Eurofighter Technik Daten News

Diskutiere Eurofighter Technik Daten News im Jets Forum im Bereich Luftfahrzeuge; Warum, weil das Baltikum seid 2004 der NATO angehört? :wink2: "unwahrscheinlich" hat aber nix mit "Eurofighter Technik" zu tun.
Jety

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......aber das Baltikum ist nicht so ganz 100% ausgeschlossen.....
Warum, weil das Baltikum seid 2004 der NATO angehört? :wink2: "unwahrscheinlich" hat aber nix mit "Eurofighter Technik" zu tun.
 

fant66

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doerrminator

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3 Eurofighter sollen nonstop von Japan nach Hawai fliegen. Das sind immerhin 10,5 Stunden. Der direkte Weg wäre zwar kürzer, aber der
Eurofighter darf, anders als viele Airliner, nie weiter als 1 Stunde vom nächsten Notlandeplatz entfernt sein.
 

mel

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Naja, Info correct as of: 26/5/15. D.h. die Liste ist 9 Jahre alt und dürfte so in etwa die Hälfte der Lebensdauer des Flugzeugs abdecken.
 

Sens

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Das ist richtig und auf eine Anfrage eines Abgeordneten wurde 2022 die aktuelle Anzahl nicht genannt. Da bleibt dann nur der indirekte Weg.
"Diese Arbeit wird in der Branche als „großes Wartungsprogramm“ bezeichnet und alle 1600 Flugstunden durchgeführt."
Die letzten zwei Jahre flog die ZJ914 auch auf Flugschauen, die sicherlich mit einem Ausgleichsfaktor für die erhöhte Belastung an zu setzen sind. Demnach wird bei einer rechnerischen Gesamtstundenzahl von etwa 3200 Flugstunden eine wirtschaftliche Grenze erreicht.
Dort gibt es weitere Zahlen und es ist zu erwarten, dass die RAF bewusst, auf das zweite ,, große Wartungsprogramm" verzichtet hat, das ja bei 3200 Flugstunden fällig würde. Mit Belastungsfaktor, wie bei der ZJ914 auch schon früher.
 
TomTom1969

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Dort gibt es weitere Zahlen und es ist zu erwarten, dass die RAF bewusst, auf das zweite ,, große Wartungsprogramm" verzichtet hat, das ja bei 3200 Flugstunden fällig würde. Mit Belastungsfaktor, wie bei der ZJ914 auch schon früher.
Mit dem ersten Punkt gebe ich Dir recht. Aber wie kommst Du darauf, dass es „Belastungsfaktoren“ gibt, die beim Eurofighter die Flugstunden bis zum nächsten Check reduzieren?

Und selbst wenn, würden die paar Stunden auf Airshows die Restlebensdauer nicht einschränken. Der Flieger wird dabei ja nicht „off limits“ betrieben.
 

Sens

Alien
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Wir haben hier ja einige Spezialisten, die sehr gut erklären können, dass eine Flugstunde unter bestimmen Bedingungen variiert und dafür ein Ausgleichsfaktor eingerechnet wird. Das gilt z.B., wenn ein Kampfflugzeug in der "Aggressor-Rolle" eingesetzt wird, wo häufiger als üblich die zugelassenen G-Belastungen auftreten.
 

fant66

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Trotzdem ist die Zelle mit 3000 FH nicht abgeflogen. Die wollen die T1 halt loswerden, wie die Luftwaffe auch. Von unseren T1 wird wahrscheinlich keine so viel Stunden erreichen.
 
Scorpion

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Es spielen am Ende viele Faktoren eine Rolle. Sicherlich wird ein Flieger der häufiger hohen G-Belastungen ausgesetzt ist als ein anderer sicherlich früher sein FI Limit erreichen. Allerdings muss an dieser Stelle auch berücksichtigt werden, dass ein solcher Airshow Flieger im Regelfall recht leicht ist und selten Außenlasten trägt, was wiederum die Belastung reduziert, gegenüber einem Lfz in operationeller Konfiguration.
 

paganethos

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Was macht den Eurofighter T1 denn so schlecht, das GB und D ihn loswerden wollen? Für zB. Airpolicing sollte es doch keine Rolle spielen, wie modern der Flieger ist. Nacht und schlechtes Wetter kann doch auch die T1. Da verbraucht man doch im Prinzip nur Flugstunden mit modernen Fliegern für Aufgaben, die man sicher locker noch mit F-16 A erledigen könnte?
 
