Drohne in 1.700 Meter Höhe gefährdet Landeanflug auf München

Diskutiere Drohne in 1.700 Meter Höhe gefährdet Landeanflug auf München im Drohnen Forum im Bereich Luftfahrzeuge allgemein; Die Drohne soll in 1.700 Meter Höhe etwa über der Ortschaft Schwabhausen gewesen sein und einen Airbus gefährdet haben. Das ganze war am...

klaus06

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Die Drohne soll in 1.700 Meter Höhe etwa über der Ortschaft Schwabhausen gewesen sein und einen Airbus gefährdet haben. Das ganze war am Donnerstag, 04.08.2016, gegen 19.00 Uhr . Zu der Zeit war ein A321 der LH von Frankfurt nach München in der Nähe von Schwabhausen. Flughöhe 1669m, 420 km/h schnell.

Der Kapitän bemerkte beim Blick aus dem seitlichen Cockpitfenster eine Drohne, die auf gleicher Höhe flog wie der Jet und lediglich zehn Meter von der rechten Flügelspitze entfernt war. Den Piloten zufolge hatte die Drohne einen Durchmesser von 50 Zentimetern, war von orange-blauer Farbe und verfügte über vier Rotoren.

http://www.merkur.de/lokales/dachau/dachau/gefaehrlich-drohne-behindert-airbus-landeanflug-flughafen-muenchen-6638906.html

Für sachdienliche Hinweise:
https://www.polizei.bayern.de/news/presse/aktuell/index.html/245917
 
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Hallo zusammen,

ich kenne mich mit Drohnen nicht aus, weiß daher auch nicht, ob diese in einer solchen Höhe unterwegs sein können.

Was ich aber weiß: 420 km/h entsprechen knapp 120 m in der Sekunde.
Wenn die beiden Damen/Herren in Sitzreihe 0 innerhalb eines Wimpernschlages derartige Einzelheiten eines Objektes, welches einen angegebenen Mindestabstand von nicht einmal 30 Metern hatte, erfassen können, neige ich demütig mein Haupt. :applouse:
Erst recht, weil sie während der Vorbereitung zur Landung nicht gerade beschäftigungslos im Cockpit herumsitzen...


(Dass ich Annäherungen von Drohnen gegenüber anderen Luftfahrzeuge nicht lustig finde, möchte ich allerdings auch deutlich klarstellen.)

Grüße aus Cottbus
Rainer
 

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Die Höhe ist kein Problem und die Größe sicher geschätzt. Aber ob der Farbangabe war ich auch etwas sehr erstaunt, zumal man bei gleicher Höhe ja seitlich auf die Drohne blickt und die Silhouette sehr flach ist. Die meisten sind dort auch nicht mal verkleidet. Vielleicht waren es die Positions- LEDs an den Auslegern.
 
Gabi

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Hallo zusammen,

ich kenne mich mit Drohnen nicht aus, weiß daher auch nicht, ob diese in einer solchen Höhe unterwegs sein können.

Was ich aber weiß: 420 km/h entsprechen knapp 120 m in der Sekunde.
Wenn die beiden Damen/Herren in Sitzreihe 0 innerhalb eines Wimpernschlages derartige Einzelheiten eines Objektes, welches einen angegebenen Mindestabstand von nicht einmal 30 Metern hatte, erfassen können, neige ich demütig mein Haupt. :applouse:
Erst recht, weil sie während der Vorbereitung zur Landung nicht gerade beschäftigungslos im Cockpit herumsitzen...


(Dass ich Annäherungen von Drohnen gegenüber anderen Luftfahrzeuge nicht lustig finde, möchte ich allerdings auch deutlich klarstellen.)

Grüße aus Cottbus
Rainer
Vielleicht war ja die Drohne genau so schnell, dann wäre genug Zeit gewesen, sie zu beobachten :-)
Aber im Ernst: manche selbsternannten Vierstreifen-Drohnenkapitäne wissen nicht mehr, was sie tun.:mad:
 
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Das Problem ist, dass man nicht der Menschen habhaft wird, die solche Flüge durchführen. Ist bei den Laser-Attacken das Gleiche.
 
