F-14A Tomcat (Hasegawa 1:48)

Diskutiere F-14A Tomcat (Hasegawa 1:48) im Jets bis 1/48 Forum im Bereich Bauberichte online; Eigentlich hatte ich dieses Mal gar nicht vor, eine Baubeschreibung zu liefern. Der Grund war, daß ich fast den gesamten Hinterrumpf "so...
Sören

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Alien
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Eigentlich hatte ich dieses Mal gar nicht vor, eine Baubeschreibung zu liefern.
Der Grund war, daß ich fast den gesamten Hinterrumpf "so nebenbei" gebaut habe und davon keine Fotos der Bauphasen schoß.
Nun da ich doch gebeten wurde, ich solle was zum "Katerchen" verfassen, habe ich doch noch einige Fotos gemacht bzw. werde dies noch tun.
 
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Basis für meine Tomcat ist der Bausatz von Hasegawa mit der Nummer P 19 "Atlantic Fleet Squadrons". Dieser ist bis auf die Decals identisch mit dem Kasten für die "Pacific Fleet Squadrons".

Markierungsmöglichkeiten sind in meinem Kit für zwei Maschinen der VF-84 "Jolly Rogers", für eine der VF-31 "Tomcatters" und eine der VF-74 "Be-Devilers" enthalten.

Das wunderschöne Deckelbild, was eigentlich zu schade ist, nach dem Bau in die Altpapiertonne zu kommen. Abgebildet ist die erste Markierungsvariante für die VF-84.
 
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Die Bausatzdecals sind zwar nicht schlecht aber wie bei Hasegawa öfters zu beobachten etwas "durchsichtig" gedruckt. Auch ist das Rot nach meinem Geschmack nicht kräftig genug.
Also besorgte ich mir einen Bogen von Aeromaster für die Hauptmarkierungen:
 
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Das sind die beiden Decalsheets von Aeromaster. Möglich ist damit die Markierung je einer Maschine der VF-84 "Jolly Rogers" (Atlantic Fleet) sowie einer der VF-111 "Sundowners" (Pacific Fleet). Nach langem Hinundherüberlegen tendiere ich zur letzteren Variante. Jedoch 100%ig festgelegt habe ich mich noch nicht.
 
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Für die Wartungs- und Warnhinweise wird ein Bogen von CAM-Decals zum Einsatz kommen. Der Clou an diesen sind die flouressierenden Formationflugstreifen.
 
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Zur weiteren Detailierung des Bausatzes kommen das Cockpitset, zwei Düsensets sowie die Fahrwerksschächte von Aires zum Einbau. Zwei Düsensets deshalb weil ich die Triebwerksauslässe so darstellen will, wie sie an abgestellten F-14 sehr oft zu sehen sind: nämlich eine geöffnet und die andere Düse geschlossen.
Außerdem sind die Airesdüsen um einiges feiner gearbeitet und reicher detailiert.

Die offene Schubdüse:
 
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Es wird ja immer viel über die sprichwörtliche Hasegawaqualität gesprochen, zu der die tollen Oberflächen und die super Paßgenauigkeit gehören sollen.
Zwar sind alle Panellinien und anderen Oberflächendetails recht ordentlich und auch versenkt dargestellt, jedoch finden sich auch Einsinkstellen. Außerdem ist die Paßgenauigkeit keineswegs die eines "Hasegawaschüttelbausatzes". Reichliche Anpassungs-, Spachtel- und Schleifarbeiten fallen bei den Lufteinläufen, den Übergängen von den Seitenflossen zum Rumpf, dem Vorder- zum Hinterrumpf, dem Radom sowie an den Tragflächen an. Eigentlich gibt es kaum eine Baugruppe, die ohne Spachteln auskommt.

Ich hoffe, man erkennt die Sinkstelle im umrandeten Bereich.
 
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Weiter Sinkstellen findet man auf Ober- wie Unterseite der Höhenruder.
Ich habe außerdem neue Zapfen angebaut. Erstens wei diese Zapfen beim Original über das Profil der Flossen hinausragen und weil sie am Modell einen fetten Formversatz und viel zu kleinen Durchmesser aufwiesen.
 
