Eurofighter Technik Daten News

Diskutiere Eurofighter Technik Daten News im Jets Forum im Bereich Luftfahrzeuge; Falsch. EA wird in einem Luftraum benötigt, indem man ohne EA nicht einfliegen kann. Das ist im Normalfall ein S*** System oder ein Netzwerk. Da...

Sens

Alien
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Wenn das Radar zur Zielsiche und Verfolgung genutzt wird und/oder zur Erstellung von Radarkarten, dann benötigt das Resourcen die dann nicht für EA zur Verfügung stehen und umgekehrt. Einfache Geschichte...
Falsch. EA wird in einem Luftraum benötigt, indem man ohne EA nicht einfliegen kann. Das ist im Normalfall ein S*** System oder ein Netzwerk. Da wird nichts gesucht, denn die dafür notwendigen Zielangaben und Wegepunkte gibt es zum Beginn einer Mission oder erhält sie über Data-Link. Jede Mission hat einen spezifizierten Auftrag samt Briefing.
 
AMeyer76

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Pak

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24 Eurofighter + 54 Rafale + 26 SU35 das ist viel...
 

Praetorian

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Von der ILA gibt es einige neue Informationen zur zukünftigen Eurofighter-Variante für die elektronische Kampfführung:
  • Der Arbeitsbegriff "Eurofighter ECR" wurde durch "Eurofighter EK" (Elektronischer Kampf) ersetzt.
    (Anmerkung meinerseits: das macht durchaus Sinn und spiegelt das deutlich erweiterte Fähigkeitsspektrum gegenüber dem Tornado ECR wider)
  • Noch keine offizielle Verlautbarung, aber die Industrie erwartet eine Marktsichtung in 2022 und ein RFI für luWES in 2023 mit folgender Auswahlentscheidung und Vertragsunterzeichnung in 2023/2024.
  • Die ursprünglich der NATO für 2025 zugesagte Verfügbarkeit ist entsprechend auf 2028 gerutscht.
  • Eine Anfangsbefähigung wird sich zunächst auf die wichtigsten Frequenzbänder beschränken, zusätzliche Fähigkeiten sollen später nachgerüstet werden.
    (Anmerkung meinerseits: vermutlich erstmal eine Ausrichtung gegen Feuerleitradare in mittleren Frequenzbereichen, später dann eine Erweiterung gegen langweillige Suchradare.)
Auf der ILA wurden Escort Jammer Pods nicht nur von Hensoldt (als Modell) gezeigt, sondern mindestens auch von Airbus (evtl. sogar ein echter Pod, ggf. Erprobungsträger?) und der ESG (TEASE², eine adaptierte Version eines israelischen Pod von Elisra). Bin nicht ganz sicher, inwiefern Hensoldt und Airbus da zusammenhängen. Die gezeigten Pods der beiden Unternehmen unterscheiden sich optisch, aber das Industriekonzept für den Eurofighter ECR hatten sie gemeinsam vorgestellt.

 
Wolfsmond

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Nein, das ist ein ganz normaler Flottenmix, wenn man möglichst unabhängig von Machtblöcken und politischen Konstellationen sein will.
Da diese Zusammenstellung niemand sonst auf der Welt betreibt, würde mich Deine Definition von "normal" interessieren. Ein logistischer wie ausbildungstechnischer Alptraum.
 

alois

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Welcher logistischer oder ausbildungstechnischer Alptraum soll das sein? In welcher Luftwaffe gibt es denn nur einen Flugzeugtypen?
Viele haben einen Mix von westliches und östliches Material. Das ist klug. Die Ägypter handeln oft nicht im Sinne des Westens (z.B.sanktionieren sie derzeit nicht die Russen), machen aber viel gemeinsame Sache mit dem Westen und ähnlich auch mit den Russen. Selbst im Westen gibt es manchmal Kontroversen, sodass mal die einen, mal die anderen Ersatzteile nicht liefern, je nachdem was gerade politisch anliegt. Wenn die Ägypter mal Probleme mit Ländern aus dem Südsahara haben, könnten die Franzosen Ersatzteile für die Rafale sperren und machen die Ägypter bei den Sanktionen gegen die Russen mit, dann bekommen sie keine Ersatzteile für ihre russischen Flieger. Die Inder handeln auch so.
 
lowdeepandhard

lowdeepandhard

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Welcher logistischer oder ausbildungstechnischer Alptraum soll das sein? In welcher Luftwaffe gibt es denn nur einen Flugzeugtypen?
Nur einen Kampfflugzeugtypen haben viele Luftstreitkräfte der Welt. Und das hat gute Gründe. Zugegeben: vergleichbare Luftwaffen wie die Ägyptens haben häufig mehr als einen Typen im Bestand, was aber häufig durch Unterschiede in der Einsatzrolle begründet ist.

Ägypten würde zukünftig aber Eurofighter, Rafale, F-16, MiG-29M, Mirage 2000 und Mirage 5 parallel betreiben. Ok, letztere dürften keine lange Zukunft mehr haben, aber trotzdem ist das von einem "normalen Flottenmix" weit entfernt.

