EINMALIG IN DER WELT "Startbahn Walpersberg"

Diskutiere EINMALIG IN DER WELT "Startbahn Walpersberg" im Alte Flugplätze Forum im Bereich Geschichte der Fliegerei; Inwieweit entsprach es eigentlich der Realität das dort noch andere Startpisten angelegt werden sollten in der Umgebung? Die Produktion sollte...

sierrabravo

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Inwieweit entsprach es eigentlich der Realität das dort noch andere Startpisten angelegt werden sollten in der Umgebung?

Die Produktion sollte lt. Planung so weit hoch gefahren werden das die eine Startpiste oben auf den Berg nicht mehr ausgereicht hätte.

Gerüchte, Planungen, Beweisbar oder sogar irgendwo schon Bauarbeiten dafür?
 
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"DAS GOLDENE DREIECK" in Thüringen

Habe mir etwas Rückendeckung im Forum geholt, um dieses besagte DREIECK etwas näher zu erklären.
Es kann natürlich nur eine Kurzfassung sein, da diese Ausschweifungen nicht unbedingt hier in das Forum gehören.
Ich habe daher auch bewusst, die hier gezeigten Fotos ausgesucht, obwohl mir eine Fülle von Aufnahmen, auch HISTORISCHE, vorliegen.

Manche von Euch werden selbst vielleicht schon an diesen Orten gewesen sein und kennen sich mit den damaligen Vorkommnissen ebenfalls gut aus.

Ich würde mich freuen, wenn Ihr erst antworten würdet, wenn meine Bildreportage hier eingestellt ist, damit sie nicht auseinander gerissen wird.




"DORA" (Nordhausen).

Im Kohnstein bei Nordhausen bauten die NAZIS während des Krieges ihre V2 und V1.Da erst auf USEDOM entwickelt und produziert wurde, musste nach der Bombardierung der dortigen Anlagen durch die Engländer, die weitere Produktion unterirdisch verlagert werden.
Wie beim Walpersberg wurde der Kohnstein fast völlig unterhöhlt.
Es gibt dort zwei Hauptstollen A u.B.Diese haben eine Breite, so dass zwei Bahngleise nebeneinander in die Stollen verlaufen.Seitlich davon gibt es zahlreiche Nebenstollen.
Auf der Südseite dieser Anlage liegt bzw. lag auch das Lager der SS sowie der Zwangsarbeiter.Einige Reste davon sind bis heute zu sehen.
Der Stollen A hat einen neuen Zugang bekommen und wurde für Besucher hergerichtet.
Man bekommt zwar einen Einblick in die damaligen Geschehnisse, doch bleibt den Besuchern recht viel verborgen.
Immer noch gibt es Stollen, die noch ganze Triebwerke sowie andere Bauteile der V2 beinhalten.
Keinesfalls möchte ich verschweigen, dass auch hier die vielen Zwangsarbeiter unter unmenschlichsten Bedingen ihre Arbeit verrichten mussten.Zahlreiche Tote waren daher auch die Folge.

Hier mal ein Foto von der Rückseite (NORD) des Kohnstein.
Dort sind mehrere Zugänge zu entdecken, die direkt in die alten Produktionsstätten führen.
Dieses Gebiet ist jedoch nur sehr schwer zugänglich.
 
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"DORA" 2

Hier, in einem ehemaligen Kloster in Ilfeld, 5km von Nordhausen entfernt, war die technische Leitung und Verwaltung von "DORA" einquartiert.
 
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"OBERHOF"

Auch der Ort OBERHOF spielte eine nicht unwesentliche Rolle.
Das Bild zeigt den Eingangsbereich des BRANDLEITETUNNEL.
Zum Zeitpunkt meiner Ablichtung wurde der Tunnel sowie der Bahnhof von Oberhof renoviert.
Ab März 1945 wurden in diesem Tunnel die Sonderzüge von A.Hitler, H.Göring und auch Himmler ab- und bereitgestellt.
Man sieht sehr schön, dass der Tunneleingang mit dickem Beton verstärkt wurde, so dass er Bombenangriffen standhalten konnte.
Links, von wo ich das Foto gemacht habe, befinden sich noch alte Bunkerreste.
Hier war auch eine Flakstellung untergebracht.
 
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"OBERHOF 2"

Das Bild zeigt das ehemalige Golfhotel in Oberhof.
Anfang 1945 wurde es von der REICHSKANZLEI in Berlin zweckentfremdet.
Die REICHSKANZLEI richtete sich hier ein.
Für den Fall der Fälle wollte man vorbereitet sein, denn es gab den Plan, das Restreich von hier teilweise zu verwalten.
 
