Decals ohne Farbe aufs Modell - Geht das??

Diskutiere Decals ohne Farbe aufs Modell - Geht das?? im Decals und Weichmacher Forum im Bereich Tips u. Tricks; Bin momentan an einer Fokker D VII von Roden dran. Der Flieger ist komplett in Tarnstoff. Das heißt, etliches muß vor dem Zusammenkleben mit den...

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  1. #1 Rampf63, 22.09.2009
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    Bin momentan an einer Fokker D VII von Roden dran. Der Flieger ist komplett in Tarnstoff. Das heißt, etliches muß vor dem Zusammenkleben mit den Decals beklebt werden.
    Jetzt die Frage: Halten die Decals auch direkt auf dem Kunststoff oder soll man doch lieber Grundieren??
    Ohne Grundierung hätte halt den Vorteil der besseren Verklebung mit "Plastikkleber" statt mit Sekundenkleber.
     
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  3. #2 marmel69, 22.09.2009
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    Wenn der Untergrund fettfrei ist, macht das eigentlich nichts aus.

    Du bist ja ein erfahrener Bastler, also weißt Du ja, dass man das Modell dann vorher mittels Spüli oder ähnlichem Mittel reinigen sollte.
    Als Anfänger habe ich die Decals immer direkt aufs Modell geklebt. Es ist nie eins abgefallen!;)
    Wenn Du es hinterher versiegelst, passt das schon!
     
  4. #3 Hans Trauner, 23.09.2009
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    Tja, und wie immer bei Foren gibt es auch eine Gegenmeinung...:TD:

    Ich würde es nicht machen. Meine Erfahrung, auch aus alten Zeiten, ist, dass Decals auf blankem Plastik dann doch gerne abbröseln, grad an Stellen, an denen man es nicht brauchen kann. Tarnstoffdecals zB können an Hinterkanten ganz schön eklig sein.

    Eine reine Überlackierung nützt gar nix, ich frag mich immer, weshalb eine Lackschicht DRÜBER die Klebewirkung DRUNTER erhöhen soll.

    Nachdem ich aber auch jeden unnützen Einsatz der Airbrush scheue und pinseln auch nicht das allerbeste wäre, nehme ich für sowas schlicht Spraydosen, vorzugsweise von Tamiya. Die Auswahl an Grautönen ist erheblich, insbesondere wenn man auch Zugang zu AS-Tönen hat. Das geht schnell, der Farbauftrag ist hauchdünn, die Farbe schön seidenmatt. Ggf vielleicht noch leicht mit dem T-Shirt drüberpolieren.

    Macht alles in allem nicht wirklich mehr Arbeit, aber man ist auf der sicheren Seite.

    H
     
  5. #4 marmel69, 23.09.2009
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    @Hans Trauner: O.K.!
    Man kann natürlich auch Setter oder Liquid Decal Fluid drunter pinseln, um die Haftung zu erhöhen. Aber ganz ehrlich, es hat bisher immer gehalten.
    Ansonsten halt nur die Stelle, wo das Decal drauf soll anmalen!
     
  6. #5 Wolfgang Henrich, 23.09.2009
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    Ich würe grundieren und mit Weichmacher aufbringen. Der Weichmacher weicht ja u.U nicht nur das Decal an sondern auch die darunter liegende Farbe und erhöht somit die Bindung zwischen beiden.

    An Stellen an denen geklebt werden soll, muss man dann halt die Farbe entfernen.

    Wi Hans schon schreibt, der abschließende Klarlack dient allenfalls zur Egalisierung der Oberfläche, sprich einheitlicher Mattheits/Glanzgrad und dazu die Decals besser in der Oberfläche zu integrieren. Besser haften tun sie dadurch nicht.
     
  7. #6 Rampf63, 23.09.2009
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    Genau das ist das Problem: Die Decals müssen überall drauf:FFEEK:
     
  8. #7 hpstark, 23.09.2009
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    Ist es möglich, die Oberfläche ganz leicht anzurauhen ??

    So 800 er Körnung, damit der Setter nicht einfach abläuft und das Decal besser haftet .

    Man kann das doch auf einer Innenfläche mit irgendeinem Decal mal versuchen .

