, wie penibel die Decals recherchiert sind. Am Leitwerk sind Einstellhinweise. In Silber gedruckt sind die kleinen Dinger am fertigen Leitwerk gar nicht so leicht anzubringen. Immerhin je Leitwerk 2. dazu innen an den Hilfsrudern, macht acht. Aussen an den Hilfsrudern waren auch Hinweise, allerdings ohne silbernen Hintergrund.


Auf der oberen Tragfläche können jetzt endlich die Entlüftungs- und Ablassleitungen der Tanks angebracht werden. Aus Bleidraht mit 0,7mm Durchmesser schien mir am nächsten zum Original. Die Dinger waren auf Stühlchen verlegt. Das wollte ich mir nicht antun, weshalb ich zu Weißleim gegriffen habe.


Zunächst werden diese Leitungen verlegt, dann die hinteren angepasst und dazu montiert: jetzt konnte ja neben den bestehenden "Stühlchen" ein zweiter Weißleim-Punkt gesetzt werden.


Die Querruder waren ja auch schon montiert, aber ohne Betätigung. Die kann jetzt eingesetzt und fixiert werden mit Sekundenkleber.



Mit solchen Kleinigkeiten vergeht die Zeit - Vorflügel, Motoren, kommt noch!
 
Anhang anzeigen Anhang anzeigen Anhang anzeigen Anhang anzeigen
urig

urig

Alien
Dabei seit
15.01.2009
Beiträge
7.328
Ort
BaWü
Würde mich nicht wundern, wenn das Ganze am Ende auch noch funktioniert (sprich: sich betätigen lässt) :applause1:
 
Swordfish

Swordfish

Space Cadet
Dabei seit
14.02.2013
Beiträge
2.384
Ort
Wasseramt
Kommt mir immer vor, als ob hier in 1:32 gebaut wird....:rolleyes1:
 
Zivilist

Zivilist

Fluglehrer
Dabei seit
27.08.2015
Beiträge
185
Ort
Much
Nein. urig, funktioniert ebenso wenig wie es in einem anderen Maßstab als im einzig richtigen ist, nämlich 1:72, swordfish!
Aber danke sehr für die netten Kommentare, baut auf!

Was fehlt denn noch zur Komplettierung?

Da wäre zunächst der Federzylinder für den Vorflügel:


Die Schläuche vom Tank in die Umwelt sind jetzt auch komplett verlegt:



Die Motoren am Oberflügel dürfen jetzt angebaut werden, mit dem üblichen Gefummele beim Ankleben der Halter. Und das Venturi Rohr kann auch auf's Dach, ebenso wie der Fahnenmast. Der aber nur mit weißleim, denn da fehlt ja noch was.



Wann immer der Flieger am Boden war, hatte der Copilot nichts Wichtigeres zu tun, als die britische Luftverkehrs-Flagge zu hissen. Dazu wurde wohl der ganze Mast samt Fahne aus dem Rumpf durch das Dach geschoben. Wie die Fahne aussieht, weiß ich. Aber nicht, wie man so was am besten herstellt. Malen kann ich die jedenfalls nicht ordentlich, und wie geht das mit gedrucktem irgendwas? Stoff?
Da wisst Ihr sicher Rat!

Ja und dann vom Dach auf den Boden: Die Reifen hatten wohl Mitte der Dreißiger eine Aufschrift. Arctic Decals hat sie geliefert, ich konnte sie sogar anbringen!

Jetzt ist alles dran, was ich mir vorgestellt habe. Muss ich erst mal sacken lassen, bevor ich mich zu einer ganz ganz sanften Alterung entscheiden kann. Aber auch so hat die alte Dame schon was, finde ich!




War ein rundrum erfreuliches Erlebnis, aus dem alten Vacu Kit ein den heutigen Ansprüchen angemessene Erscheinung zu verpassen. Und weil Vacu alles verzeiht, auch noch so einfach! Zumindest im Vacu-Bereich....
 
Anhang anzeigen Anhang anzeigen Anhang anzeigen Anhang anzeigen Anhang anzeigen Anhang anzeigen
Zivilist

Zivilist

Fluglehrer
Dabei seit
27.08.2015
Beiträge
185
Ort
Much
Zur Flagge: das ist sie:



Bin gespannt auf Eure Tipps, wie man so was am Besten realisieren kann, bei Höhe von ca. 10mm.
 
Anhang anzeigen
Thema:

Das Goldene Zeitalter der zivilen Luftfahrt – im Maßstab 1/72 - Handley Page HP 42 Hannibal

Das Goldene Zeitalter der zivilen Luftfahrt – im Maßstab 1/72 - Handley Page HP 42 Hannibal - Ähnliche Themen

  • Das Goldene Zeitalter der zivilen Luftfahrt: Savoia Marchetti S.55 in 1:72

    Das Goldene Zeitalter der zivilen Luftfahrt: Savoia Marchetti S.55 in 1:72: Ein ganz außergewöhnliches Konzept, ein Doppelrumpf mit über der Tragfäche angeordnetem Tandemtriebwerk, dazu das Leitwerk auf einem dürren...
  • EA-6B VAQ-134 "Garudas" USS Carl Vinson Mitte der 80er - Lo Viz

    EA-6B VAQ-134 "Garudas" USS Carl Vinson Mitte der 80er - Lo Viz: Modell: Kinetic EA-6B 1/48 (die erste Version mit dem „vorbereiteten Faltmechanismus“ der Tragflächen) Zurüstteile: AIRES MB GRUEA-7 Ejection...
  • Das Flugzeug von Stroessner ruht in den Bergen von Pirayu

    Das Flugzeug von Stroessner ruht in den Bergen von Pirayu: Hallo zusammen, habe hier einen interressanten Artikel gefunden. Das Flugzeug von Stroessner ruht in den Bergen von Pirayú - Wochenblatt Ich...
  • Ein Flugzeug, das nicht starten mag...?

    Ein Flugzeug, das nicht starten mag...?: Hallo Forum, jetzt war ich zwei mal am Stuttgarter Flughafen und habe ein wenig den Flugzeugen zugeschaut. Beide male habe ich etwas beobachtet...
  • VOR - Wie funktioniert das?

    VOR - Wie funktioniert das?: Guten morgen zusammen :-) ich beschäftige mich seit ein paar Tagen mit dem Drehfunkfeuer. Leider habe ich da so meine Schwierigkeiten mit der...
  • Ähnliche Themen

    Oben