Dioramen der Goldenen Jahre der zivilen Luftfahrt - Macchi M.C.100 der Ala Littoria

Diskutiere Dioramen der Goldenen Jahre der zivilen Luftfahrt - Macchi M.C.100 der Ala Littoria im Props bis 1/72 Forum im Bereich ROLLOUTS - Die Bilder Eurer Flieger !; Es nähert sich - zumindest für das Projekt Wassertaxi - dem Ende zu. Ein idealer Tag, die Dinge zu tun, die man immer schon nicht hat machen...
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Es nähert sich - zumindest für das Projekt Wassertaxi - dem Ende zu. Ein idealer Tag, die Dinge zu tun, die man immer schon nicht hat machen wollen. Flaggen gehören nicht zu meinen Favoriten, modell-mäßig gesehen. Grundsätzlich finde ich sie höchst spannend. Sie sagen soviel zum Selbstverständnis eines Volkes, besonders dann, wenn sie sich ändern. Mit der italienischen ist das auch so, die Tricolore ist wirklich spannend. Jedenfalls brauchen wir eine mit dem Savoia Wappen, und zum Glück ist die ja noch in der richtigen Größe in dem sonst ziemlich unbrauchbaren Decal-Set von Broplan zur Macchi enthalten. Auf eine Alufolie geklebt - oh, weiß ist ja nicht bei Broplan im Decal gedruckt, also vorher lackieren! - und an den Flaggenstock geklebt. Schon wieder ein Grund zur Entspannung.



Ja, auch die Scheuerleisten sind jetzt dran: Ein Viertelkreis-Profil von Evergreen mit 0,75mm hilft dabei sehr.

Den kleinen Unbekannten machen die Fender. Wer hat denn schon mal Fender gebaut, in 72?? Tausendmal in der Hand gehabt, aber wie umsetzen? Ich entscheide mich für eine 2-teilige Lösung:
Außßen ein Rohr mit abgerundeten Enden. Innen ein 1mm Rundstab der da rein passt. Der wird an einem Ende radial angefeilt, kriegt also ein Flachprofil. Mit einem 0,2 mm Bohrer kriegt dieses jetzt noch ein Loch und wird axial rund geschliffen. Das ist dann das Auge, in das das Tau eingefädelt werden kann. Ich habe mal dafür Bleidraht genommen, 0,15mm Durchmesser und erstaunlich stabil.



Sieht in dieser Vergrößerung nicht wirklich perfekt aus, aber was besseres ist mir nicht eingefallen. Besonders gerne klugscheißere ich mit meiner in harter Realität an Bord erworbener Kenntnis der geheimnisvollen Knoten der christlichen Seefahrt. Man braucht eh nur wirklich gerade eine handvoll, der Rest ist auch für dekorative Zwecke sehr brauchbar.
Der Fender vorn wird an der Haltestange hinter dem Fenster angehängt - hoffentlich hält der. Also Befestigung an einem Rohr - also Rohringstek.



Hinten muss nur eine Klampe belegt werden. Wäre ja einfach, wenn ich nur Klampen aufgebaut hätte. Weil ich am Bug Duchführungen brauchte, habe ich hinten auch "schnell" welche angebaut - kann auch sinnvoll sein. Für das Anhägen eines Fenders ist das leider eher weniger geeignet. Drum tun wir so, als wenn es eine Klampe wäre....



Na ja, die Öse am Fender ist ja auch nicht verspleißt. Die Kunst des Weglassens oder Vereinfachens wird hier leider durch die Möglichkeiten der Makro-Fotographie konterkariert. ein weiterer guter Grund, den Rotweinbestand dem Stresstest zu unterziehen - meine Hand zittert noch. Daher hebe ich jetzt einen auf das Wassertaxi!

Das Luxus-Riva für die hochwohlgeborenen der Passagiere trocknet noch immer zögerlich vor sich hin. Zur Strafe kommt es in die Ecke für eine weitere Woche! Vielleicht gelingt es mir bis dahin, Plaka Farben in Dunkelblau und Türkis zu ergattern, damit wir dann zügig Wasser-marsch befehlen können. Klopapier habe ich schon in ausreichender Menge. Eben nichts wegwerfen....
 
