De Havilland Heron (Airfix 1/72) - Baubericht(e) und Selbsthilfegruppe

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Kenneth

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Da mein im Modellbaustammtisch geschildertes Vorhaben, diesen Bausatz bauen zu wollen auf großer Interesse stieß, mache ich hiermit ein Baubericht. Wer auch daran werkelt oder werkeln wird, ist herzlich eingeladen, in diesem Thread auch zu posten.

Der Bausatz erschien ursprünglich in 1959 (!), und wer in meinem Alter ist, dem wird dieses Deckelbild sehr vertraut sein


Ich habe eine Wiederauflage als 2019, mit Decals für wohl das letzte flugfähige Exemplar, G-AORG, das wohl seit etwa 2019 nicht mehr fliegt. In Schweden gibt es eine von Riley modifizierte Heron mit Lycoming-Triebwerken, die auch nicht mehr zu fliegen scheint. Somit dürfte die schöne Heron nur noch in Museen zu bewundern sein.



Als mein Vorbild habe ich mir die OY-ADU von der dänischen Falck Air ausgesucht, von einem Bogen von Lima November Decals mit drei dänischen Herons.

 
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Den Bausatz finde ich für seinen Alter sehr schön. Die vielen Nieten werde ich allerdings entfernen, und einige Blechstöße nachgravieren. Bei Fotos von lackierten Flugzeugen sind die Nieten kaum zu erkennen. Die Hinterkanten von sämtlichen Flächen und Ruder müssen deutlich dünner geschliffen werden. Das Loch im Rumpf unter dem Fenster ist von einem Auswerferstift, wohl eine Eigenart von der 2019 Wiederauflage, wovon mehrere Leute berichten.



Ich habe schon so langsam angefangen. Der Durchgang zum Cockpit ist ausgesägt worden und Steuerhörner für das Cockpit sind in Arbeit. In der Kabine kommen Sitze aus Abfallplastik hin, aber kein Boden. Ich möchte die Tür nicht offen darstellen, da die Klarsichteile für die Fenster zu sehr sichtbar sein werden. Ich brauche auch Platz für Gewicht, da das Modell wohl arg hecklastig sein wird. Stattdessen kommt im Bodenbereich noch schwarze Farbe hin.

 
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Die Triebwerke sind vom Haus aus nicht so gelungen. @pok ‘s Triebwerke treffen die komplexe Geometrie im Bereich des Lufteinlasses wesentlich besser. Eins werde ich offen darstellen, die anderen drei wahrscheinlich geschlossen. Vorbildfotos von Wikipedia.

 
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Was sonst so bei der Heron aufgefallen ist:

  • Passagiersitze und Fenster sind versetzt
  • Die Hauptfahrwerksbeine sind identisch, d.h. die hinzuzufügende Scherengelenke zeigen rechts nach hinten, und links nach vorne,
  • Die charakteristische Verkleidung der Drahtantennenaufnahme oben auf dem Cockpit muss man selber machen…
 
pok

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Dann werde ich diese Woche auch anfangen.
Ich werde die CA+001 bauen, die Maschine, mit der der allererste Einsatz der Flugbereitschaft durchgeführt wurde, der prompt mit einer Sicherheitslandung endete.

@Kenneth „Passagiersitze und Fenster sind versetzt" heißt, dass man die Sitzposition verändern muss, oder sind die Fenster Deiner Meinung auch falsch?
 
Kenneth

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Die Fenster stimmen, aber es ist nicht so, daß bei jeder Strebe zwischen zwei Fenstern eine Rückenlehne zu sehen ist. Schwierig zu erkären, aber andersrum gesagt, ist „seat pitch“ und Fensterabstand sind nicht gleich. Die Sitze muss man ja ohnehin selber machen, da die Kabine komplett leer ist.

im übrigen hat der Durchgang zum Cockpit auch eine interessante Form; oben breiter als unten.
 
