Der Korea Krieg 1950/53

Diskutiere Der Korea Krieg 1950/53 im Andere Konflikte Forum im Bereich Geschichte der Fliegerei; Im Zusammenhang mit dem 90. Jahrestag der Gründung revolutionärer Streitkräfte in Korea (25.04.1932 - Zusammenschluss verschiedener kleiner...
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Im Zusammenhang mit dem 90. Jahrestag der Gründung revolutionärer Streitkräfte in Korea (25.04.1932 - Zusammenschluss verschiedener kleiner Partisanengruppen in der Mandschurei - koreanische Lesart, Kim Il Sung hat die Streitkräfte gegründet) sind zahlreiche Dokumentationen in den Medien gesendet worden und Ausstellungen im Land eröffnet worden.
Bei der Durchsicht des umfangreichen Bildmaterials fanden sich auch diese Bilder:





Beide Fotos beziehen sich auch auf den Post #326.

Kim Il Sung am 29.11.1945 im Fliegerclub von Sinuidzu

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Die retuschierten Abbildungen der Kim Il Sung - Kim Jong Il Stiftung sind kein wirklicher Beleg.
 
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Die retuschierten Abbildungen der Kim Il Sung - Kim Jong Il Stiftung sind kein wirklicher Beleg.
Die Fotos stammen nicht von der Kim Il Sung - Kim Jong Il Stiftung, sondern von einer Dokumentation des koreanischen Fernsehen. Natürlich ist das auch kein Beweis für die absolute Stimmigkeit, aber wenn man nichts zum Thema zu sagen hat, zieht man andere Bemerkungen eben gern mal in Zweifel.

Diese Bilder aus der gleichen Dokumentation sind ja dann ebenso kein Beleg.





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Die Fernsehbilder können ja nur aus einer Zeit nach dem Krieg stammen und dienen in erster Linie dazu, die dazu gemachten Aussagen zu bebildern. Schon überraschend, dass die Stiftung auch Fernsehbilder nutzt? Weitere Details, wie z.B., zu den weiteren 17 Personen auf dem kolorierten Bild der japanischen Einrichtung in Sinuiju erlauben dann eine Verifizierung.
 
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In #363 steht klar und deutlich die Aussage, die Bilder sind vom Staatsfernsehen, KCTV und nicht von der Stiftung. Man sollte Post anderer Forumsmitglieder schon genau lesen.
Aus der gleichen Quelle, also der Dokumentation aus dem Staatsfernsehen stammen diese Screenshots:





Nach einem ersten Anflug unterflog die Maschine dann im zweiten Anflug die Brücke.
Da die Dokumentation nur in Originalsprache verfügbar war, konnte ich den weiteren Hintergrund dieser Aktion nicht klären.

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Es sieht so aus, als ob das Staatsfernsehen schon bestehende Bilder zur Bebilderung ihrer "Dokumentationen" nutzt. In Nordkorea werden keine Abweichungen in Bezug auf die nachträglich erstellten Biografien der Staatsführer zugelassen. In Deutschland darf man ja die möglichen Widersprüche und Manipulationen in der nordkoreanischen Selbstdarstellung aufdecken. Die Chance besteht ja nur da, wo es eine frei verfügbare mediale Vielfalt gibt. Deshalb lohnt sich ja auch der erneute Blick auf den Korea Krieg 1950/53.
 
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Im April 1919 wurde in Shanghai die Provisorische Regierung der Republik Korea (kor. 대한민국 임시정부) ausgerufen. Sie musste bedingt durch die Ereignisse min China mehrfach ihren Sitz verlegen und floh 1932 von Shanghai nach Hangzhou und gelangte nach mehreren Umzügen 1940 schließlich nach Chongqing. Mit großer Zufriedenheit wurden die Beschlüsse der Konferenz von Kairo vom 22. bis zum 26. November 1943 zwischen dem Präsidenten der USA Franklin D. Roosevelt, dem britischen Premierminister Winston Churchill und dem chinesischen Generalissimus Chiang Kai Shek aufgenommen, nach dem Sieg über Japan, sollte Korea zu gegebener Zeit seine Unabhängigkeit erhalten.
(Was die Koreaner nicht wussten, F.D. Roosevelt schwebte hierbei ein Zeitraum von etwa dreißig bis vierzig Jahren vor.)
Der Enthusiasmus zeigte sich in verschiedenen Aktivitäten.
So begannen bereits 1944 Planungen zur Schaffung einer koreanischen Luftwaffe. Die provisorische koreanische Regierung richtete dafür ein Planungskomitee ein.
Noch vor der staatlichen Unabhängigkeit wurde die Aktivitäten verstärkt.
So wurde am 10. August 1946 die South Korean Air Construction Association gegründet, um die Bedeutung der Luftwaffe bekannt zu machen. Trotz des damals geringen Status der koreanischen Streitkräfte wurde die erste Lufteinheit am 5. Mai 1948 unter der Leitung von Dong Wi-bu, gegründet.
Am 13. September 1949 stellten die Vereinigten Staaten der südkoreanischen Lufteinheit 10 L-4 Grashopper Beobachtungsflugzeuge zur Verfügung.



