De Havilland DH91 Albatross in 1:72 von Valom

Diskutiere De Havilland DH91 Albatross in 1:72 von Valom im Vom Original zum Modell Forum im Bereich Modellbau; Ich mache das mit Weissleim, schichtweise.
Klaus Müller

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Da hatte ich schon überlegt, die Tische mit kleinen Deckchen zu versehen und Blumenvasen draufzustellen. :rolleyes1: Die Tische sehen so leer aus. Aber ich lass das so.
... wäre ne witzige Idee gewesen:squint:
 
Gilmore

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@Klaus Müller: Ja, aber ein Flugzeug ist nun mal kein Eisenbahnwagen. Obwohl die Kabinengestaltung mit den Abteilen ein wenig an die damaligen Waggons erinnert.
 
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Geht auch, probier ich mal.
Obacht! Tesa Film ist ein Staubmagnet.
Ich halte vor der Montage der Folie die Airbrush mit Klarlack noch einmal in die Öffnung.
Wenn es besonders schick werden soll, dann Bastel die Folie vor dem Lackieren ans Modell. Mit "leichten" Klebeband kann man Tesa auch abkleben.
 
Gilmore

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Der Rumpf ist nun zusammengefügt, was problemlos vonstatten ging, ein paar Gummibänder hielten die Hälften zusammen, bis der Kleber hart war. Etwas weniger elegant war das Einsetzen des Flügelmittelteils unter den Rumpf, da war der Gebrauch von gezogenen Gussästen zum Verschließen von Spalten nicht zu umgehen. Alle Klebnähte verspachtelt und inzwischen auch verschliffen.
 
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Gilmore

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Das vordere Oberlicht war leider ein wenig eingetrübt aufgrund eines Klebstoffunfalls . Da ich zum Glück die Cockpitfenster noch nicht eingesetzt hatte, konnte ich mit Hilfe eines kleinen Holzstücks durch das Cockpitfenster von innen gegenhalten, während ich ein neues rundes Scheibchen von oben einsetzte, wobei mir ein kleines Stück UHU-Patafix darauf half, das Teil zu halten.
 
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Du würdest doch, wenn ich die vorherigen Bilder richtig interpretiere, mit einem entsprechend langem Holzstück zu den Oberlichtern gelangen?
An der Spitze müsste wohl eine Verdickung/Erhöhung sein, weil sonst der Winkel vom Holzstück zu groß ist und der obere Teil von den Durchgängen der Trennwände im Weg ist.
 
Gilmore

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Das habe ich noch nicht ausprobiert, ein Arzt würde das wohl als minimal-invasiven Eingriff bezeichnen. Das würde nach hinten hin wohl immer schwieriger werden, und ausgerechnet das hinterste Oberlicht ist das, das am dringendsten ausgetauscht werden müsste. Einen Versuch wäre es wert.
 
Gilmore

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Die Oberlichter konnte ich dank Proxxon polieren, brauchte ich nicht auszuwechseln.
Dafür habe ich die Tragflächen angebracht. Nichts gegen einen Holm, gut, dass es endlich der eine oder andere Hersteller kapiert hat, aber hier gab es ernste Passprobleme, vor allem beim rechten Flügel, er saß unkorrigiert ca. 1 mm zu tief im Vergleich zu den Anschlussbereichen des Rumpfes. Da musste ich vom Holm unten recht viel wegschleifen und oben einen Streifen Plastikart draufkleben. Aber jetzt passt es, von oben gesehen. Unten tut sich aber noch ein breiter Spalt auf, den es mit Plastikmaterial zu verschließen gilt.

 
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Auf den meisten Abbildungen des Flugzeugs sind geöffnete Kühlluft-Auslassklappen unter den Motorgondeln zu sehen, das wurde bei diesem Kit nicht berücksichtigt, das möchte ich bei meinem Modell aber realisieren. Zu dem Zweck schnitt ich die Klappen aus den Gondeln aus, die werde ich mit gebogenen 0,5 mm-Plastik nachbilden.
 
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Gilmore

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Inzwischen ist auch der Tragflächenanschluss kalfatert und verspachtelt.


Die Motoren sind nun auch montiert und aus 0,5 mm Plastikart sind die geöffneten Kühlluftklappen eingebaut. Vorn sind sie ganz normal angeklebt, hinten ruhen sie an dünnen Messingdrahtstücken. Das Modell ist nun bereit für die erste Grundierung.
 
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Die Anbringung der Höhenleitwerke wurde vom Hersteller stiefmütterlich behandelt, nur je zwei Stummel halfen bei der korrekten Positionierung am Rumpf. Das würde nicht lange halten. Generell finde ich, bei vielen Bausätzen wird dort keine besondere Sorgfalt gepflegt. Daher habe ich nach Durchhärtung der Verklebung dünn ausgezogene Gussäste oben und unten angebracht, die zunächst den sehr schmalen verbleibenden Spalt verschließen und dabei gleichzeitig für mehr Festigkeit sorgten.
 
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Hab das Ding 2018 auch gebaut und gleiche Erkenntnisse gehabt wie Du, @Gilmore !
Die Umsetzung von Vacu Kits in Spritzguss ist verlockend und scheint auch kostengünstig zu sein. Aber Vacu heißt halt, dass viele Baulösungen dem Modellbauer überlassen werden. Valom hat sich wohl auf diese Methode spezialisiert, bietet auch gern (nicht wirklich nötige) Zusatzteile an, aber grundsätzliche Notwendigkeiten scheinen weniger im Fokus zu sein. Wer den Vacu Kit baut, der weiß ja hoffentlich, was auf ihn zukommt. Wer Valom Kits baut, sollte auch auf notwendige Eigeninitiative eingestellt sein, die Du ja auch ergreifst. Das Ergebnis kann sich dann eben auch sehen lassen!
 
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