Die Rosinenbomber kehren zurück - zum 70. Luftbrückenjubiläum

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flieger28

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Wenn man mit einigen der Piloten gesprochen hat, dann kommt man zu dem Schluss das da einiges im argen gelegen hat. Und das sicher nicht von Seiten der Regierung. Ich habe ehr den Eindruck das die ganze Organisation völlig dilettantisch war, um es nett auszudrücken. Und ich denke wäre nicht das D-Day Jubiläum gewesen, hätte man nicht eine einzige Maschine in D gesehen

Und das jetzige Ergebnis (oder eben nicht Ergebnis) war doch lange im voraus absehbar.
Schon komisch wie jetzt alle aus den Ecken kommen und mit dem Finger auf die Regierung zeigen. Zeit wäre genug gewesen selbst etwas (versuchen) zu bewegen.
 
MiGhty29

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Ich denke,das Ganze hat "System"!
Man scheint sich generell gegen 'Oldtimerflüge' zu
positionieren,s.a. Berliner Rosinenbomber/Ju-52 !
Wenn sie gekonnt hätten, hätten sie wahrscheinlich sogar
die Überflüge gestern verboten; nur wäre das wohl zu offensichtlich
gewesen!
Wenn denn doch die Flieger schon zum D-Day-Jubel da sind...
vor ein paar Jahren noch hätte KEINE deutsche Regierung sich nehmen lassen,sich ein solches 'Event' an seine Fahnen zu heften!!!

Gruss Uwe
 
ramier

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Wenn man mit einigen der Piloten gesprochen hat, dann kommt man zu dem Schluss das da einiges im argen gelegen hat. Und das sicher nicht von Seiten der Regierung. Ich habe ehr den Eindruck das die ganze Organisation völlig dilettantisch war, um es nett auszudrücken. Und ich denke wäre nicht das D-Day Jubiläum gewesen, hätte man nicht eine einzige Maschine in D gesehen

Und das jetzige Ergebnis (oder eben nicht Ergebnis) war doch lange im voraus absehbar.
Schon komisch wie jetzt alle aus den Ecken kommen und mit dem Finger auf die Regierung zeigen. Zeit wäre genug gewesen selbst etwas (versuchen) zu bewegen.
Komischerweise hat es in Wiesbaden und Faßberg geklappt mit Landegenehmigungen und allen drum und dran. Ob es nun an den Organisatoren in Berlin, dem Berliner Senat oder allen beiden gelegen hat: Es war eine mehr als peinliche Blamage für die man sich als Berliner nur schämen kann. Die Berliner Luftbrücke ist eine besondere historische Leistung, die nicht nur eine Stadt am Leben gehalten hat sondern aus ehemaligen Kriegsgegnern, Freunde und Verbündete.
 
TRIGS

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Wenn man mit einigen der Piloten gesprochen hat, dann kommt man zu dem Schluss das da einiges im argen gelegen hat. Und das sicher nicht von Seiten der Regierung. Ich habe ehr den Eindruck das die ganze Organisation völlig dilettantisch war, um es nett auszudrücken. Und ich denke wäre nicht das D-Day Jubiläum gewesen, hätte man nicht eine einzige Maschine in D gesehen....
Zeit wäre genug gewesen selbst etwas (versuchen) zu bewegen.
Das stimmt so nicht. Die Palnung und Organisation in den Tagen vorher, sprich die Flüge in und über der Normandy waren perfekt geplant.
Die Piloten selbst verglichen diese letzten 2 Wochen mit dem aktiven Dienst damals und sagten das es sehr professionell war.
Die Organisation war nur bzgl Berlin dilettantisch, da man von deutscher Seite nichts erfahren hat oder von vornherein ein 'Nein' bekommen hat.
Die Flugvorführungen in Wiesbaden waren auch alle Klasse, war auch klar. Es war ja eine Veranstaltung der U.S. Army.
 