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Das Riva-ähnliche Boot hat eine Metamorphose erlitten: Die Anmutung der Lackierung mit Ölfarbe ist ganz nett, aber nicht realistisch genug. Also runter mit dem Zeug! Gar nicht so einfach, trotz heftigem Einsatz von White Spirit, denn die darunter liegenden Lackierungen sollten ja nicht beschädigt werden.
Vorteil - und ein wenig auch Auslöser dieser Radikalkur - ist die Vereinfachung bei der Auslegung der Inneneinrichtung. So ein Boot hat üblicherweise keine Einzelsitze, sondern sehr komfortable Bänke. Früher wohl Leder, in breiten Pfeifen verarbeitet: so werden hier auf ein 0,2mm starkes Sheet nebeneinander 1mm breite Halbrundprofile von Evergreen geklebt, mit reichlich vom stärksten Lösungsmittel-Kleber, den ich kenne.



Warum? Schon früher sind mir die verheerenden Folgen dieses Klebers auf die Stabilität von dünnem Sheet aufgefallen, z.B. bei der Verarbeitung von Flügeln. Noch Wochen nach der Verarbeitung sind die Lösungsmittelreste stark genug, zur Instabilität des Sheets und somit zur Verformung zu führen. Das nutzen wir jetzt: wie links zu sehen lässt sich der Polster-Verbund wunderbar formen und mit einigem Nachdruck behält er sogar die Form. So sind es nicht nur gerade Bretter in Polster-Struktur, sondern wollüstig geformte Luxuspolster!

Auch, wenn es hier nicht so aussieht, aber das wird schon noch werden...



Im Rumpf (Resin, also kein Risiko!) werden die Polster den Rundungen entsprechend geformt. Ja, so ein abgebeizter Rumpf sieht schon übel aus. Links oben übrigens die anderen Ingredienzien der Sitzbank: die vorgeformte Sitzpartie und das Fuß-Element, ein 2,5mm Profil.



Wenn die Teile richtig vorgeformt sind, sehen sie so aus am Beispiel der Bank unten.



Vorn sollte eigentlich auch eine Sitzbank sein: man stieg einfach über das Süll im ersten Schritt ein, im zweiten auf den Sitz. High-heels waren weniger gern gesehen, aber die entsprechende Gesellschaft war auf entsprechend der maritimen Usancen vorbereitet: Barfuß geht ja auch!

Da es sich hier aber nicht um ein Privat-, sondern um ein kommerzielles Luxustransportboot handelte, wollte die Besatzung (einer oder gar zwei??) sicher den Gästen beim Umsteigen auf den Flieger helfen und dafür nicht über die Sitzreihen klettern: also wieder Einzelsitze!



Stellprobe ist beendet. Das praktische an der Sache ist, dass jetzt die Elemente als master vorbereitet werden können, um solche Sitze abgießen zu können. Damit wären weitere Schiffchen deutlich schneller herstellbar.
Aber jetzt müssen erstmal die grauen Zellen wieder ran: wie sieht der Boden aus, wie die Seitenwände innen? Wie das Deck, mit Einlagen oder nur strukturiert? Für die Sitze habe ich mir auch schon eine Farbe vorbereitet...
 
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Und schon wieder muss sich das Luxus-Bötchen eine Entwicklung gefallen lassen: Es soll eben alles zusammen passen, und ich lerne ja bei jedem Schritt mehr beim Schnitzen an diesen Dingern.
Also - das Deck. Mir ist einfach nichts eingefallen, wie eine dem Original entsprechende Struktur erzeugt werden soll. Abkleben wie bei dem Taxi ist mir hier wegen der geschwungenen Formen und ganz feinen Trennungen wenig Erfolg versprechend. Also habe ich die alte Idee aus #6 exhumiert: Auf dünnem Sheet geritzt sollte es gelingen, mit einfarbiger Lackierung und anschließendem Washing den gewünschten Effekt zu erzielen. So ist der Stand jetzt:
  • das Deck ist aufgeklebt, muss noch verschliffen werden
  • die Böden sind erstellt aus Evergreen Board Sheet
  • die Sitzbänke sind abgeformt und der Guß ist ok. Beim Grün wird es wohl eher nicht bleiben.