    Alle vorgeschlagenen Tipps mal anwenden, bis auf das mit der Farbe.
    ( Da weiß man wie und das es funzt )

    Versuch macht kluch ;) :!: :D
     
  9. #8 Scratch, 23.09.2009
    Zuletzt bearbeitet: 24.09.2009
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    Möglich ist alles!:D
    Eine 800er Körnung, ist nach meiner Erfahrung schon zu rauh. Um eine Lackierung vorzubereiten, tendiere ich hier eher zu einer 1200 - 1600er Körnung. Es geht ja nur um's anrauhen.
    Und sollte es wirklich nötig sein auf das nackte und unlackierte Modell Decals aufzubringen, würde ich die Oberfläche fein anschleifen und einfach nur mit glänzendem Klarlack lackieren. So ist auf jeden Fall (auch für ein Decalsetting ohne Farbe) der ideale Untergrund geschaffen. So würde ich mir zumindest böse Überraschungen ersparen. Ich hab's schon zu oft erlebt (Jugendsünden, abgefallene Decals mit Tesa wieder angeklebt:rolleyes:), das die Decals, wie gesagt, wieder abfallen.
    Aber na ja, probieren geht über studieren!;)
     
  10. fam43

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    Hi,
    wie wäre es, wenn ihr mal den "kaltauswaschbaren" Alleskleber von Pritt versucht. Ordentlich verdünnt bringt er jedes Decal zum Anhaften. Ich verzichte seither auf den Glanzlack vor den Abziehbildern- weil unnötig. Rückstände lassen sich nach dem Antrocknen mit einem Schwämmchen problemlos beseitigen.
     
  11. cargo

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    Zwar schon etwas älter...

    Es geht bei Decals doch um eine glatte Oberfläche und der Kunststoff (zumindest der meiner Eduard Fokker DVII) ist doch glatt. Ich habe die Teile nur mit 1800er Micro-Mesh "angeraut" und entfettet. Mit etwas Weichmacher aufgebracht schmiegten sich die großen Tarnstoff-Decals super an und ich wüsste nicht, was die Decals dazu bringen sollte sich wieder abzulösen.
     
  12. #11 albatros32, 09.10.2010
    albatros32

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    Als kleine "Zwischenbastelei" bearbeite ich derweil die "olle" Fokker D VII von Revell in 1/48.
    Die Flügelunterseiten werden dabei auch ganzflächig mit Tarnstoffdecals versehen.
    Den oberen Tragflügel hatte ich mit Revell 56 (Enamel) lackiert, um eventuelle "unsaubere" Übergänge zwischen mehrteiligem Decal und Bemalung zu vermeiden.
    Das erste Teilstück (gelöst in lauwarmem Wasser mit einem Spritzer Essig) brachte ich direkt auf die matte bis seidenmatte Farbe auf, wo es sich gut anlegte und haftete.
    Bei Teil 2 pinselte ich erst den Bereich mit Gunze Weichmacher satt ein,bevor der "Aufkleber" ´draufkam, und stellte dann fest, daß sich das Decal derart an die Oberfläche schmiegte, daß auch die minimal rauhe Oberfläche der Farbe zu erkennen war und das Decal sofort sauber an den Spanten anlag, was auf der anderen Seite mehrfaches Andrücken erforderte.
    Bei der Anbringung auf "reinem Plastik" besteht nach meinen Erfahrungen immer ( besonders wenn das Dec. um Ecken gelegt wird) die Gefahr der Ablösung oder des Bruches.
    Dabei gilt aber auch die Qualität des benutzten Decals als wichtiges Kriterium! Besonders die der Firma Mastercraft haben sich hier als "Panzerplatten" entpuppt, wogegen z.B. die von Revell mit der aktuellen Neuauflage des FW Flitzers gelieferten Kleberchen wahre "anschmiege Wunder" sind ....

    Zur weiter oben erwähnten unter- bzw. überlackierung der Decals :
    Glänzender Untergrund= glatte Fläche welche verhindert das sich winzige Luftbläschen bilden, die das Decal ( besonders an durchsichtigen Stellen) silbert;
    Mattlack oder seidenmatt als Schlußschicht
    sorgt dafür das (meist..) die Ränder der Aufkleber mit dem Untergrund verschmelzen und somit fast unsichtbar werden !
     
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  14. cargo

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    Die vom Eduard Kit der Fokker DVII sind traumhaft zu verarbeiten, ein ausfransen der Decals oder ablösen an den Kanten auf der reinen Kunsstoffoberfläche habe ich nicht feststellen können (sauberes, aufmerksames arbeiten vorausgesetzt).
     
  15. #13 Rampf63, 10.10.2010
    Rampf63

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    Bin jetzt an einer Fokker D VI dran.
    Ist ein ziemlich alter Knochen von Eduard, dementsprechend sind auch die Decals nicht mehr die jüngsten.
    Diesmal habe ich mit Universal-Grundierung von Airbrush Unholzer grundiert, danach die ganze Chose mit 1200er Papier nass abgezogen und drauf mit dem Decal. Es ganz ganz gut, wenn man die "alten" Decals nur richtig lange einweichen lässt. Die Dinger saugen sich richtig gut an, lassen sich aber trotzdem noch ein bißchen verschieben. Außerdem wirken die Farben des Tarnstoffs noch ein bißchen intensiver als bei meiner Roden D VII ohne Grundierung.
    Wichtig ist nur, die Decals immer gut durchtrocknen lassen und dann mit Glänzer (Future) überlackieren, damit man evtl. überstehende Kanten leichter abschneiden kann, ohne das der Rest ebbröselt.
     
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