Eurofighter Technik Daten News

Diskutiere Eurofighter Technik Daten News im Jets Forum im Bereich Luftfahrzeuge; Nr. 1 kanns ja schon mal nicht sein, weil die deutschen EF ja weder Laserwarner noch Pirate haben.

Aurel

Flieger-Ass
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Ja, bei aller Liebe :rolleyes1:, muss ich hier @Sens zustimmen.
Ich habe diese Diskussion schon oft geführt (nicht in diesem Forum, glaube ich).

Ich sage es mal vereinfacht:
Wenn irgendjemand bei der Bw über "Einsatzbereitschaft" spricht MUSS man hinterfragen, was ist damit gemeint?

1. Einsatzbereit für das volle Spektrum der möglichen Missionsinhalte, im Krieg, gegen einen kompetenten Gegner (d.h. ALLE offensive UND defensive Systeme funktionieren, haben die nötige "Mission Data" und sind funktionsfähig integriert) oder
2. Einsatzbereit für eine bestimme, spezielle Mission, gegen einen kompetenten Gegner oder
3. Einsatzbereit für eine spezielle Mission, gegen einen limitierten Gegner (oder in einem Szenario mit geringem Gefährdungspotential, z.B. Alarmrotte Litauen) oder
4. Einsatzbereit für den Ausbildungs- und Friedensflugbetrieb oder
5. Flugklar

Ohne Frage sind die Errungenschaften der Lw und Airbus sicherlich ein guter Schritt in die richtige Richtung.
Aber die Details sind in dieser Diskussion wichtig.
Ich weiss es nicht und habe keine weiteren Informationen, aber ich denke, dass sich die 70% auf Nr. 4 beziehen. Keine schlechte Zahl, aber....
Nr. 1 kanns ja schon mal nicht sein, weil die deutschen EF ja weder Laserwarner noch Pirate haben.
 
FastEagle107

FastEagle107

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Nr. 1 kanns ja schon mal nicht sein, weil die deutschen EF ja weder Laserwarner noch Pirate haben.
Gut kombiniert. Braucht man sowas? Wieso haben die das nicht?
Keine Sorge, sind alles rhetorische Fragen. Ich will hier ja nicht wieder mit dem „Quatsch“ anfangen.
 

alois

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Tatsächlich hat die Luftwaffe den Laserwarner bisher nicht gebraucht. Es gibt noch keine ernst zu nehmende A-A Applikationen für Laser. Könnte aber zu einem Problem werden, wenn die EF den Tornado ersetzen soll.
 

Praetorian

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Es gibt noch keine ernst zu nehmende A-A Applikationen für Laser.
Air-to-Air weniger, richtig. Surface-to-Air sehr wohl (Laser-Beamrider wie RBS-70, Starstreak, (ADATS), Sosna-R, ggf. Laser-Rangefinder von Flak-Feuerleiteinheiten wie Skyguard oder Skyshield oder Flak-Pz).

Hat man halt weggelassen, weil der Eurofighter in der Luftwaffe nur nachrangig für die Luft-Boden-Rolle vorgesehen war. Das hat sich mittlerweile auch geändert.
 

alois

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Deswegen schrieb ich ja, dass es ein Problem werden kann, wenn er den Tornado ersetzt.
 

Sens

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Auch ohne Tornado-Ersatz sollen die deutschen Eurofighter in der Luft-Boden-Rolle einsetzbar sein.
 
Scorpion

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Nr. 1 kanns ja schon mal nicht sein, weil die deutschen EF ja weder Laserwarner noch Pirate haben.
Ist ein bißchen unpassend die Aussage, denn das Fehlen des PIRATE, oder LWR schränkt an sich nicht die Einsatzfähigkeit ein. Einsatzbereit im Sinne des Missionsspektrums mit den zur Verfügung stehenden Mitteln.
 

alois

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Der Tornado hat auch keinen LWR...
Du weißt aber schon, dass sich die Bedrohung seit der Einführung des Tornado geändert hat? Heute sollte man das schon haben.
Und einfach so nachrüsten wenn man es mal braucht ist auch nicht. Sieht man schon wie lange es dauert irgend etwas vernünftiges in den EF einzurüsten. Bis das passiert ist, ist der Konflikt schon lange vorbei.
 
Wingcommander

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Unsere Tornados die im scharfen Einsatz waren, Kosovo, Afghanistan und Counter Dash, hatten auch keins und sind alle wieder unversehrt nach Hause gekommen.
 

