Deutschland und Frankreich planen gemeinsamen Kampfjet

Diskutiere Deutschland und Frankreich planen gemeinsamen Kampfjet im Bundeswehr Forum im Bereich Einsatz bei; Wir doch auch. Wenn nicht ständig Leute an einem Projekt herum pfuschen würden, die faktisch keine Ahnung haben, wär das auch kein Problem.

fant66

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Lieber zu zweit, als noch ein paar südeuropäische Pleitestaaten, die zwar Arbeitspakete wollen aber finanziell wenig bis nichts beitragen können.
 
seahawk

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Testpilot
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Wahrscheinlich ne Art Silent Rafale mit de EJ2000-
 

phantomas2f4

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Frankreich hat alleine die Raffale gebaut, dann können die auch mit Deutschland ein neues Kampfflugzeug entwickeln
Aber das gleiche hatten wir in den 70er Jahren schon mal:

Die Ausschreibungen sahen ein taktisches Kampfflugzeug NKF ( TKF) 90 vor und Deutschland und andere Staaten (auch Frankreich) beteiligten sich daran. Das gemeinsame Vorhaben scheiterte letztendlich am Leergewicht ( 9,5 vs 9,75 to), sodaß das EU-Konsortium (Panavia) den EF 2000 Eurofighter und Frankreich ( Dassault ) im Alleingang die Rafale entwickelten....eigentlich schade, wegen 250 kg soviel Geld zu verbrennen ! Hoffentlich passiert das Gleiche nicht noch mal.............
Klaus
 
atlantic

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Frankreich hat alleine die Raffale gebaut, dann können die auch mit Deutschland ein neues Kampfflugzeug entwickeln
Entwickeln vielcht ja, und wenn es darum geht wo es gebaut wird schaut D dann in die Röhre,

Ja weil kein anderer mitmachen wollte.
stimmt nicht, sondern weil sie beim EF nicht mehr mitmachen wollten, mussten sie eines selbst entwicken.

Das gemeinsame Vorhaben scheiterte letztendlich am Leergewicht ( 9,5 vs 9,75 to), sodaß das EU-Konsortium (Panavia) den EF 2000 Eurofighter und Frankreich ( Dassault )! Hoffentlich passiert das Gleiche nicht noch mal.............
Klaus
Das kommt dann drauf an welcher Hersteller sich, auch politisch, durchsetzten wird.
Die Filet-Stücken für Dassault und der schäbige Rest für Airbus, so stellten sich die Franzosen damals schon die Zusammenarbeit beim EF vor.
Damals ging das nicht weil wir noch Politiker mit Ei..... hatten, z.B. Strauss,
Heute sitzt Frankreich definitv am längeren und stärkeren Hebel
 
Red Baron

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Aber das gleiche hatten wir in den 70er Jahren schon mal:

Die Ausschreibungen sahen ein taktisches Kampfflugzeug NKF ( TKF) 90 vor und Deutschland und andere Staaten (auch Frankreich) beteiligten sich daran. Das gemeinsame Vorhaben scheiterte letztendlich am Leergewicht ( 9,5 vs 9,75 to), sodaß das EU-Konsortium (Panavia) den EF 2000 Eurofighter und Frankreich ( Dassault ) im Alleingang die Rafale entwickelten....eigentlich schade, wegen 250 kg soviel Geld zu verbrennen ! Hoffentlich passiert das Gleiche nicht noch mal.............
Klaus
Das scheiterte nur daran das die Franzosen(Dassault) sich nicht gegen die Engländer(BAE) durchsetzen konnten, Gott sei Dank! Sonst hätten wir wieder den Franzosen-Stempel drauf, das die Rafale dem Typhoon nicht das Wasser reichen kann ist trotz aller Lobhudelei und Rechenspielchen nur den unbelehrbaren nicht klar.
 

Sens

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Die Schweizer Militärs waren zu einem anderen Ergebnis gekommen.
 
sixmilesout

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Sonst hätten wir wieder den Franzosen-Stempel drauf, das die Rafale dem Typhoon nicht das Wasser reichen kann ist trotz aller Lobhudelei und Rechenspielchen nur den unbelehrbaren nicht klar.
Das ist so wie in der Formel 1. Was nützt dir ein Rennwagen, wenn der Pilot nur Gut statt Top ist. Wieviele Piloten können alles aus einem Flieger raus holen? Ich meine ohne es zu übertreiben und ohne Absturz?!
 
