Dornier Do 217 K-2, Italeri. Ein Sommerbummel

Diskutiere Dornier Do 217 K-2, Italeri. Ein Sommerbummel im Props bis 1/72 Forum im Bereich Bauberichte online; . Ausserhalb der normalen Aufklärer-Reihe und voraussichtlich in lockerem Sommertempo ein paar Betrachtungen zum Bau einer Do 217 K-2.
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Ausserhalb der normalen Aufklärer-Reihe und voraussichtlich in lockerem Sommertempo ein paar Betrachtungen zum Bau einer Do 217 K-2.
 
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Ob und wann daraus ein fertiges Modell wird - darauf will ich mich jetzt noch nicht festlegen.

Der Grund für den Bericht liegt hauptsächlich daran, dass ich mich fast verpflichtet fühle, die Verarbeitung der angekündigten Umbauteile selbst zu versuchen.

Die hier kommunizierte Verzögerung bei der Produktion erlaubt mir eine letzte Kontrolle anhand der Vorserien-Abgüsse von Rumpf und Heck.
 
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Ich werde mich hier auf die Aenderungen und die Umbauteile beschränken –
Bei Interesse finden sich allgemeine Angaben zum Bau von Do 217 E und M in bereits hier im FF publizierten Beiträgen.

Zwischenbemerkung: Wer ggf. die Fahrwerkteile des „Historic Update“ Bausatzes verwenden möchte, findet dazu später noch einen Warn-Hinweis.
 
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Beginnen wir deshalb mit der optischen Differenz der K-2 zu den anderen Varianten.


Italeri liefert seit dem Erscheinen des K-2 Kits alle Bausätze mit Nuten auf der Innenseite der Flächen.
Dort werden die Flächen nach den Instruktionen getrennt und die Flächenverlängerungen des K-2 Bausatzes angefügt.

Und damit sind wir bei einer neuen Baustelle.

Die 4 Teile für die gestreckte Fläche sind zwar sehr schön. Und dass an den gestuften Fügestellen Spachteln angesagt ist, muss von jedem Modellbauer vorausgesetzt werden.

Also habe ich mal die eine Fläche an den Uebergängen mit 0.2mm Plasticard „gefüttert“, damit möglichst keine Stufen an der Oberfläche entstehen.



Damit hatte ich eine verlängerte Fläche mit einem weitgehend akzeptablem Uebergang, der aber ohne Spachteln oder der Verwendung von gelösten PS als Spachtel nicht ohne sichtbare Fugen zu erreichen ist.
 
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Soweit, so schlecht……

Ein Blick nach dem Verkleben genügte.
Die Aussenfläche ist original verklebt eindeutig zu dünn gegen den Randbogen. Anders ausgedrückt, die Profilhöhe wird gegen den Randbogen absolut zu klein.

Ausserdem haben die Flächenverlängerungen absolut keine „Schränkung“ !
Das wäre zwar beim Werkzeugbau aufwändig, aber technisch machbar.


Bei der zweiten Fläche verdickte ich deshalb die Nasenpartie gestuft bis zum Randbogen mit PS von 0.2mm.
 
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Selbst damit macht die Fläche von vorne oder hinten betrachtet noch einen deutlich zu mageren/ dünnen Eindruck gegen den Randbogen hin.

Hätte ich noch Flächenverlängerungen in Reserve, ich würde die Nasenpartie gegen aussen hin um mindesten 1 mm mehr „verdicken“ und unter Verlust der vorhandenen Gravuren das obere Profil „verrunden“.
 
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Das mag wieder wie „AMS“ oder „Nietenzählerei“ erscheinen.
Aber eine konventionelle trapezförmige Tragfläche hat trotz grosser Streckung nun mal normalerweise von der Wurzel bis zum Endbogen das gleiche Profil.

Der Mangel ist glücklicherweise nur genau in der Profilebene sichtbar, fällt aber bei genauer Betrachtung durch eine unnatürliche Verjüngung und „Verflachung“ gegen aussen auf.
 
Han Solo

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Sollte ich mal ne Do217 bauen werd ich sie dir nicht zeigen.
Da müsste ich mich sicher schämen für, weil ich die ganzen Änderungen wohl eher nicht durchführen würde :blush2:.

:lemo:
 
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Sollte ich mal ne Do217 bauen .....
:lemo:
solltest Du :)


"werd ich sie dir nicht zeigen"

das wäre aber gar nicht nett - die wäre nämlich auch ohne mein vorgeschlagenes Gefriemel sicher ein Renner :wink:

und dann könnten wir mal ganz neutral beurteilen, ob meine Aenderungen überhaupt einen sichtbaren Unterschied machen ... :D:

Kann mir halt nicht helfen - irgendwie ist das für mich eine spannende Herausforderung :blush2:

Rolf
 
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Han Solo’s post hat mir wieder mal in Erinnerung gerufen, dass auch im Modellbau alles relativ ist.
Dem Einen können Detaillierungen nicht klein und realistisch genug sein, mir ist der stimmige Gesamteindruck aus normaler Betrachtungsdistanz wichtig.