Ich habe Hoffnung, dass diese Methode doch funktioniert!
 
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Wie macht man das, wenn man eine helle Struktur in einem dunklen Feld haben will? Das Deck ist ja graviert: wenn ich nun die Deckfarbe lackiere und nachher die helle Farbe per washing appliziere, kann das gut gehen?
Ich habe das mal an einem Muster probiert und mit den MiG washings und entsprechendem Verdünner ging das.

Vorsichtshalber habe ich das Deck in "Teak" lackiert und dann den Lack oberflächlich wieder abgenommen: er blieb also in den Gravuren. Dann mit Gunze Braun dünn drüber "lasiert" und ich war sehr glücklich, dass das schon ausgereicht hat: Genau das wollte ich haben:



Die Sitze sind Blau: natürlich aufgehellt in den konvexen Zonen durch Trockenbürsten (ist ja nur ein Boot, da kann man ja mal was probieren). Das schwarze Washing ist ein Tick zu heftig, aber nur auf den Fotos.



Was mir aber fehlt sind 30iger Jahre sitzenden Personen, die den Eindruck vom fertigen Gelde (nach Gregor von Rezzori) vermitteln. Passt ja, maghrebinischer Einfluss ist ja für die M.100 nachgewiesen, denn Zeile waren ja auch in Libyen. Wenn nicht, auch nicht schlimm. Jedenfalls suche ich sitzenden, gut gekleidete 30iger Jahre Leute gleich welchen Alters, Geschlechts oder Hautfarbe, sie müssen nur nach Geld stinken. Zumindest ein bisschen. Dazu gehört natürlich auch zumindest eine halbseidene Person, gerne auch zwei, und davon eine definitiv weiblich.
Kann da wer helfen?
Alle passenden 72er Zivilfiguren könnte Preisser liefern, zumindest waren sie mal im Programm. aber komplette Ebbe. Ich hoffe auf Euch! Wäre ein nettes Geburtstagsgeschenk....
 
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Ich kann da leider nicht helfen, bin selber immer auf der suche nach 72er Figuren......🧐
 
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Die fehlenden Figuren sind ein echtes Problem- Figuren herstellen, das kann ich einfach nicht. Deshalb wäre ich für jedes angebot oder Hinweis auf verfügbare Quellen dankbar!

Die Kleinigkeiten sind immer das Salz in der Suppe. Es dauert zwar unendlich, bis man diese abgearbeitet hat, aber es lohnt sich. Zumindest ich lerne dabei immer was dazu: wie macht man eine Klüse, wie die Klampen, wie die Lichter? Und überhaupt, wie sieht so ein Bötchen im Detail eigentlich wirklich aus? Versucht doch mal, den Stuhl, auf dem Ihr am liebsten sitzt, maßstabsgetreu darzustellen. Mag ja Menschen mit fotografischem Gedächtnis geben - aber die bauen vielleicht keine Boote aus der Zeit Ender der 30iger des letzten Jahrhunderts.
Das Riva-ähnliche Luxus-Bötle hat jetzt ein wenig Lametta erhalten: Scheuerleiste, Klüsen auf dem Vordeck, eine zentrale Belegklampe und ein Licht. Dann die Scheibe mit ihrem Rahmen. Schließlich die Motorraumbelüftung auf dem Mittelsteg.