GorBO

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Das Problem ist aber auch, das bei jeder derartigen Meldung die Wahrnehmung des Meldenden angezweifelt wird.
Dadurch nimmt die Anzahl der Vorfallmeldungen auch ab und das Problembewusstsein sinkt.
 
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Das Problem ist aber auch, das bei jeder derartigen Meldung die Wahrnehmung des Meldenden angezweifelt wird.
Dadurch nimmt die Anzahl der Vorfallmeldungen auch ab und das Problembewusstsein sinkt.
wie viele BESTÄTIGTE (beinahe) Kollissionen gab es denn im vergangenen Jahr mit manntragenden Flugzeugen und Modellflugzeugen bzw mil. Drohnen?

das letzte mal was es vermutlich ein Plastiksack

1700m ist aber arg am Limit der Sendereichweite einer handelsüblichen Funkfernsteuerung
 
GorBO

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@L29
Was meinst Du denn mit "bestätigt"?
Es liegt in der Natur der Sache das bei einem Beinahezusammenstoß nur sehr wenige Beteiligte davon Kenntnis erlangen. Das ist in der Regel nur das auf der entsprechenden Seite sitzende Cockpitcrew-Mitglied. Durch Zufall bemerkt es vielleicht noch ein Passagier, der gerade aus dem Fenster schaut.
Wir d.h. die Flugsicherung, die Strafverfolgungsbehörden und die Politik haben dann genau zwei Möglichkeiten. Entweder wir nehmen jede Meldung ernst oder wir halten jede Meldung erstmal für unglaubwürdig.
 
L29

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@GorBo
der letzte medienwirksame "Zusammenstoss mit einer Drohne" http://www.flugzeugforum.de/threads/84107-A320-vs-Drohne war wohl eher ein Plastiksack, der aber nur am Rande erwähnt wurde.
für uns Modellflieger ist das schlechte Werbung die den Entscheidungsträgern Gründe liefert uns Modellflieger die sich an die Regeln halten und versuchen mit den manntragenden Kollegen gut auszukommen weiter einschränken.

mit bestätigt meine ich, dass zumindest 2 Personen das Objekt eindeutig als Predator, Wetterballon, Multikopter, Vogel oder Müllsack identifiziert haben.

für mich als Modellpiloten ist ein 2m Segler in 100m Höhe schon recht klein, die manntragenden Segler die 500m von unserem Platz auf ihrem eigenen landen und manchmal über uns drüber fliegen nehmen uns kaum wahr.
 

phantomas2f4

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wie viele BESTÄTIGTE (beinahe) Kollissionen gab es denn im vergangenen Jahr mit manntragenden Flugzeugen und Modellflugzeugen bzw mil. Drohnen?

das letzte mal was es vermutlich ein Plastiksack

1700m ist aber arg am Limit der Sendereichweite einer handelsüblichen Funkfernsteuerung
Und was ist, wenn die Drohne "programmiert" fliegt....außerhalb der Kontrolle mittels Fernsteuerung ?? ( natürlich strafbar!!! ). Aber 1700 mtr über Grund, das ist ja auch schon sportlich für so ein Ding ( oder war es MSL ...??? )

Klaus
 
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Ich verstehe ja die Befürchtungen vieler Modellflieger, dass sie am Ende die Leidtragenden sein werden und bei dem derzeitigen Hang zur gesetzgeberischen Überreaktion ist das sogar wahrscheinlich. Dabei wissen wir alle, dass, hielten sich alle an die bestehenden Regeln, es überhaupt kein Problem gäbe. Dann gäbe es keine unbemannten Luftfahrzeuge in 1.700m, keine in der Platzrunde und erst recht keine im Endanflug. ABER es halten sich nun mal nicht alle an die Regeln. Gerade letztens erst kreuzte bei uns ein klassisches Flugzeugmodell durch die Platzrunde. Für 15min war helle Aufregung, Schulungsplatzrunden wurden unterbrochen und jeder versuchte den Verursacher zu finden. Leider vergeblich! Solche bestätigten Vorfälle schaffen es aber nicht in die Nachrichten, also muss es ein Passagierflugzeug sein, um die Gefahr zu verdeutlichen.
 