Jetzt müssen die Fugen zuerst mal in Etappen mit flüssigem Plastik „verspachtelt“ und verschliffen und die Gravuren nachgearbeitet werden.
 
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Fahrwerkschächte:

Ich will vorhandene Teile aus dem „Historic Update“ verwenden. Die neuen detaillierten Fahrwerkschächte passen auch in die „alten“ Flächen.

Allerdings zeigte sich ein minimaler Unterschied, der aber auch an meinem Vorgehen gelegen haben kann.
Bei Verwendung der Uebergangs-Teile (40 & 55) zum BMW 801 ist das Brandschott etwas zu weit hinten.
Vielleicht habe ich die Schachtteile zu weit hinten eingeklebt, es sind ja keine Positionhalter vorhanden.
Ich musste das Brandschott nach vorne verdoppeln um den entstehenden Spalt zu schliessen.

Es lohnt sich jedenfalls hier sorgfältig einzupassen und auf die Instruktionen zu achten, da die Deckenteile des Fahrwerkschachtes links und rechts nicht identisch sind.
 
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Resin – Rumpf und Heck werden am besten zuerst verleimt.

Zur Ausrichtung dienen die Markierungen auf der Oberseite. Diese können nachgesägt und ein Stück Plasticard zur Ausrichtung eingesetzt werden.

Als Verstärkung der stumpfen Verleimung empfiehlt sich das Einsetzen eines Stücks Rundmaterial.

217 conv 004
 
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Bei der Verwendung des Resin-Rumpfes sollte auch das Original Rumpfvorderteil mit Zwischenlagen aus Plasticard um maximal 1mm verbreitert werden.

Die Klarsichtteile sind dann sicher nicht breiter als die Auflagen am Rumpf. Unterschiede können am Plastik des Rumpfes besser ausgeglichen werden als an den klaren Teilen.

Das nach den Instruktionen abgesägte Rumpfvorderteil lässt sich mit Hilfe von zwei „Beilagen“ mit dem Resin-Rumpf fixieren und verleimen.

Die „Beilagen“ werden nach der Breite des Schlitzes für die Flächenmontage aus PS hergestellt. Mit wenig Weissleim fixiert und eingestrichen lassen sie sich nach dem Abbinden des 2K-Klebers einfach entfernen.
 
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Aufgrund der hinteren Fügestelle zwischen Vorderteil und Resin-Rumpf müssen die Steck-Lappen an der Flächenwurzel um 7-8mm gekürzt werden.

Diese Abschnitte können anstelle der oben erwähnten „Beilagen“ ebenfalls als Keile bei der Verklebung verwendet werden.
Die langen „Beilagen“ erleichtern aber die Verarbeitung.
 
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Je nach dem, wie sauber ausgerichtet Rumpfvorderteil und Heck zusammengefügt und verleimt werden, bleibt natürlich auf jeden Fall ein Anpassen und Verschleifen der Fügestellen.
Wenn die Gravuren der Bombenschacht-Klappen vor dem Verschleifen etwas nachgraviert werden, bleiben Referenzen für die endgültige Nachgravur sichtbar.

Bei der Herstellung des Masters für das Heck hatte ich den Original-Rumpf oben um die erwähnten 1 mm und unten um rund 0,6 mm verbreitert.

Die Bequemlichkeit, diesmal alles um 1 mm zu verbreitern zeigte sich jetzt in einer Stufe an der Fügestelle des Bombenschachtes.
Das Material des Rumpfvorderteils ist aber dick genug um den Uebergang zu verschleifen.
 
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Natürlich ist mit der Verbreiterung auch die Bodenwanne für das Klarteil des C-Standes etwas zu breit.

Da die Auflagen hier für eine Verklebung ohnehin etwas „mager“ sind, lohnt sich eine Verbreiterung und Verstärkung mit PS.
 
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Provisorisch verklebt, verfeilt und verschliffen - das Klarteil könnte man dabei auch mit Abdeckband schützen, es lässt sich aber anschliessend wieder aufpolieren.
 
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Aufklärung in eigener Sache...

Vorsichtige Frage in die Runde: gibt's etwas mehr als die beiden bekannten Kennungen "B" und "T"
für Do 217 K-2 des KG 100 ?

Und hätte jemand eventuell Flugzeug Classic Januar 2011 und könnte nachsehen. ob dort etwas an Unterlagen zu Bemalung, Kennungen und die Antennen des FuG Kehl zu finden wäre ?
Vor allem die Befestigung der Antennausleger unter den Flächen ist für mich im Moment noch reine Spekulation.

Profile, Warpaint und VOZM geben dazu herzlich wenig her....

Jeder Hinweis schon mal herzlich verdankt im voraus.

Rolf
 
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