Foto: Archiv ROKAF

Eine Army Air Academy wurde im Januar 1949 gegründet.
Mit der präsidialen Order Nummer 254 vom 1. Oktober 1949 schließlich wurde die Republic of Korea Air Force offiziell gegründet.
Der Kern der ROKAF war zu diesem Zeitpunkt die Fliegereinheit des Ministeriums für innere Sicherheit. Diese Fliegereinheit hatte am 10. September 1948 10 Verbindungsflugzeuge Piper L-4 Grashopper von den US-Streitkräften erhalten und auch mit der Ausbildung eigener Techniker unter Anleitung der US-Streitkräfte begonnen.

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Mit der Überwindung der Kolonialzeit brach ein großer Enthusiasmus für das Fliegen in Korea aus. So ist es wenig verwunderlich dass in einer im Süden durchgeführten nationalen Kampagne 350 Millionen Won eingenommen wurden. Diese Summe entsprach etwa damaligen 62 Millionen US-Dollar.
Mit dieser Summe ausgestattet wurde die Handelsfirma "Kukki" in Leben gerufen. Sie konnte für das Geld zehn North American AT-6 Texan in Kanada erwerben.
Am 1. Mai 1950 nahmen die Maschinen in der ROKAF ihren Flugbetrieb auf.



Foto: Archiv ROKAF

Die Maschinen waren unbewaffnet, teilweise wurde der zweite Mann als Bordschütze mit einem separat montierten Maschinengewehr ausgestattet.

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Noch war die Aufstellung der bescheidenen Streitmacht nicht abgeschlossen, so waren die North American AT-6 Texan noch nicht eingetroffen, da musste die ROKAF schon die ersten Abgänge verzeichnen.
Mit einer Piper L 4 setzte sich Geum-Ryong Paik in den Norden ab. Über sein weiteres Schicksal ist leider nichts in Erfahrung zu bringen.
Kurz danach folgte Myong-Ho Lee ihm in einer Stinson L-5 nach. Auch sein weiteres Schicksal liegt im Dunkeln.
Am 28. April 1950 hingegen erreichte die ROKAF die Nachricht, dass beide Maschinen im Norden in Dienst stehen.

Wie das?



Foto Wikimedia

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Der 28. April 1950 war für den Verlauf der Korea Konflikts ein schon einschneidendes Datum.
Noch vor Beginn der offenen Kampfhandlungen schwebte ein einmotoriger Tiefdecker auf den Youi-do Flugplatz von Seoul ein. Aber es war keine der neu erworbenen North American AT-6 sondern eine Iljushin Il-10.
Der Leutnant Lee Kun Soon desertierte vom Norden in den Süden.
Seine Maschine mit der Kennnummer 61 wurde später vom Youi-do Flugplatz nach Kimpo überführt aber weder von den südkoreanischen noch amerikanischen Truppen in irgendeiner Form genutzt. Beim Eintreffen der nordkoreanischen Truppen befand sich die Maschine noch in Kimpo, über ihren Verbleib ist nichts bekannt.
Vor dem Eintreffen von Lee Kun Soon schätze man beim Nachrichtendienst in Südkorea die Stärke der nordkoreanischen Fliegerkräfte auf 35 Yak-9, 2 zweimotorige Bomber (ohne den Typ spezifizieren zu können) und 35 Schulflugzeuge.

Lee korrigierte diese Angaben, seinem Erkenntnisstand verfügte der Norden zu diesem Zeitpunkt über 100 Yak Flugzeuge, davon waren 22 Trainer.
Die Zahl der Iljushin Il-10 Angriffsflugzeuge gab Lee mit 70 an. Außerdem meldete er acht Polikarpov Po-2 Aufklärer. In seiner Auflistung waren auch die beiden L - Typ Verbindungsflugzeuge die aus dem Süden überflogen worden waren.