Scorpion

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Die Versorgbarkeit mit Ersatzteilen ist ein Problem, da viele Komponenten obsolet sind und nicht mehr hergestellt werden und somit nicht mehr verfügbar sind. Dieses Problem könnte behoben werden, indem man die betroffenen Komponenten durch neuere ersetzt, was aber bei der Masse an betroffenen Gerätschaften einiges kosten würde. Mit dem aktuellen Bauzustand ist eine gemeinsame Weiterentwicklung mit den neueren T2/3/4 Luftfahrzeugen nicht möglich.
 
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Wenn man die obsoleten Teile der T1 Flotte tauscht....die Spanier haben genau CSG/MDP/VVR/MDP getauscht. Dazu die TA für den LDP (in D war die 30+39 Musterträger für die TA Videoleitung LDP). (und der IPA3 hat´s wohl auch). Sind aber trotzdem noch genügend Systeme übrig. (die auch am teuersten sind) Zum Thema FH Verbrauch- es gibt da ein System das SHM (Structure Health Monitoring) Events zur Auswertung speichert- das fahren der Airbrake oder Fahrwerk sind z.B. solche Events die je nach Zusammensetzung Einfluss auf die Lebensdauer der Zelle haben. In der Zelle gibt es ja SHM Sensoren (so eine Art Dehnmessstreifen) die auch mit aufzeichnen. Zum Beispiel entsprechen 15 min. Display einem normalen Flug von ca. 1,5 h. Um mal mit den Zellestunden der T1 Flotte zu vergleichen: 2016 in Ämari hatte die GAF Flieger FH Zeiten zwischen 750 und 1000 FH. Die beiden RAF EF der T1 Flotte die nach der Übernahme noch vor Ort waren hatten 2150FH und 2550FH. Das war 2016.
Just my 2 cents....
 
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Was macht den Eurofighter T1 denn so schlecht, das GB und D ihn loswerden wollen? Für zB. Airpolicing sollte es doch keine Rolle spielen, wie modern der Flieger ist. Nacht und schlechtes Wetter kann doch auch die T1. Da verbraucht man doch im Prinzip nur Flugstunden mit modernen Fliegern für Aufgaben, die man sicher locker noch mit F-16 A erledigen könnte?
Die T1,T2 und T3 haben in etwa die gleichen Kosten je Flugstunde. Wenn außerdem die Verfügbarkeit des Fachpersonal der begrenzende Faktor ist, dann machten es durchaus Sinn, die nur für die Variante zu verwenden, die die meisten Möglichkeiten bietet. Die Situation der RAF und auch bei der Luftwaffe. Ohne Kriegseinsatz werden die jeweiligen Varianten innerhalb einer geplanten Lebensdauer von 30 Jahren niemals abgeflogen. Nur die Spanier haben niemals die wünschenswerte Anzahl von EF beschafft und waren darauf angewiesen, die schon bezahlten T1 weiterhin relevant zu halten.
 

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Die Versorgbarkeit mit Ersatzteilen ist ein Problem, da viele Komponenten obsolet sind und nicht mehr hergestellt werden und somit nicht mehr verfügbar sind. Dieses Problem könnte behoben werden, indem man die betroffenen Komponenten durch neuere ersetzt, was aber bei der Masse an betroffenen Gerätschaften einiges kosten würde. Mit dem aktuellen Bauzustand ist eine gemeinsame Weiterentwicklung mit den neueren T2/3/4 Luftfahrzeugen nicht möglich.
Damals hat man bewusst gelogen, um noch 2003 etwas zu haben, was die F-4F ablösen sollte. Die T1 waren so etwas wie ein A Variante. Erst ab der T2 gab es so etwas wie ein B Variante, die überhaupt den Produktionsstandard für die versprochenen Möglichkeiten bot. Rein theoretisch sollte das auch für die T1 möglich sein, wie für die F-16A/B und ihr MLU. Doch hat man den dafür notwendigen Aufwand=Kosten für den EF T1 klein geredet. Heute will sich niemand daran erinnern und die zeitlichen Verzögerungen bei der Entwicklung der Software lässt ein bezahlbares MLU immer weniger sinnvoll erscheinen, weil das jeweilige technical refresh für die T1 immer aufwändiger wird. Die dafür notwendigen Gelder reichen noch nicht einmal für alle T2 aus. Von Geschwader zu Geschwader ergeben sich dadurch abgestufte Möglichkeiten, was ihre Missionen angeht.
 
