Experiment: Marine-Tornado 1/144 "nur" mit Acrylmarker-Stiften gestalten (?)

Diskutiere Experiment: Marine-Tornado 1/144 "nur" mit Acrylmarker-Stiften gestalten (?) im Jets bis 1/72 Forum im Bereich Bauberichte online; Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden! Es ist wieder eine gleichmäßige Farboberfläche entstanden - die zuvor durch den Glänzer bewirkte...
Erico

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Weiter ging es mit der Cockpithaube. Gleich vorweg: Es war keine gute Idee, "mal schnell" zwischen Abendbrot und Fussballschauen dran zu gehen.

So ist mir ein typischer Fehler passiert, wenn man sich keine Zeit nimmt: Nach dem Abtrennen vom Gußast wollte ich mit dem Bastelmesser die Angußstellen am unteren Rahmen säubern und habe dabei die gewölbte Haube darüber mit der Klinge angekratzt :cursing:.
 
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Normalerweise klebe ich genau darum den klaren Teil der Haube ab und schabe auch insgesamt vorsichtiger die Überstände ab und schleife den Rest mit kleingefaltetem Schleifpapier.
Nun ja, also kleine extra Arbeit für mich und nix mit Fussballvorberichterstattung!
Die Haube wurde jetzt abgeklebt und die trübe Stelle erst mit feinem Schleifpapier behandelt, dann mit Zahnpasta und Wattestäbchen poliert. Nach Abspülen und trocknen ist sie wieder klar! Ein Future Bad war diesmal nicht nötig, uff.
 
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Jetzt konnte die Lackierung des Rahmens beginnen. Da bei diesem 144er Modell die Haube und Streben entsprechend klein sind, klebe ich diesmal nicht die Haube komplett ab, sondern gehe schrittweise vor.
Also erstmal die unteren Rahmenstreben längsseits angeklebt. Die weiße Grundierung kam hier vor dem Stift nicht zum Einsatz, da Erstere einem sonst hell von innen entgegenstrahlt. Also 2-3 dünne Schichten direkt mit dem Stift der Oberseitentarnung (RLM 66) aufgetragen.
 
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Da die Farb-Deckung auf dem Klarsichtteil nicht so dolle ist, kommen heute nochmal 1-2 Schichten dazu. Ich hoffe, dass ich durch das folgende Abkleben der vertikalen Kanzelstreben nicht später diesen Teil Farbe direkt wieder mit dem Tamiyaband abziehe!
 
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Eine neue Baustelle wurde auch gleich eröffnet, nämlich die Lackierung der Triebwerksauslässe und Schubumkehr.
Mal gucken, wie sich die Stifte mit Metallton hier schlagen. Ich habe extra eingeplant, die betroffenen Stellen erst nach der Mattlackversiegelung zu bemalen, damit die Metalltöne nicht mehr verändert oder gar abgetönt werden.

Die Farbgrenzen wurden mit Streifen von Tamiyaband angeklebt. Beim Übergang zu den beiden seitlichen, spitz zulaufenden Rumpfverkleidungen habe ich jedoch durch die Form mit Klebeband keine gute Trennlinie hinbekommen. Daher hier Umstieg auf Abdecklack, der Vorteil hier ist, dass man mit dem Pinsel das halbflüssige Material nach und nach in die richtige Position verteilen kann. Eine Linie ergibt sich fast von alleine durch die Fließeigenschaft.
 
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Bei der Farbauswahl im Heckbereich kann man sich gut an Originalbildern orientieren. Bei Tornados ist der Bereich mal mehr oder weniger verfärbt/verrust. Bei der konkreten Maschine kann man grob 3 Töne ausmachen.
Ein Glück, dass genau 3 Metallstifte im Set sind, zur Auswahl wurden die Farben am Gießast nebeneinander probelackiert. So gibt sich die auf dem letzten Bild gelegte Reihenfolge von links nach rechts (oder von vorne nach hinten): Ansatzstreifen, Schubumkehr, Auslässe.
 
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bolleken96

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Wenn du die Rahmen mit dem Markern machst, kannst du auf ein abkleben fast verzichten. Überschüssige Farbe oder Unsauberkeiten kann man sehr präzise mit einem Zahnstocher entfernen. Nur als Hinweis gemeint.

Die Dichtung am Kanzelrahmen dieser Gnat ist auch so und AK Marker entstanden.
 
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MiGhty29

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da ja das ThreadThema so lautet,frage ich mich,warum
Du nicht SELBST darauf gekommen bist ... 😁😁😁
Super Arbeit @Erico !
Gruss Uwe
 
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Hallo Uwe, man(n) lernt nie aus :cool1

Diese Methode hätte mir einige Fisselarbeit beim Schneiden und Abkleben gespart und die Stiftspitze wäre eigentlich fein genug dafür :smiley_wall:.
 
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Zum Thema Fisselarbeit geht es gerade weiter:
Die Sitze sind begurtet mit ca 0,2mm geschnittenem Abdeckband (Kopfstützen) bzw. 0,3mm beim Rest. Die Felgen wurden leicht eingeölt und wieder versäubert und die Gegenmaßnahmen-/Störbehälter fertig gemacht. Die abgerundeten Endstücke des ECM Pods Cerberus zB. konnten schnell und einfach mit dem schwarzen Stift gemalt werden. Da die ak Stifte matt auftrocknen, passt es dort direkt zum bereits farbversiegelten Behälter.
 
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Das Heck ist noch nicht fertig, aber musste größer überarbeitet werden als mir lieb war. Der Abdecklack wollte sich - anders als ich es von unbehandelten (natürlich!) Cockpithauben kenne - nicht ohne erheblichen Widerstand von beiden fertig lackierten und versiegelten Rumpfseiten trennen! Die übliche Methode, mit Skalpel leicht an einer Kante anheben und dann abziehen oder einfach abrubbeln, ging nicht :aetsch:.

So habe ich beim vorsichtigen Abschaben teils nur die Versiegelung, teils die Farbe (natürlich grau UND weiß) beschädigt.

Also nach sauber schleifen und polieren, das ganze an den betroffenen Stellen mit den Stiften 2x freihand ausgebessert, dann wieder Mattlack drauf und am Schluss den um den Rumpf gehenden "Alustreifen" angeklebt, und wieder da angekommen, wo ich vorgestern aufgehört habe :schild_0002:

Als nächstes sind nu die Auslässe im dunkelsten Metallfarbton dran.
 
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Frohe Weihnachten alle, nach kleiner Pause ist nu endlich mal wieder Ruhe und Muße für ein paar Runden am Basteltisch.

Die Triebwerksauslässe haben nun auch ihre Metalltönung erhalten, welche sich im Moment aber nur leicht von der Farbe der Schubumkehrbleche abgrenzt. Im Original sind die Auslässe kräftig dunkler, hier werde ich mit Wash noch etwas abtönen.
 
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