EHang Passagierdrohnen

Diskutiere EHang Passagierdrohnen im Drohnen Forum im Bereich Luftfahrzeuge allgemein; In China fliegt EHang schon mit Passagieren ohne Pilot, jetzt auch in Japan: Quelle: LinkedIn
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In China fliegt EHang schon mit Passagieren ohne Pilot, jetzt auch in Japan:
Die EH216-S von EHang hat ihren ersten eVTOL-Flug mit Passagieren in der Präfektur Wakayama, Japan, erfolgreich absolviert und damit einen wichtigen Meilenstein für die Region gesetzt. Dieses hochmoderne Flugzeug wird in naher Zukunft eine wichtige Rolle im Tourismus und in der Katastrophenhilfe in der Region spielen.
Quelle: LinkedIn
 
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... und demnächst auch in Brasilien: klickmich
 
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Und hier die Meldung für China:


Touristische Flüge deshalb, weil die ersten Genehmigungen für Flüge über unbebautem Gebiet am Tage und bei gutem Wetter erteilt werden. Damit der Betrieb nicht weiter von Fördergeldern abhängt, sondern auf einem auskömmlichen Geschäftsmodell beruht, wählt man Flüge, zu denen die Kunden nur bei passendem Wetter anstehen.

Wenn die dadurch erflogenen Stunden als Nachweis genügen, dass der Betrieb sicher ist, können die Bedingungen ausgeweitet werden und es können auch "Geschäftsreisen" angeboten werden. Wobei mit Multicoptern nur sehr kurze Luftsprünge möglich sind. Das eigentliche Geschäft wird erst mit der nächsten Generation an eVTOL entstehen, die im Reiseflug mit Tragflächen ihren Auftrieb erzeugen.
 
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Erste Passagierflüge ohne Pilot jetzt auch in Thailand.
 
AMeyer76

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Einen gewissen Mut braucht man schon, um sich dort rein zu setzen.
 
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Simon Maier

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Hallo,

Nun ja, es bleibt nun mal ein Fluggerät und ist kein PKW. Was bekommt man aber ansonsten für 300k €?

Eine neue Cessna 172 deren Entwicklung über 6 Jahrzehnte zurückliegt kostet mindestens das doppelte, und neue Turbinenhubschrauber liegen beim Faktor 10 des E Vtols.

Evtl gibt es einen Robinson R22 für das was die Drohne kostet - so ziemlich das einfachste an Hubschrauber was es gibt, inkl. Kolbenmotor und Riemen für die Kraftübertragung.
 
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Das meine ich ja, 300000 ist relativ günstig. Zum Vergleich, der Lilium Jet soll 2,5 Millionen kosten.
 
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ist sicherlich nicht für eine private Nutzung gedacht, wird aus einem Kontrollzentrum heraus fernpilotiert
 
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Also nochmal, weil mich die Vergleiche mit C172 oder R22 etwas irritieren: das Ding dient nur dazu, die neue Technik in den vorhandenen Luftraum zu integrieren und sich alle Aspekte einer Ausfall- und Cyber-sicheren Vernetzung/Fernsteuerung in einem realistischen Umfeld (sogenanntes Reallabor) im Dauerbetrieb bewähren zu lassen. Bei den eVTOLs sucht man sich dafür Anwendungsfälle, die nur bei gutem Wetter, zur hellen Tageszeit und über unbebautem Gebiet in Anspruch genommen werden wollen, weil es für mehr (Nachtflug, Blindflug) erst nach vielen unfallfreien Flugstunden eine Zulassung gibt.

Für eCTOLs (also kleine Elektroflugzeuge) sucht man sich dafür den Ausbildungsbetrieb, speziell das Landetraining, weil das mit kleinen Batterien und entsprechend geringer Flugzeit möglich ist. Wer mit einem Flugzeug an einen Flugplatz kommt, dass in kurzer Zeit mehr als 20 kWh laden will, hat ein Problem. Selbst für die 20 kWh muss man schon im Vorfeld organisatorisch tätig werden und die Möglichkeiten abklopfen.

