Ersatz T-38?

Diskutiere Ersatz T-38? im US-Streitkräfte Forum im Bereich Einsatz bei; Die US Air Force plant scheinbar den Ersatz der T-38: http://www.airforcetimes.com/news/2009/04/airforce_t38_replacement_041509/ Kurze...

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  1. beat

    beat Space Cadet

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    Die US Air Force plant scheinbar den Ersatz der T-38:

    http://www.airforcetimes.com/news/2009/04/airforce_t38_replacement_041509/

    Kurze Zusammenfassung auf deutsch:

    " Nach Einschätzung der Air Force eignen sich die T-38 nicht mehr für die Schulung auf die F-22 und F-35. Das gilt auch für die T-38C, welche über ein doch recht moderne digitale Cockpits verfügen. Ein grundsätzliches Problem ist auch das Alter der T-38 (rund 50 Jahre). Dazu kommt, dass von der F-22 und der F-35 keine Zweisitzer geplant sind. 9 g kann auch auf den T-38 nicht trainiert werden. Sie sind zwar bis 7.3 g ausgelegt, aber ertragen noch maximal 5.5 g. Die eingeladenen Firmen sollen bis am 30. April erste Idee einreichen. Zieltermin für den Beginn des Ersatzes ist 2017. Ein Lösungsansatz ist der Einsatz von F-16D, auch scheint die T-50, eine gemeinsame Entwicklung von Lockheed Martin und Korea Aerospace, in Diskussion zu sein".
     
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  3. Birdy

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    Ing. Carmelo Cosentino, Verwaltungsratdelegierter von Alenia Aermacchi, hat in einem Interview mitgeteilt (Aeronautica & Difesa Nr. 270 von April 2009), soll Aermacchi mit dem M-346 Master auch ins Rennen gehen. Da Finmeccanica, Muttergesellschaft der Alenia Aermacchi, in den USA über 12'000 Mitarbeiter beschäftigt, hat der Master durchaus chancen.
     
  4. #3 FastEagle107, 28.04.2009
    FastEagle107

    FastEagle107 Flieger-Ass

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    Das Geruecht, dass die F-16 die T-38 als Flieger im IFF (Introduction to Fighter Fundamentals) abloest schwirrt schon laenger herum.
    Angehende F-22 Piloten bekommen schon jetzt einen "kleinen" F-16 Kurs verpasst, bevor sie auf F-22 gehen.
     
  5. Tracer

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    EADS könnte ja einen einsitzigen MAKO ins Rennen schicken :FFTeufel:
     
  6. #5 Schorsch, 28.04.2009
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    Schorsch Alien

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    F-16D erscheinen mir auch sinnvoll. Logistisch sehr schnell zu integrieren, können diese Flugzeuge auch als "Reservemaschinen" benutzt werden. Die geriingeren Kosten einer M-346 lösen sich schnell in Wohlgefallen auf, wenn man die indirekten Kosten dazu rechnet.
    Eine F-16 mit weitgehend konventioneller Avionik sollte für 30 Millionen uzu bekommen sein.
     
  7. SAC

    SAC Testpilot

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    Wenns da nur wen gäbe, der den Mako wieder zum Leben erwecken würd... :engel:

    F-16 wäre natürlich möglich, aber persönlich gebe ich der Golden Eagle (die F-16 für Arme wie sich doch genannt wird) die besten Karten. Gute Leistungen, günstig (unter 25 Mio US$) und Technik von LM. Die ist ja schon lange im Gespräch für den Trainer der Zukunft.

    Der M-346 gebe ich da wohl die wenigsten Chancen. Europäisch, auf EF ausgelegt, langsamer als die T-50,...

    Also, mein Tipp: T-50 Golden Eagle! :TOP:


    Äh, da fällt mir ein... Österreich hätte da ein paar Saab 105 anzubieten!
     
  8. n/a

    n/a Guest

    Ohne die Entscheidungen der United States Air Force als unqualifiziert oder gar falsch bezeichnen zu wollen - aber wie kommt man darauf, die Fortgeschrittenen-Schulung auf F-16 abzuhalten?

    Die Grundschulung in Sheppard, Randolph etc. findet mittlerweile auf der T-6 Texan II statt, einer Turboprop. Und danach sollen die Schüler direkt auf einen (auch zweisitzig) reinrassigen Kampfjet umsteigen? Ich kann mir kaum vorstellen, dass das Sinn macht.

    Sollte das wirklich realisiert werden, was machen dann die am ENJJPT in Wichita Falls beteiligten Nationen? Italiener und Norweger fliegen die F-16 im Einsatz, aber Deutschland zum Beispiel würde seinen Jetpiloten-Anwärtern eine Typenausbildung verpassen und dann auf Tornado und Eurofighter umschulen. Und auch Italien fliegt ja nicht nur F-16.
     
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  10. #8 FastEagle107, 14.05.2009
    Zuletzt bearbeitet: 14.05.2009
    FastEagle107

    FastEagle107 Flieger-Ass

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    Sinn wuerde es schon machen, wenn es guenstiger ist (was ich nicht weiss). Der Grund fuer den Turboprop in der Schulung ist die Wirtschaftlichkeit des Fliegers. Die T-6 soll sich ja fast so verhalten wie ein Jet, ist aber fuer die Schulung wesentlich wirtschaftlicher als z.B. eine T-37. Und die T-6 besitzt Avionic, die den Schueler auf ihre spaeteren Muster vorbereiten (es sei denn sie sind in der Luftwaffe und muessen nach Ausbildung F-4 oder Tornado fliegen).
    Natuerlich kan man einen "reinrassigen" Kampfjet wie die F-16 auch zur Schulung benutzen. Allerdings wird dann in der Schulung nicht gekaempft, sondern es werden genau die gleichen Grundlagen geuebt wie heutzutage mit einer T-38. Es ist wieder die Frage, ob es wirtschaftlicher ist F-16 dafuer herzu nehmen. Jeder der T-38 fliegen kann, kann auch F-16 fliegen. Eine T-38 zu beherrschen ist schwieriger als eine F-16 zu fliegen (kaempfen ausgenommen!). Warum soll also ein Schueler die schwere Schule der T-38 durchmachen, wenn seine moeglichen spaeteren Muster alle einfacher zu fliegen sind? Das Konzept geht natuerlich nur auf, wenn der Schueler auch wirklich auf ein 4./5. Generation Flieger kommt nach Beendigung der Schulung. Von einer F-16 auf eine F-4 umzusteigen waere da schon ein hartes Brot.
     
  11. n/a

    n/a Guest


    Ich bezweifle, dass die F-16 wirklich wirtschaftlicher sein kann. Das Modell ist auch schon in die Jahre gekommen und auf den Ausbildungs-Bases würden auch eher die altersschwachen Modelle zum Einsatz kommen.

    Bei allem anderen stimme ich Dir voll und ganz zu!
     
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