amsi
Space Cadet
Hab schon Schleudertrauma vor lauter Kopfschütteln..
Wobei das in meinen Augen die Waffengattung ist, die zukünftig am dringendsten gebraucht werden wird. Immer vorausgesetzt, dass die Drohnenabwehr als Aufgabenbereich ebenfalls dort verortet wird.In Penzing käme durch die Nähe zu Dornstetten, Lechfeld und der vorhandenen Infra eigentlich nur ein neuer FlaRak-Verband in Frage
Aber ich gebe mich keiner Illusion hin…
Ich denke eine generelle Zeitlinie wird es weder für Beschaffungen, Neuaufstellungen oder Organisationsänderungen für alle TSKs und Org-Bereiche geben. Meine persönliche Einschätzug ist, dass die Ausrichtung des neuen Wehrdienstes oberste Priorität hat, da man schnellstmöglich Reserven generieren muss/will um nach außen Fakten zu schaffen und auch um mit den tausenden neuen Soldaten die ganzen Sicherungsstaffeln zu befüllen, die kommen werden. Wir fangen in vielen Bereichen einfach wieder so an, wie 1956 - da ist Pioniergeist gefragt. Und wie sagte einst ein Kamerad: "wir sind Meister im Auflösen, aber wir haben niemanden mehr, der Verbände aufstellen kann." Da hat er leider nicht ganz unrecht.Hab ich was verpasst ?Wann sollte da eine Entscheidung bzw eine generelle Entscheidung fallen?
Nein, die ganzen ehemaligen Fliegerhorste die jetzt genannt werden, sind durchweg nicht für eine (dauerhafte) Stationierung von Luftfahrzeugen oder gar Aufstellung neuer Geschwader vorgesehen. Da liegen die Meisten hier etwas daneben. Es geht der Bundeswehr um schnelle Verlegungen von Truppenteilen für den Fall des Falles in Richtung Osten. In Rotenburg befindet sich direkt neben dem Flugplatz die Kaserne des Jägerbataillons 91 mit Dienstleistungszentrum und Wartungs- und Instandsetzungswerk für Boxer-Radpanzer. Bisher gab es die nur als gepanzerte Transporter, jetzt wird aber auch noch eine nicht geringe Zahl von Schützenpanzern mit Gefechtsturm des Puma beschafft. Auch werden wohl noch Flak-Panzer dazu kommen. Nur 30 km weiter, in Seedorf, befindet sich die Kaserne des Fallschirmjägerregiments 31, sowie der Luftlandeaufklärungskompanie 310 und der Luftlandepionierkompanie 270. Sowohl die Rotenburger Jäger, als auch die Seedorfer Fallschirmjäger gehören zu den Truppenteilen, die zuerst an Krisenorte verlegt werden. Dazu wäre ein schnellstmöglicher Lufttransport erforderlich. Die seit vielen Jahren brachliegende Bahnverbindung in die Kaserne soll übrigens auch reaktiviert werden. Beim Flugplatz Rotenburg müsste die Landebahn nur um knapp 400m verlängert werden, um eine ausreichende Länge für einen beladenen A400 vorzuweisen. Dass dort Maschinen, in der Größe einer Transall oder Herc starten und landen könnten, liegt auf der Hand, weil der Platz früher häufiger von den C-160 angeflogen wurde. Der Platz ist ja bis 2045 von den Stadtwerken gepachtet, aber ich glaube nicht, dass sich der Pächter dagegen wehren könnte, wenn der Verpächter die Bahn verlängern will.Als Flugplatz würde es geeignetere Standorte geben.
Aber mal sehr was kommt.