Foto ROKAF Archiv

Lee wurde sofort in den Dienst der ROKAF übernommen, kämpfte an der Seite des Südens, erreichte mit den Truppen Pyongyang, suchte seine dort verbliebene Frau auf und brachte sie mit in den Süden.

Lee wurde Vater von zwei Töchtern und zwei Söhnen, und ging als Oberst der ROKAF in den Ruhestand um als "Berater" weiter tätig zu sein.
Bei einem Autounfall 1993 starb der mittlerweile Siebzigjährige.

Auch wenn er detaillierte Informationen zur nordkoreanischen Luftmacht geben konnte, hatte er kein Wissen über den geplanten Kriegsverlauf.

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Zum Bestand der neugeschaffenen ROKAF zählten auch Maschinen vom Typ Stinson L-5.
Der Ursprung der Maschinen ist nur teilweise geklärt. Einerseits sollen sie aus Überschuss beständen der US-Streitkräfte stammen, anderseits ist zumindest für drei Maschinen die Herkunft ab dem 25. Juni 1950 geklärt.

Shin Yong Wook erwarb während der japanischen Kolonialzeit in Japan eine Fluglizenz und betrieb auch eine Flugschule.



Foto: KBS 1

Nach der Befreiung des Landes wand sich Shin Yon Wook der Gründung einer eigenen Fluggesellschaft zu. Mit Unterstützung des Präsidenten Lee Sing Man, konnte er in den USA drei Maschinen vom Typ Stinson Station Wagon erwerben.



Foto KAL archive

Mit diesen drei Maschinen begann am 30. September 1948 ein regelmäßiger Flugverkehr zwischen der Hafenstadt Pusan und der Hauptstadt Seoul.
Der 30. September wird seitdem als Tag der Luftfahrt in der Republik Korea begangen.
Mit Ausbruch des Krieges am 25. Juni 1950 wurde zuerst zwei Maschinen sofort von der ROKAF requiriert, die dritte Maschine flog noch Personen von Seoul nach Pusan aus, wurde dann aber auch von der ROKAF übernommen.

Die Stinson Maschinen der ROKAF erlitten in den ersten Tagen des Krieges herbe Verluste.
Am 11. Juli 1950 stürzte eine Maschine bei Tang Pyong Ri ab, nachdem sie eine Stromleitung gestreift hatte.
Nur zwei Tage später wurde eine weitere Stinson durch "friendly fire" der amerikanischen Truppen abgeschossen und auch die dritte Maschine ging am 2. September 1950 durch den Abschuss gegnerischer Kräfte verloren.

Die ROKAF verfügte aber noch über weitere Stinson L-5, zugeführt durch die amerikanischen Streitkräfte.



Foto ROKAF archive

Shin Yon Wook stand nun mitten im Krieg ohne Flugzeuge da, für ihn kein Grund aufzugeben.
Er übernahm nur kurze Zeit später eine neue wichtige Rolle in diesem Konflikt.

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Trotz Krieg und auf einmal ohne eigene Flugzeuge, gab Shin Yon Wook nicht auf.
Mit neuer Hoffnung bezog er im Frühjahr 1952 ein kleines Büro in einer Seitengasse der Stadt Gwangbok in Pusan und nahm sein Fluggeschäft unter dem Zeichen des englischen Namens Korean National Airlines (KNA) wieder auf. Dies war offiziell der Beginn des englischen Namens KNA.

Zunächst mietete er zwei Douglas DC-3-Passagierflugzeuge von All Nippon Airways und brachte diese Flugzeuge zum Flugplatz Soo-Young unweit von Pusan. Mit Soo-Young als Basis begann er sein Fluggeschäft, beförderte wieder Passagiere für einen kurzen 20-minütigen Flug zwischen Pusan und Taegu (einer anderen großen Stadt) und erweiterte dann allmählich die Flüge von Pusan nach Kwangju (eine andere große Stadt) und Pusan nach Seoul.



Nicht näher klären ließ sich aber die Herkunft und der Besitz dieser Cessna.


Fotos KAL archive

Später eröffnete Shin Yon Wook eine internationale Flugroute zwischen Pusan und Tokio, indem er das Landerecht der taiwanesischen Civil Air Transport, CAT in Japan nutzte, was durch die Verhandlungen mit dem US Far East Command ermöglicht wurde. Dies trug dazu bei, Koreanern in Japan die Möglichkeit zu eröffnen, Korea, ihr Heimatland, leichter zu besuchen, und half auch dabei, UN-Militärreporter zu befördern. Dies führte dazu, die Fluggesellschaft weiter expandieren konnte.