Viele haben einen Mix von westliches und östliches Material. Das ist klug. Die Ägypter handeln oft nicht im Sinne des Westens (z.B.sanktionieren sie derzeit nicht die Russen), machen aber viel gemeinsame Sache mit dem Westen und ähnlich auch mit den Russen. Selbst im Westen gibt es manchmal Kontroversen, sodass mal die einen, mal die anderen Ersatzteile nicht liefern, je nachdem was gerade politisch anliegt. Wenn die Ägypter mal Probleme mit Ländern aus dem Südsahara haben, könnten die Franzosen Ersatzteile für die Rafale sperren und machen die Ägypter bei den Sanktionen gegen die Russen mit, dann bekommen sie keine Ersatzteile für ihre russischen Flieger. Die Inder handeln auch so.
Das ist nur "klug", wenn entweder a) Kosten keine Rolle spielen (siehe Qatar) oder ich b) eine Paraden-Glitzer-Luftwaffe habe, bei denen echte Fähigkeiten eine untergeordnete Rolle spielen. In beiden Fällen spielen die üblichen Gründe, warum die allermeisten Luftstreitkräften so etwas gerade bei Kampfflugzeugen im Allgemeinen nicht machen, nämlich Ausbildung, Wartung, Instandsetzung und in geringerem Maße Einsatzdoktrin, eine eher untergeordnete Rolle.

Ägypten würde ich persönlich irgendwo in der Mitte ansiedeln, schließlich bezahlen die die meisten ihrer teuren Waffensysteme nicht selbst, haben aber andererseits eher klassische "Third world dictatorship"-Streitkräfte, die politisch-gesellschaftlich zu großen Teilen eine andere Rolle ausfüllen als die der Verteidigung nach außen.
 
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alois

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Der eine oder andere Typ dürfte in naher Zukunft ausgesondert werden. Da fallen mir vor allem Mirage 5 auf und andere dürften auch nicht mehr taufrisch sein.
Luftwaffen haben aber x verschiedene Typen im Bestand. Jedes mit seiner eigenen Logstik. Da ist es doch egal ob Jäger oder Transporter. Es gibt auch nicht viele Länder die sich große Luftwaffen leisten können und die man vergleichen kann. Indien hat z.B. auch nicht wenige Typen und versucht auch möglichst viel Diversität zu haben.
 

arneh

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Luftwaffen haben aber x verschiedene Typen im Bestand. Jedes mit seiner eigenen Logstik. Da ist es doch egal ob Jäger oder Transporter.
Nicht ganz. Zumal bei den betreffenden Typen auch noch die komplette Bewaffnung inkompatibel ist. Also muss man alle Bewaffnungslinien (Französisch, Britisch/Amerikanisch, Russisch) mit ausreichend Puffer bevorraten, warten und immer mal wieder erneuern. Und für alle Linien aktuell ausgebildetes Fachpersonal vorhalten.
 
lowdeepandhard

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Nicht ganz. Zumal bei den betreffenden Typen auch noch die komplette Bewaffnung inkompatibel ist. Also muss man alle Bewaffnungslinien (Französisch, Britisch/Amerikanisch, Russisch) mit ausreichend Puffer bevorraten, warten und immer mal wieder erneuern. Und für alle Linien aktuell ausgebildetes Fachpersonal vorhalten.
This. Zumal es eben kein Flugzeug gibt, welches die Rollen Abfangjagd und bspw. Lufttransport miteinander vereint. Da gibt es also keine andere Möglichkeit, als verschiedene Muster zu beschaffen. Für die gleiche Rolle aber sieht das völlig anders aus, zumal die Betriebskosten von etwa Transportflugzeugen und Kampfflugzeugen eine völlig andere Hausnummer sind.
 

RaSt

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Für die gleiche Rolle aber sieht das völlig anders aus,
Ich gehe mal davon aus, dass Du die vorausgehenden Postings nur oberflächlich überflogen bzw. überhaupt nicht gelesen hast. Das Problem war doch, dass Ägypten feststellen musste, dass die USA in einer für Ägypten wichtigen Phase den Einsatz der F-16 unterbunden hat. Daraufhin haben sie entschieden, dass sie weiter diversifizieren müssen- also Flugzeuge von unterschiedlichen Herkünften einsetzen müssen - um diese Abhängigkeit zu unterbinden >>> darum verschiedene Muster für die gleiche Rolle.
 
lowdeepandhard

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Ach echt? Danke für die Zusammenfassung, wär ich ja nie drauf gekommen.

Es ging darum, warum das ein "logistischer oder ausbildungstechnischer Alptraum" ist bzw. über den Kommentar "normaler Flottenmix". Normal ist das nämlich, wie dargelegt, definitiv nicht - auch wenn es Gründe gibt, warum etwa Ägypten und Qatar so etwas machen. Der Vergleich zu Indien ist im Übrigen irreführend, weil derart große Luftstreitkräfte erstens mit völlig anderen Skaleneffekten arbeiten können, und zweitens die Rolle von etwa Su-30MKI und Rafale hinreichend unterschiedlich ist.
 

RaSt

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Ach echt? Danke für die Zusammenfassung, wär ich ja nie drauf gekommen.

Es ging darum, warum das ein "logistischer oder ausbildungstechnischer Alptraum" ist
Genau das ist zweitrangig. Am aller wichtigsten ist, dass eine Air Force überhaupt fliegen kann. Und wenn man die Erfahrung macht, dass das Herstellerland des Flugzeugs die Maschine einfach so "grounden" kann und man dagegen machtlos ist, dann muss man erst einmal dieses Problem lösen. Und die Antwort lautet: Diversifizierung. Auch wenn dann - wie Du schreibst - es ein " logistischer und ausbildungstechnischer Albtraum " ist. Besser unter ungünstigen Rahmenbedingungen fliegen als überhaupt nicht fliegen.
 
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