Dimona-Jockey: verschiedene Erlebnisberichte

Diskutiere Dimona-Jockey: verschiedene Erlebnisberichte im Privatfliegerei & Flugsport Forum im Bereich Einsatz bei; Eines noch...... Plastik gegen Holz. Bin viele Stunden am Hundsheimer Kogel hanggesegelt.... Hab dabei das Langsamfliegen perfektioniert. 1973...

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  1. #101 panda, 16.04.2018 um 12:36 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 16.04.2018 um 12:45 Uhr
    panda

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    Eines noch...... Plastik gegen Holz.

    Bin viele Stunden am Hundsheimer Kogel hanggesegelt.... Hab dabei das Langsamfliegen perfektioniert.
    1973 hatte unser Verein schon einen Kestrel. Man konnte im Hangwind die Langsamflugleistungen gut vergleichen (Kestrel gegen Ka8, L-Spatz...)

    Normal: Kestel war auf Grund der geringeren Sinkens etwa 30 Höhenmeter über "Holz". Klar.
    Kam allerdings ein kurzer RegenSchauer, und die Flügel beider Geräte waren nass, dann war man mit den HolzBomberUraltprofilen plötzlich besser. (!!)
    --------------------------------------------------------------------------------------------
    Bedeutet beim Streckenflug:
    Am Abend, mit Mückenverunreinigung verlierst mit einem GÖ-Profil nur wenig. Ein damals modernes Laminarprofil verliert deutlicher.
    Damit kannst auch die Sollfahrtgeber vergessen! :-) (Damals natürlich. Jetzt werden die Sollfahrtgeber hoffentlich die Profilverschmutzung einrechenen?... Die McCready Theory ist sehr simpel.. wenn man ideale Gegebenheiten einsetzt)

    U.s.w

    Besten Gruß
     
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  3. #102 panda, 16.04.2018 um 13:49 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 16.04.2018 um 14:07 Uhr
    panda

    panda Kunstflieger

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    Trotzdem. Wenn man nur "Holz" gewöhnt ist,...einen Kestrel muss man geflogen haben...... wendig, steigt gut ( bei meinem damaligen Gewicht von 60kp), viel Platz in der Kabine..... )
    Und man fliegt ihn beidhändig......... die Wölbklappen sind wichtig.
    --------------------------------------------------------------------------------------------------
    Und noch was:
    DG100 mit 60kg Pilotengewicht. Damit übersteigt dich in engen AlpenBärten niemand!
     
  4. Dimona-Jockey

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    Die Philosophie des Fliegens

    Fliegen beinhaltet vielerlei Motivationen: Die einen turnen im Kunstflugzeug wie wild gewordene Hummeln am Himmel herum, manche rasen in getunten Rennfliegern mit Höchstgeschwindigkeit und im Tiefflug über Wasser zwischen luftgefüllten Pylonen hindurch und wieder andere reisen gerne zu ihren geschäftlichen oder privaten Zielen, auch bei miesestem Wetter, im Instrumentenflug von A nach B. Jedem das seine - und mir ein wenig mehr.........

    Ich persönlich gehöre zur Kategorie der reinen Spassflieger. Kein Bock auf stressiges Leistungsfliegen, kein Konkurrenzdruck in der Luft - einfach nur Fliegen um des Fliegens willen. Und das mit einem zuverlässigen und bewährten Fluggerät mit geringstmöglichem Risiko im Einklang mit den Vorschriften sowie nur bei ordentlichem Wetter.

    Auch wenn einige jetzt die Nase rümpfen - sollen sie doch. Was gibt es (für mich) Schöneres, als gemütlich mit dem Reisemotorsegler über das Schweizer Voralpen- und Berggebiet zu luftwandern, mal hier und mal dort einen Schwenker einzulegen, um ein interessantes Objekt am Boden, Kuhherden auf einer einsamen Alm, ein Skigebiet oder Bergsteiger an einer Felswand aus der Luft zu beobachten. Oder eine Zwischenlandung auf einem kleinen Flugplatz einzulegen, Speis oder Trank - oder beides - zu geniessen und sich dann wieder auf dem Heimflug zu begeben.