Da nüssen die kleinen grauen Zellen ganz schön ran! Erst mal entscheiden, was man will, und viel schwieriger für mich, wie es denn gemacht werden kann. Die Leisten sind aus selbstklebender Alufolie, der dicken! Die Klüsen (Führungen für die Taue) sind aus dem gleichen Material. Zum Umbiegen wurde ein passendes Sheet-Stück als Biegehilfe eingelegt, nachdem das Mittelteil auf dem Deck mit Sekundenkleber angepunktet war. Damit das Ganze dann auch -hoffentlich!- die Form behält, wurde es noch mit Sekundenkleber "beschichtet".
Die Klampe besteht aus mit Weißleim aufgedickten Ätzteil-Resten. Das Positionslicht ist eine abgesägte Ecke eines Gußrahmens aus Klarsichtmaterial. die Windschutzscheibe ist ein Teil der Verpackung einer Garnspule, wieder mit Alufolie als Rahmen aufgebrezelt.

Hier sieht man auch die Instrumente und das Lenkrad. Die Instrumente sollten eigentlich in irgendeinem SKfz verbaut werden, Maßstab 35. Passt!



Damit wäre auch das Luxus-Boot fertig - auch ohne Figuren, leider!!!

Irgendwie schon ein wenig faszinierend, die 2 Boote beieinander zu sehen. Komplett erfunden sind sie ja schließlich nicht, lediglich im Stil von Originalen von ChrisCraft bzw. Riva beeinflußt. Das Ergebnis zeigt überraschend große Unterschiede.



Das ChrisCraft hat deutlich mehr Nutzwert, gut geeignet als Taxi für Personen und Material.
Das "Riva" ähnlich ist eleganter: Transport von Gepäck eher nicht vorgesehen.



So große Unterschiede, trotz nahezu gleicher Größe. Und im "Riva" gibt es bis zu 4 Sitzplätze mehr, wenn die Herrschaften ein wenig zusammenrücken möchten.

Da sind die ausgebrachten Fender beim "ChrisCraft" keine Schande. Das "Riva" hätte sie zwar nötiger, aber zumindest vor dem Anlegen sind die Dinger dort würdelos!



So, jetzt muss Wasser her!

Vor allem aber Figuren - ich bitte inständig um Eure Hilfe!
 
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Unglaublich, was alles so aus dem Nichts entsteht!
 
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Unglaublich, was alles so aus dem Nichts entsteht!
Dankeschön! Das sind zumindest meine ersten wirklich eigenen Modelle - soviel zum Nichts. Und das Beste: die Grundform besteht ja als Master. Ich könnte also weiter Bötchen bauen, oder interessierten Mitmenschen Kaskos liefern. Die kann man ja nach eigenem Geschmack einrichten...
 
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halb so groß wäre schön....
 
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Sehr schön Boote die du gebastelt hast, da ist mein "Kahn" ja sehr einfach gehalten, ist aber auch viel älter....... :squint:
Bei so einem Plattbodenkahn tut man sich auch leichter. Schöne Tauschnecke - und auch eine tolle Figur. Gibt es eine Info fuer die Szene? Sieht nicht so aus, als ob ein Wasserflugzeug in der Nähe wäre...
 
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Das war eine Nebenszene in einem 72er-Diorama mit Tempelrittern....,also keine Spur von einem Flugzeug...:squint:
 
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Richtig schön, besonders auch das Wasser. Verrätst Du die Methode?
 
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Es war meine erste Wasser-Darstellung mit einem Zwei-Komponenten Gel von Noch! Ich brauchte je ca. 120ml Harz und Härter, es stank sehr stark und wurde sogar warm! Die Wasserhöhe war nur etwa 4mm, trotzdem vermittelte der bearbeitete Grund eine vom Ufer oder besser Felsrand zunehmende Tiefe!
Für das nächste Wasser-Diorama werde ich aber auf andere Mittel Umschau halten.... :rolleyes1:
 
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Sieht jedenfalls sehr überzeugend aus, schöne sanfte Strömung.
Fuer meinen Meeresarm oder Flussmuendung wäre mir das einen Tick zu ruhig, da werde ich was anderes nehmen.
Aber zuerst mal eine Stellptobe:



Damit die Boote später im und nicht auf dem Wasser liegen, ist eine1mm hohe Grundrissplatte jetzt auf der Basis.


