Flugfähige Messerschmitt Me 323 (modernisierte Rekonstruktion)

Diskutiere Flugfähige Messerschmitt Me 323 (modernisierte Rekonstruktion) im Luftfahrzeuge allgemein Forum im Bereich Luftfahrzeuge; Ziel des Projekts ist die Rekonstruktion einer flugfähigen Messerschmitt Me 323 in historischer Erscheinung unter Nutzung moderner Entwicklungs-...
Helmut Stein

Helmut Stein

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Ziel des Projekts ist die Rekonstruktion einer flugfähigen Messerschmitt Me 323 in historischer Erscheinung unter Nutzung moderner Entwicklungs- und Fertigungsmethoden.
Die Maschine soll als flugfähiges technisches Kulturgut erhalten werden und für Vorführ-, Museums- und Demonstrationszwecke eingesetzt werden.
Das Projekt verfolgt keine kommerziellen Ziele und soll vollständig gemeinnützig und nicht gewinnorientiert betrieben werden.
Organisation
Gründung eines eingetragenen Vereins als Projektträger.
Vollständig unkommerzieller Betrieb des Projekts.
Projektleitung durch den Initiator.
Technische Planung und Begleitung durch pensionierte Flugingenieure und Luftfahrtingenieure.
Unterstützung durch ehrenamtliche Vereinsmitglieder.
Bau der Maschine durch den Verein unter fachlicher Anleitung der beteiligten Ingenieure.
Nutzung einer eigens errichteten oder angemieteten Halle auf einem Flughafenstandort.
Finanzierung
Für die Entwicklung, Konstruktion, Fertigung, Erprobung und Zulassung der Maschine wird ein Finanzbedarf im Bereich mehrerer Millionen Euro erwartet.
Die Hauptfinanzierung soll durch den Projektinitiator als Unternehmer erfolgen.
Ergänzend können eingesetzt werden:
Vereinsmittel,
Sponsoring,
Spenden,
Fördermittel,
Sachleistungen von Unterstützern.
Durch die langfristige Finanzierung soll die kontinuierliche Durchführung des Projekts sichergestellt werden.
Entwicklungsphase
Vor Beginn der Fertigung erfolgt die vollständige digitale Entwicklung der Maschine.
CAD-Konstruktion
Erstellung eines vollständigen 3D-CAD-Modells.
Rekonstruktion der historischen Geometrie.
Entwicklung fehlender Bauteile.
Konstruktion moderner Ersatzbauteile.
Digitale Baugruppen- und Kollisionsprüfung.
Ingenieurtechnische Voruntersuchungen
Gewichtsrechnung.
Schwerpunktberechnung.
Festigkeitsanalyse.
Lastannahmen für den Vorführbetrieb.
Strukturmodellierung.
Vorbereitung von Zulassungs- und Nachweisdokumenten.
Ziel ist die vollständige technische Auslegung vor Beginn des eigentlichen Baus.
Grundlegendes Konstruktionskonzept
Die ursprüngliche Konstruktionsphilosophie der Me 323 soll weitgehend erhalten bleiben:
Stahlrohr-Fachwerkstruktur als Primärstruktur.
Beibehaltung der ursprünglichen Rohrdimensionierung.
Flugfähige Ausführung mit moderner Dokumentation und Nachweisführung.
Da vermutlich keine vollständigen Originalunterlagen mehr existieren, wird die Konstruktion mit modernen Berechnungsmethoden neu nachgewiesen.
Triebwerke
Geplant ist die Rekonstruktion der ursprünglichen Gnome-Rhône-Motoren beziehungsweise deren originalgetreuer Nachbau auf Basis der verfügbaren historischen Informationen.
Fehlende Komponenten sollen durch moderne Fertigungsmethoden nachkonstruiert und nachgefertigt werden.