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Die taiwanesische CAT kam während des Krieges in die Kontrolle des CIA und wurde später dann der Kern der ominösen Air America. Diese Zusammenarbeit war äußerst lukrativ, da mit der Flugverbindung Japan- Korea (Süd) eine wichtige Nachschublinie etabliert war. Sie wurde auch intensiv vom US Militär zum Truppenaustausch bzw. für Kurzurlaubsflüge genutzt.



Foto KAL archive

So hatte sich KNA - Korean National Airline zum Ende des Krieges eine gesunde Wirtschaftsbasis verschafft.
Der große Moment für KNA war das Glück, dass KNA 1953 1 Million Dollar von der Regierung leihen konnte. Mit Zustimmung von Präsident Sing-man Rhee, erhielt KNA von der Bank of Korea jeweils einen Kredit über 1 Million Dollar. Bürgen waren verschiedene Unternehmen wie die
Kukdong Shipping Group und Barkrim Textile
Die Begründung für den Kredit war, dass das Land über ein Schiff und ein Flugzeug verfügen sollte. Es wurde viel über den Millionenkredit gesprochen, aber für das Darlehen, das KNA erhielt, gab es kein großes Problem, da KNA als Fluggesellschaft durchaus berechtigt war, das Darlehen zu erhalten, und das Flugzeug damals sehr teuer in der Anschaffung war.

KNA kaufte für eine Million Dollar zwei Passagierflugzeuge DC-3 und DC-4 sowie Koreas ersten Helikopter aus den Vereinigten Staaten. Die DC-3 wurde für Inlandsflüge eingesetzt, die Passagiere zwischen Seoul, Pusan und anderen inländischen Städten beförderten, während die DC-4 als Charterflüge zwischen Seoul und Hongkong sowie zwischen Seoul und den Vereinigten Staaten eingesetzt wurde.


Foto KAL archive
Shin Yon Wook reiste in die USA, um sich zum Piloten des zu kaufenden Hubschraubers ausbilden zu lassen, und absolvierte 1953 die Hiller Helicopter School in den USA, womit er zu dieser Zeit der einzige asiatische Hubschrauberpilot wurde.
1958 stürzte er mit dem Helikopter bei m Versprühen von Pestiziden ab, überlebte aber nur leicht verletzt.

1958 ereilte KNA noch ein weiterer Schicksalsschlag.
Eine DC-3 der KNA namens „Chang-Lang“ durch die Verschwörung des nordkoreanischen Spions nach Nordkorea entführt.



Foto KBS 1 archive

Die Ereignisse um die Chang Lang ereigneten sich zwar nach dem Ende der bewaffneten Auseinandersetzung, aber da wir es bis heute nur mit einem Waffenstillstand zu tun haben, kann die Geschichte hier weiter erzählt werden.

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Die koreanische Umschrift gibt den Namen entweder mit Chang Lang oder auch mit Chang Rang an. Letztere Möglichkeit soll hier weiter verwendet werden.
1958 hatte KNA nur drei Maschinen im Dienst. Das waren alles Passagiermaschinen vom Typ Douglas DC-3, die Mansong-ho, die Woonam-ho und die Changrang-ho.
Am 16. Februar 1958 stand die Changrang in Pusan bereit zum Flug nach Seoul.
Johann Litts freute sich mit seiner Frau nach der Arbeit im Deutschen Hospital in Pusan wieder in die Heimat zu kommen. Eine anstrengende Reise stand bevor. Weder er noch die anderen Passagiere, insgesamt 25 Erwachsene und ein Kind waren vor ihrem Flug sicherlich ebenso aufgeregt.
Möglicherweise war auch Jong Hun Gam, als Mitglied der südkoreanischen Nationalversammlung in seinen Gedanken schon im Parlament in Seoul als Flugkapitän P. Willis um 11.30 Uhr die Starterlaubnis erhielt. Nach südkoreanischen Luftfahrtrecht mussten die zivilen Passagiermaschinen zu diesem Zeitpunkt von amerikanischen Piloten geflogen werden.
Auch der als Passagier an Bord befindliche Oberstleutnant der US Air Force glaubte zu diesem Zeitpunkt nicht, Seoul erst knapp drei Wochen später zu erreichen.



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