Flugautos und Taxidrohnen, eine Übersicht

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Dilbert

Fluglehrer
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Interessant ware zu erfahren, wieviel Kraftstoff das Transitionfahrzeug von Terrafugia im (Auto-)Fahrbetrieb verbraucht und
wieviel im Flugbetrieb. Ich denke da würde schnell klar, dass sich das nicht jeder wird leisten können.
 

klaus06

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Das Auto zum Abheben

"Die Nutzlast beträgt 200 Kilogramm, was für zwei Insassen und ein wenig Gepäck reicht. Im Straßenverkehr soll der Transition rund 7,8 Liter Benzin (kein Kerosin!)verbrauchen, im Flug sind es rund 19 Liter pro Stunde.

Maximal können in der Luft 740 Kilometer zurückgelegt werden."
 

innwolf

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Baut mehr Flugplätze, wesentlich einfacheres Anmeld- nicht Genehmigunssverfahren. Ohne teure Gutachten, nur luftrechtlich hindersnißfreie An- und Abflüge.

Vereinfacht auch alle UL- Segelflug und Privatgelände jederzeit nur mit Zustimmung des Platzhalters anfliegbar. Oder besser noch wie in Dänemark kein Flugplatzzwang:

Kommen sie zu uns, 500m von unsere Firma ist gerade ein 600m Weizenfeld abgeerntet, mit dem Bauern sprachen wir schon. PA18, WidThing, SF25C usw. kein Problem.
 

alois

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Nette Ideen, aber da müsste das Flugrecht völlig verändert werden. Einfach so querfeldein fliegen ist nicht. Auch diese Dinger müssten auf so was wie "Straßen" fliegen, da sie teils ferngesteuert sind und der tiefe Luftraum kaum überwacht wird, bzw ohne erhebliche Kosten kaum werden kann. Einfach die Dinger entwickeln ist zu einfach. Da muss noch vieles andere folgen. Wie werden diese Objekte denn derzeit getestet? Die dürften doch nur paar Meter über dem eigenen Acker getestet werden dürfen.
 
Intrepid

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... aber da müsste das Flugrecht völlig verändert werden.
Der Prozess ist voll im Gange, da kümmern sich viele namhafte Organisationen schon seit Jahren drum. Schau' mal *hier*, meine letzten beiden Beiträge dazu.
 

Sens

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Wenn diese Systeme im "Bedenkenträger Deutschland" nicht zum Einsatz kommen, dann kann das weltweit durchaus anders sein.
 
Intrepid

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Wenn diese Systeme im "Bedenkenträger Deutschland" nicht zum Einsatz kommen, dann kann das weltweit durchaus anders sein.
Da wird ja gerade drum gerungen, dass sich das auch in Deutschland entwickeln kann. Es gibt ein paar Institutionen, die sich damit sehr schwer tun (DFS, BAF, DWD beispielsweise). Aber auch die haben in den unteren Ebenen junges Personal, welches nach zukunftsfähigen Lösungen strebt, und die sind sogar teilweise emsig bei den internationalen Arbeitsgruppen mit dabei.

Und zum Glück kommt über den nationalen Institutionen nicht der blaue Himmel, sondern da gibt es noch EASA und ICAO, welche ebenfalls recht fortschrittlich unterwegs sind und beginnen, mitzureden/einzuwirken.
 

innwolf

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Hallo,
wie wäre es mit nichtso aufwendigen SEP, STOL? Z.B. eine Mischung aus der Lochheed YO3 und einer Husky?
Nicht strörend leise, mit 5G-Flugführung und precision SAT-NAV auf kleinen Fuglplätzen Landungen nach CATT IIIC vollautomatisch, solange kein Sturm oder Vereisung immer fliegbar?
Dafür viele 500m-Flugplätze annährend in jedem Dorf und Stadtteil aber beidseitig soweit hindernissfrei daßentweder geradeaus eine Notlandung noch möglich ist oder für eine Umkehrkurve nötige Höhe sicher erreicht ist. Das Gelände kann ja Acker sein, eine Notlandung im Maisfeld oder Kartoffleacker it unverletzt zu bewältigen.

Bürgermeister schafft solche Flächen, wenn ihr keinen offiziellen Flugplatz bauch als Aussengelände für den einen Unternehmer am Ort oder die Med-Helicopter.

Solange noch Häuser mit Öl oder Gas beheizt werden ist Elektrofliegerei nette Ingenieursspielwiese, mehr aber nicht.
 

