Ekranoplan

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Moderatoren: AE
  1. stevoe

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  3. STK

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  4. Hirsch

    Hirsch Flieger-Ass

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    Das dargestellte Fragment scheint doch zu einer einer Wasserflugzeug/Amphibienflugzeug-Konstruktion von Berijew zu gehören.
    Der "richtige" Ekranoplan ist doch etwas anders ausgelegt, selbiger ist tatsächlich ein reines Bodeneffekt-Wasserfahrzeug und kann sich nicht mehr als ein paar Meter hoch erheben. Bild ist von hier
     

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  5. Jemiba

    Jemiba Testpilot

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    Hallo,

    also so viel ich weiß, war das der sehr anbitionierte Versuch, ein amphibisches Bodeneffekt-/Fluggerät zu schaffen, das sogar VTOL Fähigkeit besitzen sollte. Was dem "Überrest" vielleicht nicht sofort anzusehen ist, ist die Tatsache, das das Ding Tragflächen hatte, daher wohl die häufige Verwechselung mit einem normalen (?) Ekranoplan.Aber zumindestens ist es geflogen ....
     

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  6. Jemiba

    Jemiba Testpilot

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    ... wie hier zu sehen ist.

    Die Entwürfe von Herrn Bartini waren eigentlich alle SEHR ambitioniert, er hat z.B. in den Fünfzigern eine Reihe von Jetflugbooten entworfen, die als strategische Nuklearbomber gedacht waren. An einer ganzen Reihe der dabei
    auftretenden aerodynamischen/hydrodynamischen Probleme knabbert man
    heute noch ...
    Aber wie gesagt, die VVA-14 ist geflogen !
     

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  7. #7 Monitor, 23.03.2008
    Monitor

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  8. Gortos

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    Aus der Wikipedia:

    Die sowjetische Marine baute unter dem Namen Ekranoplan eine Anzahl sehr großer Bodeneffektfahrzeuge, wovon im Westen durch Satellitenaufnahmen erstmals das Caspian Sea Monster („kaspisches Seeungeheuer“) bekannt wurde. Die offizielle Bezeichnung des Schiffs war "KM", eine Abkürzung vom russischem корабль-макет - "Makettschiff". Es entstand 1964 und hatte eine Spannweite von nur 40 m bei einer Länge von 106 m und einem Gewicht von bis zu 540 t - seinerzeit das Doppelte der schwersten Flugzeuge. Angetrieben von zehn Strahltriebwerken, erreichte die Maschine bis zu 750 km/h bei 280 t Nutzlast. Allerdings wurden acht der zehn Triebwerke allein für das Abheben von der Wasseroberfläche benötigt. Sie war darauf ausgelegt, Atomraketen zu tragen und zu starten.

    Die Maschinen waren äußerst träge im Flug, schwer lenkbar und hatten einen extrem großen Wendekreis. Beim Wechsel der Flugrichtung um 180° konnte ein Wassern, Drehen im Wasser und anschließendes Neustarten taktisch günstiger sein. Der militärische Vorteil dieser Maschinen gegenüber Schiffen und U-Booten lag neben der hohen Geschwindigkeit auch darin, dass sie während des Flugs keinen Tiefgang hatten und daher nicht vom aktiven Sonar gegnerischer Boote erfasst wurden. Gegenüber Flugzeugen bestand der Vorteil neben der großen Nutzlast in der geringen Flughöhe, was die Radarerfassung erschwerte. Die hohe Nutzlast ermöglichte es, Material oder Lazarett-Einrichtungen zu transportieren, die im Zielgebiet sofort genutzt werden können.

    Der technische Fortschritt hat jedoch beide Vorteile inzwischen beseitigt. Moderne Flugzeuge können durchaus auch Tiefflieger, Hubschrauber und Bodeneffektfahrzeuge wahrnehmen. Die Möglichkeiten moderner Satellitenüberwachungen und Überwachungsflugzeuge beseitigten das Flugüberwachungsradarloch in niedrigen und niedrigsten Flughöhen. Zivile Anwendungsmöglichkeiten werden heute im Katastrophenschutz und schneller Hilfe bei Unfällen auf hoher See gesehen. Eine international verfügbare Anwendung der Technik gibt es jedoch nicht.

    In einem alten Industriekomplex in Nischni Nowgorod lagert heute noch ein Gigant unter den Bodeneffektfahrzeugen: Die 73 m lange und 25 m hohe Spasatel sollte als Rettungsfahrzeug bis zu 500 Passagiere befördern. Obwohl die Mittel des Projekts gestrichen wurden, arbeiten die Mitarbeiter immer noch an der Fertigstellung des Fahrzeugs. Ein Exemplar der Lun-Klasse befindet sich im Hafen von Kaspijsk am Kaspischen Meer, und steht dort auf einer Art schwimmenden Plattform (Koordinate 42° 52′ 54,93″ N, 47° 39′ 24,29 O). 700 Meter östlich davon befindet sich ein Ekranoplan der Orlynok-Klasse (A-90) sowie am Ufer Reste eines demontierten Exemplars.
     
  9. #9 MiGhty29, 17.02.2013
    Zuletzt bearbeitet: 17.02.2013
    MiGhty29

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  10. Bowser

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  11. #11 kleinjogi, 30.05.2016
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    Im Marinemuseum in Moskau ist ein Exemplar der A-90 Orlyonok ausgestellt.

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  12. #12 kleinjogi, 30.05.2016
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  13. #13 Cardinal Jockey, 31.05.2016
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    Kann man da auch rein?
     
  14. #14 kleinjogi, 31.05.2016
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    Kann ich nicht sagen. Ich war vor dem Öffnen des Museums vor Ort. Ein paar Bilder vom Innenraum gibt es bei airliners.net.
     
  15. UDO21

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  17. #16 RomanW., 01.05.2017
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    Super Fotos, danke für den Link!
    Hab grad auf Google Earth nachgeschaut, tatsächlich sieht man den Giganten in der Werft liegen (kein Wunder, bei der Größe....).
    Aufnahme vom 09.09.2016.
     

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  18. #17 DDA, 31.07.2017
    Zuletzt bearbeitet: 31.07.2017
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    Gegenüber vom Moskauer Flußhafen (dort starten oder enden u.a. die Moskau/Petersburg-Flußkreuzfahrten) liegt das Adlerchen (A90 Orljonok) immer noch. Anfahrt am besten per Metrolinie 7, Station Schodenskaja (Сходенская) und dann einen knappen Kilometer laufen.

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    Immer noch ein beeindruckendes Gerät mit zwei NK-8 Triebwerken an "Starthilfe" und einem NK-15 im Leitwerk zum Vortrieb. Spannend für mich ist, daß das Gerät auch ein Fahrwerk zum Einsatz von festem Boden aus hat.

    Axel
     
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