Eberswalde Finow Bilder

Diskutiere Eberswalde Finow Bilder im Russische / Sowjetische LSK Forum im Bereich Einsatz bei; Ich denke du wirst nichts mehr finden. Mein Vorschlag dazu ist übrigens die nordwestliche Ecke Thomas-Mann-Str./Zum Samithsee, als Koordinate 52°...
eggersdorf

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Ich schaue mich bei nächster Gelegenheit mal vor Ort um ...
Ich denke du wirst nichts mehr finden.
Mein Vorschlag dazu ist übrigens die nordwestliche Ecke Thomas-Mann-Str./Zum Samithsee, als Koordinate 52° 50' 01.45" N 13° 43' 22.75" E
Zeitregler zurück auf das Jahr 2001 und dann sieht man den Schatten vom Sockel. Der Plattenbau im Hintergrund wurde irgendwann abgerissen. Am Bordstein könnte man noch was finden was übereinstimmt. Der merkwürdige Verlauf vom Bordstein im Bezug zur Kreuzung findet sich sogar auf dem Plan der Wohnzone wieder, siehe Beiträge #126/#128. Die Gebäude nebenan wurden massiv umgebaut bzw. eine Garage hinzugefügt, das Grundstück eingezäunt. Die alte Bausubstanz stammt aus dem Jahr 1934, es sollte sich um die Wohnsiedlung vom Fliegerhorst handeln.
 
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Jeroen

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Mein Vorschlag dazu ist übrigens die nordwestliche Ecke Thomas-Mann-Str./Zum Samithsee, als Koordinate 52° 50' 01.45" N 13° 43' 22.75" E
Zeitregler zurück auf das Jahr 2001 und dann sieht man den Schatten vom Sockel. Der Plattenbau im Hintergrund wurde irgendwann abgerissen. Am Bordstein könnte man noch was finden was übereinstimmt. Der merkwürdige Verlauf vom Bordstein im Bezug zur Kreuzung findet sich sogar auf dem Plan der Wohnzone wieder, siehe Beiträge #126/#128. Die Gebäude nebenan wurden massiv umgebaut bzw. eine Garage hinzugefügt, das Grundstück eingezäunt. Die alte Bausubstanz stammt aus dem Jahr 1934, es sollte sich um die Wohnsiedlung vom Fliegerhorst handeln.
Du koenntest Recht haben @eggersdorf dennoch die Lage dieser Plattebau lasst noch einige Fragen offen, die Schornstein (I) waere dann vom Heizungsgebaude ostlich vom Kaserne "Banja" (II), in diese Ecke waren aber der Kantine der Soldaten (III) und der Kantine der Techniker (Offiziere?) (IV), da/dahinter/rechts davon dann noch ein Plattenbau fur Familien neben zwei technische Gebauden (V) scheint mir eher "unlogisch", und wo die Plattenbau denn sonst haette stehen mussen im Kadaster vermute ich etwa hier (VI), scheint aber zu passen mit das eine Haus in zum Samithsee Nummer 52 (VII).
Der PilotenKantine waere hier gewesen (VIII)
Zwei mogliche Plattenbauen in leichtgrun angegeben, die Frage ist aber standen/stehen da noch immer Hauser aus etwa 1940?
Ween schon dann kann da keine Plattenbau gestanden haben?
Konnetest Du da die VergleichsbIlder machen @Dr. Strangelove ?

Etwa auch so Zum Samithsee Richtung Hausnummer 52?



Hier ein Ubersicht der Kaserne und Teil der Wohnsiedlung

 
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Plattenbau stand bei bei 52° 50' 03.66" N 13° 43' 18.97" E und wurde einfach zwischen die alten Häuser platziert, hat sogar eine eigene Straße bekommen. Diese ist im Plan der Wohnzone verzeichnet, der Plattenbau selbst auch aber die Größenverhältnisse stimmen dort nicht. Schornstein bei 52° 50' 05.74" N 13° 43' 11.38" E
 
