Die F-104 bei der Bundeswehr - Erinnerungen und Impressionen

Diskutiere Die F-104 bei der Bundeswehr - Erinnerungen und Impressionen im Bundeswehr Forum im Bereich Einsatz bei; Seit mindest 2011 zusammen mit den 20+59 im geplanten/zukunftiges(?) Belgisches Militair Radio und Communicatie Museum in Bessemer (B), 5 km von...
Jeroen

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Die zweite TF war die 28+22, die zuletzt im Marinefliegergewand beim JaboG 34 flog. Der Anstrich der Marineflieger hatte schon was:TOP:!Im Jahre 1999 war die 28+22 schon nicht mehr in Seifertshofen anzutreffen, die Maschine war zwischenzeitlich verkauft worden (Belgien ?).
Seit mindest 2011 zusammen mit den 20+59 im geplanten/zukunftiges(?) Belgisches Militair Radio und Communicatie Museum in Bessemer (B), 5 km von Maastricht, 50km von Aachen. Auch zwei Hungarische MiGi21 dort.
http://wikimapia.org/11521882/Belgisch-Militair-Radio-en-Communicatie-Museum
 
Zippermech

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Aus dem "Nähkästchen" - der Crash bzw. die Vorkommnisse dabei am 14.01.75 waren mitausschlaggebend für die Einführung des AFS bei den deutschen TFs:wink:
 
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Immer die Abkürzungen....
Soll heißen, das Ausschußfolgesystem:)
Wahrscheinlich "braucht" es erstmal so einen Vorfall/Vorfälle (Zusammenstoß der Piloten beim Rettungsausschuß), bevor dann etwas geändert wird.
 
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Unter der Rubrik Impressionen, aber auch persönliche Erinnerungen:
In den 1970er-Jahren gab es recht anschauliche und informative Broschüren zu verschiedenen Bereichen der Bundeswehr-Teilstreitkräfte, z.B. wie hier zum "Technischen Dienst" in der Luftwaffe. Recht schön bebildert hat es wohl beim Einen oder Anderen mit die Berufswahl beeinflusst:wink:

 
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Naturgemäß war die F-104G anteilsmäßig stark vertreten, wie z.B. hier das Auffüllen des Munitionsbehälters für die Bordkanone gezeigt wurde:



oder der Herr im "Blaumann", der sich an der M-61 an einer Maschine der Marineflieger zu schaffen macht. Vor der linken Hand des Mechanikers ist der getrennte Kanonenzündstecker zu sehen, der im Rahmen der Hallensicherheit nicht angeschlossen/verbunden sein durfte.

 
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Christian Schütz

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Immer die Abkürzungen....
Soll heißen, das Ausschußfolgesystem:)
Wahrscheinlich "braucht" es erstmal so einen Vorfall/Vorfälle (Zusammenstoß der Piloten beim Rettungsausschuß), bevor dann etwas geändert wird.
Stimmt. War bei der F4 genauso. Da wurde nach dem Crash 1985 das Auslösesystem für den Fallschirm am Schleudersitz modifiziert.
 
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Hallo,
zum Thema "Bodendienstgeräte" für die F/TF-104G hier ein kleiner Erfahrungsbericht, und zwar betreffend
- den Hydraulikteststand, das (relativ) unbekannte Wesen...
Selbiger war ein unverzichtbares Gerät zur Funktionsprüfung-/überprüfung nach diversen Reparaturen, Teileaustausch, Einstellarbeiten usw.. Motorisch angetrieben (Verbrennung; Elektrisch) vermochte unser vierrädriger Freund den entsprechenden Hydraulikdruck aufzubringen, um z.B. das Fahrwerk und die Flugsteuerung ohne betriebenes Triebwerk fahren/betätigen zu können.
Ein kennzeichnendes Merkmal, abgesehen von der Farbgebung im ahnsehnlichen "Bodendienstgeräte-Gelb (RAL 3000?)" oder olivem Grün, war seine beträchtliche Geräuschentwicklung, die ihn so manche Sympathien kosteten...
Auch in der "Hallenausführung" mit E-Motor konnten benachbarte Fachgruppen, die versuchten, während des Betriebes des Teststandes konzentriert zu arbeiten, dies meißt nur unter Zuhilfenahme der vielgepriesenen "Mickymäuse" (Gehörschutz) tun. Allerdings reichte dann auch das Ziehen einer bestimmten Sicherung im LVR (Lastverteilerraum) dazu aus, um dem Hydraulikteststand eine unfreiwillige Ruhepause zu verschaffen, was dann eine hektische Fehlersuche der mit dem H-515 (NATO-Code für das Hydrauliköl) beschäftigten Kollegen auslöste:TD:

Den Hydraulikteststand gab es meinen frühen Unterlagen nach mit dem schönen Namen AHT-54 mit Chrysler-Benzinmotor und 80 PS für den Außeneinsatz (nie gesehen so ein Teil) und "unseren" AHT-58 mit E-Motor und 40 PS bei 3600 U/min.

