Eurofighter am Boden...

Diskutiere Eurofighter am Boden... im Vom Original zum Modell Forum im Bereich Modellbau; Nachdem ich in meinem Fundus eine halbwegs passende Leiter in 1/72 gefunden habe, spukt in meinem Kopf der Plan eines Dioramas herum - Eurofighter...

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  1. steff1

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    Nachdem ich in meinem Fundus eine halbwegs passende Leiter in 1/72 gefunden habe, spukt in meinem Kopf der Plan eines Dioramas herum - Eurofighter bei Startvorbereitungen. Auf einschlägigen Bildern bzw Videos ist im Grunde alles zu erkennen, was ich bräuchte; allerdings will ich sie auch inhaltlich verstehen. Da gibt es:
    - ein Kabel angesteckt links vorne am Rumpf nahe des Lufteinlaufs. Es dient meiner Ansicht nach dazu, dass der Pilot und ein Techniker miteinander reden können - stimmt das ?
    - Nahe der Steckbuchse dieses Kabels ein Klappe, hinter der sich offenbar ein kleiner Bildschirm und mehrere Tasten verbergen, was sieht/macht der Techniker dort bzw. wann macht er das Ding im Zuge von Startvorbereitungen zu?
    - ein weiteres Kabel, angeschlossen irgendwo kurz hinter der Vorderkante der rechten Tragfläche, dient glaublich auch der Kommunikation, wer redet hier miteinander?
    - ein dickes Kabel, angeschlossen nahe des Bugradfahrwerksschachtes, ich denke die Bodenstromversorgung.
    - das Seitenruder und die Steuerflächen an der Hinterkante der Tragfläche sind meist ausgelenkt - wodurch ist das bedingt, bzw. gibt es Positionen, die es nicht geben kann, die ich also im Modell vermeiden sollte?
    Man verzeihe die laienhaften Fragen....!
     
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  3. #2 Typhoon, 02.02.2012
    Zuletzt bearbeitet: 02.02.2012
    Typhoon

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    Servus,
    da hast dann aber etwas ältere Aufnahmen..

    Die Kabel an den Tragflächenvorderkanten sind für die Kommunikation des Ersten und Zweiten Wartes mit dem Piloten und untereinander beim Start-Up oder beim Check nach dem Flug. Die Kabel werden aber nur noch in Ausnahmefällen benützt, jetzt gibt es ein Funksystem. Dabei wird eine Basisstation an der Interkom-Steckdose (meistens L/H Flächenvorderkante) angeschlossen. Dann haben die Techniker ein Empfangsgerät und können ohne Kabelsalat ihrer Arbeit nachgehen.

    Hinter der Klappe befindet sich das MDP (Maintenance-Data-Panel), dort werden Informationen zum Zustand des Lfz(Kraftstoff, Hydraulik usw.) und evtl. Fehler angezeigt, die den Flug verhindern könnten. Vor dem wegrollen wird diese Klappe geschlossen.

    Das dicke Kabel ist die Boden-Stromversorgung, damit kann man das Lfz auch ohne Laufende Triebwerke oder APU mit Strom versorgen. Wir starten aber meist mit APU Generator.

    Bei den Prototypen gab es vorgegebene Parkpositionen aller Steuerflächen (Foreplane nach unten, Flapperons nach unten, Seitenruder nach links) sobald Hydraulikdruck aufgebaut wurde.
    Bei der Serie ist es etwas anders, da fahren nur die Foreplanes in die Parkposition. Die Flaperons und Seitenruder je nach Ventilstellung im Steuerblock der Actuatoren.
    Beim Start-Up, nachdem die Triebwerke laufen und Hydraulikdruck anliegt und die FCS Computer das Go melden, wird das FCS aufgeschalten und die Steuerflächen fahren in die
    Take Off Trimposition. Foreplanes und Flapperons fast wagerecht und das Ruder senkrecht.

    Hoffe ich hab dir etwas geholfen..

    Gruß
     
    bastelalex gefällt das.
  4. steff1

    steff1 Flieger-Ass

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    Ich danke vielmals...

    ...für die Anwort, die noch dazu so prompt kam!

    Die Bilder/Videos sind sicher schon ein paar Jahre alt, das stimmt.

    Und weil ich schon bei blöden Fragen bin: Wenn man mit APU startet, demnach ohne Bodenstromversorgung, wie startet man die APU, oder anders gesagt, hat der Flieger eine Batterie? Ich weiß, das hat mit dem Modellbau nichts mehr zu tun, aber wenn ich schon einen Wissenden hier habe...

    Jedenfalls vielen Dank!
     
  5. #4 Typhoon, 02.02.2012
    Typhoon

    Typhoon Flieger-Ass

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    Jep, hat er ;-)
    Wie eigentlich fast jeder Flieger...
     
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