Der Ghost Tiger ein bisschen größer - 1/48 Revell Eurofighter (als Übung für ganz groß später)

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bushande

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Von der Form her sind die Revell-Teile eigentlich wirklich o.k. Ich habe mich entschieden, jetzt zwei Sets von Triebwerken zu machen; mal kucken, welches am Ende besser geht. Das, was ich nicht benutze ist dann gleich Vorarbeit für einen anderen typhoon.

Mir gefallen zumindest die inneren Stellringe von Olimp. Die Nozzles sind Schrott, aber ich will zumindest die Teile, die was nützen auch verwenden. Die Turbine und der rest sind eigentlich auch sehr schön, die werde ich also evtl. noch verwenden.

Zuerst habe ich den inneren Stellring so weit wie möglich heruntergeschliffen. Danach wurde die Rückseite soweit gekürzt, dass er die korrekte Länge hat, also bündig mit dem Heck abschließt. Noch ein klitzekleines bisschen, dann passt es:
 
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Zum Glück bietet Revell wie so oft jede Menge dicke Plastik an; genug um ordentlich zu schleifen und vor allem genug, um ggf. Teile auch umzuformen. Ich habe also die revell-Nozzles zunächst grob ausgehöhlt und das ganze Plastik zwischen den Nozzles entfernt. Danach habe ich den Knick der Bleche auch der korrekten Backbord-Seite mit Schleifpapier eingeschliffen und ansonsten vorsichtig mit einem Dremel das restliche Material weggeschliffen. Danach wurden sie noch auf die korrekte Länge gestutzt:
 
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Wie man auf den referenzbildern evtl. erkennen kann, sind einige Stellelemente recht gut am Ende der Federn zu erkennen. Ich habe mir etwas Plastik über dem Feuer zu einem dünnen Faden gezogen und daraus dann winzige kleine Teilchen geschnitten und vorsichtig auf die Innenseite der Nozzles geklebt, bevor ich den Rest weiter ausgedünnt habe:
 
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Der Ghost Tiger soll ja nicht mein letzter 1/48 Eurofighter sein. Da die Resinteile quasi nicht mehr zu bekommen sind und sein wir ehrlich, ich die auch nicht nochmnal auf dem Tisch haben will, muss ich mir ja auch für künftige Bauprojekte etwas einfallen lassen. Ich habe also an ein paar Bausatzteilen aus einem anderen Kit das ganze nochmal wiederholt und dann versucht, mit Hilfe von kleinen Blechteilchen, die ich zurecht geschnitten habe, und etwas Plastikabfall das ganze noch einmal zu machen. Zugegeben, nicht so super-duper toll wie etwas aus resin, aber ich denke doch, trotzdem gut genug, um es zu verwenden. Besser als der unbearbeitete Revell-Krempel ist es doch allemal, oder???
 
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Revells Turbinen-Tunnel sind glatt wie ein Baby-Popo. Es fehlen die "Rillen", durch die das zusaätzliche Kerosin für den Nachbrenner eingespritzt wird. Ich wäre überfordert, würde ich versuchen, diese Rillen einzuschleifen, aber evtl. kann ich den optischen Effekt nachstellen?! Nachdem ich die Turbinenblätter abgeschnitten hatte, habe ich mit einem Grafiktool und nach Fotos des Originals nur ganz rudimentär das Innenleben der Turbinenkanäle nachgezeichnet und auf stinknormale Büropapierfolie gedruckt. Die Größe der Felder habe ich vorher abgemessen und dann vorsichtig auf die Innenseite der revell-Tuben geklebt, etwas nachgealtert und fertig:
 
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Revells Turbinenblätter selbst sind ... na ja ... nicht falsch. Aber es sieht eben alles etwas flach und zweidimensional aus und der Flammhalterring hätte auch eine etwas andere Form gebrauchen können. Mit etwas Schleifarbeit ist aber schonmal viel getan:
 
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Das nächste mal kümmern wir uns noch um die IRIS-T, den Umbau einer Sidewinder in einem ACMI-Pod und etwas Kleinkram und dann können wir auch endlich lackieren. Bis dahin .... :hello:
 