Ziel ist die Erhaltung des historischen Erscheinungsbildes und des ursprünglichen technischen Konzepts der Me 323.
Propeller
Die Propeller sollen durch ein auf Luftfahrt- und Propellerfertigung spezialisiertes Unternehmen nach historischen Vorbildern neu gefertigt werden.
Dabei sollen moderne Fertigungs- und Prüfverfahren eingesetzt werden, um Zuverlässigkeit, Sicherheit und Dauerhaltbarkeit zu gewährleisten.
Geplante Modernisierungen
Bespannung
Statt historischer Stoffe:
modernes luftfahrtgeeignetes Polyestergewebe,
moderne Spann- und Schutzlacke,
moderne Klebetechnik statt historischer Nagelverbindungen.
Bespannungsleisten
GFK-Leisten anstelle der ursprünglichen Holzleisten.
Flügelnase
GFK-Konstruktion anstelle der ursprünglichen Sperrholzbeplankung.
Ladeboden
moderner GFK-Sandwichboden anstelle der historischen Holzkonstruktion.
Leitwerk
möglichst originalnahe Holzbauweise zur Erhaltung der historischen Flugeigenschaften.
Avionik
Die Maschine erhält moderne Avionik und Sicherheitssysteme, um einen sicheren Betrieb im heutigen Luftraum zu ermöglichen.
Geplant sind unter anderem:
moderne Funkanlagen,
moderne Navigationssysteme,
Transponder,
digitale Triebwerksüberwachung,
moderne Flug- und Motordatenanzeigen,
zeitgemäße elektrische Systeme,
zeitgemäße Sicherheits- und Warnsysteme.
Die moderne Technik soll möglichst unauffällig integriert werden, sodass der historische Gesamteindruck erhalten bleibt.
Betriebsprofil
Die Maschine soll nicht für die ursprüngliche Nutzlast von 22 Tonnen ausgelegt werden.
Geplante Nutzung:
Flugvorführungen,
Luftfahrtveranstaltungen,
Museumsbetrieb,
Demonstrations- und Erhaltungsflüge.
Eine schwere Frachttransportfunktion ist nicht vorgesehen.
Standort
Durchführung des Projekts auf einem Flughafen aufgrund der vorhandenen Infrastruktur:
Hallenflächen,
Werkstätten,
Rollwege,
Start- und Landebahn,
Versorgungseinrichtungen.
Zulassung
Frühzeitige Abstimmung mit den zuständigen Luftfahrtbehörden.
Schwerpunkte:
Zulassungsweg für ein historisch inspiriertes Einzelstück,
Dokumentation aller Konstruktionen,
Struktur- und Festigkeitsnachweise,
Triebwerksnachweise,
Flugerprobungsprogramm.
Versicherung
Für Bau, Erprobung und Flugbetrieb wird der Abschluss spezieller Luftfahrtversicherungen für historische Flugzeuge, Warbirds oder vergleichbare Einzelstücke angestrebt.
Die Versicherungsstrategie soll sich an vergleichbaren historischen Luftfahrtprojekten orientieren.
Abzusichern sind insbesondere:
Bauphase,
Hallenbetrieb,
Haftpflicht,
Flugerprobung,
Vorführbetrieb.
Versicherungsgespräche sollen bereits in der Konzeptphase aufgenommen werden.
Langfristige Vision
Ziel ist die Schaffung einer flugfähigen, technisch modernisierten Messerschmitt Me 323 mit historischer Erscheinung, originalgetreu rekonstruierten Triebwerken, moderner Avionik, hoher Dauerhaltbarkeit und zeitgemäßen Sicherheitsstandards.
Die Konstruktion soll die historische Grundidee bewahren und gleichzeitig moderne Werkstoffe, moderne Entwicklungsmethoden und aktuelle luftfahrttechnische Standards nutzen, um einen sicheren und langfristigen Flugbetrieb für zukünftige Generationen zu ermöglichen.
 
