Diorama der Goldenen Zeiten der zivilen Luftfahrt - De Havilland D.H.84 Dragon von Rug Rat Resin in 1/72

Diskutiere Diorama der Goldenen Zeiten der zivilen Luftfahrt - De Havilland D.H.84 Dragon von Rug Rat Resin in 1/72 im Dioramen Forum im Bereich ROLLOUTS - Die Bilder Eurer Flieger !; Inspiriert hat mich ein Gemälde einer Hillman De Havilland zusammen mit dem Morris 15cwt mit Sonderaufbau der Royal Air Mail Services, das ich...
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Inspiriert hat mich ein Gemälde einer Hillman De Havilland zusammen mit dem Morris 15cwt mit Sonderaufbau der Royal Air Mail Services, das ich leider nicht mehr finde. Aber solange ich das noch im Kopf habe, brauche ich das ja nur zu bauen - wenn auch etwas verändert, den Platzverhältnissen des Modellbaus geschuldet.

Es soll was Kompaktes werden, also muss eine DIN A4 Platte genügen. Hier das Layout:



Die die Grundplatte bedeckenden Materialien gilt es jetzt auszuwählen: Für den Hartplatz wähle ich eine Platte aus leichter Pappe, in die die Struktur von kleinen Platten geritzt ist. Vorbild dazu war die Struktur des Vordelds in Croydon. Geholfen hat dabei die Silhouette.



Oben links soll der Hangar als Abschnitt positioniert werden. Links darunter der Zugang, ein gepflasterter Weg, auf dem auch der Morris seine Zufahrt haben soll. Die übrigen Abschnitte waren Günflächen - es gab in Maylands nur Grasbahnen. Mit etwas Farbe wird alles viel verständlicher:



Der Hangar steht auch schon mal - da gibt es noch etliches zu tun, obwohl ich mir ersparen werde, das Tor zu öffnen. Auch die Grünflächen sind Muster - ich werde mich wohl für die grünere Variante entscheiden. Das Kopfsteinpflaster braucht noch ein graues washing, ansonsten sind die Böden so gut genug.
 
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Norboo

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Die Lackierung des Betons und der Grünflächen ist ja wirklich sehr gelungen!
 
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Danke für die Blumen! Mittlerweile sind die Grünflächen angeglichen, das Kopfsteimpflaster "verfugt" und so sollte es bleiben.



Die Tore am Hangar sind recht komplex: Ich meine T-Profil-Rahmen zu erkennen, die verspannt sind und an die dann die Wellbleche angeschraubt wurden. Also 1,5mm Ms T-Ptofil in der Lehre auf Gehrung geschnitten:



Und die Dinger dann verlötet. Habe ich schon lange nicht mehr gemacht...



Ist aber trotzdem was geworden. Hier die weitere Baustufe mit der horizontalen Versteifung, an der die Verspannung mittig ansetzt.



Die Verpannung war wohl an einer Art Knotenblech in den Rahmenecken und am horizintalen Stab aufgehängt.



Jetzt sollte ich mich eigentlich um das Wellblech kümmern. Zu gern hätte ich das aus Papier verwendet - aber aus USA schicken lassen? Gibt es das denn nicht auch in Europa? Bis jetzt habe ich nichts gefunden und schon mal diese Sheets rausgekramt. Damit wird das Überlappen deutlich aufwändiger...
 
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Swordfish

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Toll gemacht!!
Aber du weisst schon, dass es von "evergreen scale models" unzählige Profile gibt? Aber was rede ich da.....einen Schmid zu überreden, er soll auf Plastik umstellen....? :014:


 
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Aber du weisst schon, dass es von "evergreen scale models" unzählige Profile gibt? Aber was rede ich da.....einen Schmid zu überreden, er soll auf Plastik umstellen....? :014:


Danke, meine 762 Tuete war leer....
 
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Die Adventszeit naht - also geht es weiter mit den Toren. Also, zuerst mit dem Welllech. Der schieren Not gehorchend nehme ich das Angebot von #3 wahr, also die Plastiktafel. In passende Streifen für die Tore geschnitten (Standardbreite ca. 3 ft, Länge auf Wunsch) werden die zuerst mit Surfacer grau besprüht. Dann bekommn sie eine individuelle Behandlung mit geeigneten Erd-Tönen: Mit einem Schwamm aufgenommen und gaaanz zart appliziert, wie es gefällt - unten (hier im Bild oben) dunkler und intensiver (aufspritzender Dreck vom englischen Regen), oben mehr in Richtung Flugrost.



An den Längsseiten hauchdünn geschliffen werden die Tafeln leicht überlappend gefügt, passend für die Torrahmen.



Die kriegen dann noch eine Behandlung mit metal Primer - pssat schon.



Ein paar Kratzer, Roststellen und Schmutzspuren kommen später drauf.
 
