Eigenbeschuss/technische Frage

Diskutiere Eigenbeschuss/technische Frage im WK I & WK II Forum im Bereich Geschichte der Fliegerei; N'Abend... Habe heute wieder einmal eine Doku auf englisch gesehen, über die Fw-190. Da war eine B-17 Squadron zu sehen, Formation "tight Box",...

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  1. #1 runntie, 04.04.2008
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    N'Abend...

    Habe heute wieder einmal eine Doku auf englisch gesehen, über die Fw-190. Da war eine B-17 Squadron zu sehen, Formation "tight Box", und Fw-190' drum herum... nun, weiter waren da die üblichen schwarzen "Wolken" zu sehen... meine Frage; war das (in der Sicht der Fw Piloten) Berufsrisiko oder einfach leichtsinn :confused: ?? Flak sieht man ja nicht kommen :!: ...
    Weiter habe ich schon sooo viel gesehen über spitties und bf-109 und fw 190.... nun, was ich bei den englischen dokus nie richtig verstanden habe ist die motorenfrage :?! .... spitties hatten reihenV12... bf's auch, aber mit turbolader; damit konnten sie nach unten wegtauchen, was spitties nicht konnten (wieso?). Fw's hatten Sternmotoren (ausser die Pinoccio's :D ), welche als Schutzschilde dienten, aber wo lagen die Vorteile wenn man nicht gerade von vorne beschossen wurde? Verhältnis Leistung/Gewicht des Flugzeugs??? Ich dachte sowieso, dass Reihenmotore in grösseren höhen bessere leistungen bringen...

    Danke für Antworten... Mfg u. schönes WoEnd :engel:
     
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  3. #2 McMaster, 04.04.2008
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 04.04.2008
    McMaster

    McMaster Guest

    Motorenfrage:
    Die Spit hatte Vergaser und die Bf's Einspritzung, deswegen konnten sie auch wegtauchen und die Engländer mussten eine halbe Rolle machen um hinterher zukommen.
    Die Reihenmotoren waren flüssigkeitsgekühlt, was bei den Sternis wegfiel.
     
  4. #3 runntie, 04.04.2008
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    Ich komm nicht aus der Technik-Branche... Deshalb, was bedeutet das im detail??? Ich meine, ich kann mir unter vergaser nur schwer was vorstellen... wie hats unter welchen bedingungen funktioniert??
     
  5. #4 McMaster, 04.04.2008
    McMaster

    McMaster Guest

    Ich denke mal das bei Flakbeschuss über dem Ziel oder den dafür vorgesehenen Lufträumen keine eigenen Jäger einfliegen sollten. Die Jäger sollten die Bomber auf dem Hin- bzw Rückflug bedrängen.
     
  6. #5 pok, 05.04.2008
    Zuletzt bearbeitet: 05.04.2008
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    Vergaser bei negativer Beschleunigung

    Vergaser funktionieren in der Regel und auch in diesem Fall nur wenn der Sprit im Schwimmergehäuse "unten" ist. Wenn der Pilot die Maschine schnell nach unten drückt, so kann der Schwerkraftvektor sich umdrehen. Laienhaft gesprochen, der Sprit ist auf einmal "oben" im Schwimmergehäuse und das Schwimmernadelventil bleibt zu und das Gemisch magert stark ab. Konsequenz der Motor fängt an zu stottern und verliert Leistung.
    Die Einspritzanlage der Bf 109 hingegen hatte diesen Nachteil nicht.

    Dies ist eine sehr vereinfachte Darstellung, und es gibt auch aufwändigere Lösungen, die auch einen Vergaser negativ G tauglich machen und auf der anderen Seite würde eine K-Jetronic (Bosch Einspritzanlage im alten Golf GTI) z.B. auch nicht funktionieren wenn der Luftmengenmesser auf dem Kopf steht.
    Aus einem ähnlichen Grund sind Tanks von kunstflugtauglichen Maschinen anders konzipiert als von herkömmlichen Maschinen.
     
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