    Früher hatte ich nur Segelflugzeuge geflogen - ebenfalls mit grosser Begeisterung. Die Weite und Naturnähe eines Segelfluggeländes, fehlende Hektik und Lärm, die Arbeitsteilung mit den Kameraden (Startmannschaft, Windenfahrer und Fahrer des Seilrückholfahrzeuges, Rückholmannschaft für aussengelandete Kollegen etc.)
    Die Spannung vor jedem Start, wenn die Schleppwinde das Seil straffte und man wie auf einem Flugzeugträger in die Luft katapultiert wurde. Der steile Steigflug, fast auf dem Rücken liegend, bis zur Verflachung und dem Ausklinken.
    Nach dem Ausklinken des Schleppseiles die konzentrierte Beobachtung des Variometers, bis dieses Steigen anzeigte. Fast Euphorie, sobald der Thermikschlauch ständig kreisend zentriert war und der Zeiger des Höhenmessers von Marke zu Marke wanderte.
    Auf Streckenflug, von Wolke zu Wolke steigend, dazwischen mit rasanter Fahrt wieder sinkend, um Kilometer um Kilometer abzuspulen, das war schon recht erhebend. Besonders spannend empfand ich immer die Aussenlandungen bei schwächelnder Thermik in fremdem Gelände. Rechtzeitiges Erspähen einer geeigneten Wiese oder Ackerfläche, Anflug, wie man es auf dem Heimatplatz praktizierte (Gegenanflug, Queranflug, Final) - und dann rumpelnd und gelöst aufsetzen. Cockpithaube aufgeklappt und die heraneilenden Zuschauer davon abhalten, auf die Flügel des Seglers zu treten oder mit den Händen ein Loch in die Bespannung zu drücken. Lange ist's her - aber noch in bester Erinnerung.
    Als immer noch fliegender Senior geht's heute wesentlich bequemer. Fluganmeldung ausfüllen, Motorsegler aus dem Hangar ziehen, wenn nötig auftanken, Rundumcheck - und ab geht's. Am Monatsende flattert die Flugabrechnung in den Briefkasten - einfacher ist Flugsport wohl nicht zu haben - wenn auch etwas kostspieliger als das reine Segelfliegen. Aber - man gönnt sich ja sonst nichts.........:thumbsup:
     
  5. #104 panda, 19.04.2018 um 13:43 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 19.04.2018 um 13:50 Uhr
    panda

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    Hast eh recht..... Jetzt sehe ich das ähnlich.
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    Aber ich knie nieder wenn ich sowas sehe. War gerade auf der Bug Klis (nahe Split) als unterhalb ein Brand ausbrach.
    Die Canadairs kurvten unter der Kante zuerst gegen den Hang bevor sie das Wasser abwarfen.... Gekonnt!
    (Hab noch einige Bilder von diesem "Event"...)

    Das Zweite Bild ist ohne Tele..... es zeigt die Situation besser.
     

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  6. Dimona-Jockey

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    Da warst Du hautnah am Geschehen - panda. Ich hatte die Canadairs vor einigen Jahren während unserer Griechenland-Ferien beobachten können. Es ist schon beeindruckend, wie diese klobigen Brummer so wendig ihre Angriffe auf die Feuerwalzen fliegen. Ungefährlich ist das ja nicht. Immer wieder fällt einer bei den zum Teil extremen Manövern und der schlechten Sicht auf den Pinsel. Also mein Fall wäre diese Fliegerei nicht - aber jemand muss das ja machen.
    Früher waren diese Löschflugzeuge mit Kolbenmotoren ausgerüstet - heute haben die meisten von ihnen Propellerturbinen - sind also ungleich leistungsfähiger und flexibler, was die Manöver unter schwierigen Bedingungen und in ständiger Bodennähe etwas einfacher und vor allem sicherer gestaltet.

