Douglas D-558-1 "Skystreak" und D-558-2 "Skyrocket" – Special Hobby 1/72

Diskutiere Douglas D-558-1 "Skystreak" und D-558-2 "Skyrocket" – Special Hobby 1/72 im Jets bis 1/72 Forum im Bereich Bauberichte online; Interessant ist die exakt kreisförmige Trennfuge zum hinteren Cockpitspant. Die passt in jeder Lage perfekt. Also muss man selber darauf achten...
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Alien
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Interessant ist die exakt kreisförmige Trennfuge zum hinteren Cockpitspant. Die passt in jeder Lage perfekt. Also muss man selber darauf achten, dass der Cockpitboden am Ende waagrecht liegt.



Auch die Hauptfahrwerksschächte haben einen Hydraulikzylinder und ein wenig Leitungen bekommen.



Bugfahrwerksschacht



Alle Flächen wurden mit Drahtstiften verstärkt.

 
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Dann erfolgt die Hochzeit. Die Raketendüsen am Heck lasse ich erst mal weg, weil sich so ein Stab zum Hantieren gut eignet.



Der Flügel-Rumpf-Anschluss benötigt Zuwendung (in Form von Heißwachs). Der Fahrwerkschacht wird sich später größtenteils hinter der halb geöffneten Klappe verstecken.

 
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Alles zwei Mal weiß grundiert und dann mit Gunze 001 glänzend weiß lackiert.



Panels, die häufig abgenommen wurden, stechen auf Fotos anhand der Schraubverschlüsse hervor. Ich habe das bei der weißen Skystreak schon mal mit einfachen Decals probiert. Also probier ich’s hier wieder, nur mit mehr. Genau genommen, müssten an manchen Linien beidseitig Schrauben sein, aber das spar ich mir.



Was jetzt noch zu kräftig schwarz ist soll durch überlackieren mit Weiß abgemildert werden.

 
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Anfangs war ich nicht ganz glücklich mit dem Ergebnis. Bei der Skystreak schien es besser zu klappen. Dort habe ich nur über die Nietreihen mit dem Pinsel gemalt. Hier jetzt mit der Airbrush über Alles traten die Ränder der Decals hervor. Aber vlt. ist die hier verwendete Decalfolie auch dicker als beim letzten Mal.

Dann nach dem Trocknen der Farbe ist aber alles wieder gut. Es hat funktioniert. Die Panellinien und Speedbrakes sind schwächer als die frischen, schwarzen Decals.



Trotz der guten Ausstattung des Decalbogens aus dem Bausatz ist es wie immer: manches fehlt und von dem was da ist, passt nicht alles. Hier am Beispiel dieser roten Halbkreise mit schwarzer Beschriftung. Im Vergleich zum Vorbild (Pfeil) ist der Durchmesser zu groß. Abhilfe sollen selbst erstellte Kreise bringen, in die dann die Schrift aus dem Bogen geklebt wird.



Ich glaube, selbst wenn man aus ein und demselben Ausgangsmaterial (bzw. Bausatz) zehn Modelle baut, so wird jedes anders. Hier mal eine Übersicht zu dem, was bei mir so raus kommt. NACA-Schriftzüge konnte ich an meinem Vorbild nicht entdecken. Also bleiben diese weg.

 
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Mit etwas Ölfarbe-Benzin-Gemisch im Schacht wird das dort schon etwas ansehnlicher. Die X-Decals, das NACA-Logo und die Aufschrift LOX JET hinter dem Bugradschacht sind selbst gemacht.



Wenn man die Fahrwerksschächte vergrößert, dann braucht man auch größere Klappen. Ich dachte mir, das Einfachste wäre es, diese jeweils aus zwei PS-Sheets zu machen. Vorgebogen und miteinander verklebt bleibt die Klappe gebogen. Das Material für die Außenseite hat die Stärke 0,3 mm, das für innen 0,5. Hochgerechnet auf das Original hätte man ca. 60mm. Das ist dick genug.



hier mit Details

 
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Ein bausatzspezifisches Problem ist die Korrektur der Hauptfahrwerke. Der Hersteller schlägt vor, lediglich die Achse für das Rad auf die andere Seite zu machen. Thomas Hopfensperger bemängelt die dann zu breite Spur [5]. Ich nehme aus dem Bausatzbein am Ansatz der Gabel ein dreieckiges Stück raus und drehe sie einfach um 180 Grad. Im Bild sieht man links oben den Urzustand und darunter meinen Umbau



Hier mal zur Kontrolle auf ein Rad gesteckt. Links: falsch, rechts: besser.