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Das folgende Video zeigt lt. eingeblendeten Datum am 9.2.1991 wie die MiG-15UTI vom Sockel geholt wurde. In "Rote Plätze" von Freundt (Hrsg.)/Büttner steht das dieses Flugzeug nach Speyer gelangte. Ab der 47. Minute kann man im Video noch mal sehr gut den Standort vom Sockelflieger erkennen. Auch sind dort alle fünf Plattenbauten zu sehen die sich im Umkreis befanden, mehr gab es davon auf dem Flugplatz wohl auch nicht. Einige Details im Kreuzungsbereich des Sockelflieger könnten heute noch vorhanden sein.
Die Veranstaltung am 19.7.1991 auf dem Video könnte etwas mit der Formierung des 423. Jagdfliegerregiment am 20.7.1941 zu tun haben, der Titel vom Video lautet auch auf 50 Jahre Fliegerregiment.

Ansonsten Video anschauen!


Quelle
 
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Danke für das Video! Deswegen bin ich mir jetzt sicher, wo der Sockelflieger stand:
Nordwestecke der Kreuzung Thomas-Mann-Str./Am Samithsee (bei Google Earth: 52° 50' 01.75'' N, 13° 43' 22.70'' E).
Ein Beleg: bei Minute 47:10 wird auf der anderen Straßenseite ein rundes Blumenbeet gezeigt, das scheint heute noch erkennbar zu sein.
Gutgehn
 
eggersdorf

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nordwestliche Ecke Thomas-Mann-Str./Zum Samithsee, als Koordinate 52° 50' 01.45" N 13° 43' 22.75" E
Nordwestecke der Kreuzung Thomas-Mann-Str./Am Samithsee (bei Google Earth: 52° 50' 01.75'' N, 13° 43' 22.70'' E).
Das ist die gleiche Stelle. Der gegenüberliegende Platz mit dem runden Blumenbeet könnte tatsächlich noch erhalten sein! Auf dem Videoschwenk sind mehrere alte Häuser zu sehen, die könnten auch noch vorhanden sein. Aber ich habe keine Zweifel mehr das der Sockelflieger an der von mir lokalisierten Stelle stand.
 
Dr. Strangelove

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Geschenkt! Bin Deiner Koordinate erst heute nachgegangen (und hab dir nen Stern verpasst).
Wir hatten beide den gleichen Ort "im Visier", ohne das von Dir hochgeladene Video wäre ich mir aber nicht so sicher ... Ist doch gutes Teamwork!
 
eggersdorf

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Was mich die ganze Zeit schon wundert, warum äußern sich nicht die Leute dazu die an und mit diesem Flugplatz aufgewachsen sind? Die sollten es ganz genau und ohne Nachdenken sagen können. Andererseits, ist ja auch schon fast 30 Jahre her. Es kann sein das alles mit den Jahren verloren geht und es was wichtigeres gibt.
 
Jeroen

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Wunderbares Zeitdokument diese Video, danke furs verlinken!
Da mussten ja noch einige VHS Bander aus diese Zeiten existieren.
Von andere Flugplatze, Garnisonen, Regimenter.
Die Offizieren und Unteroffiziren der Westgruppe konnten ja nach der Wende auch leicht welche kaufen, in der UdSSR waren wohl weniger vorhanden, oder irre ich mich da.
 
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Was mich die ganze Zeit schon wundert, warum äußern sich nicht die Leute dazu die an und mit diesem Flugplatz aufgewachsen sind? Die sollten es ganz genau und ohne Nachdenken sagen können. Andererseits, ist ja auch schon fast 30 Jahre her. Es kann sein das alles mit den Jahren verloren geht und es was wichtigeres gibt.
Meine Meinung: es scheint vielen nicht so wichtig zu sein.Ich habe aber auch schon oft erlebt, das die älteren Leute auf Nachfrage stundenlang "Geschichte" erzählen können ...
 
eggersdorf

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Die Offizieren und Unteroffiziren der Westgruppe konnten ja nach der Wende auch leicht welche kaufen, in der UdSSR waren wohl weniger vorhanden, oder irre ich mich da.
Mein Eindruck ist da ganz anders, die sowjetischen Menschen scheinen VHS geliebt zu haben, insbesondere die Einblendung von Datum und die Zoomfunktion. Erstaunlich was es da alles für wackelige Videos aus der Zeit vor 1991 gibt. Mir kommt es manchmal so vor das mehr Offiziere der Westgruppe eine Videokamera hatten als DDR-Bürger nach dem Herbst 1989.
 

