Dornier Do 26 – Mach 2

Diskutiere Dornier Do 26 – Mach 2 im Props bis 1/72 Forum im Bereich Bauberichte online; Da mein in Dornier-Flugboote der Deutschen Lufthansa angekündigter Roll-Out sich noch etwas hinzieht, beginne ich hier nun meinen Baubericht....

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  1. urig

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    Da mein in Dornier-Flugboote der Deutschen Lufthansa angekündigter Roll-Out sich noch etwas hinzieht, beginne ich hier nun meinen Baubericht.

    Hier ist mein Exemplar, das ich vor ca. 1 Monat bekommen habe:

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    Es gibt mehrerer Gründe, anzunehmen, dass dieser Bausatz der aktuellsten Fertigung entstammt:

    1. das Deckelbild ist im Vergleich zu vorher umgestaltet

    2. die Bauteile sind nochmals schlechter geworden. Vermutlich weil die Formen dem Druck nicht mehr standhalten, so dass der Kunststoff noch stärker in die Spalte fließt und weil die Oberfläche der Formen nochmals rauer wurde.
     
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    Die Bausatzvorstellung hat also nicht zu wenig versprochen! Es gibt Teile im Bausatz, da wird es einem beinahe schlecht. Hier ein besonders übles Beispiel von der Innenseite der Tragfläche. Hier seht Ihr wie ich das mit der Alterung der Formen gemeint habe.

    Zum Glück ist es außen nicht so schlimm und das weiche Plastik lässt sich leicht schneiden und feilen (manchmal zu leicht).

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  4. urig

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    Im Rumpf sieht es so aus:

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  5. urig

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    Vor dem Zusammenbau fallen also viele Späne:

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  6. urig

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    Interessant (und leider zum Großteil unnötig, da man später nicht mehr viel davon sieht) sind die vielen Teile für den Innenausbau des Rumpfes.

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  7. urig

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    Hier nach dem Säubern und dem ersten Lackieren bzw. Washing mit verdünnter Acrylfarbe:

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  8. urig

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    Nun nach Washing, Trockenmalen und Zusammenbau.

    Um die Schatten zu verstärken, habe ich mir erlaubt, Linien mit einem schwarzen Filzstift freihändig nachzuziehen. Dies soll die Kontrastwirkung im dunklen Cockpit erhöhen.

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    Auf dem Navigatortisch liegen schon mal zwei „Seekarten“ aus einem Urlaubsprospekt. Die Gurte sind aus Tesa-Krepp. Die Steuerhörner waren aus Metall, daher habe ich dort das braune Holz wieder mit Alkohol abgewaschen. Im Vergleich zur Risszeichnung der zivilen Maschine stellt der Bausatz vermutlich die Militärversion dar.

    Die Zeichnung findet sich auch im hinteren Einband zu
    • Becker, Hans-Jürgen und Elmar Wilczek: Wasserflugzeuge - Flugboote, Amphibien, Schwimmerflugzeuge. Die deutsche Luftfahrt Band 21. Koblenz; Bernard & Graefe, 1994

    Beide Versionen sind jedoch nicht völlig verschieden. Die Pritschen In der hinteren Kabine (im Bild oben) sind für die MG-Schützen der beiden „Schwalbennester“. Ich habe sie als Klappbetten der Zivilversion bemalt. Die undefinierte grau-braune Farbe soll Wolldecken darstellen. Genau genommen müsste man die Anordnung ändern: steuerbords sind zwei Pritschen übereinander und backbords ein Küchentisch mit Herd. Man hat aber nur 3 Bullaugen zum reinsehen und es ist fraglich, ob man den Unterschied bemerkt.
     
  9. urig

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    Zum Verschließen der Schwalbennester legt Mach 2 diese Plastikklumpen bei, aus denen man dann passende Verschlusstücke schnitzen und feilen darf.:wink:

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  10. urig

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    Die vorderen MG-Stände werden mit Klarsichteilen verschlossen in denen die Position der Bullaugen eingegossen ist. Dies bewahrt jedoch nicht davor, die Position nachzumessen und neue Fenster an der richtigen Position zu bohren. Auch das rechteckige Fenster wurde etwas vergrößert.