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"CRAWINKEL"

Die Ortschaft CRAWINKEL liegt direkt bei Ohrdruf und somit auch direkt am Jonastal sowie am Truppenübungsplatz Ohrdruf.
Das Bild zeigt den kleinen Bahnhof dieser Gemeinde.
Ende des Krieges stand auf dieser hier zusehenden Gleisanlage der wohl berühmteste Eisenbahnwaggon, nämlich der erbeutete "Wagen von Compiegne".
In diesem Wagen wurde der erste Weltkrieg beendet und Deutschland die gewaltigen Reparationen auferlegt, die später dann noch in Paris genauer
ausgearbeitet wurden.
Hitler nutzte diesen Wagen für die Kapitulation von Frankreich im 2.Weltkrieg.

Aus unerklärlichen Gründen geriet dieser Waggon in den letzten Kriegstagen im Bahnhof von CRAWINKEL in Brand.Man glaubt, die SS hat den Brand selbst gelegt.
Vor einigen Jahren fanden Rentner aus Ohrdruf die schmiedeeisernden Hoheitszeichen, die diesen Wagen schmückten.
 
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"JONASTAL 1"

Über das JONASTAL werden wohl die meisten Mythen gestreut, ebenso über den Truppenübungsplatz Ohrdruf.
Hitlers letzter Regierungssitz, das Bernsteinzimmer, geheime Waffenentwicklung und sogar die Atombombe. Für all das, soll das Gebiet um das JONASTAL herhalten.Fast alles stimmt nicht, bis auf die Atombombe.Hierzu aber später mal etwas mehr.
Unter dem Truppenübungsplatz Ohrdruf soll sich sogar eine kleine unterirdische Stadt befinden.Nichts davon ist wahr.Wir haben es seinerzeit genau untersucht.

Das Bild zeigt den Berghang des JONASTAL.
Rechts an dem Hang entlang befinden sich mehrere sogenannte EINGÄNGE, die zwischenzeitlich zubetoniert wurden.
Es handelt sich dabei keinesfalls um die damaligen Stolleneingänge.Diese wurden nämlich gesprengt und liegen heute unter einer Schutt und Geröllhalde.
Die damaligen Eingänge befinden sich genau unter dem Gehweg, den man hier auf dem Bild sieht.
Ein Bild von der Stollenanlage aus dem Jahr 1944 versuche ich noch nachzuliefern.
Gleich oberhalb dieser Hügelkette befindet sich der Truppenübungsplatz.
Wofür diese Anlage im JONASTAL wirklich gebaut wurde ist bis heute nicht richtig bekannt.
Ortsansässige wollen im April 1945 beobachtet haben, dass viele Lastwagen mit hochwertigen Gütern in die Stollen fuhren.
Die Gesamtanlage wurde bis Ende des Krieges keinesfalls fertiggestellt.Lediglich die Eingangsbereiche mit einigen Stollenräumen wurden fertig.
 
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"JONASTAL 2"

Eines der vielen Eingangsbereiche im Jonastal, welche durch "Schatzsucher" angelegt wurden.

Hier will ich dann auch meine kleine Reportage vorerst beenden.

Sie zeigt wohl eindeutig, wie wichtig damals für die NAZIS dieses Gebiet war.
Es fehlen natürlich noch einige wichtige Ortschaften wie; Arnstadt mit seiner POLTE 1 u. 2 sowie auch Ilmenau und Stadtilm, wo in einer alten Schule wichtiges Material über die atomaren Versuche aufbewahrt wurden.
Auch das Gasthaus "SCHMÜCKE" auf der Bergspitze des Rennsteig spielt eine Rolle in diesem "Goldenen Dreieck".
 
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Inwieweit entsprach es eigentlich der Realität das dort noch andere Startpisten angelegt werden sollten in der Umgebung?

Die Produktion sollte lt. Planung so weit hoch gefahren werden das die eine Startpiste oben auf den Berg nicht mehr ausgereicht hätte.