n/a

Guest
Der Flugverkehr mit Autos würde die Straßen zwar entlasten, aber ich stelle es mir nicht sehr einfach vor da strukturierte Regeln einzuführen. Vor allem dürfte es auch schwer sein, diese zu "überwachen". Ich stelle es mir auch ziemlich gefährlich vor, wenn in der höchsten Ebene ein Flugauto mit einem anderen kollidiert und beide abstürzen, würden die beiden ja noch weitere Autos aus anderen Ebenen mitreißen und wer weiß, wer am Boden verletzt werden könnte.. Ich stelle es mir auch nicht so schön vor, unten am Boden herumzuspazieren und über mir die ganzen Autos wie Vögel fliegen zu haben. Ich wäre glaub ich ziemlich verunsichert. Abgesehen davon, müsste ja die gesamte Ausbildung einmal umgekrempelt werden. Es würde ja nicht wie Autofahren funktionieren. Man müsste ja "Luftstraßen" in unterschiedlichen Höhenebenen erschaffen und dafür müssten alle Autofahrer umgeschult werden. Da Frage ich mich, wer das alles bezahlt (muss man dann ja sicherlich selbst tragen) und woher das gebildete Personal kommen soll das einen schult. Sicher gibts Flugsimulatoren und bis es soweit ist, dauert es ja eh noch ein weilchen, bis dahin kann sich vieles geändert haben. Es ist auf jeden Fall eine wahnsinnig coole Utopie, muss dabei immer ein bisschen an Star Wars denken. Wie alles aber letztendlich aussehen und geregelt werden soll kann ich mir allerdings nicht so richtig vorstellen.
 
Intrepid

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Alien
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Abgesehen davon, müsste ja die gesamte Ausbildung einmal umgekrempelt werden.
Wenn wir soweit sind, dass in mehreren Ebenen durch die Straßenfluchten geflogen wird, braucht man keinen Führer- bzw. Flugschein mehr. Man tippt sein Ziel ein und drückt den "GO"-Button - fertig.
 

innwolf

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Hallo,
halte ich für nette Träume, mehr nicht, siehe:
https://movieplayer.net-cdn.it/images/2017/01/07/metropolis17.jpg

Ernsthafter, man schaue die KFZ-Fahrten in den Städten an, 1000 Flüge von und einem Ziel am Tag entlastenden Straßenverkehr nicht irgendwie spürbar.
1000 Personen täglich die Frankfurts Bank-City fliegend erreichen oder verlassen, wäre das auf den Straßen eine spürbare Minderung?

Gruß

Wie groß müsste ein Lilium-Terminal sein um 750 Starts am Tag abzuwicklen? Invvidualtransporte ( Taxi ) bedingen viele Ferry-Flüge ohne Paxe...

Man schaue sich die wartenden Taxis oder Dientwagen an bei Konferenzen, ein Multikopter oder ein Lilium braucht mehr Parkfläche als ein Taxi.
 

n/a

Guest
Wenn wir soweit sind, dass in mehreren Ebenen durch die Straßenfluchten geflogen wird, braucht man keinen Führer- bzw. Flugschein mehr. Man tippt sein Ziel ein und drückt den "GO"-Button - fertig.
Haha, ja stimmt.. habe ich gar nicht bedacht.
Da reicht dann wahrscheinlich eine Einweisung mit Tutorials. :D
 

innwolf

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Haha, ja stimmt.. habe ich gar nicht bedacht.
Da reicht dann wahrscheinlich eine Einweisung mit Tutorials. :D
Hallo,
der kulturelle Irrweg ist doch schon die irre extreme und größtenteils unproduktive Mobilität.

Postives Gegenbesipielsind für mich etliche Großstädte in Sibirien, z.B. UlanUde, eine Eisensbahnstadt und ein großes Flugzeugwerk, dieStadt hat ca. 400 000 Einwohner, Schulen, Kultur, alles. 1/5 der Region München, 1/8 der Region Berlin.
Das bedeutet egal ob Arzt, Lehrer, Mechaniker, Schaupspieler, Metzger, man findet seine Arbeit , Kultur und Freizeit in räumlicher Nähe ohne Weitpendeln.
Ähnlich auch unsere tradtionellen Industriestädte, ob Oberkochen, Lohr am Main, zu DDR-Zeiten Schmakalden oder Ludwigsfelde, man lebte am Ort, kulturell und beruflich, anderer Orte per Umzug oder seltene Dienstreisen.

Auch in Frankreich pendelt kaum jemand aus der 200 000-EW Stadt Toulouse täglcih nach Bordeaux.

Aber viele der Groß- ode rMegastädte sind so mies und dumm geplant und strukturiert daß ein Leben komplett im Stadteil sehr schwierig ist.

Gut ( schlecht gemacht ) zu sehen am Beispiel Kultur: München hat seine Theater, Residenz, Schauspiel, Gärtnerplatz, Deutsches Theater im 1000m-Kreis.

Warum solche Luxus-Hochkultur im Zentrum? Warum nicht für je 30 000EW Kultur in den 30 Stadteilen?

Ein Bürger Landshut fährt auch nicht zum "Theater an der Rott" nach Eggenfelden, oder nur in Ausnahmefällen.
Von Coburg auch nicht nach Meiningen oder Bamberg.

Seit zufrieden mit eurer näheren Umgebung und macht die interessant mit Komplettierung aus Kultur, Bildung, Versorgung und Arbeit.
 

alois

Flieger-Ass
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Gibt viele, die mit einem Handy/Smartphone etwas überfordert sind. :friendly_wink:
 
Intrepid

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Gibt viele, die mit einem Handy/Smartphone etwas überfordert sind.
Alte Menschen, ja. Die kommenden Generationen aber nicht, die haben hoffentlich frühzeitig Kontakt mit Smartphones und lernen schon im Kindesalter den Umgang. Das Problem wächst sich also aus.
 
Thema:

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