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    Das Seitenruder ist schon freigesägt und nachgraviert, was bei dem weichen Material sehr leicht fällt und gleich ordentlich wirkt.
     
  11. urig

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    Wenn die Motoren nach oben geschwenkt werden sollen, dann sieht man in die Basis der Motorverkleidung, die im Bausatz geschlossen dargestellt ist (links). Daher wurde der hintere Teil aufgesägt (rechts).

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  12. urig

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    Hier die beiden Flügeloberseiten mit Blick in die geöffneten und von hinten wieder verschlossenen Motorgondelbasen. Ein Steg soll dem ganzen noch etwas Struktur geben. Auf einem Foto der Maschine meine ich, diesen erahnen zu können.

    Auf dem linken Flügel sind die Lufthutze und der Auspuff der Militärversion noch da, auf dem rechten sind sie schon abgefeilt.

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  13. urig

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    Wie man im letzten Bild schon gesehen hat, werden die Querruder abgetrennt. Das ist notwendig, weil die Querruder einen Spalt haben, durch den die Sonne scheint.:cool: Aus diesem Grund liegt die Gravur des Querruders auf der Oberseite vermutlich auch weiter hinten als unten. Man sollte die Querruder daher mit einem schrägen Sägeschnitt vom Flügel trennen.:FFTeufel: Ich hab das verpasst und muss nun etwas mehr schleifen und spachteln.:mad:

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  14. urig

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    Die Landeklappen (Spreizklappen) sollen leicht geöffnet dargestellt werden. Daher wurden auch diese auf der Unterseite ausgesägt.

    Hier ist auch schon die Verkleidung des Ausschnitts für den Stützschwimmer eingeklebt.

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    Die Lufthutze auf der Unterseite muss noch weg. Sie gehört zur Militärversion. In die rechteckigen Vertiefungen sollen die Kühler mit einem dort angebrachten Zapfen des Bausatzes geklebt werden.
     
  15. urig

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    Laut Risszeichnung sind die Kühler nicht einfach „angeflanscht“ sondern in die Fläche integriert:

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  16. urig

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    Daher habe ich im Einlaufsbereich der Kühler Vertiefungen (Rampen) geschnitten, geschabt, gefräst und geschliffen.

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  17. urig

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    Aus diesem Klotz Plastik sind die Kühler der Flügelunterseite zu schnitzen. Das klappt überraschend gut. Nur habe ich zu spät auf die Fotos geschaut. Die untere Lippe sollte einen Bogen haben. Ich habe sie gerade gefeilt. Zur Korrektur ist nun nicht mehr genügend Material vorhanden.

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  18. urig

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    Hier ein paar dünner geschliffene Teile für die Kühler (noch im Rohbau):FFCry:

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  19. #18 phartm4940, 06.04.2012
    phartm4940

    phartm4940 Astronaut

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    Hallo,
    das wird aber wieder sehr spannend. Da bleib ich auf jeden Fall dabei.

    Gruß,

    Peter
     
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    Hallo

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  21. BOBO

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    Da hast Du ja wirklich einen Bausatz aus einer Montagsproduktion erwischt. Mein lieber Scholli, da steckt noch einiges an Arbeit drinnen. :TD:
     
  22. urig

    urig Alien

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    Um die Langzeitstabilität des Kunststoff-Flügels zu gewähren ist ein Holm erforderlich. Dabei ist jedoch der „Fahrwerksschacht“ für den Stützschwimmer mächtig im Wege. Es bleibt nichts anderes übrig, als den Holm aufzuteilen und um diesen herumzuführen. Ich verwende Stahldrähte, die sich so vorbiegen lassen, dass sie auch gleich den Knick des „Möwenflügels“ sichern. Für die Aufnahme des Schweißdrahts, der die V-Form des Flügels und den Rumpfanschluss sichern soll, habe ich ein passendes Kunststoffröhrchen eingeharzt. Geklebt wurde mit 5-Minuten-Epoxy.

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Thema: Dornier Do 26 – Mach 2
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