Dornier Do 217 K-2

Diskutiere Dornier Do 217 K-2 im Props bis 1/48 Forum im Bereich Bauberichte online; Die beiden Farben RLM 72 und RLM 73 für die Oberseitentarnung von Flugzeugen, die über See eingesetzt waren, sind auch recht dunkel. In etwa RLM...
ArthurDent

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wildschwein schrieb:
Wirklich tolle Oberfläche, aber verdammt dunkel, kommt bei mir als fast einheitlich blauschwarz an.
Die beiden Farben RLM 72 und RLM 73 für die Oberseitentarnung von Flugzeugen, die über See eingesetzt waren, sind auch recht dunkel. In etwa RLM 70/71 mit einem Schuss blau.

Ich hoffe aber, dass das Modell mit Mattlack und Verwitterung noch heller wird. Durch den Glanzlack wirken Farben ohnehin etwas dunkler.


Chuck_Yeager schrieb:
Spiegelglatte Oberfläche, wenn auch etwas dunkel.
In welchem Verhältnis verdünnst Du die Farben und aus welchem Abstand mit welchm Druck sprühst Du?
Zum Spritzen von Acryl-Farben verwende ich eine Aztek A470. Die Farben hab' ich zu etwa 1/3 mit Tamiya-Verdünner verdünnt und mit 1,5bar gebrusht. Man braucht bei den Xtracrylix-Farben nur wenige Durchgänge, da die Farben sehr gut decken.
 
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Chuck_Yeager

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Ich arbeite jetzt auch das erste mal mit Xtracr., mit der Revell St.-Class ist die Oberfläche aber leider nicht 100%ig glatt (kleine Körnchen, kein Staub) Soll ich mehr oder weniger verdünnen?
 
ArthurDent

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Chuck_Yeager schrieb:
Ich arbeite jetzt auch das erste mal mit Xtracr., mit der Revell St.-Class ist die Oberfläche aber leider nicht 100%ig glatt (kleine Körnchen, kein Staub) Soll ich mehr oder weniger verdünnen?
Wie bereitest Du denn die Oberfläche vor?
Ich "schleife" die Oberfläche meist vorher mit einem Baumwolltuch (Vorsicht: nur bei unlackierten Modellen, Flusselgefahr) bis die Oberfläche leicht glänzt. Dann wird das Modell gründlich in Seifenwasser gewaschen (Vorsicht bei Weissleim, der verträgt kein langes Bad) und dann noch mit Tamiya-Verdünner abgerieben, um Schleifreste und Fettspuren zu beseitigen.

Bei kleinen Körnchen im Lack handelt es sich fast immer um Staub oder Schleifreste. Dem kann man vorbeugen, wenn man mit der Pistole erstmal einen Testlauf mit Wasser macht. Einfach nach oben in den Raum sprühen, dadurch bindet man schon 'ne Menge Staub.

Da ich beim Nachlackieren von Fehlern die Xtracrylix-Farben z.T. unverdünnt verwendet habe und auch damit ein brauchbares Spritzbild bekommen habe, scheinen mir die Farben nicht besonders empfindlich auf Verdünnen zu reagieren. Um wieviel und womit hast Du die Farben verdünnt?
 

Chuck_Yeager

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@Arthur Dent:

Ich habe die Farben so ca fifty-fifty mit dem Original-Verdünner verdünnt. Wasser habe ich vorher in den Raum gesprüht, mit Seifenwasser habe ich das Modell auch "behandelt". Ich meinte aber eigentlich keine Schleifreste, vielleicht kann man das besser mit "Orangenhaut" bezeichenen.
Ich habe jetzt die Oberfläche vorsichtig etwas abgeschliffen und versuche es nochmal.

Viele Grüße

Alex
 
ArthurDent

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Chuck_Yeager schrieb:
vielleicht kann man das besser mit "Orangenhaut" bezeichenen.
Meinst Du, das sich die Farbe nach dem Aufsprühen etwas zusammenzieht und dabei dann kleine Flächen mit mehr bzw. weniger Farbe entstehen?

Das hatte ich bei ersten Versuchen auch, daraufhin habe ich das Modell erst kurz genebelt und erst kurze Zeit später die Farbe in mehren Durchgängen aufgebracht. Ich denke das Risiko für diesen Effekt steigt mit der Verdünnung.

Gruss
ArthurDent
 

Chuck_Yeager

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Meinst Du, das sich die Farbe nach dem Aufsprühen etwas zusammenzieht und dabei dann kleine Flächen mit mehr bzw. weniger Farbe entstehen?
Das hatte ich auch.

So, habe jetzt mal ein Bild gemacht, wie es jetzt aussieht.
 
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Chuck_Yeager

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Hat keiner einen Tipp?
Oder sieht man das Problem auf dem Bild nicht gut genug?
 

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hi, chuck_yeager

ich selber wüsste keine lösung, aber: auf deinem bild sieht man zu wenig deutlich, was genau du meinst. sofern es mit deiner kamera geht, wäre eine macro-aufnahme ein grosser vorteil.

nebenbei: chuck yeager, war das nicht der pilot, der damals als erster mensch die schallmauer durchbrach?
 

Chuck_Yeager

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1.Ok, das Bild oben ist wohl beim verkleinern "kaputt" gegangen. Das Bild unten zeigt es jetztmal auf die extreme Art.

2.Ja, war er.