Gerüchte, Planungen, Beweisbar oder sogar irgendwo schon Bauarbeiten dafür?
Ja, die Stückzahlen der ME-262 sollten extrem hochgefahren werden.
Die Anlage "WALPERSBERG" war keinesfalls ausgelastet, auch war sie noch nicht vollständig fertiggestellt.
Weitere Landebahnen waren in der Nähe jedoch nicht geplant.
Zum gleichen Zeitpunkt wurden aber noch in Süddeutschland und sehr grosse Anlagen für die ME-262 errichtet.Riesege Betonkuppelbauten, die halb im Erdreich eingelassen waren.Auch hier kam es nicht mehr zur Fertigstellung.
Grössere Überreste sind jedoch noch heute davon zu sehen.
Auch in Österreich wurde für die V2 und die ME-262 je eine grosse Anlage gebaut.
Immer wieder wird behauptet, dass für die Flieger kein Sprit mehr zur Verfügung stand.
Dieses ist so nicht richtig.
Viele Grosstanklager waren beim Zusammenbruch bis zum Rand gefüllt.
Das Problem lag im Transportwesen.Fast alle wichtigen Bahnlinien im Reich wurden ständig von Tieffliegern, meist von den Amerikanern, angegriffen.Die AMIS flogen meist tagsüber.
Zudem fehlte es an Lastwagen.
Himmler wollte im April 1945 bei den AMIS eine grosse Anzahl von Juden gegen Lastwagen tauschen.Die AMIS lehnten ab.
Bei uns in der Nähe (Rüthen-Heidberg) gibt es ein ehemaliges Grosstanklager.
Ein Zeitzeuge erzählte mir selbst, dass dieses Lager bei Kriegsende ebenfalls gefüllt war.
 
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Ja, die Stückzahlen der ME-262 sollten extrem hochgefahren werden.
Zum gleichen Zeitpunkt wurden aber noch in Süddeutschland sehr grosse Anlagen für die ME-262 errichtet.Riesege Betonkuppelbauten, die halb im Erdreich eingelassen waren.Auch hier kam es nicht mehr zur Fertigstellung.
Grössere Überreste sind jedoch noch heute davon zu sehen.
...siehe dann mal die Anlage in Kaufering / Landsberg !

Gruß Klaus
 
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Die "ATOMBOMBE" im Gebiet Jonastal/Ohrdruf/Bittstädt.

Nein, eine ausgereifte Atombombe, wie sie zum Kriegsende die Amerikaner besassen, gab es in Deutschland wohl kaum.
Von mir befragte Zeitzeugen in Bittstädt, Ohrduf und Arnstadt sagten jedoch folgendes aus.
Am 13.März 1945 gab es gegen 21.45 Uhr einen Fliegeralarm.
Kurz darauf erschien am Himmel über dem Truppenübungsplatz Ohrdruf ein sehr helles und weisses Licht, so stark wie hunderte Blitze.
Anschliessend folgte ein sehr starker Windstoss (Druckwelle).
Danach erhob sich eine Feuerwalze in den Himmel.
Alles dauerte nur wenige Minuten, wenn überhaupt.
Am nächsten Morgen wurde über zahlreiche Leichen in diesem Gebiet gesprochen.Anwohner in den umliegenden Orten hatten plötzlich starkes Nasenbluten, starke Kopfschmerzen und Erbrechen.

Diese Zeitzeugenaussagen decken sich in der Tat mit vielen Aussagen, die bereits auch in vielen Büchern nachzulesen sind.Oft schwanken jedoch die genauen Zeitangaben.

Viele neue Erkenntnisse deuten doch wohl darauf hin, dass die NAZIS hier eine "ART" kleinen atomaren Sprengsatz gezündet haben. Grössere Schäden an Gebäuden usw. gab es jedoch nicht.

In der Nähe von Bittstädt soll auch das AMT 800 versteckt liegen.
Wenn auch nicht eine ganze Kleinstadt unter dem Truppenübungsplatz Ohrdruf versteckt liegt, so gibt es immerhin noch viele Hinweise auf unterirdische Objekte.Bisher konnte jedoch niemand etwas spektakuläres dort finden.
Auch meinerseits wurde dieses Gebiet mehrfach penibel untersucht.Keine Ergebnisse.
 
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Die "AMERIKA-RAKETE" A9/10.

Diese Rakete sollte in ihrer Spitze einen kleinen atomaren Sprengsatz mitführen.
Um diesen Sprengsatz handelt es sich wohl bei den Versuchen auf dem Truppenübungsplatz Ohrdruf.
In den letzten Jahren ist einiges Bildmaterial aufgetaucht, die den Bau dieser Rakete zeigen.Weiterhin wurden auch Baupläne und Berechnunsunterlagen dieser Kleinbombe gefunden.

