FAA Prüfer N-Regestrierung

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Moderatoren: Learjet
  1. #1 maximilian222, 07.10.2014
    maximilian222

    maximilian222 Sportflieger

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    Guten morgen zusammen,

    ich interessiere mich derzeit nach meiner technikerausbildung für den FAA prüfer. Kann mir hier jem. über den erwerb berichten, bzw. informationen zukommen lassen?
    mfg
     
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  3. cool

    cool Testpilot

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    Moin,

    du darfst in diesem Forum auch die Grossbuchstaben verwenden :wink:

    Ich hab dazu leider auch nur Halbwissen, gebe aber zu bedenken, dass die A&P eine Lizenz ist, die nicht auf dem ICAO Annex1 basiert, will heissen, dass diese nicht in eine andere Lizenz ueberfuehrt werden kann, die ebenfalls auf dem ICAO Annex1 basiert.

    Eine EASA AML ist zb. eine solche, eine GCAA-Lizenz ebenfalls (Golf-Staaten), wenn ich richtig informiert bin, dann auch die meisten anderen "wichtigen" Lizenzen, selbst in Kanada wird mit einer solchen Lizenz gearbeitet.

    Sprich diese A&P macht Sinn, wenn man in den Staaten arbeiten will, oder eben im Ausland fuer einen FAA-zugelassenen Betrieb, andernfalls muss man zusehen, ob und wie man damit zurande kommt. Ich kenne aber "freischaffende" Techniker, die haben beides und manche haben mit der A&P besser verdient, andere mit der EASA AML, alle sagen aber, dass man mit der AML "breiter" aufgestellt ist, man muss sich halt festlegen, wo man arbeiten will.


    Nun zum Erwerb:
    Der Erwerb einer EASA AML ist immer schwieriger geworden und momentan fuer Privatpersonen (in meinen Augen) nicht mehr moeglich. Wer schon in der Luftfahrt an aktivem Geraet arbeitet und da aber nicht aktiv von seinem Arbeitgeber unterstuetz wird, der tut sich extrem schwer, geht hin bis kaum moeglich.
    Also privat irgendwie lernen und dann B1-Pruefungen machen und dann vielleicht noch nen TypeRating nachlegen und dann denken irgendjemand laesst einen an seine Flieger -> keine Chance!!!! Bei begruendetem Interesse kann ich die Problematik auch noch etwas detaillierter erklaeren.

    Von der A&P weiss ich nur, dass man diese zwar als reine Pruefung machen kann, also man muss nicht zwingend einen Lehrgang besuchen, aber man benoetigt auch ein "berechtigtes Interesse" wenn man sich dafuer bewirbt. Wie das nun genau aussieht und was man nachweisen muss -> ?
    Die FAA sagt hier:
    Code:
    A person who is neither a U.S. citizen nor a resident alien is issued a certificate 
    under D of this part, outside the United States, only when the Administrator finds that the 
    certificate is needed for the operation or continued airworthiness of U.S. registered civil aircraft. 
    Ich fuerchte aber auch hier (den die EASA hat so manche Regeln der FAA uebernommen) ist es eher schwierig als einfach. Ich vermute, man muss klar/konkret darstellen koennen, warum man fuer welche Firma an welchen Flugzeugen schrauben will und warum man dafuer ausgerechnet eine A&P braucht, ein einfaches: "Will ich haben weil ich mir in USA nen Job suchen will" halte ich fuer kaum bis gar nicht durchsetzbar.
    Wie das zusaetzlich mit den "Hard Facts" aussieht, kann ich dir auch nicht genau sagen, nur soviel: die EASA fordert 5 Jahre praktische Erfahrung an aktivem zivilem Gereat (Ausnahme: ehem. Militaers die an zivilen Mustern geschraubt haben, hier wird Anteilig anerkannt) , ich lehn mich auch hier aus dem Fenster: ohne jegliche nachweisbare Erfahrung auf dem Gebiet, wird das auch nichts.

    Zudem steht da:
     
  4. #3 atlantic, 07.10.2014
    atlantic

    atlantic Space Cadet

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    Stimmt.
    Du kannst das zwar alles auch allein durchziehen, aber ohne einen unterstützenden Arbeitgeber wirst du schnell das Handtuch werfen.
    Über deine, dann sinnlosen, Ausgaben reden wir gar nicht erst.
    Das LBA ist so schon sehr restriktiv mit der Vergabe von AML´s:FFCry:
     
  5. cool

    cool Testpilot

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    Und wer sie mal hat, der rennt dann immer der Aufrechterhaltung hinterher, alles in allem also ein schwieriges Thema. Ich kann da jeden verstehen, der gerne in die Sparte einsteigen will, vor allem wenn man zb vom Militaer kommt, aber das ganze Drumherum ist sehr aufwaendig.
    Wie gesagt, jeder der da nicht aktiv von seinem Arbeitgeber unterstuetz wird (sofern er ueberhaupt einen hat, der in dem Bereich taetig ist) hat nur geringe Chancen da effektiv weiterzukommen, aber dafuer vergleichsweise hohe Kosten. So jemandem kann ich auch nur raten auf die Techniker/Ingenieursschiene zu gehen. Das birgt weniger Aerger und wird zum Schluss noch besser bezahlt.
    Und das sag ich nicht, weil ich den Markt "bereinigen" will, sondern weil ich sehe, was die juengeren Kollegen fuer Klimmzuege machen (muessen) und ein Ingenieur von der Uni (sofern er den Job bekommt) das ganze Drama nicht an der Backe hat, dafuer aber hoeher einsteigt, weil offiziell eine hoeherwertigere Formalqualifikation.

    Nicht vergessen: egal wie teuer und aufwaendig eine Lizenz zu erwerben ist, es ist und bleibt eine "Berechtigung", nicht eine Qualifikation. So ist ein Pilotenschein, genauso wie Wartungslizenzen, ein besserer Fuehrerschein und die Behoerde hat da den Daumen drauf, insofern kann ich auch hier nur jedem Raten da nicht eingleisig zu fahren.
     
  6. #5 mATRatze, 07.10.2014
    mATRatze

    mATRatze Guest

    Hab das vor Jahren auch mal vorgehabt,und ganz schnell wieder aufgegeben.Da half auch das schicke Angebot von IslandAir nicht weiter.
    Bei CAAS und CASA kommt man deutlich schneller und einfacher ans Ziel als bei der FAA.
    Mit viel Vitamin "B",einer greencard,und Aussicht auf einen Traumjob mag es sich trotzdem lohnen.

    Für die ersten Fragen:

    https://www.faa.gov/about/office_org/field_offices/fsdo/phl/local_more/media/MechanicsQA.pdf
     
Moderatoren: Learjet
Thema: FAA Prüfer N-Regestrierung
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