Fliegerei als Hobby

Diskutiere Fliegerei als Hobby im Speziell Forum im Bereich Luftfahrzeuge; Hallo Foris Ich wollte mich erkunden was/Oder wie ih zu der Fliegerei als Hobby steht, zumal die meisten wie ich auch kein Pilotenschein...

Moderatoren: Learjet
  1. #1 poker-face, 26.06.2016
    poker-face

    poker-face Kunstflieger

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    Hallo Foris

    Ich wollte mich erkunden was/Oder wie ih zu der Fliegerei als Hobby steht, zumal die meisten wie ich auch kein Pilotenschein besitzen und desshalb nur eher passiv das Hobby ausüben können. Obwohl ich nie Fliegen werde interessieren mich die Jets hauptsächlich.

    Grüsse
     
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  3. #2 Spartacus, 26.06.2016
    Spartacus

    Spartacus Flieger-Ass

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    Also ich habe einen Pilotenschein (PPL) und bin also Hobby-Flieger.

    Mir macht das riesigen Spaß, so eine Maschine selbst beherrschen zu können.

    Aber das Hobby Fliegerei muss man ja nicht unbedingt mit Pilotenschein ausfüllen. Es gibt diverse Möglichkeiten, dieses Hobby auszugestalten:
    - Modellbau, klar. Da stellt man sich dann seine Lieblingstypen ins Zimmer
    - Modell-Fliegerei (aber mit "echten" Jets nicht wirklich billig)
    - Spotting: Fotografieren an den Flugplätzen in näherer Umgebung. Erfordert aber eben als "Zweithobby" die Fotografiererei
    - Besuch von Luftfahrtmessen (ILA, Aero) und Flugtagen, Tagen der offenen Tür etc.
    - Sim-Fliegen: PC mit Flugsimulator und geeigneten Controls ausrüsten. Geht soweit, dass es Leute gibt, die im Sim das komplette ATC abdecken und man also auch die Linienfliegerei fast vollständig simulieren kann.
    - Und dann gibt es noch Leute (ja, die gibt's wirklich), die intensiv nach günstigen Flugverbindungen suchen, um einmal mit einem ganz bestimmten Flugzeugtyp, einer ganz bestimmten Airline oder an einen ganz bestimmten Flughafen zu fliegen, um eben einfach mal genau das geflogen zu sein. Diese Variante bringt einen teilweise durch halb Europa, um mal in einer 777 oder Fokker 100 etc. auf einem der Legs mitzufliegen.

    Letztlich kann man bei all diesen Varianten ähnlich viel Geld ausgeben, als wenn man selbst fliegen würde (PC, Kameraausrüstung, Tickets und Hotels, Modelle/Motoren/Fernsteuerungen, ...) ;-)
    Aber irgendwie hat eben alles mit Fliegerei zu tun, und jeder kann seinen Neigungen nach sich das entsprechende (oder mehrere) Gebiet raussuchen.

    Ich selbst habe mich vor einigen Jahren für den Pilotenschein entschieden und das auch nicht bereut ;-)

    Übrigens: Rein theoretisch kann man es als Privatpilot auch bis in ein Jet-Cockpit schaffen (zivile Jets natürlich). Das ist dann aber mit vielen Ratings (Jet, Multi-Engine, ggf. HPA, ggf. Multi-Crew) und aufgrund der Flugstundenpreise auch mit sehr viel Geld verbunden.

    Wenn andere sich darüber beklagen, wie teuer doch Tennis, Golf oder Reiten also Hobbies sind, sollte man nicht vom Fliegen zu erzählen anfangen ;-)


    Spartacus
     
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  4. #3 Spezialflug, 30.06.2016
    Spezialflug

    Spezialflug Flugschüler

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    Du hast ein Hobby, daß für Dich finanzierbar sein sollte. Der Weg vom Hobbypilot bis zu kommerziellen Einsätzen hat sich stark verändert. Ich war nach 18
    Monaten Einweisung auf einem einmotorigen Hochdecker befähigt für Transparentschlepp, Flugblattabwurf, Starts u. Landungen außerhalb von Flugplätzen,
    sowie Spezialtransporte und Bodenüerwachung aus der Luft. Heute werden viele Augfgaben mit Drohnen erledigt. Denke bitte immer daran, ob die Wirtschaft
    des Landes genügend Auträge anbietet. Ich vermute, daß Dein Ziel eventuell Buschpilot ist. Weiter viel bei der Zielfindung. Gruß Spezialflug
     
  5. #4 Learjet, 30.06.2016
    Learjet

    Learjet Astronaut
    Moderator

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    Wie stehe ich zur Fliegerei als Hobby...