Viele Grüße

Alex
 
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ArthurDent

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Chuck_Yeager schrieb:
Das Bild unten zeigt es jetztmal auf die extreme Art.
Nach dem Bild würde ich auf zuwenig Druck beim Spritzen oder nicht ausreichend verdünnt tippen. Da Du die Farbe 1/1 verdünnt hast, scheint die Verdünnung nicht das Problem zu sein.
Welchen Druck und Abstand hast Du beim Spritzen verwendet?

Versuch' mal 1,5-2bar und 10-15cm Abstand, damit erziele ich meist brauchbare Ergebnisse.

Die Farbe bekommst Du übrigens mit ammoniakhaltigen Reinigungsmitteln (z.B. Backofenspray) wieder runter ohne die Oberfläche zu beschädigen.

Gruss
ArthurDent
 

Hans Trauner

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Hmm, Orangenhaut kann mehrere Ursachen haben.
a) zu wenig verdünnt
b) Druck. Ich reduziere den Druck, wenn ich ein weicheres Spritzbild haben will.
c) Zu schnelles Spritzen. Wichtig für eine gleichmäßige Oberfläche ist für mich, dass ich einen glatten 'Spiegel' spritze. Die Farbe muss Gelegenheit haben, sich zu 'verbinden' und zu 'glätten'. Oder anders gesagt: Spritznebel auf Spritznebel gesetzt macht Rauhe Oberfläche. Die Farben haben da durchaus ihre Eigenheiten, bei mancher Farbe ist es leichter, einen 'Spiegel' zu spritzen als bei anderen. Deshalb a). Auch ist es zu empfehlen, lieber dreimal dünn glatt zu spritzen, als einmal zu rauh.

Die Kontrolle des 'Spiegels' beim Spritzen mache ich, indem ich eine Lichtquelle nutze, um das 'spiegeln' zu prüfen. Das kann das Fenster bei Tageslicht sein, meist aber meine Arbeitstischlampe.

Grüße
Hans
 
ArthurDent

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Zwei neue Bilder der Do.

In der Zwischenzeit habe ich die Flächen zwischen den Blechstössen mit der etwas aufgehellten Grundfarbe leicht überlackiert und die Blechstösse mit Tamiya Smoke etwas abgedunkelt und dem ganzen Modell einen Überzug mit Future spendiert.
 
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Die beiden Farben RLM 72 und 73 habe ich jeweils mit wenigen Tropfen RLM 65 gemischt, um eine leichte Aufhellung zu erreichen.

Damit ist das Modell jetzt bereit für die Decals.
 
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Lange hat sich hier nicht mehr getan, aber durch meinen Umzug hat sich das Projekt etwas verzögert.

Ich hatte schon befürchtet, meine Bilder seien in den Umzugswirren verloren gegangen, aber ein paar kann ich Euch jetzt doch noch zeigen.

Die Do 217 K-2 in voller Größe. Die Decals sind an Ort und Stelle und das Modell hat einen Überzug mit Vallejo Matt Varnish bekommen. Außerdem wurde die Blechstöße mit verdünntem Tamiya Smoke übergenebelt.
 
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Die neue Kanzel der Do. Über der Kanzel sieht man das Periskop, welches als Visier für die vier MGs im Hecksteiß dient.

Für einen Angreifer sicher eine ziemliche Überraschung, aber damit einen Anschuß zu erzielen, ist sicher Glücksache.

Leider mußte ich beim Einsetzen des Drehturms feststellen, dass die Öffnung zur Aufnahme des Turms in der Kanzel vergrößert werden mußte. Da die Maschine schon komplett lackiert war, habe ich vorsichtig mit eine Rundfeile die Öffnung vergrößert. Dabei ließ es sich nicht vermeiden, dass Schleifstaub in die Kanzel geriet und dort auch nicht mehr herauszugekommen war.
 
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Die Kanzel nochmal von der Seite. Wie man sieht, ist die Kanzel durch die großzügige Verglasung gut einsehbar, so daß sich hier das Verfeinern gelohnt hat.
 
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Die "neuen" Motoren der Do.

Die Auspuffrohre wurden mit Humbrol Ziegelrot bemalt und damit mit verschiedenen Silber-, Schwarz- und Brauntönen verfeinert. Innen wurden die Rohr schwarz lackiert.

Die Abgasfahne entstand mit Tamiya Smoke und Ruß.
 
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ArthurDent

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Hier noch die Do mit ihrer Außenlast.

Die do 217 K-2 konnte zwei Fritz-X tragen, aber ob bei Einsätzen auch mit zwei gelenkten Bomben geflogen wurde, konnte ich nicht feststellen.

Deshalb habe ich es bei einer Fritz-X belassen.

Als Bombenträger verwende ich den Original-Bomenträger aus dem Revell-Bausatz, der für seine neue Aufgabe leicht modifiziert wurde. Dazu wurde die Kontur an der Oberseite geändert, so dass er jetzt an seiner neuen Position an die Tragfläche paßt - Beim Ausgangsbausatz befindet sich dieser Bombenträger unter dem Außenflügel.

So dass war's vorerst mit den Bilder meiner Do 217.

Gruß
ArthurDent
 
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TKaner

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Sieht sehr gut aus.

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Gefällt mir auch sehr gut, dachte schon, daß der Baubericht nie beendet wird.:red: :TD:
 
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