Elektrisches Fliegen, egal ob mit eVTOL oder eCTOL, beginnt in kleinsten Dosen. Der Volocopter oder das EHang-Teil fliegen nur 10 km weit, also von außerhalb einer Kontrollzone in eine Kontrollzone rein oder raus, um die Flugsicherung zu stressen. Mehr muss es derzeit nicht können.

Die zugehörigen Flugregeln werden derzeit individuell mit den jeweils betroffenen Flugverkehrskontrollstellen ausgearbeitet. Mit den gemachten Erfahrungen wird dann anschließend das Regelwerk erstellt. Wer sich schon mal mit der SORA und dem Prozess zur Bestimmung von Air- und Groundrisk befasst hat bzw. welche Flugpfade daraus entstehen, mag eine Ahnung haben. Von Le Bourget nach Charles de Gaulle wären über 30 solcher Routen definiert worden und je nach Wetter und Betriebsrichtung wäre der Volocopter eine dieser Routen geflogen.

EHang geht noch einen Schritt mit seinen Wünschen zurück und fliegt außerhalb von Kontrollzonen. Die großen Flugsicherungsunternehmen sind derzeit die Bremser der Innovative Air Mobility, nicht nur bei den bemannten Drohnen, sondern auch bei den unbemannten (kleinen) Drohnen.
 
pok

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... und sich alle Aspekte einer Ausfall- und Cyber-sicheren Vernetzung/Fernsteuerung in einem realistischen Umfeld (sogenanntes Reallabor) im Dauerbetrieb bewähren zu lassen. ...
Also ist der asiatische Kunde quasi zahlender Testpilot? Ob die das auch so sehen und wissen?

... also von außerhalb einer Kontrollzone in eine Kontrollzone rein oder raus, um die Flugsicherung zu stressen. Mehr muss es derzeit nicht können.
Ist das wirklich eines der Entwicklungsziele? Wenn das stimmt, sollte man sie mit ordentlichen Gebühren und Abgaben belegen finde ich.

... Die großen Flugsicherungsunternehmen sind derzeit die Bremser der Innovative Air Mobility, nicht nur bei den bemannten Drohnen, sondern auch bei den unbemannten (kleinen) Drohnen.
Wenn man die o.A. Aussage liest, ist es ja auch ziemlich verständlich, erinnert ja fast an die Automobilhersteller, die ihr Geld mit konventionellen Autos verdienen und dafür kritisiert werden, das sie nicht bauen, was die Politik will, aber was sich nicht verkaufen lässt.
 
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Also ist der asiatische Kunde quasi zahlender Testpilot?
Volocopter hätte gerne in Paris zahlende Test-Passagiere durch die Luft bewegt ... allerdings noch mit Pilot an Bord. Nun sind uns die Asiaten zuvor gekommen.


Ist das wirklich eines der Entwicklungsziele? Wenn das stimmt, sollte man sie mit ordentlichen Gebühren und Abgaben belegen finde ich.
Das finale Entwicklungsziel heißt Universal-Space oder kurz U-Space, also die automatisierte Flugsicherung. Der Job des Fernpiloten - solange es ihn noch gibt - gleicht dabei aber sehr einem Fluglotsen-Job: der Fernpilot kümmert sich um die Navigation und Kollisionsvermeidung/Separation. Fliegen tun die Dinger ja selber, wohin man sie kommandiert.


Wenn man die o.A. Aussage liest, ist es ja auch ziemlich verständlich, erinnert ja fast an die Automobilhersteller, die ihr Geld mit konventionellen Autos verdienen und dafür kritisiert werden, das sie nicht bauen, was die Politik will, aber was sich nicht verkaufen lässt.
Wenn sich das verkaufen lässt, was CO² erzeugt, ist es ein Problem. Und: VW z.B. hatte schon länger eine Auslastung von nur noch 65%. Das die Kunden große teure Autos wollen, war wohl eher ein unerfüllbarer Wunsch. Warum bist Du jetzt vom Thema abgebogen?
 
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