Mit ein wenig Krimskram aus Gussast und Draht wird auch die Rückseite des Instrumentenbretts interessanter.



Die unmittelbare Umgebung des Piloten ist jetzt auch vorbereitet

 
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und hier noch der Text zu den letzten Bildern: :wacko:

Anstandshalber haben die Innenseiten der Hauptfahrwerksklappen die mitgelieferten Aktuatoren bekommen, auch wenn man später nicht mehr viel davon sehen wird.



Da mein selbstgemachter Bugradschacht tiefer ist als im Bausatz vorgesehen, muss ich ein „Podest“ für das Bugrad aus zweimal 1,5 mm PS-Sheet machen. Das obere von beiden bekam vor dem Einbau noch etwas „Gedärm“.



Das Bugrad stammt aus der gleichen Form wie das der Skystreak. Daher gönne ich ihm auch noch eine Felge aus Gussast (damit ich die Achse da reinstecken kann.

 
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So, drin ist‘s



Die Haube entstand auch so nebenher. Leider hat’s mit dem Ausrichten der unteren Seitenfenster beim Maskieren nicht so hingehauen. :cursing:



Das Staurohr aus dem Bausatz wollte ich zunächst nur von hinten aufbohren und mit einem Draht verstiften. Dann fand ich aber eine passende Kanüle, die über meinen Draht gepasst hat, die sich auch noch vorne konisch schleifen ließ. Also verwende ich lieber das im Bild obere Teil, auch aus der Überlegung heraus, dass ich keinen Ballast im Bug habe, so dass das Gerät zu leicht nach hinten kippt.



sieht doch gar nicht so schlecht aus :hello:

 
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Die nicht benötigte Antenne mit der No. 16 will ich dazu verwenden, die seitlichen Halterungen der Drain Pipes am Heck darzustellen (max. 2 mm pro Stück).



Eigentlich fehlen da jetzt nochmals zwei solche Stützen zur Mitte, aber das packe ich evtl. nicht auch noch?



Gut gestützt soll die offene Haube nun trocknen.

 
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Letzter Krimskrams: die Sonden an der Spitze. Hier im „Trockendock“.



fertig!



Fazit
  • mein erstes Gefühl war, dass ich mich bei der Recherche der Dimensionen geirrt haben muss
  • Nachmessen der Spannweite ergibt: 108,3 (Ist) zu 105,8 (Soll): Fehler 2,3%. Das ist Okay.
  • wenn man Fotos und Bausatz zueinander passend skaliert, dann sind Formen und Dimensionen gut getroffen
  • man erhält also ein im Wesentlichen stimmiges Modell
  • ein paar Anpassungen und Ergänzungen erhöhen den Grad der Detaillierung
  • es hat großen Spaß gemacht, diese NACA-Jets zu basteln
  • das Ergebnis ist unter allen Blickwinkeln immer etwas besonderes und der Aufwand hält sich im Rahmen
  • am schwierigsten war die X-3 Stiletto von Planet Models, das liegt aber schon einige Zeit zurück
Rollout folgt
 
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Wie auch bei früheren Modellen, schau ich am Ende mal nach, wie hoch die Übereinstimmung mit dem Vorbild geworden ist. Hier würde ich sagen, das passt gut! Am auffälligsten ist die schiefe und zu kleine „144“ am Leitwerk. Die könnte man aber mal überkleben.

 
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pilotace

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Sehr interessanter Baubericht! Der Bausatz der D-558-2 Skyrocket ist kürzlich auch in meinen Stapel gewandert und ich hatte schon das Gefühl dass es wohl Verbesserungspotential geben wird. Wirklich gut gemacht, da werde ich mir das Ein- oder Andere abgucken können:applause1:

Gruß
 
Thema:

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