F-16

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1700m ist aber arg am Limit der Sendereichweite einer handelsüblichen Funkfernsteuerung
Nö. Um die Jahrtausendwende haben Modellflieger in den Anden für ein Forschungsprojekt 3200m Startüberhöhung erreicht, mit einer handelsüblichen, wenn auch guten (Futaba) 35MHz- Fernsteuerung. Und bei den aktuellen 2,4GHz- Fernsteuerungen geht man ebenfalls von 3000-4000m Reichweite aus.
 
Augsburg Eagle

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...Dabei wissen wir alle, dass, hielten sich alle an die bestehenden Regeln, es überhaupt kein Problem gäbe...
Wenn sich alle Autofahrer an die StVO halten würden, gäbe es auch keine Unfälle. Wird aber nie eintreten.
Eine Handvoll (oder mehr) Idioten hat es immer gegeben, und wird es immer geben.
 

arneh

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Ich verstehe ja die Befürchtungen vieler Modellflieger, dass sie am Ende die Leidtragenden sein werden und bei dem derzeitigen Hang zur gesetzgeberischen Überreaktion ist das sogar wahrscheinlich. Dabei wissen wir alle, dass, hielten sich alle an die bestehenden Regeln, es überhaupt kein Problem gäbe. Dann gäbe es keine unbemannten Luftfahrzeuge in 1.700m, keine in der Platzrunde und erst recht keine im Endanflug.
Verstehe ich irgendwie nicht!? Das ist doch heute auch schon alles verboten? Es gibt klare Regelungen für Mindestabstände von Flughäfen und erlaubte Flughöhen in den betreffenden Gebieten darum herum. Und 1700m sind eh generell tabu.
Wie soll ein neues Gesetz sowas verhindern, wenn schon die heute Bestehenden gebrochen werden?!
 

jabuko

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Verstehe ich irgendwie nicht!? Das ist doch heute auch schon alles verboten? Es gibt klare Regelungen für Mindestabstände von Flughäfen und erlaubte Flughöhen in den betreffenden Gebieten darum herum. Und 1700m sind eh generell tabu.
Wie soll ein neues Gesetz sowas verhindern, wenn schon die heute Bestehenden gebrochen werden?!

Das sehe ich auch so. Die meisten "Drohnen-Piloten" haben offenbar von der Luftverkehrsordnung noch nie was gehört und das wird auch ein neues Gesetz nicht ändern.
Mann muss die Leute aufklären die so was kaufen!! Meiner Meinung nach vom Hersteller der Dinger!

Gruß Sepp
 
Intrepid

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Die meisten "Drohnen-Piloten" haben offenbar von der Luftverkehrsordnung noch nie was gehört ...
Das liegt in der Natur der Dinge. Drohnen sind extra so gebaut, um von Nicht-(Modell)Piloten geflogen zu werden. Und wer das Fliegen nicht lernen muss, erfährt auch von den Regeln und Gesetzen der Fliegerei nichts.
 

Sens

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Ein "Vogelschlag" ist deutlich gefährlicher und kommt jedes Jahr einige Male vor, ohne das es jeder Vorfall in die Presse schafft. Dieser Satz ist eine bewusste Relativierung und dient der Einordnung des möglichen Gefährdungspotentials. Das "Schöne" bei den Ereignissen mit Drohnen ist, das sich eine Vielzahl von Bedenkenträger Gedanken darüber machen können, wie man die mögliche Nutzung kleiner Drohnen weiter einschränken kann. Es ist meiner Meinung nach eine ausreichende Abschreckung für jeden möglichen Missbrauch, dass jede Drohne registriert und mit einem Chip versehen sein muss.
Dann kann man sich nach jedem Vorfall vor Gericht streiten, ob es ein technischer Defekt oder eine bewusste oder unbewusste Fehlbedienung durch den Nutzer war.
 
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