Eduard (Special Hobby) Limited Edition Bf-109 E1 "Adlerangriff"

Diskutiere Eduard (Special Hobby) Limited Edition Bf-109 E1 "Adlerangriff" im Props bis 1/72 Forum im Bereich ROLLOUTS - Die Bilder Eurer Flieger !; Hallo zusammen, ich nehme an das dieser Bausatz schon gezeigt wurde? Ich war von dem Detailgrad und der Passgenauigkeit sofort begeistert...
fletcher

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Space Cadet
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Hallo zusammen, ich nehme an das dieser Bausatz schon gezeigt wurde? Ich war von dem Detailgrad und der Passgenauigkeit sofort begeistert. Allerdings muss man auch sagen, das der Bausatz recht komplex ist, da der gesamte vordere Bereich mit Motor und den entsprechenden Abdeckungen aus vielen Einzelteilen besteht (im Vergleich zu Airfix beispielsweise, einfach zwei Rumpfhälften und fertig). Ich habe die Decals teilweise aus dem Kagero Heft # 97006 "JG 26 Schlageter" verwendet. Auch das Farbprofil aus diesem Heft stand Pate für die Lackierung.
Die Decals aus dem Kit haben diese neue Trägerfolie, die sich nach ca. 24 Stunden abziehen lässt. Dazu muss ich sagen, Geduld bei der Trocknung ist der Schlüssel zum Erfolg, nur nicht zu früh versuchen sie abzuziehen...!
Die gezeigte stehende Resin Figur ist aus dem Bausatz.

Die Maschine: „black 5 from 2. / JG 25, flown by Hans Krug, Chievres airfield, France, early June 1940.

Viele Vergnügen beim Betrachten.
 
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fletcher

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Space Cadet
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Und weiter Bildchen... Wie ihr sehen könnt, habe ich die Cockpithaube ausgetauscht, da sie in diesem Maßstab m.E. für eine geöffnete Darstellung zu dick wirkt. Sie ist mittels Klarsichtmaterial entstanden, das ich über die original Haube gezogen haben (über einer Kerze erwärmt, ich denke ihr kennt die Methode).
 
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Passend dazu habe ich auch noch ein Dio mit zwo RAF Spitfires Mk I
 
JohnSilver

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Im Lotter Kreuz links oben
Sehr geil!
Ich finde ja, dass diese frühen Tarnschemas der 109 mit hellblauer Rumpfseite einen ganz besonderen Reiz haben.
Für mich eines der attraktivsten Farbschemas im 2.WK.
 
Swordfish

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Perfekter Modellbau kann man da nur sagen, musste zweimal nach oben scrollen, um festzustellen: "Nein, das ist nicht in 1:48......"
 
lutz_manne

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Unfassbar tolles Modell. Und das in dem Maßstab! Respekt. Was mir aufgefallen ist, die MG 17 über dem Motor sind scheinbar ohne Versatz eingebaut worden?
Hier auf dem Foto sieht man den Versatz der MGs, wie unterschiedlich weit die Mündungen aus den Schutzrohren stehen.
Ist aber nur ein winzig kleines Detail, wird wohl kaum jemandem auffallen, bei dem Topmodell!
 
fletcher

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Unfassbar tolles Modell. Und das in dem Maßstab! Respekt. Was mir aufgefallen ist, die MG 17 über dem Motor sind scheinbar ohne Versatz eingebaut worden?
Hier auf dem Foto sieht man den Versatz der MGs, wie unterschiedlich weit die Mündungen aus den Schutzrohren stehen.
Ist aber nur ein winzig kleines Detail, wird wohl kaum jemandem auffallen, bei dem Topmodell!
Vielen Dank für das Lob! Die MG 17 haben tatsächlich einen Versatz, habe gerade noch mal nachgesehen, allerdings habe ich diesen zu gering angelegt. Werde bei der nächsten109 darauf achten. Danke für den Hinweis.
 
Monitor

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Alien
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Note 1+ für das Modell. :TOP:
Bestens fotografiert.

Wie hast Du die Gesichter der Figuren in #1 bemalt ? Schattierungen, Augenpartie. Ist ja in 1/72 keine leichte Angelegenheit.
 
fletcher

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Note 1+ für das Modell. :TOP:
Bestens fotografiert.

Wie hast Du die Gesichter der Figuren in #1 bemalt ? Schattierungen, Augenpartie. Ist ja in 1/72 keine leichte Angelegenheit.
Ich benutze die 3rd Generation Acrylics von AK und schattiere mit ganz normaler Tuschkasten Farbe. Anschließend wenn nötig matt versiegeln, aber nur stark verdünnt. Und natürlich nutze ich eine Lupenbrille :wink2::blink:
 
FireBomber1961

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Was soll ich noch sagen? Eine eindrucksvolle Lackierarbeit auf einem zum Glück sehr hochwertigen Modell - in den Kasten konnte ich zumindest schon einmal hereinschauen. Deine Modell sind so hochwertig, da schaue ich mir öfter gerne was ab :welle:!
 
fletcher

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dank für das Lob und das Foto. Die Figur aus dem Bausatz ist zwar eher die Comic-Ausgabe von Lt Krug, aber man kann eine gewisse Ähnlichkeit erkennen finde ich.
 
HoHun

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Moin!