Erschreckenderweise mußte ich feststellen, über kein einziges eigenes Bild unseres damaligen geräuschfreudigen, aber nichtsdestotrotz sehr wichtigen Unterstützers zu verfügen, so daß ich auf ein Bild aus meiner Sammlung zurückgreifen muß, das den Teststand rechts neben der F-104G in der Ecke zeigt, wo er definitiv nicht hingehörte:TOP:



Eine weitere Abbildung des AHT 58 mit teilweisem Einblick in sein Innenleben und auf die für den Anfänger gewöhnungsbedürftigen Bedientafel fand sich in der "Technischen Dienst"-Broschüre:



Das war`s erstmal aus der interessanten Welt der Hydraulik,
bis demnächst:)
 
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Kleiner Nachtrag noch zum AHT-58:
Nach dem Durchforsten aller möglicher selbstgefertigter Bilder fand sich doch noch eins, bei dem sich ein Hydraulikteststand mit draufgemogelt hat...
Das Bild zeigt die 23+73 nebst AHT-58 und einer Ecke HFB320, aufgenommen im Jahre 2001 im sehr sehenswerten F-104-Museum in Niederaltaich. Zufällig sind da zwei Flz-Muster auf einem Bild vereinigt, an denen ich schon schrauben durfte, wenn auch ECM:TOP:
Zum "Bodendienstgeräte-Gelb" - RAL3000 wäre wohl doch etwas rötlich:TD:, 1018 Zinkgelb kommt da eher hin...

 
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Ab ca. 1983 wurden im Rahmen des Norm `83-Tarnanstriches auch Versuche mit farblich angeglichenen Radarnasen an den deutschen Luftwaffen-F-104G durchgeführt, wohl um die "verräterische" hellere Farbgebung derselben auszuschalten und der Maschine ein einheitliches Aussehen zu verpassen.
In Lechfeld flog die 24+43, obwohl im Norm`62-Übergangsstadium, mit einer derartigen oliv-grünen ? Nase durch die Gegend; beim JaboG 34 waren es z.B. zeitweise die 26+47 (Norm `83 dann komplett) oder, wie gezeigt, auch die 22+01.
Jetzt stellt sich die Frage, warum man diese angepassten Radome nicht "flächendeckend" eingeführt hat, haben doch die Marineflieger in den 1970er-Jahren auch schon mit anthrazit-farbenen ? Radarnasen experimentiert ?

 
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Die bei der Marine waren eher sehr farbgleich mit dem Grau des Tarnanstrichs, Anthrazit würde ich selbst das nicht nennen wollen. Jedenfalls sehen die mir bekannten Bilder so aus, kann mich natürlich auch irren.
 
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Nimm der 104 die helle Schnauze und weg ist die Eleganz.:FFEEK:
 
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Gut möglich, wirklich aussagekräftige (Farb-)Bilder hab`ich dazu kaum finden können...
Hab dir gerade ein sehr gutes Bild in Farbe einer RF-104G (21+21) des MFG2 per Mail geschickt. Da ich nicht mehr weiß, wo ich das Bild gezogen habe, lade ich es lieber nicht hoch. Die Farbe des Radomes ist einen Ticken dunkler als die Rumpffarbe.
 
Zippermech

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Danke dir :TOP:!
Diese Erkenntnis (etwas dunkler...) läßt sich aus den s-w-Bildern sogar recht gut erkennen, ansonsten hab`ich in meiner doch recht umfangreichen 104-Bildersammlung gerade mal ein einziges in Farbe gefunden. Ich meine, im F-40-Heft zur F-104-Marineflieger wären noch welche, muss mal schauen...

Aber auch hier die Frage, warum begonnen (Versuche) mit den "Graunasen" und dann wieder eingestellt :headscratch:? An der dunklen Farbe kann`s ja nicht gelegen haben, da ja u.a. die Belgier, Kanadier mit "getarnten" Radomen geflogen sind. War ja auch mal bei der 104 ein Thema, daß der GFK (genauso wie CFK später) Wasser gezogen hat, aber um das endgültig beurteilen zu können, da war unser Kunststoff-Lehrgang in Werkstofftechnik nun nicht tiefgehend genug...
 
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