Intrepid

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Fakt ist doch wohl immer noch, daß die Berliner Regierung gar keine Möglichkeit hatte eine Landung zu genehmigen, da kein Antrag auf Außenlandung vorlag.
Verstehe ich jetzt nicht. Wer außer der Berliner Regierung wäre denn besser geeignet gewesen, im Namen der geretteten Stadt einen Antrag bei der Verwaltung zu stellen? Mit dem Statement "Antrag lag nicht vor" zeigen die doch auf ihr eigenes Versäumnis.
 
Lara Croft

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Ich kann nur sagen, dass die Berliner, mit denen ich gestern auf dem Tempelhofer Feld gesprochen habe, ganz schön enttäuscht waren. Ich hab gesehen wie die Leute da standen nach dem kurzen Überflug und nicht wussten ob die zurück kommen oder nicht, die Gesichter der Enttäuschung. Es wurde da gewartet und gewartet ob nicht doch noch was passiert, ich glaub so ruhig hab ich es da noch nicht erlebt. Grosse Freude als sie zu sehen waren, endlich und dann schub waren sie weg. Einfach traurig. Aber all das hilft nicht, es hätte ein tolles Event werden können, da sind wir uns alle einig.
 
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GorBO

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Die Berliner feiern die Luftbrücke nunmal am 12.05. oder an dem darauf folgendem Wochenende. Das war 1999 zum 50. so und selbstverständlich auch 2019 zum 70. Jahrestag der Beendigung der Blockade.
Ja, die Berliner Regierung hat zu diesem Festakt keine Flugzeuge eingeladen. Das kann man verwerflich finden. Aber für so einen Festakt spielt das eigentlich nur eine untergeordnete Rolle. Der wurde gebührend mit Prominenz und Musik begangen.
Ich frage mich sowieso, wie viele DC-3 nach Tempelhof gekommen wären, wenn man zum 12. Mai eingeladen hätte?
 
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Das stimmt so nicht. Die Palnung und Organisation in den Tagen vorher, sprich die Flüge in und über der Normandy waren perfekt geplant.
Die Piloten selbst verglichen diese letzten 2 Wochen mit dem aktiven Dienst damals und sagten das es sehr professionell war.
Dann haben die Piloten glücklicherweise nichts von der mehr als chaotischen Organisation in Caen am Boden mitbekommen. Da hat sich der Veranstalter auch nicht mit Ruhm bekleckert, nachdem er in England den unbestrittenen Vorteil einer sehr gut etablierten "Airshow-Infrastruktur" (Duxford, Shuttleworth) nutzen konnte.

F_W
 
bladov

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In Caen standen bis zu 200 Flugzeugbegeisterte am Shuttlebahnhof und merkten erst nach über 1 ½ Stunden das dort nie ein Bus halten würde.

Ein Teil ist dann per pedes zum Flughafen gelaufen, wir sind gefahren um dann am Flughafen erhebliche Parkplatzprobleme zu bekommen.

Endlich auf dem Flughafengelände fegte uns ein heftiger Wind weg und kein Massenstart der C-47 und kein absetzen der Fallschirmspringer. 20,00 EUR Eintritt hat der Spaß gekostet. Zum Glück hat La Ferte Alais den Kurztrip gerettet
 
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Ich behaupte jetzt einfach mal bis zum Beweis des Gegenteils, dass die amtierende Berliner Politik der Fliegerei keine Gelegenheit bieten wollte, sich in ein positives Licht zu stellen. Der Shitstorm jetzt dauert nur ein paar Tage und fällt sehr mäßig aus. Insbesondere wenn man bedenkt, dass schon vor vielen Monaten gesagt wurde, dass in Berlin kein Platz zum Landen zur Verfügung stehen wird.

Schöne Bilder, Volksfest in Tempelhof, wäre man für Jahre nicht mehr los geworden.

In sofern kann man aus Sicht der amtierenden Politik nur sagen, es ist gelungen, man hat das 70-jährige Jubiläum gut überstanden und ist ohne großen Schaden für die Nichtfliegerei davon gekommen. Folgende Luftbrückenjubiläen werden nie mehr einen solchen Druck aufbauen, wie man dieses mal aushalten musste.
 
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