Easa entzieht Ka-32 Type Certifcate

Diskutiere Easa entzieht Ka-32 Type Certifcate im Hubschrauberforum Forum im Bereich Luftfahrzeuge; Die Schweiz kann natürlich diese Entscheidung treffen, muss sie aber nicht. In den anderen EU Sanktionen wie Luftraumsperren hat man sich ja auch...

edge

Fluglehrer
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Die Schweiz kann natürlich diese Entscheidung treffen, muss sie aber nicht. In den anderen EU Sanktionen wie Luftraumsperren hat man sich ja auch erst verzögert dafür entschieden der EU zu folgen.

Wenn ich mich richtig entsinne ??? hatte die Schweiz und Kanada ja auch mal eine eigene Zulassung für den Ka-32, da gabs noch gar keine EASA.
 
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edge

Fluglehrer
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Das BAZL, Bundesamt für Zivilluftfahrt der Schweiz, verweist auf seiner Website Konflikt in der Ukraine genau auf die EASA-Liste der russischen Unternehmen, deren Zulassung ausgesetzt wurde. Dort ist das Type Certificate der Ka-32 gelistet. Die Schweiz nimmt hier keine Sonderstellung war.
Doch Sonderstellung, haha :thumbsup:

 

Flyingdoctor

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Gut für die Heli Swiss , aber wie das nun funktioniert hat würde mich schon interessieren. Immerhin sollte die Schweiz ja keine Sonderstellung bekommen.
Hab mirseinerzeit überlegt, wann die EU die Zulassungen der ganzen LADA aus dem Rennen nimmt und damit nicht nur Nischenunternehmen bankrott gehen lässt sondern ganzen Bevölkerungsteilen die Mobilität nimmt.
Die Ersatzteilversorgung der Ka-32 ist nun wohl aber recht kompliziert geworden? Oder werden die entsprechenden Teile bereitsaußerhalb von Russland produziert - auf Lizenzverletzungen muss man ja aktuell nicht allzuviel Rücksicht nehmen.
 

Ta152

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Nach meinem Verständnis sind sie insofern davon betroffen, als jegliche Geschäfte mit – und Zahlungen an Russland verboten wurden.
Die Aussage ist so falsch (Ich beziehe mich auf EU). Es wurde vieles Verboten aber grundsätzlich sind Geschäfte noch möglich/erlaubt. Siehe z.B. die Gaslieferungen an Deutschland. Der Geldtransfer ist nur halt schwieriger da die meisten Russischen Banken nicht mehr an das SWIFT System angebunden sind.

Die Sanktionen betreffen primär Einzelpersonen und einzelnen Firmen mit denen man dann nicht mehr handeln darf und so weiter. Untern den Firmen ist seit dem 15.03. Russian Helicopters zu denen Kamarov gehört. Damit ist die Ersatzteilversorgung mit Originalteilen abgeschnitten.
 

edge

Fluglehrer
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Flightradar zeigt, daß die Heliswiss mit der Kamow seit Tagen quer durch Deutschland tourt. Offenbar ist auch Deutschland nicht bereit sie an die Kette zu legen. Warum auch, ein Boykott würde die Russen nicht wirklich, dafür zahlreiche europäische Schwerlastkunden massiv treffen. Deshalb hat man offenbar noch mal nachgedacht und die KA-32 still und leise durchgewunken.

Ersatzteillieferung sehe ich völlig unproblematisch. Die neutrale Schweiz kann diese über Drittländer aufrecht erhalten. Mal abgesehen davon, daß man auch vor dem Krieg nicht jeden Tag Ersatzteile aus Russland benötigte. Von außerplanmäßigen Ausfällen abgesehen dürfte der Betrieb mit vorhandenen Material auf Monate, vielleicht Jahre gesichert sein. Typisch für die Russen ist auch, daß man abgesehen von wirklich typspezifischen Teilen viele Standardbauteile verwendet, die in großer Zahl weltweit vorhanden sind. Im Triebwerksbereich dürfte es für die Ka-32 beispielsweise kein Problem geben. Das Tv3-117 ist weltweit zu finden, due übliche Instrumentierung, Elektrik, Avionik, kann man in jedem Land kaufen, was Mi-8 oder Mi-24 Hubschrauber fliegt oder flog.
 
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Kenneth

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Hab mirseinerzeit überlegt, wann die EU die Zulassungen der ganzen LADA aus dem Rennen nimmt und damit nicht nur Nischenunternehmen bankrott gehen lässt sondern ganzen Bevölkerungsteilen die Mobilität nimmt.
Es gibt zum Glück keine zentrale EU-Behörde für PkW-Zulasssungen, eine EU-konforme Zulassung in einem Land ist automatisch gültig in allen anderen Länder. Wäre bürokratisch sehr viel aufwändiger, eine solche Zulassung aufzuheben.
 
topas

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Ganze Bevölkerungsschichten ? Bei den Verkaufszahlen bis 2019 ? Da brauchen wir nix boykottieren. Das haben die bisher mit ihrer Qualität schon ganz gut selbst hinbekommen. Außerdem hat sich das seit 2020 eh erledigt.

“Mit dem Lada ist Schluss – zumindest vorläufig. Vergangenes Jahr hatte die Firma in ganz Deutschland noch 2545 Fahrzeuge verkauft, Ende dieses Jahres liefert das westrussische Toljatti an der Wolga die Wagen nicht mehr. Weil die großen Motoren der strengeren EU-Norm zum Flottenverbrauch nicht mehr entsprechen, hat sich die Firma AvtoVAZ –besser bekannt als der Hersteller von Lada – entschlossen, ab 2020 keine Ladas mehr nach Deutschland zu exportieren.“
 
Simon Maier

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Hallo,

''entschlossen, ab 2020 keine Ladas mehr nach Deutschland zu exportieren'' momentan wird so wie es aussieht der Wagen gar nicht mehr produziert, Lada hat 2006 auf eine indirekte Einspritzung umgestellt (vorher Vergaser) die von Bosch zugeliefert wurde. Bosch liefert diese Einspritzanlage jetzt nicht mehr an Lada - damit ist die Produktion momentan gestoppt, scheinbar wird versucht diese mit russ. Vergasern irgendwann wieder aufzunehmen (sofern man noch eine Firma findet welche PKW Vergaser herstellt, diese sind schon länger weltweit ausgestorben).
Ist aber eigentlich OT, da es hier um Hubschrauber geht
 
lagunats

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Im Triebwerksbereich dürfte es für die Ka-32 beispielsweise kein Problem geben. Das Tv3-117 ist weltweit zu finden, due übliche Instrumentierung, Elektrik, Avionik, kann man in jedem Land kaufen, was Mi-8 oder Mi-24 Hubschrauber fliegt oder flog.
die Heliswiss Kamov fliegt aber mit Motor Sich Triebwerken... und dieses Werk und Hallen wurde nun zerstört.
 
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