    Ich habe kürzlich wieder meinen Jahrescheckflug mit Lehrer auf der Super-Dimona absolviert. Kleinerer Ueberlandflug und anschliessend drei Landungen mit Durchstarten bei herrlichem Wetter aber sehr böigem Ostwind. War etwas anspruchsvoller als sonst aber alles "paletti"

    Gruss nach Wien und geruhsames Wochenende.
     
  7. #106 Dimona-Jockey, 21.04.2018 um 21:49 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 21.04.2018 um 21:56 Uhr
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    1964 - Frankfurt-Beirut-Frankfurt mit Lufthansa Boeing 720

    Der Libanon wurde in den Sechzigerjahren noch als Paris des nahen Ostens propagiert. Und so buchte ich damals eine zweiwöchige Ferienreise nach Beirut, was ich heute natürlich nicht mehr riskieren würde.
    Der Flug wurde mit einer vierstrahligen Boeing 720 der Lufthansa im Auftrag der Ferienfluggesellschaft Condor durchgeführt. Erstklassiger Service, wie man ihn heute vielleicht noch in der Business-Class erwarten kann.
    Wir flogen auf der ungewöhnlich grossen Reiseflughöhe von 13'000 Metern. Ein Blick nach draussen liess den Himmel über uns fast schon schwarz erscheinen. Der Sonnenaufgang war phänomenal: Ein wahres Feuerwerk von Licht und Strahlen - einfach phantastisch.
    Beirut war damals eine pulsierende, moderne Metropole, in der man sich sehr sicher fühlen konnte. Nach dem Abendessen im Strandhotel besuchte ich eine Bowling-Bahn und traf dort zufällig eine in Beirut lebende Lufthansa-Stewardess, die mir ein landschaftlich sehr schönes Gartenrestaurant zum Mittagessen für den folgenden Tag empfahl. Ich traf mich dort mit ihr und genoss - man höre und staune - bestens mundende Frankfurter Würstchen mit Sauerkraut nebst kühlem Bier - eine geschätzte Abwechslung zur landesüblichen Verpflegung. Während wir zu Tisch sassen, stänkerten einige anwesende Libanesen in arabischer Sprache. Meine Begleiterin, die fliessend Arabisch sprach, wandte sich an die Störer und putzte diese auf Arabisch derart herunter, dass diese nur noch leer schluckten und dann kein Wort mehr hervorbrachten. Ich selbst verstand natürlich nur "Bahnhof".
    Auf einem Taxi-Trip in einem amerikanischen Strassenkreuzer zusammen mit einem deutschen Touristenpaar in das syrische Damaskus waren schon damals die allgegenwärtigen politischen Spannungen unübersehbar: Militär, Strassenkontrollen und Maschinengewehrstellungen - aber ansonsten blieb man völlig unbehelligt.
    Die Disziplin auf den Strassen war eine andere Sache: Der Verkehr in Beirut zeigte sich schon seinerzeit

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    fast chaotisch und niemand scherte sich auch nur einen Deut um rote Ampeln. Um Sprit zu sparen, fuhren die Taxichauffeure nicht im ersten sondern im dritten Gang mit schleifender Kupplung an. Auf der Rückfahrt von Damaskus erreichte unser Taxi auf einer Schnellstrasse nahe Beirut zweihundert km/h. Weder vorher noch bis heute habe ich nochmals ein solches Tempo in einem Auto erlebt. Wohl war mir dabei wirklich nicht.
    Alles in allem - ein unvergessliches Erlebnis - das sich unter den heutigen Gegebenheiten nicht mehr wiederholen wird und auch nicht zu empfehlen ist.
     
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    Hallo

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