Balu der Bär

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Schön zu lesen.
Wie soll das mit der Zulassung und Erprobung funktionieren?
 
Helmut Stein

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Wie bei jeder anderen Einzelanferigun (Es können nicht nur Hersteller, bei Großserien-Modellen) Dafür sind auch Flugingenieure dabei.
 
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Helmut Stein

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Das ist jetzt schlüssig und durchfühbar.
 
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Als mp3:

 

Boogi

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Hallo Helmut,

ich gehe davon aus, dass Du der Projektinitiator bist und daher auch über entsprechende Mittel verfügst. Davon würde ich einen kleinen Teil (einige Tausend Euro) nehmen und jemand mit Expertise beauftragen das Projekt zu begutachten. Interessant sind in erster Linie die Kosten für die reine Planung und Auslegung, also bevor irgend eine Hardware gebaut wird. Die Betriebskosten der fertigen Maschine sollte man auch nicht unterschätzen. V.a. da ja mit dem Flügen kaum Einnahmen erzielt werden können.
Damit hättest Du eine grobe Abschätzung und siehst schnell, wo die Reise hingeht.

Die Sache mit dem Verein und den Ehrenamtlichen ist ein weiterer großer Unsicherheitsfaktor. Ich weiß nicht, wie viele kompetente Leute in Europa willens sind tausende Stunden umsonst in so ein Projekt zu stecken. Und selbst wenn die umsonst arbeiten, brauchst Du Rechner, Software und Lizenzen.

Google doch mal nach "böblingen luftfahrt ingenieurbüro", da kenne ich jemand und die haben schon bei allen möglichen mehr oder weniger kuriosen Sachen mitgemacht. Da gibt es auch viele Verbindungen zu weiteren Firmen, die insgesamt viele Kompetenzen zusammenbringen.

Viele Grüße
Boogi
 
Helmut Stein

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Hatten wir das nicht alles schon durch? Ich hab grade ein Deja Vu, aber kein schönes.

Anstatt einer Hilfe, wurde sofort gesagt, dass das nicht geht, aber mit dieser Denkweise würde so nie was neues entstehen

Mehrere Millionen Kapital. Weil ich zuerst nicht drangedacht habe, dass ich ja ein Unternehmen gründe. Notfalls wäre so auch eine extra Halle möglich.

brauchst Du Rechner, Software und Lizenzen.
Nein, Linux und FreeCAD (beides kostenlos)
 
Kenneth

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Es wurde dir (unter deinem anderen Profilnamen..!) damals auch hinreichend erklärt, warum das „Projekt“ nicht realisierbar ist.
 
TF-104G

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Die erste Hürde dürfte wohl eine passende Halle sein in Flugplatznähe. So eine Me 323 mit circa 29 Meter länge aber über 55 Meter Spannweite braucht Platz, viel Platz.
 
Klaus Müller

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... jetzt mal ehrlich, so ein Projekt, würde Unsummen an Material, Anmietung oder Kauf oder Bau einer der Größe entsprechenden Halle, Kosten von "Handlangern" bis zu Ingenieuren, Genehmigungen, usw. verschlingen. Entweder hast du soviel Kohle oder, sorry wenn ich das sage, du bist ein Aufschneider.
 
Gilmore

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Lasst ihn doch einfach mal machen! Wir wissen nicht, über welche finanziellen und anderen Ressourcen er verfügt. Und wenn später, wenn ein ehrenamtlicher Helfer nach dem anderen das Handtuch schmeißt, wird er dann ja sehen. Jedenfalls werden wir ihn bei seinem Vorhaben wohl nicht stoppen können. Ich werde jedenfalls nicht dafür spenden oder mich anderweitig darin einbringen. Außerdem finde ich, ist die "Gigant" ein riesiger, aber hässlicher Vogel, hätte er sich nicht ein anderes Vorbild suchen können?
 
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Kenneth

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Keine Luftfahrtbehörde der Welt wird ein derartig großes und schweres Flugzeug, mit sechs (!) „reverse-engineered“ komplexen Triebwerke aus den 30er/40er-Jahren als „Experimental“ zulassen. Und wer die notwendige + €50 Millionen für ein solches Projekt hat oder auftreiben kann, such sich nicht in einem Enthusiasten-Forum rat. Bemerke im übrigen wie langsam das Do X Projekt in Friedrichshafen vorankommt - und die soll nicht mal fliegen!
 
Helmut Stein

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Mit dieser Art von Kommentar, hab ich schon gerechnet...
 
Christoph West

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Do X (48m Spannweite) und Short Stirling (30m Spannweite) werden gerade statisch nachgebaut, da sollte man sich tatsächlich mal austauschen.

(Vielleicht erst eine Me321 statisch ins Auge fassen.)
 
Klaus Müller

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Do X (48m Spannweite) und Short Stirling (30m Spannweite) werden gerade statisch nachgebaut, da sollte man sich tatsächlich mal austauschen.

(Vielleicht erst eine Me321 statisch ins Auge fassen.)
mh zuerst eine Me321 nachbauen, nene oder er baut vorher eine He 111 Z, damit er die Me321 in die Luft kriegt
 
Thema:

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