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Sooooo .... auf ein Neues. Heute passiert nichtmehr viel.
Zwei Kleinigkeiten: Das Formationsfluglicht unter der Kanzel sollte eigentlich erhaben sein. Revell bietet dafür lediglich ein Decal. Die Hutzen seitlich der Finne sind etwas zu schmal geraten und haben leider auch keine Öffnung. Zudem fehlt die kleine Verstärkung, auf der sie eigentlich sitzen sollten.
Für das Formationsfluglicht habe ich etwas dickeres Tamiya-Tape auf die Arbeitsplatte geklebt, mit dem TPS Grau lackiert, in Streifen von passender Dimension geschnitten und darauf kommen dann wiederum die eigentlichen Formationsfluglichter.
Die Hutzen habe ich aus kleinen Metalstückchen nochmal selber nachgeformt, auf etwas zurechtgeschnittenes Tamiyatape geklebt und schonmal mit Primer behandelt.
Das ganze Konvolut kommt aber erst nach der Lackierung auf den Jet.
 
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Der Ghost Tiger hat während seiner Zeit nicht wirklich was relevantes an Zuladung getragen; lediglich die eine oder andere IRIS-T und gelegentlich einen ACMI-Pod. Mehr soll es dann auch am Modell nicht wirklich für mich werden.
 
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Was bietet uns Revell: ACMI-Pod muss ich verständlicherweise selber machen, aber dafür passt die beigelegte AIM-9L ganz prima; hat pimaldaumen die korrekte Länge und auch die Sicherungsklemmen liegen richtig. Die ist also eine gute Basis.

Die IRIS-T ist eigentlich wirklich schön, aber eben wieder ein wenig grob in der Ausführung. Es gibt ein kleines Fehlerchen, aber das sollte keine große Sache sein. Die Wave Guide-Antenne sollte eigentlich genau gegenüber der Führung / Sicherung sein, mit der die Rakete in der Launcher-Schiene steckt. Am bausatz ist sie nur ein Compartment weiter links. Die Antenne muss also runter und an der richtigen Stelle wieder nachgestellt werden. Der Hintern ist etwas arg wenig detailliert, aber mit einem kleinen Bohrer und vorsihtiger Schleifarbeit geht da viel. Ganz vorne sitzen noch beiderseits des gefechtskopfes zwei Verstärkungen; ich vermute, das ist entweder auch eine Antenne oder ein GPS Element?! Schließlich werde ich die Finnen wohl noch ein wenig dünner schleifen.
 
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Das alles geht recht fix: Finnen schmaler geschliffen, die Antennen und Verstärkungen mit etwas Tape nachgestellt, das reicht und zusätzlich habe ich den Suchkopf abgeschliffen. Ich will eine IRIS-T mit optischem Suchkopf. Nach der Lackierung kommt da etwas Silberpapier drauf und darüber wird mit ausgehärtetem Clear die Glasoptik nachgestellt. Der ACMI-Pod war auch keine große Sache: einfach Finnen entfernt, Lücken mit Plastikstreifen gefüllt, den Suchkopf etwas zurecht geschliffen, einige Elemente am Hintern nachgestellt und die Decals hab ich wieder selber gemacht.
 
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Und damit wird es für mich erst wirklich interessant. Bevor lackiert wird, kommt etwas Klebefolie über den Rumpf und die Konturen mit allen für mich relevanten Details und Markierungspunkten werden nachgezeichnet. Damit fertige ich dann eine grobe Schablone an, auf die ich dann die Originalmarkierungen anpassen kann.
 
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Das 2-Ton-TPS des Luftwaffe-Eurofighters ist garnicht so einfach nachzuempfinden. Die Farbangaben von Revell sind viel zu dunkel für das 1/48 Modell. Die passen zwar ansatzweise mit dem Original zusammen, aber hier kommt der Skalen-Effekt schon sehr sehr deutlich zu tragen. Jeder Modellbauer hat da ja so sein eigenes Rezept, aber ich habe mich am Ende für Revell 57, 76 und 56 im Verhältnis 70 / 15 / 15 entschieden und diesen Mix dann im Verhältnis 70/30 mit Weiß aufgehellt. Für die Nase bzw. die Anströmkanten habe ich 75 auch im Verhältnis 70/30 mit Weiß aufgehellt. Für mich sieht es am Ende ganz stimmig aus.
 
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