Exzesse der FluglärmBeschwerden

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  1. mcnoch

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    Zum Thema Fluglärm gibt es viele Meinungen und Ansichten, auch hier im Forum.

    Aber sehr interessant finde ich diese Aufstellung der Hessenschau, die am Freitag mal Zahlen nannte.
    In der für Fluglärm zuständigen Stelle des Flughafen Frankfurt gehen pro Tag 15.325 Fluglärm-Beschwerde ein, als mehr also 5,5 Millionen im Jahr.
    Nicht aber, weil das Problem wirklich so schlimm ist, sondern weil auch hier - wie anderen Orts - einzel Personen in ihrem Zorn außer Kontrolle geraten sind, denn drei Viertel aller 5,6 Millionen Einwendungen stammen von drei Personen.
    Einer der Dauerbeschwerer schickt über 5.000 Beschwerden am Tag, mehr als vier Mal so viele wie es überhaupt Flüge gibt.

    Zu den Opfern solchen Verhaltens zählen aber nicht nur die Beschwerdestellen der Flughäfen, sondern auch die normalen Bürger, deren echte Anliegen, bei denen man etwas tun muss und kann, ins Hintertreffen geraten.

    http://hessenschau.de/wirtschaft/wa...de,fluglaerm-beschwerden-bei-fraport-100.html
     
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  3. #2 JohnSilver, 12.03.2017
    JohnSilver

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    Die Dauerbeschwerer in den Spam-Ordner schicken und automatisch löschen! :wink2:

    Nicht, dass ich mich auch schon mal über Fluglärm bzw. Tiefflieger aufgeregt habe, aber das ist ja schon pathologisch. :blink:
     
  4. #3 sixmilesout, 12.03.2017
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    Manchen Leuten empfehle ich gern den Gang zum Arzt. Wie schickt man 5 k Beschwerden an nur einem Tag??????
     
  5. #4 mcnoch, 12.03.2017
    Zuletzt bearbeitet: 12.03.2017
    mcnoch

    mcnoch Alien
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    Über 5 000 Meldungen pro Tag sind ~ 4 Meldungen pro Minute, das geht nur über einen selbstgebastelten Bot, der in einer Endlosschleife läuft. Wenn es keine Sanktionierung von Missbrauch solcher Meldestellen gibt, wie z.B. beim Missbrauch von Notrufen, dann ist dies gar nicht mal so selten.

    Ich kannte in Nürnberg einen pensionierten Ingenieur, der hatte sich einen Schallsensor gebastelt und diesen dann mit seinem Computer verbunden, so dass eine Software bei jeder Überschreitung des 50 bzw. nachts 35 db(A) Levels eine automatisch generierte Mail an irgendjemanden in den Nürnberger Stadtverwaltung geschickt wurde. Auch einige Tausend Stück im Jahr. Der machte soweit einen ganz normalen, friedlichen Eindruck, bis zu dem Augenblick, wo "sein Thema" angeschnitten wurde, dann öffnet sich da ein wahrer Abgrund an Hass und Zorn auf die "Verantwortlichen" und diejenigen, die diese nicht stoppen und Verachtung für jeden, der das anders sah als er. Selbst singende Vögel hätten durch spezielle Züchtungen zum Einhalten der Lärmschutznormen gebracht werden sollen. Da er selber gerne laut Musik hörte, lag auch keine extreme Lärmempfindlichkeit vor. Er hatte eigentlich ein gutes Leben geführt, aber irgendwie scheint er in das Thema all seine unterdrückten Ängste, Frust und was weiß noch kanalisiert zu haben. Eine psychische Erkrankung ist bei ihm nicht festgestellt worden, auch wenn sein Verhalten als "auffällig" und "außer der Norm" eingestuft wurde; vermutliches Motiv für seine Handlung war Geltungsbedürfnis und Rechthaberei. Es ist also recht schwer, gegen solche Leute vorzugehen und dies nutzen dies dann triumphierend lächeln aus.
     
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  6. mg218

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  7. #6 Wolfsmond, 12.03.2017
    Wolfsmond

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    Den netten Psychopathen von nebenan gibt es leider öfter als man denkt. Im beschaulichen Dörfchen Graben auf dem Lechfeld gibt es einen netten Zeitgenossen (Name ist mir bekannt), der sich zu Zeiten des JaboG 32 einen Apparat gebaut hatte, der automatisiert alle paar Minuten bei der dortigen Flugberatungsstelle angerufen hatte, und nachdem jemand den Hörer abnahm einen sehr lauten, extrem schrillen und entsprechend schmerzhaften Pfeifton erzeugte. Dieser nette Herr konnte letztendlich nur durch eine Fangschaltung und anschließende Androhung juristischer Verfolgung seines kleinen Hobbies von seinem Zeitvertreib abgebracht werden... :-107:
     
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