Gilmore

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Bin mal gespannt, was Du aus diesem Kit zauberst. Die hatte ich auch schon gebaut, zunächst Blechstöße nachgraviert und die Nietenpest bekämpft.
Die falsch wiedergegebene Form der Motorverkleidungen war mir nie aufgefallen.
 
Kenneth

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Bin mal gespannt, was Du aus diesem Kit zauberst. Die hatte ich auch schon gebaut, zunächst Blechstöße nachgraviert und die Nietenpest bekämpft.
Die falsch wiedergegebene Form der Motorverkleidungen war mir nie aufgefallen.
Mir auch nicht, hätte ich pok‘s Motoren nicht gesehen… 😆
 
pok

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Die Triebwerke sind vom Haus aus nicht so gelungen. @pok ‘s Triebwerke treffen die komplexe Geometrie im Bereich des Lufteinlasses wesentlich besser. Eins werde ich offen darstellen, die anderen drei wahrscheinlich geschlossen. Vorbildfotos von Wikipedia.

Zur Ehrrettung des Werkzeugmachers und des Konstrukteurs, die vor über 65 Jahren die Spritzwerkzeuge konstruiert und dann gebaut haben muss man sagen, dass solche Freiflächen in 3 Seitenansichten nicht komplett darstellbar sind, selbst wenn die Herren die Originalpläne gehabt haben sollten.

Ich hatte die Anschlussmasse an den Tragflächen und die Originalteile und verschiedene Bilder und konnte mich so in CATIA 3 Dimensional an die beste Form "heranarbeiten" indem ich verschiedene Radien und variable Radien ausprobieren konnte bis sie von allen Richtungen aus gesehen gut aussahen.
 
pok

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Und seit heute Morgen bin ich auch dabei.

Angefangen habe ich damit, das Auswerferloch und eine Sinkstelle im Frontbereich der linken Rumpfhälfte zu spachteln.

Das Instrumentenbrett werde ich so wie es ist übernehmen, da ich keine Innenaufnahmen der CA+001/002 habe, aber ich glaube, man wird damals nicht viel an den fabrikneuen Maschinen verändert haben.

Die Referenzen haben Schwarze Bretter oder auch graue, aber ich vermute, das sind Veränderungen, die später vorgenommen wurden.

Die sehr charakteristischen Steuersäulen und das Overheadpanel sowie die Isoliermatten, die Sitze und ein paar Detaills werde selber Scratch bauen.







 
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Kenneth

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Eine neue Erfahrung für mich: Blechtstöße nachgravieren… Alle Nieten sind abgeschliffen worden. Die vordere Wartungsklappe müsste ich vielleicht neu machen, auf Vorbildfotos habe ich soeben gesehen, sie höher angebracht sein muss, mittig über dem Blechtstoß.


Die Gebilde aus einer Büroklammer und Draht sollen, entsprechend abgekürzt und lackiert, die Steuersäulen mit Steuerhörner sein. Sie kommen jeweils seitlich vor den Sitzen hin.

 
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Ich habe mit dem Bau der Cockpit-Rückwand begonnen.

Die Wand habe ich sargförmig aufgeschnitten und angefangen die Metallverstrebungen aus Polystyrol Material aufzubauen.

Ich hoffe, dass man durch die Cockpitscheiben von meiner Mühe später etwas sehen kann.

Die Skizze ist dem RAF Manual für die Heron C Mk. 4 von 1963 entnommen. Die Geheimhaltung wurde inzwischen aufgehoben.




 
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Gilmore

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Ich "muß" noch eine Heron bauen. Hier sehe ich, was ich alles falsch bzw. gar nicht gemacht hatte.
 
pok

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Der erste Pilotensitz ist modifiziert ( die gelbe Armstütze wird genauso wie alle Sitzbezüge in blau gesprayed. Leider habe ich keine Farbreferenzbilder des Interieur, aber da es so gut zum Flugbereitschaftslook passt habe ich mich für blau entschieden.

 
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