Sens

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Was Niemanden bei der eingeschränkten Bedrohungslage und die Art der wenigen deutschen Einsätze überrascht. Die Briten, die wirklich alle Arten von Einsätzen flogen und es auch zukünftig wollen, die haben nicht darauf verzichtet.
 
FastEagle107

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Eher doch, wenn man die aussenpolitischen Ambitionen der Bundesregierung anschaut.....
Frieden schaffen ohne Waffen?
Oder gibts was neues?

Achtung! Hier ist eine Prise Sarkasmus dabei. Mir sind die bewaffneten Einsätze der Bw wohl bekannt. Ich bezweifle jedoch, dass ein Kampfflugzeug wie der Eurofighter sich an offensiven Kampfhandlung beteiligt oder die Bw sich an Kriegen beteiligt, die nicht durch Art.5 abgedeckt sind.
 

alois

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Und wenn Art.5 doch mal Realität wird? Als Mitglied der BW würde ich mir ganz schön in den Arsch beißen, dass mir meine Mitbürger nicht das optimale Werkzeug für meine Aufträge gekauft haben...
 

Sens

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Erst recht, wenn die fehlende Technik nicht wenigstens für einige der Lfz in der Truppe verfügbar ist. Nur so kann man einen einen Kader für ihre mögliche Nutzung trainieren. Die Technik ist im Spannungsfall, wo keine Zeit für Formalien bleibt, zwar schnell nachgerüstet. Doch das Erlernen und Üben ihrer Handhabung durch die Nutzer kann dagegen Monate oder gar Jahre dauern. Erst dann ist diese Technik wirklich nutzbar.
Die Wirksamkeit einer Abschreckung beruht ja immer auf die aktuelle Bewertung durch den Gegner. Dazu gehört auch die Möglichkeit eines schnellen Aufwuchses, die immer gegeben ist, wenn es einen trainierten Kern an Personal gibt. Diese gewollte Unschärfe ist für einen möglichen Gegner nur schwer ein zu schätzen. Die unmittelbare Verfügbarkeit von Fähigkeiten für einen Teil der deutschen Eurofighter ist da besonders Effektiv. Bis der letzte EF entsprechend ausgerüstet ist dagegen zweitrangig. Sie benötigt im Fall der Fälle die wenigste Zeit.
Die Geschichte richtet sich nicht nach den Beschaffungszyklen der jeweiligen Länder.
Die Franzosen hatten ja im September 1939 dem DR den Krieg erklärt und hofften auch auf eine diplomatische Lösung. Da sie wussten, dass sie noch nicht kampfbereit waren und Probleme bekommen, wenn ihre Abschreckung nicht bis zur Behebung der Defizite wirkt. Bei der Beschaffung aktueller Technik lagen sie um mehrere Monate zurück. Die Deutschen wussten das und haben nicht gewartet. Es lag zwar nicht nur an der noch fehlenden Technik und ihre Verfügbarkeit, doch die Deutsche Entscheidung hat das sicherlich beeinflusst, ob sie einen Angriff wagen könnten.
 
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Aurel

Flieger-Ass
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Air-to-Air weniger, richtig. Surface-to-Air sehr wohl (Laser-Beamrider wie RBS-70, Starstreak, (ADATS), Sosna-R, ggf. Laser-Rangefinder von Flak-Feuerleiteinheiten wie Skyguard oder Skyshield oder Flak-Pz).

Hat man halt weggelassen, weil der Eurofighter in der Luftwaffe nur nachrangig für die Luft-Boden-Rolle vorgesehen war. Das hat sich mittlerweile auch geändert.
Teil des OEPS- 27, 29 und 30 ist ein Laser-Rangefinder. Damit kann praktisch jedes aktuelle russische Jagdflugzeug ohne aktive Radarnutzung Zieldaten ermitteln.
In den meisten aktuellen Konfliktszenarien ist mit russischen Fabrikaten als Gegner zu rechnen. Dazu dann noch die Palette an Bedrohungen vom Boden.

Auch wenn man Radar, RWR und externe Sensoren als ausreichend ansieht, ist es dennoch eine Lücke in der Sensorausstattung. Eine Lücke, die man ohne große Not akzeptiert. Alles marktverfügbar und fertig integriert. Das finde ich nun wieder "quatsch".
 
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