Fairchild C-123K Provider von Roden als Air Tanker #63 von TBM Inc.

Diskutiere Fairchild C-123K Provider von Roden als Air Tanker #63 von TBM Inc. im Props bis 1/72 Forum im Bereich Bauberichte online; Ich mag den Flieger schon jetzt. Klasse.
B.L.Stryker

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Wie geht das mit dem Talcum genau?
 
FireBomber1961

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Danke für eure freundlichen Reaktionen und vorab nicht nur für unseren @Zivilist zum Talkum: Auf die betroffene Stelle, üblicherweise eine Vertiefung/falsche Bohrung/Spalt trage ich Sekundenkleber auf, entweder mittelviskos oder dünnflüssig. Die Menge sollte die Stelle knapp füllen. Darauf häufe ich - meist mit einer Skalpellklinge - Talkum, drücke leicht oben drauf und schüttel in Überschuss ab. Vorteil: die Flickstelle härtet relativ schnell aus, kann sehr zügig geschliffen werden und die Oberfläche ist glatt.

Wo war ich doch gleich? Stimmt, der Bugbalast... Roden gibt 20 gr an und mangels Steckprobe MIT Höhenleitwerk und neuem Seitenruder kann ich dazu noch nichts sagen - außer, dass der Brummer um die Radposition deutlich nach vorne kippt. 20 gr verteilen sich auf dem Foto auf 11 gr Liquid Gravity von Deluxe Materials bis Oberkante Unterlippe, mehr geht nicht. Weitere 4 gr lieferte das Gewicht in der Mitte, von innen und quer/hochkant gegen das Bugblei geklebt. Der Rest läst sich gut im vorderen Fahrwerkschacht unterbringen. Nur als Spielart rechts das Gewicht, das den Gummistopfen im Waschbecken von Zauberhand noch oben zieht - passte hier aber leider nicht.



Stand heute, habe ich die Unterhälften des Tragwerks nachgraviert und genietet. Die großen Querruder waren stoffbespannt und bleiben meist mit sichtbarer Struktur, und seien es nur die aufgeklebten Verstärkungen über der Ruderstruktur - das Auge sollte also irgendetwas Subtiles wahrnehmen. Ich hielt regelmäßige Nietenreihen mit dem Doppelrad für eine Idee, die dann glattgeschliffen im Lack feine Strukturen hinterlassen (sollen). Wie schon bei der C-119G und der C-46A, half mir selbstklebendes Maßband von Prym bei Abstand und Ausrichtung.



Next stop: Korrektur der Bugbleche, vielleicht auch Aufsetzen der Cockpitverglasung und dann das Nachnieten der Oberschalen des Tragwerks...mühsam nährt sich das Eichhörnchen :-64:
 
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Danke, @FireBomber1961! Da werde ich mir mal Talcum besorgen müssen - ob das wohl in meinem irgendwann in Telford erworbenen "strucural filler" auch drin ist?
 
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Um ehrlich zu sein, hatte ich reflexartig zu Talkum gegriffen, weil's immer funktioniert hat. @Zivilist "Structural filler" dürfte ein kristallines Material sein, da gibt ggfs. schon die Partikelgröße den Verwendungszweck vor. Das u.s. Mittelchen wartet bei mir noch immer auf den Einsatz für Lagen bis 1 mm und die Kristalle sind pulverartig und sehr klein und fein, scheinen aber noch etwas größer zu sein als staubiges Material:

 
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Es geht in kleinen Schritten weiter - schließlich ist das hier ein großes Flugzeug. Mittlerweile sind die Tragflächen nachgraviert und komplett genietet, dazu waren noch Sheet-Stücke einzusetzen für die Darstellung der Abluftdüsen der Tragflächenenteisung sowie die Positionslampe. Die Abluftdüsen saßen in einem schmalen rechteckigen Kasten, der im Randbogen zu integrieren war und letzterer nach außen und hinten schräg abfällt - ein wenig herausfordernd. Die Motorträger waren üppig genietet und sollen nach Anbau der Motorverkleidungen separat lackiert werden. Letzte Woche sah der Bauzustand dann so aus:



Die klassischen Hilfs-Materialien, insbesondere das selbstklebende Maßband von Prym möchte ich nicht missen:



Next stop: Die beiden R-2800 lackieren und in der Motorverkleidung verbauen, dazu noch ein paar Nieten, Schrauben & Co. darstellen sowie den zu schlichten Lufteinlauf verbessern.
 
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Nietenzähler müssen sich aber bei einer Ausstellung wieder sehr weit hinunterbeugen.......
:wink2:...ich warte, ehrlich gesagt, auf den Besucher, der manche "kreative" Nietenreihe und geratenen Blechstoß bemerkt...:aetsch: Die Wahrscheinlichkeit, mit einer etwas willkürlicheren, aber gleichmäßigen Oberflächengestaltung davonzukommen, ist deutlich größer als kleiner...:gefuehle_0026:
 
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Andi, gibt´s schon was Neues?!? :whistling:

Fahr nach Putte, du auch?

Liebe Grüße, Christoph
Nein, Putte habe ich dieses Jahr leider nicht in der Planung - auch wenn ich gerne noch einmal einen Streifzug durch den Kühlschrank des Gastgebers mit den belgischen Bieren machen würde... Wo war ich? Ach ja, Fortschritte und so...

Mühsam geht's weiter, weil Details fehlen und die Passgenauigkeit stellenweise nicht "ausreichend" ist. Ich habe wieder den grandiosen späten R-2800 von RESIN2detail verarbeitet, weil bis auf Farbe alles dran im 3D-Druck. Der Motor muss bereits jetzt verbaut werden, weil der Lufteinlauf als vorderes Bauteil zu breit ist für die hintere Motorverkleidung - erneut verabschieden sich einige ohnehin sehr zarte Gravuren :crying:... Den Lufteinlauf hat Roden leider zu stark vereinfacht, einziges Details ist der Ölkühler. Tatsächlich war dort im Original darunter noch eine Stufe zu sehen mit zwei seitlichen Hutzen, wohl für die Motorluft. Es musste beim Stand der Dinge reichen, dass ich zwei passende Lufthutzen einklebe:



Ecken, hier also so richtige mit 90°, kommen entweder schon gerundet aus der Form oder schleifen sich unabsichtlich beim Hantieren und Anfassen rund - Ergebnis: "runde Ecken" und damit hier ein unschön angeschrägter Spalt zum Ruder. Das Ergebnis "plastischer Chirurgie" sieht dann so aus (was für ein passendes Wortspiel):



Next stop: Letzte Arbeiten an der Bugkontur, Anpassen der Verglasung und letzte Details im Cockpit. Und dann endlich: Diverse Lackierarbeiten, liegt ja auch genug rum...
 
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