F/A-18 Hornet "Blue Angels" Egg Plane von Hasegawa 1:?

Diskutiere F/A-18 Hornet "Blue Angels" Egg Plane von Hasegawa 1:? im ROLLOUTS - Die Bilder Eurer Flieger ! Forum im Bereich Modellbau; Hallo, mit einem kleinen Rollout wollte ich mich im Forum vorstellen. Da ich nicht wusste in welches Unterforum so ein Eggplane ohne echten...

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  1. #1 Koffein, 18.09.2010
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    Hallo,

    mit einem kleinen Rollout wollte ich mich im Forum vorstellen.
    Da ich nicht wusste in welches Unterforum so ein Eggplane ohne echten Maßstab passt, habe ich es einfach hier platziert.

    In meinen Jugendjahren habe ich schon Plastikmodelle gebaut, dann folgte ein langer Ausflug in die Welt der RC-Flieger und nun bin ich (40) wieder bei Revell & Co gelandet. Zum Anfang wollte ich mich an etwas leichtes wagen, ohne viele Details oder Weathering. Vorher versuchte ich mich an einer Revell P1099, aber die vergessen wir schnell wieder... ;)


    Viel zu bauen war an der F18 nicht, viel mehr als ein einfaches Steckmodell ist der "Baukasten" nicht. Wenn ich mich nicht verzählt habe, besteht er aus satten 15 Teilen.
    Obere und untere Rumpfhälften zusammenkleben, Höhenleitwerke und Lufteinlässe einkleben, fertig zur Lackierung. Vorher lag allerdings einiges an Schleifarbeit an. Vor allem die Nase benötigte an den Klebekanten Zuwendung.

    Grundiert wurde mit Tamiya matt weiß. Zum einen, weil Blau auf blauen Kunststoff während des lackierens schwer zu sehen ist und zum anderen, damit das Gelb besser leuchtet.
    Nach dem ersten Versuch sah die Oberfläche aus wie Sandpapier, ich hatte die Farbe vermutlich zu wenig verdünnt. Der zweite Versuch nach dem entlacken war ok.

    Als nächstes wurden die Flügel- und Leitwerkspitzen mit Gelb von Testors gebrusht. Lackiert wurde alles mit einer Badger 150/0,4mm. Für die gelben Leitwerkspitzen lagen zwar Decals bei, aber das war mir nichts. Erstens wären die Aussenkanten der Leitwerke mit ihnen blau geblieben und zweitens habe ich so die selbe Farbe an Flügel- und Leitwerksenden. Gewisse Farbunterschiede zwischen dem Gelb und den Aufklebern gibt es ja leider.

    Anschließend wurden die gelben Spitzen mit Klebeband und Maskol abgeklebt und dann wurde der ganze Flieber mit "Blue Angels Blue" von Testors lackiert. Dabei habe ich festgestellt, dass ich mit Glanzlacken auf Kriegsfuß stehe. Eine fiese Orangenhaut und matt wirkender Sprühnebel an allen Ecken. :(

    Nun kamen die Decals an die Reihe. Mangels Erfahrung kann ich deren Qualität schlecht beurteilen, für mein Empfinden waren sie aber durchaus ok. Probleme machte nur der große Cockpitkragen auf dem Rumpfrücken. Durch die in alle Richtungen stark gewölbte Rumpfform warf der Aufkleber beim auflegen starke Falten. Zum Glück hatte ich Mark Softer zur Hand. Zwischenzeitlich wollte ich das Modell schon in die große graue Tonne werfen, aber nach einer halben Stunde geschah das Mark-Softer-Wunder und das Decal hatte sich perfekt an die Oberfläche geschmiegt. :TOP:

    Dann fiel mir auf, dass ich im Bastelwahn vergessen hatte Cockpit und die Lufteinlässe innen schwarz zu lackieren. Also alles abgeklebt und los. Mit Tamiya Mattschwarz klappte das super.
    Beim abziehen des Tamiya Maskierbands geschah dann der Supergau - Teile der Decals blieben am Klebeband hängen. :eek:
    Mit Wasser, einer frischen Skalpellklinge und viel Geduld fummelte ich die Reste so weit wie möglich vom Klebeband und klebte sie erneut auf. Nicht restaurierbare Ecken besserte ich mit Farbe aus (wie lange man die Luft anhalten kann, erstaunt mich bei solchen Arbeiten immer wieder... :p).

    Nun folgte eine Schicht Testors Klarlack, 2:1 verdünnt. Auch hier wieder Orangenhaut und Sprühnebel.
    Nach 24h Trocknung und 2h bei 50° im Backofen habe ich die Oberfläche vorsichtig mit einem 12000er Poliertuch behandelt. Viel gebracht hat es nicht, wie man auf den Bildern sieht. :FFCry:

    Abschlussarbeiten:
    Der Pilot besteht aus 2 Hälften. Er bekam eine grüne Jacke, gelben Helm und ein schwarzes Visier. Nach dem Helmaufkleber bekam auch er eine Schicht Glanzlack. Sonst war im Cockpit nicht viel zu tun. Zum Glück lag ein Armaturendecal bei, so das es nicht ganz nackt wirkt.
    Die Haube polierte ich mit Plastikpolitur, da sie leicht verkratzt und etwas matt wirkte. Die Strebe wurde abgeklebt. Leider sieht man eine fette Narbe, dort wo der Gußrahmen war.
    Die Triebwerke wurden mit Alclad Black Base grundiert und bekamen einen Überzug mit Alclad Jet-Exhaust. Leider erkenne ich kaum einen Unterschied zu normalem Schwarz.
    Das Fahrwerk und die Felgen wurden weiß, die Räder wurden einfach mit einem Pinsel mattschwarz bemalt. Räder und Visier waren übrigens die einzigen Teile, die einen Pinsel sahen.
    Der Fanghaken wurde nach der weißen Grundierung abgeklebt und bekam rote Streifen aufgesprüht.

    Das wars. Ist ja fast ein Baubericht geworden. ;)
    Eigentlich bin ich ganz zufrieden mit dem Flieger, auch wenn mich die starkte Orangenhaut stört. Auch hätte ich viele weitere Stellen spachteln und schleifen müssen - naja, beim nächsten Modell.

    _
     

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  3. #2 Koffein, 18.09.2010
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    2. Deutlich sieht man, wo der Gießast saß. :(
     

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    3. Hier gut zu erkennen, die wellige Haut:
     

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    4. Am Höhenruder vergessen zu schleifen. Der "Clownhaken" und die mit Jet Exhaust lackierten Triebwerke:
     

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  6. #5 Koffein, 18.09.2010
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    5. Zum Abschluss noch eins von unten: :)
     

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