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Damals hat man bewusst gelogen, um noch 2003 etwas zu haben, was die F-4F ablösen sollte. Die T1 waren so etwas wie ein A Variante. Erst ab der T2 gab es so etwas wie ein B Variante, die überhaupt den Produktionsstandard für die versprochenen Möglichkeiten bot. Rein theoretisch sollte das auch für die T1 möglich sein, wie für die F-16A/B und ihr MLU. Doch hat man den dafür notwendigen Aufwand=Kosten für den EF T1 klein geredet. Heute will sich niemand daran erinnern und die zeitlichen Verzögerungen bei der Entwicklung der Software lässt ein bezahlbares MLU immer weniger sinnvoll erscheinen, weil das jeweilige technical refresh für die T1 immer aufwändiger wird. Die dafür notwendigen Gelder reichen noch nicht einmal für alle T2 aus. Von Geschwader zu Geschwader ergeben sich dadurch abgestufte Möglichkeiten, was ihre Missionen angeht.
Für solche Pauschalbehauptungen müsstest Du wissen was in den entsprechenden Verträgen und der WSDPS steht, was Du nicht tust.

Ich lasse es an dieser Stelle als Deine Laienmeinung stehen.
 

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Aus WHQ Forum > Eurofighter (whq-forum.de)
"Das Kernproblem wäre, die frühen Tranchen allesamt auf ASAAC-kompatible integrierte modulare Avionik (General Purpose Mission Computer/GPMC) aufzurüsten. EF der Tranche 3 sind dafür vorbereitet, gerade bei der Tranche 1 käme das aber einem kompletten Entkernen und Neuaufbau gleich. Bei den IPAs hat man große Teile entsprechender Arbeiten schon mal gemacht, es ist also durchaus möglich. Die Frage ist, wieviel der Aufwand dann kostet. Ohne das ist die Tranche 1 (und in Teilen auch die Tranche 2) von Weiterentwicklung der Avionik abgehängt und wird zunehmend ein Versorgbarkeitsproblem, ein Kostenfaktor aufgrund Mehrfachaufwands für eine kleine Teilflotte und wird auf dem jetzigen Stand stagnieren."
Der entscheidende Hinweis ist, dass ja die Problematik nicht nur die Tranche 1 sondern auch Teile der Tranche 2 betrifft. Dieses wichtige Detail wird weder vom Hersteller und den jeweiligen Nutzern kommuniziert. Es hat schon seine Gründe, dass bei den Verträgen die Vertraulichkeit vereinbart ist. Nur wenige Interessierte lesen überhaupt nach was einst vereinbart wurde, nach dem Motto, wer will schon aus den Fehlern der Vergangenheit lernen, um sie für die Zukunft zu vermeiden.
Flugzeug Jagdflugzeug 90 (EFA, European Fighter Aircraft, EUROFIGHTER, TYPHOON): Flugsimulationsanlagen.- Beschaffung - Deutsche Digitale Bibliothek (deutsche-digitale-bibliothek.de)
Weapon System Design an Performance Specification (WSDPS)
Bei den Lesern bleibt nur der Eindruck haften. Das alle T2 und T3 auf eine Mehrrollenfähigkeit hochgerüstet werden können. Im Kleingedruckten steht dann, das es je nach Produktionslos auch unterschiedlich kostet. Gerade Scorpion weis ja, das es inzwischen einen ziemlichen Gemischtwaren-Laden in Bezug auf den jeweiligen Rüststand der EF bei den Geschwadern gibt. Um nicht das Kind mit dem Bade aus zu schützen, das gleiche Problem haben fast alle Nutzer des EF/Typhoon und zum Teil auch die Nutzer der Rafale oder F-35, wo es auch mehrere Rüststandards gibt.
 

Sens

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„TyTan“ beflügelt britische Eurofighter-Verfügbarkeit (militaeraktuell.at)
Hier etwas über die Vorgehensweise der Briten und die vereinbarten 179 000 Flugstunden für ihre Typhoon-Flotte in den 10 Jahren.
Die haben haben 119 im Dienst und deren Anzahl soll bis 2025 auf 107 für ihre 7 Einsatzstaffeln reduziert werden.
Grob kalkuliert sind das etwa 150 Flugstunden je Jahr für jeden EF/Typhoon. Weil dazu noch die Simulator-Stunden kommen, die inzwischen 1/3 der "Flugzeit" ausmachen, haben die Britischen Piloten etwa 200 Jahresstunden für ihr Waffensystem zur Verfügung.
 
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