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Voodoo

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@soeren: schoen!! weiter..mehr pix bitte!!! :TD:
 
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endlich bekommen wir mal bilder deiner katze!!
zur bemalung: meine meinung kennste! ;)
 
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Hier sieht man die Unterseite des rechten Flügels. Auch hier mußte wieder einmal die Spachteltube ran. Paßprobleme gab es bei den Vorflügeln, den Flaps selbst und der Flaps zum Tragflügel. Die Hohlkehle für die Flaps ist etwas zu flach und teilweise unsauber gepritzt. Hier muß geschliffen und angepaßt werden.
Zugegeben dies fällt aber nur auf wenn die Fläche nach hinten geschwenkt gebaut werden wozu Slats und Flaps im eingefahrenen Zustand angebaut werden müssen. An Deck eines Flugzeugtägers sind die Flächen nämlich nur nach vorn geschwenkt wenn das Flugzeug gerade starten soll oder eben gelandet ist. Ich habe jedoch vor, eine abgestellte Maschine zu bauen.
 
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Hasegawa hat es auch dieses Mal nicht nötig gehabt, Bewaffnug beizulegen.:( Eine F-14A kann als Luft/Luft Lenkwaffen je zwei AIM-9 Sidewinder, bis zu sechs AIM-7 Sparrow sowie bis zu sechs AIM-54 Phoenix mitführen. Ich habe vor, meine Tomcat mit zwei Sidewindern an den Flügelpylonen, zwei Sparrows ebenfalls an den Flügelpylonen und vier Phoenix an den Rumpfträgern auszurüsten. Hier muß aber auf die Waffensets B und C von Hasegawa zurückgegriffen werden, welche wieder je 19,95€ kosten.:mad: Allerding muß ich Hasegawa loben, daß für sämtliche Bewafnnungsvariationen die Pylone und Aufhängungen dabei sind. Auch sind im Bausatz zwei Zusatztanks und ein Kamerabehälter enthalten.
 
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Eine Option des Bausatze ist es, die Klappen für die Vulcan offenzulassen. Auf Grund der Spritzgußtechnik gefiel mir aber diese Waffenanlage nicht besonders. Auh wollte ich die Silhouette der F-14 nicht duch offene Klappen zerreißen. Darum wurden diese Öffnungen geschlossen. Dummerweise passen die Klappen aber nicht einfach über die Öffnung.
 
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AM72

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Ich kann Sören nur zustimmen- auch wenn man ein Hasegawa-Kit benutzt - um ein ordentliches Modell daraus zu bauen bedarf es Arbeit, Änderungen, Fehlebehebungen und Anpassungsarbeiten.
Und nicht wenige dieser "Schüttelbausätze" sind für Anfänger gar nicht geeignet da Anzahl und Komplexität der Teile eine gewisse Erfahrung vorraussetzen.
 
conehead

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Flieger-Ass
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klasse sören!
ich freu mich schon auf deinen bericht.
die erste tomcat von hase habe ich vor mehreren jahren angefangen. nach vielen stunden des schleifens, anpassen und vor allem aber fluchens habe ich diese dann wieder in den karton gesteckt und in die tiefste ecke befördert.
nun habe ich einen neuen kasten, die fahrwerkschächte von aires (hoffentlich passen die besser als die orginale), den umbausatz von bb zur bombcat und auch zwei sätze düsen.
ich lasse dich erst mal leiden :FFTeufel: und lerne gerne von dir!:TOP:

viel erfolg! alex

p.s. nur bei der a ist die eine düse am boden offen und die andere geschlossen. ab der b, sprich mit einführung des neuen triebwerks, ist dies nicht mehr der fall.
 

LFeldTom

Space Cadet
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Wer lesen kann ist klar im Vorteil. Ich nehm´s zurück :cool:
 
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Um nochmals zu den Abdeckblechen für die Kanone zu kommen: Damit diese passen muß man von der Kanone ein großes Stück entfernen. Leider bleibt trotz alledem ein gehöriger Spalt von ca.1mm Breite. Dieser muß mit Plastikstreifen aufgefüllt und verspachtelt werden. Auch die Übergänge auf der Außenseite sind alles Andere als paßgenau. Auch hier muß geschnippelt und geschliffen werden.
 
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schrammi

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@Sören: Auch ich freue mich auf den Baubericht. Und habe schon wieder was gelernt: Um die Düsen zu schließen, werden die Segmente ausgefahren, oder? Ist das nicht ganz schön aufwendig (im Original)? Wo sitzen denn da die Stellmotore oder Hydraulikleitungen?

Wird bestimmt wieder eines Deiner Hammermodelle :HOT

schrammi
 
Sören

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Oh Schrammi!:confused: Du kannst fragen. Keine Ahnung wo die Stellmotoren sind.:?!
 
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