Das Bild zeigt die A9/10.
Man kann schön sehen, dass diese Rakete aus zwei Raketen besteht.
 
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Das Bild zeigt das Gelände der ehemailgen POLTE 2 im Ortsteil Rudisleben/Arnstadt.
Es handelt sich um das in der Mitte eingegrenzte Grünflächenstück mit den kleinen Bäumen.

In einigen Büchern wird so EINIGES über die POLTE geschrieben und auch mit Bildmaterial ergänzt.
In einem Buch habe ich jedoch äusserst viele Ungereimtheiten entdeckt, so dass ich VIELES anschliessend selbst überprüft bzw. recherchiert habe.
So sollte auf dem besagtem Gelände auch eine Anzahl grösserer Hallen gestanden haben, worin mindestens zwei JU-52 abgestellt werden konnten.
Diese Maschinen wären mit Spezialkameras ausgerüstet gewesen, die an der Seite der Nase der JU befestigt waren.
Aufgabe dieser Maschinen sei gewesen, die geheimen Vorkommnisse in diesem Gebiet, also atomare Explosionen und Raketenstarts, zu dokumentieren.
Da ca. 5km entfernt die A-4 liegt, sollten dort die Maschinen gelandet und dann zu diesem Gelände gezogen worden sein.
Auch Wernher v. Braun, Himmler und sogar Hitler sollen das Gebiet besucht haben.Es werden hierzu sogar Bilder geliefert.Auch werden exakte Zeitangaben gemacht.
Eine Recherche meinerseits in Berlin ergab, dass Hitler keinesfalls zu dem im Buch angegebenen Terminen Berlin verlassen hatte.
Das Gelände der POLTE 2 habe ich selbst mehrfach besucht und sogar ausgemessen.Die angegebenen Bauten haben dort niemals stehen können.
Es wird sogar ein Bild gezeigt, welches auf diesem Gelände die Abschussrampe/Betankungsturm zeigen soll.Schade, dass ich das Bild aus rechtlichen Gründen hier nicht zeigen kann.
Ich hatte ja schon erwähnt, dass ich auch zur POLTE mehrere Zeitzeugen befragt habe.
Es war eine Munitionsfabrik, aufgeteilt in mehreren Gebäuden.Ferner wurden dort auch spezielle Tanks und auch Abwurfbehälter gefertigt.
Sicherlich, da Arnstadt auch zum "Goldenen Dreieck" gehörte und somit ganz in der Nähe vom Jonastal und dem Truppenübungsplatz Ohrdruf liegt, könnten auf diesem Gelände durchaus einige Geheimsachen versteckt bzw. produziert worden sein.
Eine A9/10 hätte man aber nicht verbergen können.
Bereits damals gab es umliegend schon zahlreiche Häuser, so dass Ansässige AUSSERGEWÖHNLICHES mit Sicherheit bemerkt hätten.
Schon ein Start einer V2 von diesem Gelände hätte viele Anwohner auf den Plan gerufen.Das Triebwerk einer A9/10 ist aber noch erheblich stärker ausgelegt.
 
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Christian K

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Die "ATOMBOMBE" im Gebiet Jonastal/Ohrdruf/Bittstädt.

Nein, eine ausgereifte Atombombe, wie sie zum Kriegsende die Amerikaner besassen, gab es in Deutschland wohl kaum.
Von mir befragte Zeitzeugen in Bittstädt, Ohrduf und Arnstadt sagten jedoch folgendes aus.
Am 13.März 1945 gab es gegen 21.45 Uhr einen Fliegeralarm.
Kurz darauf erschien am Himmel über dem Truppenübungsplatz Ohrdruf ein sehr helles und weisses Licht, so stark wie hunderte Blitze.
Anschliessend folgte ein sehr starker Windstoss (Druckwelle).
Danach erhob sich eine Feuerwalze in den Himmel.
Alles dauerte nur wenige Minuten, wenn überhaupt.
Am nächsten Morgen wurde über zahlreiche Leichen in diesem Gebiet gesprochen.Anwohner in den umliegenden Orten hatten plötzlich starkes Nasenbluten, starke Kopfschmerzen und Erbrechen.
Will jetzt nicht mit Dir streiten, aber auch in diesem Link wird nicht der 13., sondern der 4. März 1945 genannt:
http://www.nuclear-free.com/deutsch/pflugbeil.htm

Das Bild zeigt das Gelände der ehemailgen POLTE 2 im Ortsteil Rudisleben/Arnstadt.
Sieh an. Mir war bislang nur bekannt, das dieses Gelände von der Sowjetarmee genutzt wurde (als was, weiß ich noch nicht), aber offensichtlich war schon vor denen dort Leben drin.
 