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Ihr habt mit dem Standort des Sockelfliegers offensichtlich recht !
Oh,oh, da kommt noch viel Arbeit auf mich zu ...
 
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Ja danke ihr @eggersdorf und @Dr. Strangelove uberzeugend habt ihr beide die historische Position gefunden und belegt!
Gibt es noch weitere offene Fragen vonwegen der Historie dieser Flugplatz?
Ausserdem eine Bemerkung. Die Videobilder der Regiments historische Traditionsraume sind nutzlich fur eine Rekonstruktion oder sogar Nachbau im Flugplatzmuseum.
 
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Gibt es noch weitere offene Fragen vonwegen der Historie dieser Flugplatz?
Siehe Beitrag #138. Übrigens hinterlässt der aktuelle Betreiber des betreffenden Flugplatzmuseum nicht den Eindruck das dort Interesse an einen Projekt wie von dir angesprochen bestünde. Leider.
 
Dr. Strangelove

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So, ich war am Wochenende auf dem Weg zu Muttern vor Ort.
Hier chronologisch:

- Museumsbesuch und Frage an 1. einen älteren Mitarbeiter des Museums, und 2. den Leiter des Museums nach dem MIG-15 Sockelflieger (und dem damaligem Standort): Antworten: "keine Ahnung, fragen sie mal den Museumsleiter"/"kann mich nicht an einen Sockelflieger erinnern ..."

- halbstündiger Vorortabgleich der hier hochgeladenen Bildmaterialien mit der heutigen Bebauungs-Situation an der Kreuzung der Thomas-Mann Str./Zum Samithsee. Ist schwierig, aber das Blumenbeet aus dem Video (Rechtsschwenk bei Minute 7) habe ich gefunden. Demnach stand die MIG-15 wenige Meter links des Autos:


Und hier noch eine von Jeroen erwünschte "Gegenüberstellung", besser ging es nicht (die Bewohner des Grundstückes, auf dem die MIG-15 stand, waren nicht anwesend/da ist vieles umgebaut). Das mit der Gebäudestruktur (3. Haus rechts) passt für mich:


- habe dann heute noch mal mit dem Museumsleiter telefoniert, ihm das VHS-Video (nochmals Dank an eggersdorf) "verlinkt". Und ihm nochmals diese Sockelflieger-Geschichte "ans Herz gelegt". Mein Gefühl: Er war sehr interessiert an neuen Erkenntnissen bezüglich der Flugplatzgeschichte ...

Gutgehn
 
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Jeroen

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Vonwegen der MiG-15UTI aus Finow, habe ich noch einige Fragen.
Wo kam dieser Maschine eigentlich her, wie bekam das Fliegerregiment sie?
Aufgestellt wurde sie ja dort am 22 Februar 1978, vonwegen 60 Jahre WWS der UdSSR.
Kam die Machine aus Templin oder woanders?
Die letzten MiG-15 sind in Finow ja 1956 geflogen als das 33 Regiment nach Lärz verlegte und das 730e Regiment nach Neuruppin
Ab 1956 waren dann Il-28 und Il-28U in Finow.
Bis dann 1970 die MIG-21SM/PFMA vom 787e aus Templin dorthin verlegten.
Waere die MiG-15UTI aus Templin mitgenommen, wo hatte sie dann 1970-1978 gestanden?
Ist sie in Templin noch bis etwa 1961 geflogen?
 
eggersdorf

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Die MiG-15UTI kann durchaus bis 1978 beim 787. Jagdfliegerregiment in Finow im Einsatz gewesen sein. Die MiG-15UTI wurde bei allen Jagdfliegerregimentern der 16. Luftarmee so bis etwa 1980 betrieben.
 
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