Und weiter Bildchen... Wie ihr sehen könnt, habe ich die Cockpithaube ausgetauscht, da sie in diesem Maßstab m.E. für eine geöffnete Darstellung zu dick wirkt. Sie ist mittels Klarsichtmaterial entstanden, das ich über die original Haube gezogen haben (über einer Kerze erwärmt, ich denke ihr kennt die Methode).
Als ich das Bild mit Deiner Hand zum Größenvergleich gesehen habe, bin ich erstmal in Ohnmacht gefallen vor Ehrfurcht - unglaublich, welchen Detaillierungsgrad und was für tolle Oberflächengüten Du erreicht hast!

Bezüglich Asymmetrien hätte ich auch noch einen Hinweis, der wahrscheinlich noch subtiler als der bezüglich der versetzten MGs ist: Wenn bei der Emil die Landeklappen ausgefahren wurden, senkten sich gleichzeitig die Querruder gleichsinnig ab - ich glaube, etwa um den halben Winkel, den die Klappen hatten. Dieser Mechanismus entfiel meines Wissens ab der Me 109F, aber ich glaube, alle Hundertneuner bis zur Emil hatten ihn noch. Da Du eine "nächste 109" erwähntest, dachte ich, das könnte dafür vielleicht von Interesse sein! :-)

Tschüs!

Henning (HoHun)
 
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Moin!



Als ich das Bild mit Deiner Hand zum Größenvergleich gesehen habe, bin ich erstmal in Ohnmacht gefallen vor Ehrfurcht - unglaublich, welchen Detaillierungsgrad und was für tolle Oberflächengüten Du erreicht hast!

Bezüglich Asymmetrien hätte ich auch noch einen Hinweis, der wahrscheinlich noch subtiler als der bezüglich der versetzten MGs ist: Wenn bei der Emil die Landeklappen ausgefahren wurden, senkten sich gleichzeitig die Querruder gleichsinnig ab - ich glaube, etwa um den halben Winkel, den die Klappen hatten. Dieser Mechanismus entfiel meines Wissens ab der Me 109F, aber ich glaube, alle Hundertneuner bis zur Emil hatten ihn noch. Da Du eine "nächste 109" erwähntest, dachte ich, das könnte dafür vielleicht von Interesse sein! :-)

Tschüs!

Henning (HoHun)
Hallo Henning, freut mich sehr das es dir gefällt und danke für dein Lob!
Das mit den Querrudern kann nicht sein! Mein Pilotenschein ruht zwar schon ein paar Jahre (und nebenbei gesagt habe ich vor langer Zeit auch mal Fluggerätmechaniker gelernt) aber ich weiß wie ein man ein Flugzeug fliegt. Bitte verstehe es nicht falsch, es ist nur ein gut gemeinter Hinweis:
Querruder sind ausnahmslos und bei jedem Flächenflugzeug gegenläufig. Bei Flugzeugen wie der 109 werden diese, einfach ausgedrückt, durch Stoßstangen bewegt und haben keine Verbindung zu den Landehilfen. Stell dir vor, du würdest im Landeanflug deine Querruder nicht nutzen können, um dich sauber auf die Landebahn auszurichten. Du kannst mir glauben, eine direkte Verbindung zwischen Landehilfen und Steuerflächen macht fliegerisch keinen Sinn.

Bitte erzähle doch mal wie du darauf kommst, oder wo du das gelesen hast. Falls ich dich missverstanden habe erkläre es mir bitte, dafür sind wir ja im Flugzeugforum.
Danke und Grüße
Andreas
 
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HoHun

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Moin Andreas,

Das mit den Querrudern kommt mir mehr als seltsam vor. Mein Pilotenschein ruht zwar schon ein paar Jahre (und nebenbei gesagt habe ich vor langer Zeit auch mal Fluggerätmechaniker gelernt), aber ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass die Querruder sich absenken. Und dann auch noch "gleichsinnig", da diese ja nur gegenläufig funktionieren können. Auch ein Blick in das Flughandbuch der 109E zeigt, dass es da keine Verbindung zwischen Landeklappen und Querrudern gibt, es macht fliegerisch m. E. auch keinen Sinn.
Das war so ein bißchen der Stil der Zeit ... die deutsche Luftfahrt war nicht unwesentlich durch die wettbewerbsmäßigen Deutschland- und Europa-Rundflüge der 1930er geprägt, bei denen sowohl Höchstgeschwindigkeit als auch Start-/Landestrecke bepunktet wurden. Herstellungskosten vielleicht nicht, da habe ich noch nicht drüber nachgedacht ;-) Man findet so eine Höhenruder-/Querruder-Kopplung auch noch bei einigen anderne Luftwaffen-Einsatzmustern, nicht nur der Me 109.

In der Betriebs- und Rüstanleitung der Me 109E ( http://109lair.hobbyvista.com/techref/manuals/bf109e.pdf ) ist die Senkung der Querruder mit 12°30' angegeben, bei vollem Landeklappenausschlag von 42°. Auf S. 53 findet sich der Einstellbericht mit den genauen Werten und Toleranzen. (Also eher ein Viertel des Landeklappenausschlages als die Hälfte, also nocht subtiler als ich dachte! :-)

Hier ein Ausschnitt, der die Mechanik zeigt ... gar nicht so super-aufwendig, es wird nur ein Schwinghebel verschoben, der dadurch bei gleichbleibender Knüppelstellung die Querruder ein wenig nach unten ausschlagen läßt. Ich glaube, Flugmodellbauer würden das als mechanischen Mischer bezeichnen:



Leider nicht die allerbeste Qualität, aber ich hoffe, man erkennt, worauf es ankommt! :-)

Tschüs!

Henning (HoHun)
 
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