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Will jetzt nicht mit Dir streiten, aber auch in diesem Link wird nicht der 13., sondern der 4. März 1945 genannt:
http://www.nuclear-free.com/deutsch/pflugbeil.htm


Sieh an. Mir war bislang nur bekannt, das dieses Gelände von der Sowjetarmee genutzt wurde (als was, weiß ich noch nicht), aber offensichtlich war schon vor denen dort Leben drin.
Grüss Dich,
nein, streiten brauchen wir keineswegs.:)
Ich schrieb ja schon, dass es zu den Daten (Zeitpunkt der sogenannten und aussergewöhnlichen Explosion) verschiedene Zeitzeugenaussagen gibt.
Der 4. März 1945 ist mir ja auch bekannt, sogar noch Zeitangaben für Anfang April 1945.
Persönlich wurde mir vor Ort der 13.März genannt.
Es wird zwischenzeitlich ohnehin davon ausgegangen, dass es 2 oder 3 verschiedene Explosionen gegeben hat, auch mit unterschiedlicher Stärke.
 
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Viele Grosstanklager waren beim Zusammenbruch bis zum Rand gefüllt.
Das Problem lag im Transportwesen.Fast alle wichtigen Bahnlinien im Reich wurden ständig von Tieffliegern, meist von den Amerikanern, angegriffen.Die AMIS flogen meist tagsüber.
Zudem fehlte es an Lastwagen.
Himmler wollte im April 1945 bei den AMIS eine grosse Anzahl von Juden gegen Lastwagen tauschen.Die AMIS lehnten ab.
Bei uns in der Nähe (Rüthen-Heidberg) gibt es ein ehemaliges Grosstanklager.
Ein Zeitzeuge erzählte mir selbst, dass dieses Lager bei Kriegsende ebenfalls gefüllt war.
Jupp, So auch das Großtanklager Krailling bei München. und noch einige andere. Nur was bringt der schönste Sprit, wenns nicht am Platz ist wo die Maschine steht? :D
 
MAX54

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Jupp, So auch das Großtanklager Krailling bei München. und noch einige andere. Nur was bringt der schönste Sprit, wenns nicht am Platz ist wo die Maschine steht? :D
Sehr schön, dass Du das auch so bestätigen kannst.In dieser Sache habe ich nämlich vor Jahren selbst recherchiert und die Ergebnisse an die entsprechenden Medienstellen weitergeleitet.Man glaubte nämlich immer, dass es in den letzten Kriegsmonaten fast gar keinen Sprit mehr gab.
Zum Schluss war alles nur noch ein ganz grosses Logistikproblem.
Im September 1944, also fast schon am Ende des Krieges, wurden in der Rüstungsindustrie die höchsten Produktionszahlen erreicht.Das muss man sich mal vorstellen, denn Deutschland war zu diesem Zeitpunkt schon fast völlig zerstört.
 
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Halle/S.
Auch das Gasthaus "SCHMÜCKLE" auf der Bergspitze des Rennsteig...
Ahje, der Rennsteig ist kein Berg, sondern ein Kammweg. Zweitens heißt das Gasthaus "Schmücke"...

PS. Warst Du schon mal da? Wäre sehr zu empfehlen...

Grüße
FredO (aus der Ecke...)
 
phartm4940

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Ahje, der Rennsteig ist kein Berg, sondern ein Kammweg. Zweitens heißt das Gasthaus "Schmücke"...

PS. Warst Du schon mal da? Wäre sehr zu empfehlen...

Grüße
FredO (aus der Ecke...)
Moin,
ich Denke mal(ja, auch Sauerländer können das), das Dieter schon weis von was er hier schreibt. Und ja, bei seinen Recherchen wird es ihn auch zu diesen Gasthof getrieben haben. Ist bei der historischen Recherche wirklich wichtig, ob der Rennsteig nun ein Bergkamm, ein Kammweg, oder ein Berg ist?? Hier geht es um die Historie nicht um Haarspaltereien. Ich finde die Ausführungen jedenfalls sehr interessant.

Just my 2 Cents(oder, falls Du es so bevorzugst, Ostpfennig),

Peter
 
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