Edding321

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Die Schweizer suchten ein schnelles Fluggerät, mit dem man "wehe wehe" machen kann, nix Multirole oder so ;)
 
Red Baron

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Die Schweizer Militärs waren zu einem anderen Ergebnis gekommen.
Das machte damals nur das Angebot aus, und berücksichtigte nicht die überlegene Leistung des Typhoons. Da ist es genau so gelaufen wie beim Angebot der Rafale an die Indische Luftwaffe, der Französische Staat subventioniert jede einzelne Rafale die an Indien geliefert bzw da Endmontiert wird mit sage und schreibe 25 Mios um das Ding (Ladenhüter) an den Mann zu bringen.
 

jackrabbit

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Hallo,

welcher Jet ist denn kein "Ladenhüter" bzw. wird nicht "subventioniert"? :wink2:
(sei es über Nachlass, Bestechung/ Bakschisch, Parallelgeschäft, Quersubventionen, .... )

Grüsse
 
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mel

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Das machte damals nur das Angebot aus, und berücksichtigte nicht die überlegene Leistung des Typhoons.
Das stimmt nicht.
Die reine Leistung wurde sehr wohl berücksichtigt und der Typhoon hat da auch bessere Noten bekommen als die Rafale.
Siehe hier, "A/C performance"
 
Edding321

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war falsch hier, sorry.
 
papillon

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Lieber zu zweit, als noch ein paar südeuropäische Pleitestaaten, die zwar Arbeitspakete wollen aber finanziell wenig bis nichts beitragen können. (fant66)
Weder die südlichen noch die nördlichen Europäischen Staaten können sich einen dermaßen aufgeblähten und teils unnützen Militärapparat leisten wie er aktuell vorzufinden ist. Die Finanzmärkte werden hier in absehbarer Zeit wohl auch ähnliche "Fakten" schaffen wie im Süden.

Bleibt abzuwarten in weit da Washington erfolg haben wird dies zu durchkreuzen und das Projekt zumindest so lange wieder hinaus zu zögern (mit allen Mitteln) das beide (Frankreich und Deutschland) sich wieder von einander abwenden. Wenn Deutschland von der Politik her wieder so ein Wackelkandidat wie beim Jäger 90 wird. Ohnehin sind die Beziehungen zu Paris längst nicht mehr so herzlich wie sie mal waren. So muss sich zeigen ob das ein rein symbolischer Akt war. Geschweige denn ob man finanziell in der Lage sein wird ein solch Projekt noch finanziell stämmen zu können (ja wollen). Die Zusammenarbeit zwischen Franzosen und Deutschen ist in den Jahren von teils schwankender Intensität, ja verdächtiger Oberflächlichkeit gekennzeichnet. Manch Einer sehnt sich sicher nach solch trauter Zusammenarbeit wie beim Alpha Jet zurück.
So sollte man aus Berlin klaren Tisch machen und nicht auf zwei Hochzeiten gleichzeitig tanzen, wie bei den aktuell vorherrschenden Kurs dort durchaus zu befürchten ist. Wer beim F-35 eingebunden ist hat mit - sicher klarer Berechnung aus Washington - kaum mehr Geld und Kapazitäten frei sich um ein europäisches Projekt zu kümmern.
Indes halte ich persönlich das F-35 Partnerprogramm für ein trojanisches Pferd.

Aktuell zeigen Entwicklungen wie beim A400M mit der eingemogelten "Zwischenlösung" C-130 das die Bestrebungen zunehmend fruchten, die Bundeswehr vermehrt an US-Projekte zu binden.
Die Kohle für die F-35 könnte sicher auch gut in den Eurofighter, oder besser in zivile Projekte gesteckt werden. Wenn politisch weiter so in Berlin verfahren wird, wäre nicht mal ein Krieg nötig die Infrastruktur hierzulande stellenweise unbrauchbar werden zu lassen. Wenn ich hier so Beiträge überfliege, scheint die Werbetrommel und die Imagekampagne für die F-35 sehr erfolgreich zu sein. Gleichwohl in Verkennung der unterschiedlichen, ja teils eglatant konträren geopolitischen Interessen zwischen Washington und Berlin.

Da sind Diskusionen über bemannt/unbemannt wie sie seit den 60ern geführt werden ebenso wenig hilfreich wie irgendwelche Bewertungen. Sondern sollten eher umgehend um eine Neuausrichtung in der Aussenpolitik von Murmansk bis Zypern und weiter bis zum Atlas statt finden.
 
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