Um die herum kann das Wasser später ausgeschnitten werden und die Boote eingesetzt.
So viel zur Theorie. Mal schauen, wie die Realität sein wird.
 
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Bei so einem Regentag gibt es ja keine Ausnahmen mehr - jetzt fangen wir einfach mal an. Es gibt ja die verschiedensten Methoden, um Wasser darzustellen - wobei Wasser ja nicht gleich Wasser ist. Mein Ziel ist eine Flußmündung seeseitig mit einlaufender Flut, wodurch kleine relativ kurze Wellen erzeugt werden. #noorbo hat mir da was geschickt, das mir passend erscheint. Wir machen das jetzt einfach so: Versuch macht kluch. Wenn es denn nichts wird, gibt es mindestens eine Erfahrung mehr.

Das Auflegen des Klopapiers zeigt sich sperriger, als in dem Filmchen gezeigt: vielleich auch deswegen, weil ich es ja immer eilig habe und lange Bahnen statt Einzelblätter aufgelegt habe. Dann wird das Aufstreichen mit dem Finger schon schwieriger, denn das Papier saugt sich schnell voll und neigt dann zum Kleben am Finger. Das ist mal die erste Erfahrung! Auch, dass mit Aufstreichen der Weißleimschorle das Papier gern mitbewegt - zu früh! Den Pinsel quasi mit viel Schorle rollend zu bewegen klappte besser und vermeidet auch Luftblasen zwischen den Lagen an ungewollten Stellen. Erkenntnis no.2! Schließlich war aber auch die Dritte Lage drauf: Drei mal 4-lagig?! Hat sich beim Verschieben zu einer welligen Struktur nicht nachteilig gezeigt.



Weil es ja schnell gehen muss, wurde dafür ein ca. 4cm breiter Pinsel benutzt, denn die Wellen sollten ja nur angedeutet und in regelmäßigen parallelen Abständen laufen. Mit einem kleineren Pinsel wurden die Bug- und Heckwellen hingeschoben. Dazu habe ich auch die gut gewässerten Bötchen in ihre Betten gelegt und dagegen das Papier geschubst - in der Hoffnung, das es noch passt, wenn alles hart geworden ist. Sonst wird's häßlich, aber über eine Lösung kann ich mir ja was einfallen lassen, wenn es denn nötig wird.
Jetzt muss es solange trocknen, bis die Plakafarben aufgebracht werden können, ohne dass sich an Wellen und Blasen was ändert durch die erneute Pinselei. Wenn jetzt die Sonne raus käme....
 
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sieht sehr vielversprechend aus :-60:
 
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Ja, finde ich auch. Ist sogar ordentlich abgetrocknet. Bevor alles steinhart wird, habe ich noch mal die Passungen überprüft - und das war gut so! Klar, die Pampe ist ja nicht komplett starr und verschiebt oder verzieht sich eben. Mit untergelegtem Pauspapier (wer weiß denn noch, was das ist??) kann man - wie der Zahnarzt - den präzisen Sitz überprüfen. Echt empfehlenswert, diese Methode.



Ein bisschen wegschnipseln ein bisschen auffüttern, eins nach dem anderen, dann passt es wieder.


Hier sieht man die Nacharbeit am Taxi-Bug: das waren doch gut 2 mm die da "verschwunden " sind. Damit es mit einer Nacharbeit getan ist, habe ich mit Magic Sculp der Spalt geschlossen und dann Klopapier drauf gelegt, damit das Boot beim Abdruck-nehmen nicht kleben bleibt.



Wird dann nachher wieder mit Weißleimschorle getränkt. Ist aber nur eine Lage, wird schon so bleiben.

Am Luxus-Bötle war auch noch am Heck Nacharbeit nötig. Aber jetzt sollte es das sein:



Noch eine Nacht zum trocknen - dann kommt die Farbe in die Sache!
 
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