    • Seit meinem vierten Lebensjahr möchte ich Pilot werden. Damals lag die Einflugschneise für den Flughafen Köln/Bonn direkt über meinem Kindergarten. Diese großen "Dinger" wollte ich damals unbedingt selbst bedienen. Während meiner gesamten Schulzeit war die Fliegerei für mich das einzige Ziel. Sicherlich hatte ich auch Alternativen, aber die waren nie mein Ziel. Ich habe hunderte, nein sogar tausende Stunden über Büchern zur Fliegerei verbracht, im Internet gelesen, alles konsumiert was ich zur Fliegerei finden konnte. Nachdem ich nun seit dem Frühling mit der Schule fertig bin steht für mich jetzt mein Traum vor der Tür: Im Spätsommer geht es für mich los mit der ATPL(A).
    • Ein zweiter großer Punkt ist die Flugsimulation für mich. Wie viele tausend Stunden ich damit verbracht habe meine PMDG 737 oder 777 von A nach B zu fliegen habe ich gar nicht mehr mitgezählt. Das war für mich als Schüler einfach die einzige Möglichkeit meinen Traum auf eine gewisse Art und Weise selber auszuleben. Auch wenn das alles nur im Simulator stattfindet, sind die heutzutage doch meist so realistisch dass man wirklich fast jeden Ablauf wie in real simulieren kann. Das geht von normalen Landungen bis hin zu Ausfällen während des Fluges mit denen man umgehen muss.

    Das ist für mich die Fliegerei als Hobby. Eine Lebenseinstellung, ein Traum und ein Hobby zugleich.
     
  6. #5 Haraldfliegt, 25.10.2016
    Zuletzt bearbeitet: 26.10.2016
    Haraldfliegt

    Haraldfliegt Flugschüler

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    Hallo poker-face! Hallo allesamt!

    Mir fällt gerade auf, wie lang es herist , dass ich hier geschrieben habe... :FFEEK: wie die Zeit verfliegt! :cool:

    Ich finde deine Frage sehr interessant, denn ich denke, dass zwar viele Foren-Mitglieder das selbe Interesse haben es aber anders verfolgen. Spartacus hat ja schon sehr schön erläutert auf welchen Weisen man diesem Hobby nachgehen kann.

    Bei mir persönlich ist es so, dass ich keinen dieser Punkte über den anderen stelle. Ich fotografiere, fliege sehr häufig, versuche mich ab und zu an kleineren Modellen und besuche tatsächlich auch Messen oder Museen. Zuletzt besuchte ich beispielsweise das MHW Berlin-Spandau. Mein Interesse hat viel damit zu tun, dass ich eine Liebe für die Technik habe. Mich fasziniert demnach sogut wie alles was mit Technik zu tun hat und Flugzeuge fallen auch darunter. Ich liebe es auch Informationen bezüglich der Flugindustrie nachzulesen. Besonders empfehlenswert finde ich das Magazin Flug Revue. Das macht den Hauptteil meines Hobbys aus. Lesen, lesen, lesen... Wie du selbst schon sagtest: hauptsächlich die passive Ausübung der Fliegerrei. :)

    Mich würde sehr interessieren aus welchen Gründen du "nie Fliegen [wirst]"? Ist es aus "Furcht"? Und heißt es, dass du nie in einen Flieger steigen wirst, oder nie selbstständig fliegen wirst? Beim ersteren gibt es super Tipps, wie du diese Angst überfinden kannst: http://www.stern.de/reise/service/flugangst-besiegen-so-fliegen-sie-entspannter-3039362.html - eine Freundin der Familie flog bis zu ihrem 50. Lebensjahr kein einziges Mal mit einem Flieger, da sie so sehr Angst davor hatte. Und nun fliegt sie regelmäßig - zwar unter Einsatz der Tipps und der Progressiven Muskelentspannung: https://www.berlinonline.de/themen/...progressive-muskelentspannung-schritt-fu.html Aber es hilft ungemein! Beim Zweiteren Punkt - dem selbstständigen Flug - kann ich dich vollkommen verstehen. Lang konnt ich mich auch nicht dazu überwinden zu fliegen, jedoch zwang mich meine Frau dazu meine Komfortzone zu verlassen - und ich bin ihr dafür dankbar. Mit einem Piloten an meiner Seite fühlte ich mich sehr sicher und hatte einen heidenspaß! Vor allem jetzt wo Weihnachten kommt, könnte dir doch jemand vielleicht soein richtiges Abenteuer-Weihnachtsgeschenk machen! :D: Meiner Erfahrung nach lohnt es sich wenigstens einmal im Leben selbst geflogen zu sein - umso mehr wenn man die Fliegerrei als Hobby hat. :)

    Schöne Grüße

    der Harry
     
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