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Zunächst muss noch je ein Griff an die Tore - schließlich sollen sich die ja verschieben lassen, voreinander. Geeignet scheinen mir die Griffe aus dem Zurüstpaket für Allgemeines vom JFR-Team.



Wer genau hinschaut, sieht die in #6 versprochenen Altersflecken auf den Rahmen: die sind mit einem Borsstenpinsel und AK Light Rust Wash entstanden. Schöne Sauerei!



Schon mal auf dem Hangar-Fragment aufgelegt zeigt sich, dass eigentlich nur noch der Sturz und die linke Wange zu machen sind. Und irgendwie verlockend wäre es schon, so eine kleine Öffnung darzustellen...

 
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Killnoizer

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Lass doch einen kleinen Hund zwischen den Toren rausgucken …
 
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Lass doch einen kleinen Hund zwischen den Toren rausgucken …
Ja, danke, an sowas dachte ich auch. Entscheidend wird sein, mit welchem Aufwand der Einblick ins Innere verbunden sein wird.
 
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Hier ist dieser etwas offene Hangar, man sieht, dass etwas von einem Flugzeug zu erkennen ist.....nicht der Hit, aber auch nicht sooo schlecht! :rolleyes1:
Dieses Bild wurde draussen fotografiert, in der Vitrine wäre das Innere noch weniger erkennbar!



Je nach Lichteinfall ist noch weniger zu sehen! Wenn ich wieder einmal so eine Lücke bauen werde, dann würde ich mit einem Druck im
Innern eine Rückwand gestalten und in der Lücke eventuell eine Figur oder auch ein Hundchen postieren!
(Ich muss noch erwähnen, dass dieses Diorama eigentlich noch nicht fertig ist, es gibt noch diverse kleine Zutaten plus eine C-36, für die
es gebaut wurde!)
 
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Ja, es ist alles meist schwieriger im Hirn als in den Händen...
Einfach machen ist immer gut und spart Zeit! Danke!
 
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Hintergrund mit angeschnittenen Gebäuden ist immer so eine Sache. Bisher hatte ich keine Lösung dafür gesucht, denn eigentlich wirkt ein Diorama auch ohne Hintergrund, wenn denn sonst alles stimmt. Aber hier probier ich es mal.
Die erste Idee war, das Bild vom Original-Hangar per Bildbearbeitung anzupassen.



Das war nicht zielführend und viel zu aufwändig. Also kam die Idee, einfach mal einen Hintergrund mit Bleistift anzudeuten.



Und ich glaub, dabei bleib ich mal. Vorher muss der Hangar allerdings noch komplettiert werden.
 
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Das mit dem Hintergrundzeichnen hängt natürlich auch von dem Standpunkt der Kamera ab, würdest du die Kamera viel tiefer halten, würde sich danach auch die Zeichnung anders gestalten....... :9:
Mein Motto bei Diorama's: Nie mit Hintergrund, und wenn mit , dann nur durch die Fotografie in der Natur, mit geeignetem Abstand zu Bäumen oder Landschaft!
Dein Dio sieht auch ohne Hintergrund sehr gut aus, und jeder Betrachter kann sich ja selbst vorstellen wie es hinten weitergehen würde.......
 
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Ich bin ja bei Euch, aber man kann's ja mal probieren.
Weglassen geht immer noch...
 
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Jetzt erst mal die Grundplatte fertig kriegen!
Dazu muss der Hangar rundrum verblecht werden. Danach können die Tore angebracht werden. Weil die verschiebbar sind, die hintere mit Abstand von der Wand, darüber eine Abdeckung der Aufhängung der Tore.
Und darüber eine Dachrinne mit Fallrohr.



Im Dach werden Fenster installiert - die sind in einem Bausatz für einen Bahnhof gewesen. En wenig verdreckt? Kein Problem...



Auf dem Dachfirst ist das Schild der Hillmans Airways angebracht.



Damit wäre die Grundplatte komplett! Auch ohne Hintergrund.



Was drauf gehört, sind zunächst 2 Modele: das der Dragon haben wir ja schon, dazu soll ein Royal Air mail Service Car gestellt werden. So einer:



Den gibt es zu kaufen, wenn man nur die astronomischen Summen für das Dinky Toys Modell will - aber nur in 43! Also wird eine entsprecende Zeichnung im Sihouette Programm angelegt.



Die verschiedenen Farben werden helfen, auf dem Mterial mit richtiger Stärke zu schneiden bzw. zu ritzen. Styrene muss helfen, sonst wird das nichts!
 
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Wie wärs mit sowas…
Auch gut für spätere Projekte - liegt leider schon zu lange in der Schublade...
Selber probieren reizt mich eben - habe noch nie einen PKW gescratcht. Aber in meiner First Jet Periode wollte ich unbedingt dieses Panhard Vehikel neben die Triton aus dem Mach 2 Kit stellen - und habe mich nicht getraut. Aber Styrene meint, mit ihrer Freundin, der Silhouette, da könnte was gehen!
Schaugn mer moil!
 
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